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Gemeinsam befreien wir die Syngenta-Tomate

Wow, was für ein Engagement! Mehr als 65.000 Campact-Aktive haben Einspruch gegen das Tomaten-Patent des Großkonzerns Syngenta eingereicht. Das ist der größte Masseneinspruch, den es je gegen ein Patent auf Leben gab - und eine kraftvolle Absage an die Patent-Gier von Monsanto, Bayer und Co.

Wow, was für ein Engagement! Mehr als 65.000 Campact-Aktive haben Einspruch gegen das Tomaten-Patent des Großkonzerns Syngenta eingereicht. Das ist der größte Masseneinspruch, den es je gegen ein Patent auf Leben gab – und eine kraftvolle Absage an die Patent-Gier von Monsanto, Bayer und Co.

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65.000 legen Einspruch gegen Tomatenpatent ein. Grafik: Zitrusblau/Sascha Collet/Campact [CC BY-ND 2.0]

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Schon diese Woche müssen wir den Masseneinspruch am Europäischen Patentamt einreichen – dann endet die offizielle Frist. Nun beginnt das juristische Verfahren und es wird viel Geld kosten: Einspruchsgebühr und Anwaltskosten müssen finanziert werden. Außerdem wollen wir mit bunten und lautstarken Aktionen pünktlich zu den Sitzungen des Europäischen Patentamts auf unsere Sache aufmerksam machen. Mit Deiner Hilfe schaffen wir das! Bitte unterstütze auch Du den Masseneinspruch:

Tausend Bürger/-innen wehren sich gegen Patente auf Leben

Der Einspruch tausender Bürger/-innen kommt genau zur rechten Zeit: Als ich in vor zwei Wochen in Brüssel bei einer Veranstaltung zur Zukunft von Patenten auf Leben teilnahm, wurde das Ausmaß der Absurdität deutlich. Während das Europäische Parlament, der deutsche Bundestag und die Mehrheit der Bürger/-innen Biopatente ablehnen, werden die Stimmen von Konzernanwälten und aus der Agrarindustrie lauter. Sie fordern auch für nicht-technische Erfindungen wie Pflanzen, Tiere und Saatgut einen immer stärkeren Patentschutz – unfassbar, da die Folgen solcher Patente Konzern-Monopole, steigende Preise und einen Verlust der Sortenvielfalt mit sich bringen.

Doch der Masseneinspruch von Campact-Aktiven und einem starken europäischen Bündnis, wird den Konzernen und ihrer Patentlust einen Strich durch die Rechnung machen: Er setzt ein deutliches Zeichen, dass Europas Bürger/-innen diesen Eingriff der Konzerne über unsere Ernährung nicht weiter hinnehmen. Auch die deutsche Bundesregierung darf 65.000 Menschen hinter dem Verfahren nicht länger ignorieren. Sie muss endlich das im Koalitionsvertrag versprochene Verbot von Patenten auf Leben umsetzen.

Damit dies gelingt und Syngenta die Tomate wieder hergeben muss, bitte ich Dich: Hilf mit, die Kosten für den Einspruch gegen das Tomaten-Patent zu stemmen:

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Autor*innen

Campaignerin- Lara Dovifat, Jahrgang 1990, hat Sozialwissenschaften an der Humboldt Universität Berlin sowie in Russland, Litauen und der Ukraine studiert. Während ihres Studiums war sie u.a bei einer PR Agentur für nachhaltigen Konsum, SumofUs.org, dem ZDF sowie am Institut für Sozialwissenschaften im Bereich Stadtentwicklung und Gentrifizierung tätig. Die letzten Jahre hat sie in der Medikamentenkampagne von Ärzte ohne Grenzen in Berlin und Johannesburg gearbeitet. Darüber hinaus setzt sie sich für Menschenrechte & Pressefreiheit in Osteuropa und Belarus ein. Alle Beiträge

3 Kommentare

Kommentare sind geschlossen
  1. Ich finde es einfach nur pervers, dass Pflanzen und Tiere auch noch in die Hände dieser Monopolmafia fallen sollen.

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