Wie wir TTIP gestoppt haben – und warum Donald Trump nichts damit zu tun hat

Viele fragen sich, was die Wahl von Donald Trump zum nächsten US-Präsidenten für das umstrittene TTIP-Abkommen bedeutet. Ist TTIP mit Trump wirklich erledigt? Dieses Video klärt auf, wer TTIP wirklich gestoppt hat.

Viele fragen sich, was die Wahl von Donald Trump zum nächsten US-Präsidenten für das umstrittene TTIP-Abkommen bedeutet. Ist TTIP mit Trump wirklich erledigt? Dieses Video klärt auf, wer TTIP wirklich gestoppt hat.

Es gibt viele Fragen zu Trump und TTIP – hilf mit zu informieren und teile jetzt dieses Video:

Wir haben mit Lori Wallach, Expertin für Handelsrecht und Mitbegründerin einer der größten US-Verbraucherschutzorganisation Public Citizen über Trump gesprochen. Lori Wallach erklärt, wie die amerikanische Zivilgesellschaft sechs Jahre lang gegen das transpazifische Abkommen TPP gekämpft hat – erfolgreich. Die Menschen haben sich dabei auch von dem bunten Protest in Europa gegen TTIP inspirieren lassen. Ihre Botschaft: Nicht Donald Trump hat TTIP und TPP gestoppt, sondern eine über viele Jahre aufgebaute, breite Bürgerbewegung auf beiden Seiten des Atlantiks.

Bürger/innen auf beiden Seiten des Atlantiks bremsen TTIP aus

Trump hat sich bisher noch nie öffentlich zu TTIP geäußert. Alles was er bisher über Handelsabkommen gesagt hat, bezog sich auf das NAFTA-Abkommen zwischen USA, Mexiko und Kanada, sowie auf das transpazifische Abkommen TPP. Wenn es darum geht, ob das TTIP-Abkommen vielleicht doch noch wiederbelebt wird, dann ist auf Donald Trump kein Verlass. In seinem Manifest führt er aus, wie er einen „Kampf für Freien Handel“ führen möchte und dazu in Zukunft sehr wohl weitere Handelsabkommen abschließen will. Trumps Agenda für große US-Unternehmen hat mit unserer Vision einer Handelspolitik, die Menschen und Umwelt dient, nichts zu tun. 

Teile Lori Wallachs Botschaft mit Deinen Freundinnen und Freunden auf Facebook!

Noch mehr Menschen müssen von diesem unglaublichen Erfolg der Bürgerbewegung gegen unfairen Handel erfahren. Jetzt auf den blauen Button klicken:

112 Kommentare

  • von Helmut Siegl

    das Video von Anna Cavazzini mit Lori Wallach ist Gold wert! Würde es gerne verbreiten, aber bitte per Mail!
    Macht weiter so!
    Gruß von Helmut

  • von Georg Schmid

    Mir ist egal wie es zu Sieg gekommen ist. Wichtig ist, dass TTIP vom Tisch ist. Einfacher wäre es gewesen, wenn wir bereits eine bundesweite Volksabstimmung hätten. Wie wir diese jetzt erzwingen können sehen Sie auf: https://www.youtube.com/watch?v=SxTkSTnNBSE
    Gemeinsam sind wir stark.

  • von Andreas Hein

    Sie können und werden das zugrundeliegende Prinzip nicht aufgeben, solange die Einflussbereiche der potentiellen Vertragspartner noch Vermögenswerte besitzen. Aber diese Verträge sind von der ökonomischen Entwicklung( sprich Globalisierung) überholt worden.Das Kapital ist längst weltumspannend in Aktion und braucht diese Krücken nicht mehr. Eine große Macht, ganz weit im Osten macht es vor und scheint schon lange beachtliche Erfolge auch ohne solche Vertäge zu zeitigen.

  • von Gräf, Franz

    Danke für das Interview – also auch in den USA gibt es TTIP- Gegner.
    Weiterhin am Ball bleiben; man kann also Großkonzerne in die Knie zwingen.
    Also weitermachen mit anderen Herausforderungen, so wie die Auto- oder Lebensmittelkonzerne und Massentierhaltungen in der EU

  • von Irene Häring

    Es bleibt zu wünschen und zu hoffen, dass dieUnterstützer auf beiden Seiten des Atlantiks niemals erlahmen in ihrer Haltung gegen TTiP und ähnliche Pläne der Politiker!

