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Die Glyphosat-Lüge: Wie bei der Zulassung des Monsanto-Gifts getrickst wird

Schon kommende Woche entscheidet die EU, ob das Pflanzengift Glyphosat für weitere 9 Jahre zugelassen wird. Die Bundesregierung will für eine Zulassung des Pestizids stimmen. Denn durch miese Tricksereien der Behörden wird das wahrscheinlich krebserregenden Glyphosat als "unbedenklich" eingestuft. Welche Lüge sich dahinter verbirgt, deckt dieses Video auf.

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UPDATE: Unser Protest wirkt! Am 12. Mai kurz nach der Veröffentlichung unseres Videos, meldet die Nachrichtenagentur Reuters, dass die SPD-geführten Ministerien die Zulassungsverlängerung für Glyphosat ablehnen. Umweltministerin Barbara Hendricks betont in einer Videobotschaft: „Solange wir nicht zweifelsfrei wissen, ob Glyphosat für die Gesundheit unbedenklich ist, sollten wir diese Chemikalie auch nicht zulassen.“ Jetzt muss noch Agrarminister Schmidt nachziehen!

In den Streit um Glyphosat schaltet sich jetzt auch das Kanzleramt ein. Man wolle in den nächsten Tagen eine gemeinsame Position finden, so Regierungssprecher Steffen Seibert. Wir appellieren an Barbara Hendricks und die SPD: Knicken Sie bitte nicht vor Merkel ein! Ein Nein zu Glyphosat ist alternativlos.


Glyphosat macht krank

Die Schwindelei um die Zulassung von Glyphosat muss dringend aufgedeckt werden. Denn Glyphosat schadet den Menschen und der Umwelt. Diese Studien belegen, wie gefährlich Glyphosat tatsächlich ist: 

  • Dieses Gutachten zeigt, dass bestimmte Studien bewusst falsch ausgelegt wurden und der Einsatz von Glyphosat ein erhöhtes Krebsrisiko für Menschen aufweist.
  • Versuche an Mäusen haben ergeben, dass Glyphosat als krebserregend eingestuft werden muss.
  • In einem offenen Brief werfen 96 Wissenschaftler/innen den Behörden Fehler bei der Bewertung von Glyphosat vor und fordern, das Pestizid zu verbieten.

Aber genau diese Studien sind vom Bundesamt für Risikobewertung (BfR) nicht berücksichtigt. Verschiedene Umweltorganisationen klagen daher jetzt gegen den Glyphosat-Hersteller Monsanto und die Zulassungsbehörden. 

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Autor*innen

Linda Neddermann, Jahrgang 1988, ist gebürtige Bremerin, Politikwissenschaftlerin und Tierschützerin. Seit 2016 arbeitete sie bei Campact. Von 2011-2015 war sie Abgeordnete in der Bremischen Bürgerschaft für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen mit den Schwerpunktthemen Jugendpolitik, Tierschutz und Strategien gegen Rechtsextremismus. Danach war Linda bei der Kinderhilfsorganisation „Aktion Hilfe für Kinder“ für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig und hat ihr Studium der Politikwissenschaft an der Uni Bremen abgeschlossen. Alle Beiträge

36 Kommentare

Kommentare sind geschlossen
  1. Selbst wenn auch nur der geringste Verdacht von schädigenden Wirkungen von Glyphosat bestünde, wären unsere verantwortlichen Politiker verpflichtet alles zu tun , damit das von konzernunabhängigen kompetenten Wissenschaftlern genauestens geprüft.wird.
    Schließlich haben sie einen Eid abgelegt, Schaden vom Volk abzuwenden ect.
    Im Falle von Glyphosat gibt es nicht nur den Verdacht, sondern eine erdrückende Zahl
    von schrecklichsten Mißbildungen bei Mensch und Tier, die unsagbares Leid verursacht haben .

    Entscheidungsträger, die sich weigern sich umfassend zu informieren und aus Bequemlichkeit
    nichts unternehmen oder einfach zu feige und schwach sind , dürfen so ein Amt nicht ausüben.

  2. – Glyphosat muss als krebserregend eingestuft werden gegen Menschen Tiere & Arten.
    – Ein weiterer EU-Ewigkeits-Schwindel: Die schwerstwiegende Bewertung von Glyphosat
    gegenüber allen EU-BürgerInnen weltweit.
    – Das ist ein GenerationenVerbrechen.
    – Durch dunkle Tricksereien der Behörden wird das mutmaßlich krebserregende
    Glyphosat als “unbedenklich“ eingestuft. Ein hunderte Milliarden Euro-Reibach.
    – Alle Verträge mit dem Kampfmittel-Konzern Monsanto sind als Täuschung &
    hoch kriminell einzustufen & unwirksam.
    – Ein Krieg ohne Ende. Gefördert durch EU & CDU PolitikerInnen aus Deutschland & andere.
    – Die Glyphosat-Verantwortungslosen gehören ins Gefängnis.
    Datum, 16.05.2016

  3. Es gab vor ein paar Tagen eine Sendung (3sat oder arte) über Glyphosat. Es wurde hier klar beschrieben wie Firmen und Behörden das Unkrautvernichtungsmittel schönigen. Allerdings gab es auch realistische und damit sehr interessante Tests, welche von Bauern in Deutschland selbständig vornahmen.
    – die Bauern stellten fest, dass ihre Tiere 100 % fruchtbarer waren nachdem sie auf deutsches Mastfutter ohne Glyphosat umstellten. Ebenso mussten sie deutlich weniger Antibiotika dem Futter zusetzen. Ausserdem hatten die Tiere danach keine Geschwülste mehr. Dieser Test lief jeweils über EIN Jahr.
    – die Industriefirmen stellten auch Tests für die Zulassung zur Verfügung, allerdings nur über 3 Monate
    – Dieser Umstand wurde dann von Forschern in Frankreich aufgenommen und an Mäusen nachvollzogen. Mit dem Ergebnis, dass nach 3 Monaten keine Geschwüre zu sehen waren, allerdings nach 1 Jahr Geschwüre in Größe des Kopfes.
    Industrie als auch BfR haben diese Studien als unzuläßig beschrieben !???

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