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Wie Gabriel, Dobrindt und Co. den Klimaschutzplan vernichteten

Ein ganz besonderes Schmankerl aus der Rubrik „In der Theorie ganz geile Ideen, die dann in der Ausführung aber komplett verbockt werden“: Unsere Umweltministerin Barbara Hendricks hatte einen recht konkreten Klimaschutzplan vorgelegt, mit dem Deutschland seine Klima-Ziele erreichen sollte. Soweit so gut. Dass sie diesen Plan aber ihren Amtskollegen vorgelegt hat, war – vorsichtig ausgedrückt – eher suboptimal. Denn Sigmar Gabriel (Wirtschaft), Peter Altmaier (Kanzleramt), Christian Schmidt (Landwirtschaft) und Alexander Dobrindt (Verkehr) haben kurzerhand so ziemlich jede konkrete Maßnahme ersatzlos gestrichen. Welche genau und was Barbara Hendricks eigentlich dazu sagt, seht Ihr hier in der heute-show.

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Verrückt, oder? Wie leichtfertig die Regierung dringend notwendige Maßnahmen kurzfristigen politischen und wirtschaftlichen Interessen opfert. Das zeigt: Ohne uns wird das nichts. Ein erster wichtiger Schritt wäre der sofortige Ausstieg aus der Kohle-Energie. Dass überhaupt auf Regierungsebene über den Kohleausstieg gestritten wird, haben wir zusammen erreicht. Jetzt müssen wir dranbleiben! Schon unterzeichnet?

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Schon in der nächsten Woche findet die nächste UN-Klimakonferenz in Marrakesch statt. Bis dahin sollte der Klimaschutzplan der Regierung eigentlich fertig sein. Wie es jetzt weitergeht, erfahrt Ihr zum Beispiel hier, auf heute.de.

5 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Da frage noch Einer warum Populismus bei solchen Machenschaften langsam aber sicher auf dem Vormarsch ist!

  2. Hey zusammen.
    Schöner Beitrag.

    Würde mich auch freuen, wenn campact nicht nur den Kohleausstieg thematisiert, sondern insgesamt für konkrete Klimaschutzziele im Klimaschutzplan eintritt. Ist hierzu was geplant?

  3. Wozu brauchen wir noch eine Umweltministerin, wenn es andere Minister-Kollegen gibt, die deren konkrete Maßnahmen streichen? Wie kann es überhaupt sein, dass Maßnahmen ohne Ersatz oder konkrete alternative Lösungsvorschläge wegfallen? Ich denke die Satire überspitzt es und macht es verständlich, im Kern sollte man diese Thematik jedoch kritisch hinterfragen. Das Paradoxe dabei ist, dass wir alle gerade beim Umweltschutz und Klimawandel uns gar nicht leisten können, irgendwelche Maßnahmen einzusparen. Wir leben doch alle auf der gleichen Welt, egal ob deutsche Minister oder chinesischer Fabrikbesitzer.

    • Hallo Renate Mommert, vielen Dank für das Lob! Gerne weiterempfehlen. Viele Grüße, das Campact-Team