  • von Edith Peter

    Ein fantastischer Kommentar von Frau Lori Wallach ! Danke für das Interview,- es macht Mut!
    Und ist ein guter Start im begonnenen Jahr 2017.
    Bleiben wir weiterhin wach auf beiden Seiten des Atlantiks – und bereit, weiter zu kämpfen für eine menschliche Zukunft auf unsrer Erde!

  • von JS

    Es ist ein bedenklich, politisch regressives Zeichen, wenn man sich aus ideologischen Gründen aussuchen will, mit wem man seine Ziele teilen möchte.
    Unter dem Regime der allseits beliebten Clinton ( qualifiziert für das Präsidentenamt – weil Frau?!? ) hätte es einen wesentlich längeren, und womöglich erfolglosen Kampf, gegen TTIP, TPP, TISA gegeben.
    Die Amerikaner hatten nur die Wahl zwischen einem Psychopathen und einer Psychopathin, die in der Tasche von Goldman Sachs steckt.
    Rational betrachtet haben die US-Amerikaner glücklicherweise die zweitschlechteste Wahl getroffen.
    Außerdem verkörpert Trump auf viel ehrlichere Weise die Fratze des hässlichen amerikanischen Imperiums. ;)

  • von Winfried Stangl

    Wer immer das gestoppt hat es ist gut und ich bin froh darüber. Aber hackt doch nicht immer alle so auf Trump herum. Sicher hat er Fehler und nicht wenige Fehler. Aber ein Obama und ein Clinton wären auch nicht besser gewesen eindeutig. Das ist absolut meine Meinung . U.a. einer Clinton als Außenminister und einem Obama als Präsident haben wir die ganze unglücksselige Entwicklung der letzten Jahre im nahen Osten zu verdanken und das ist nicht eine Meinung von einem „Doofen wie mir“ nein u.a. auch ein Peter Scholl-Latour hat das in seinem letzten Buch “ Der Fluch der bösen Tat“ beschreiben. Und der Mann war nun mit Sicherheit kein Dummer.

  • von Jimmy Carter

    Schreibt doch auch einmal in euren Kommentar das Merkel TTip schnell durchboxen wollte.

  • von Jasmin Lehn

    TTIP ist tot. Hurra. Welch ein Glück. Ein ernsthafter Todfeind weniger. Es läuft mir kalt den Rücken runter und wieder rauf, wenn ich dran denke, wieviele Gegner, Gleichgesinnte, ehrliche Leute an diesem Sieg gearbeitet haben. Es lebe die Moral und die Ehrlichkeit und überhaupt alles Gute.

  • von Oskar Ratz

    Bin geschockt. Vorne weg: bin kein Freund von Trump um keine falschen Gedanken zu wecken.
    Was Ihr hier aber macht ist Rassismus“. Trump ist schließlich vom Volk gewählt worden (oder glaubt Ihr wirklich er ist durch russische Manipulationen Präsident des mächtigsten Apparats der Welt wurde?).
    Mit welchem Recht macht Ihr die Entscheidung der Amerikaner lächerlich und widerlich? (Bin auch kein Freund der Amerikaner). Macht Ihr das mit dem/r nächsten Kanzler/in genau so nur weil er/sie nicht in euer Weltbild paßt?
    Habe euch bis jetzt nach Kräften unterstützt, auch finanziell. Jetzt ist Schluß. Habe schon länger den Verdacht das Ihr auch nur Lobbyisten seid.
    Danke auch.

  • von Sebastian Kilian

    Vielen Dank für die Aufklärung. Wenn Sie weitere Infos nur auf Facebook verbreiten, bin ich von Ihren Informationen ausgeschlossen, denn ich habe gute Gründe, mich bei Facebook nicht anzumelden.

  • von T

    Ziemlich ueberheblich sich auf die Fahne zu schreiben, TTIP gestoppt zu haben, wenn in Wirklichkeit, wie im Video gesagt, Trump alle Faeden in der Hand haelt. Denn bisher war ja auf deutscher und europaeischer Seite kein Einlenken zu sehen. Insofern ist es ggf. ratsam auf den baldigen Praesidenten zuzugehen und TTIP komplett zu versenken statt sich in einer Reihe von aggressiven aber laecherlichen Attribuierungen zu verlieren, wie in der E-Mail zu diesem Blogeintrag geschehen.

  • von H.Wolfseher

    Eigentlich nicht wirklich ernst zu nehmen – v.a. die Campact-Lobhudelei geht voll an den Problemen vorbei und gibt dem Ganzen einen „inszenierten Touch“.

  • von Müller

    Liebe Freunde,
    wollt ihr nur eure eigene Stimme hören oder hört ihr auch auf andere ? Die größte Kraft im Monetarismus ist die spekulative Kapitalleffizienz. Und die einzige Kraft, die für Mindeststandards des geplagten Wesens Mensch einstehen kann, ist der Nationalstaat. Globale Unternehmen haben nur ein Ziel: Maximalprofit. Der Staat hat viele andere Aufgaben, das Mindestwohlergehen seiner Bürger. Auch der Schwachen. Starke müssen für Schwache aufkommen. Aber da ist kein Platz für Simulanten. Wer wirklich bedürftig ist, dem muss geholfen werden. Und es ist die Tragik der West-Linken, dass sie sich für die Demontage des Staates hergeben.

    Trump ist von den amerikanischen Arbeitern gewählt worden. Als Milliardär. Die arrogante West-Linke im Schlepptau der Frankfurter Schule, die das werktätige Volk verachtet, hat damit ihre Probleme. Wir nicht. Das ist nicht der erste amerikanische Präsident, der aus dem Busch kam. Schaut mal unter Andrew Jackson nach. Der kam aus der Blockhütte

  • von Melissa

    … im schlechtesten Fall war Obama nicht besser als Trump wird. Im besten Fall kann sich Trump noch beweisen. Trump sagte schon in seinen Wahlkampfreden, dass er von TTIP AUCH nichts hält. TTIP hatte allerdings ja schon viele Namen in den letzten Jahrzehnten. Es kann gut sein die erfinden einen anderen und gar niemand bekommt es mehr mit….

    Euer Trump-Bashing ist absolut peinlich und das sagt eine emanzipierte Umweltschützerin, die Grenzen setzen gegen unmässige Einwanderung gut findet aber auch die US-Wirtschaftskriege absolut ablehnt und ein neues Finanzsystem fordert.Dies wird es unter Trump aber mit Sicherheit auch nicht geben……

  • von Legatum

    Liebe junge Leute,

    lasst Euch nicht verunsichern. Ihr macht einen ganz tollen Job. Als älterer Mensch finde ich es ganz wunderbar, dass es Euch gibt..

    Ob Trump hinsichtlich TTIP/TTP doch noch umschwenkt, kann heute niemand mit Gewissheit sagen. George Soros, der drittreichste Mann der Welt meinte kürzlich sinngemäß, dass seit der Globalisierung ein Krieg des Kapitals gegen die übrigen Menschen stattfinde. Deswegen ist aus meiner Sicht zu befürchten, dass Trump in der Sache wortbrüchig wird.

    Danke Euch allen!
    Legatum

  • von Volker Specht

    Volker Specht Die negativen Charaktereigenschaften die Donald Trump zugeschrieben werden, stammen aus dem Wahlkampf von Seiten der Gegenkanditatin Clinton. Die hat soviel Dreck am Stecken. Die Vorwürfe sind daher mit allergrößter Skepsis zu sehen!

  • Der Ansatz und der Aufmacher („wir haben TTIP gestoppt“) führt leider völlig in die Irre – wie ja auch Lori Wallach anmerkt. Trump hat sich nie zu TTIP geäußert – und es ist unwahrscheinlich, dass sich seine Regierung gegen Abkommen stellen wird, die wie TTIP oder TiSA den in seinem Kabinett versammelten Superprofiteuren noch mehr Macht bescheren.
    Seit Wochen argumentieren wir an unseren Informationsständen und auf Veranstaltungen gegen die weit verbreitete Meinung, dass sich TTIP erledigt hat und CETA durch ist. Mit Eurer Schlagzeile habt Ihr uns an der Basis jetzt einen Bärendienst erwiesen.
    Pit Wuhrer, Konstanzer Bündnis gegen TTIP, CETA und TiSA

  • von Peter Enders

    Liebe Freunde,
    Eure heutige Mail (7.1., 15:12) provoziert bei mir folgende zwei Fragen:
    1) Wie stünde es mit TTIP und TPP, wenn Frau Clinton gewonnen hätte?
    2) Was unterscheidet Clinton und Trump, außer dass sie kein Macho ist und dass mit ihr alles so weitergegangen wäre wie bisher (was ja auch nicht zum Guten führt – gegen Kongress und Senat wäre sie eh nur gelahmt). –
    Beste Wünsche für 2017!
    Peter

  • von Eckart zum Tobel

    Hallo Campact – Team,
    herzlichen Glückwunsch zum Erfolg Eurer unermüdlichen Campagne.
    Vielleicht gelingt es Euch auch diesen Erfolg in den Medien zu platzieren und dies nicht Trump
    als Erfolg stehen zu lassen, sondern die gemeinsame Arbeit der Europäischen und Amerikanischen Organisationen.
    Ich wünsche Euch im Neuen Jahr weiterhin Glück und Erfolg.
    Mit frdl Grüssen
    E.zum Tobel

  • von Gisela Pietsch-Marx

    Hallo Anna Cavazzini und Campact,
    habt Dank und bleibt bitte weiter an dem Thema.
    Ich bin sehr froh, dass es Campact gibt und ich dadurch die Möglichkeit zur gemeinsamen Aktion habe. Ich habe zwar schon seit den 70er überall die Meinung verteten: wer unzufrieden ist, soll an seinen Abgeordneten schreiben, es aber selbst doch nie getan. Campact und die moderne Kommunikation machen meine Reaktion jetzt einfach. Ich bin sehr froh darüber.
    Grüsse von Gila, 66 Jahre

  • von Anne

    Vielen Dank an Euch für das wunderbare Video mit den hoffnungsvollen Aussagen von Lori Wallach.

  • von Mader, Alexander

    Liebe Leute,

    wer gegen Freihandelsabkommen ist, steht generell auf der *falschen* *Seite*; entweder links oder rechts. Das Scheitern eines Freihandelsabkommens ist immer eine Niederlage für Frieden, gemeinschaftlichen Wohlstand und Freiheit.

    Viele Grüße, Alexander Mader.

  • von Waltraud Grollmann

    Ich danke Anna Cavazzini für Ihr Engagement, mit dem sie ihr Wissen und ihre Persönlichkeit gegen TTIP einsetzt! Wir müssen unseren Planeten erhalten und für die
    Würde aller Menschen, die auf ihm leben, kämpfen. Bravo Anna Cavazzini!

  • von Sieglinde Feigl

    Dieses Video mit Lori Wallach hat mir die Freudentränen in die Augen getrieben und ich sehe Lichtblicke im Kampf gegen die unstillbare Gier großer Konzerne. Mein Mann und ich waren bei mehreren Demonstrationen gegen TTIP dabei und ich habe alles unterschrieben, das sich gegen diese menschenverachtende Form des Handels richtete. Es fühlt sich gut an, zu seinem Scheitern beigetragen zu haben.

    Es wird mir immer ein Rätsel bleiben, wie die Vorstände dieser Konzerne, die vermutlich auch aus Menschen bestehen, die Zukunft und das körperliche Wohlergehen ihrer Familien, insbesondere ihrer Kinder und Enkelkinder, den Interessen der von ihnen geführten Unternehmen und deren Vermögensvermehrung problemlos unterordnen und opfern.

  • von Andy

    Hallo Anna, schöne Info , aber das Wort zum Schluß muß ja wohl soooo nicht sein – gevolunteered –
    Auf das es 2017 besser wird – für Alle (Guten)

  • von Jofritz

    Ausgerechnet D.T. soll es gewesen sein. Dass die argumentenresistenten Befürworter von TTIP natürlich nie und nimmer zugeben würden, dass sie einer breiten Öffentlichkeit unterlegen sind, ist genauso klar, wie der Abgesang damals vom FJS Hobby Wackersdorf und „noch in Arbeit“ Gorleben zum Beispiel. So zieht sich leider die Arroganz der „gewählten Wissenden“ inzwischen auch fast durch die gesamte Mainstreampresse. Eine demokratische Meinungsvielfalt gibt es doch, von wenigen Ausnahmen abgesehen, schon lange nicht mehr. Hunderttausende CETA und TTIP Gegner wissen es besser und dürfen auf das Erreichte durchaus stolz sein.,

  • von M.G.

    Wieso kann man ohne Facebook-Account Lori Wallachs Botschaft nicht lesen ? Zwangs-Mitgliedschaft ?
    Will ich nicht – sehr unschön !

  • von Dr. Knut M. Fischer

    Liebe Campatc-Leute, habt Ihr Euch inzwischen an facebook und twitter verkauft? Es gibt viele Menschen – wie ich – die Campact unterstützen, aber aus guten Gründen nicht bei facebook oder twitter registriert sind. Ich würde mir aber gern das Video ansehen. Könnt Ihr nicht auch ganz normale Videos verlinken, die nicht über facebook angesteuert werden müssen?.
    Mit säuerlichen Grüßen von Dr. Knut M. Fischer

  • Letztendlich ist es doch piepegal, wer das bewirkt hat Wichtig ist zunächst einmal, daß tittip gescheitert ist.Was diesen Lügner Trump angeht, kann der behaupten was er will, glaubt ihm doch sowieso niemand.

  • von Dieter Strametz

    Natürlich ist es nicht angenehm, mit so einer Gruselfigur in einem Boot zu sitzen, aber die Hauptsache ist doch trotzdem das Ergebnis. Seid stolz! Ich bin es auf Campact!

  • von Otto B. Fischer

    Liebe Anna, wir alle haben DT dazu gebracht, dass sich ein amerikanischer Präsidentschaftskandidat es vorzog, auf diesen Zug erst einmal aufzuspringen.
    Das ist auch erst mal ein Erfolg, oder? Was hat das mit seinem angeblichen Verhalten gegenüber Frauen zu tun?
    Also spann uns nicht bitte nicht vor einen Propagandakarren, den wir nicht ziehen wollen!
    Otto B. Fischer

  • von Winzer

    Liebes Team,

    Ich freue mich sehr über das – vorläufige- Ende von TTIP. Was Trump angeht, so möchte ich zu bedenken geben, dass so etwas doch leider ständig passiert. Die Inanspruchnahme der Erfolge emanzipatorischer Bewegungen, der Erfolge von Bürgerbewegungen passiert leider andauernd. Kämpfen wir gemeinsam mit den Bewegungen in Nordamerika gegen eine Welt, die von Konzerninteressen bestimmt wird. Und dazu gehört- CETA ist leider noch aktuell. Und eine mögliche Kandidatur von Gabriel bringt mich in eine schwierige Lage. Natürlich will ich ein Ende der GroKo- Gabriel ist dafür nicht mein Wunschkandidat. Und das Werben der Spitzenkandidatin der Linken um die Gunst von AFD – WählerInnen stößt mich sogar noch mehr ab. Das heißt, es ist alles beim Alten. Wir kämpfen weiter und nur mit punktueller Unterstützung. Also: Vorwärts und nicht vergessen, die internationale Solidarität.

  • von Gisela Müller

    Die Demokratie ist nur so stark wie die Demokraten es zulassen.Alle Menschen sollen und wollen von ihrer Hände Arbeit leben, das ist im übertragenen Sinne gedacht, denn ´Kopfarbeiter`gehören zum Motor der Wirtschaft.
    In Grosskonzernen wo die Gewinnmaximirung vom Computer erechnet wird, hat das Wohl der mitarbeiter keine grosse Lobby.Dabei wird übersehen daß geachtete, gut bezahlte und gut behandelte Mitarbeiter, die sich auch mit Verbesserungsvorschlägen einbringen der beste Wachstumsmotor sind.Freihandelsabkommen müssen gut sein für alle Menschen, nicht nur für eine Elite.

  • von Manfred Brand

    Grundsätzlich ist ja auch nichts gegen Handelsabkommen ein zu wenden.
    Nur sollten sie demokratisch transparent sein, niemanden bevorzugen oder benachteiligen und immer den Willen der Mehrheit repräsentieren.
    Weiterhin müssen sie kurzfristig änder- und kündbar sein.
    Also keinen leoninischen Verträge zwischen ungleichen (wirtschaftlich stärker / schwächer) Teilnehmern, keine Geheimverhandlungen und-absprachen und, vor Allem, keine Bevorzugung der ohnehin schon stärkeren „Markt“teilnehmer (weltweit agierende Großunternehmen).

    Manfred Brand

  • von Hluscu

    Danke, danke danke,

  • von Gruber Christine

    Euer Jubel ist vollkommen unangebracht! Seid Ihr so naiv, oder wißt Ihr nicht, daß TTIP längst über CETA durch die Hintertüre in Kraft gesetzt worden ist! Alle großen amerikanischen Firmen haben Niederlassungen in Kanada, das wißt Ihr doch! Das Ganze wurde bewußt so gemacht, um die Öffentlichkeit zu täuschen! Nochmals: CETA ist TTIP durch die Hintertür!
    Gruß Christine

  • von Detlef Mitscherling

    Alles gut und schön, doch wir müssen wachsam bleiben. Zu oft schon wurde die Welt getäuscht oder ließ sich von erklärten Verhalten, ja sogar Versprechen und Ehrenworten der Politiker/innen täuschen.
    Viele Grüße
    PS: Den Schwung der TTIP – Proteste sollte nun gegen CETA und ggf. TISA und nicht zuletzt für eine dringend notwendige neue starke Friedensbewegung genutzt werden. Wir wissen alle was in Bremerhafen abgeladen wird!

  • von Helga

    Ist es wirklich wichtig, wer den Erfolg für sich zu verbuchen? Ist Campact denn eine EGO-Gemeinschaft?
    Im Moment ist TTIP gestoppt, dafür haben viele gekämpft und nun ist das Ziel erstmal erreicht. Dafür haben Tausende Menschen ihre Energie eingesetzt. Das Ergebnis zählt und nicht, wer für sich den Erfolg verbuchen kann.
    Ich bin dankbar für das Ergebnis und danke allen die das möglich gemacht haben. Ja, neben Tausenden Aktivisten ist darunter auch ein Mann namens Donald Trump. Aber er ist EINE Stimme unter TAUSENDEN oder sogar Millionen.
    Donald Trumps Intention ist eine andere als die von Campact. Das war so und möglicher- oder eher wahrscheinlicherweise ändert sich das auch nicht. Deshalb bleibt Campact wichtig – ich hoffe, das reicht um dem EGO von Campact Genugtuung zu verschaffen.

  • von Horst Ruch

    ….es kommt doch nicht auf das Gesicht an. Noch nichteinmal ist Trump eine Minute an der Regierung, schon jammert Campact, dass ausgerechnet er TTIP gestoppt habe. Die uns bekannten freundlichen Gesichter Merkel&Obama haben TTIP auf Druck der globalplayers aus rein wirtschaftlichen Interessen gegen jegliche demokratische Vernunft gefördert.
    Also was nun Campact?
    Kämpfen wir um die Sache oder um Gesichter?

  • von Kipfer

    Es reicht nicht TTIP zu verhindern, Campact sollte zu einem Gegenentwurf aufrufen.

    Auf einer gemeinsamen Internetplattform könnten alle mitarbeiten.

    Ich kann gerne meine Plattform für technische Entwicklungen (Erfindercloud), die ich mangels Beteiligung wieder geschlossen habe, zur Verfügung stellen.

    Die Themen für sind ja aus den TTIP Verhandlungen bekannt.

    • von Anna Cavazzini

      Hallo! Wir arbeiten an einem Gegenentwurf! Wir werden euch auf dem Laufenden halten. Viele Grüße!

  • von Albert Hött

    Das Video sagt genau das richtige aus diese Abkommen sind noch lange nicht vom Tisch. Deswegen müssen wir noch lange Aufmerksam sein.
    Danke an allen die mitgewirkt haben. Umso wichtiger ist es jetzt sich mit anderen Vereinigungen (NGO’s) zu vernetzen und global zusammen zu arbeiten.

    Wir haben viel erreicht und können das auch weiterhin erreichen.
    In diesem Sinne weiter so.

  • von Swenja Taubner

    Nach dieser Logik waere also auch TTIP gestoppt, wenn Killary Clinton gewaehlt worden waere. Also bei allem Respekt, das ist ja hanebüchen. Wir haben es einzig und allein Trump zu verdanken, dass TTIP am Ende ist. So fair sollte man schon sein, das offen auszusprechen. Diese ideologisch motivierte Hetze gegen einen demokratisch gewaehlten Praesidenten ist nur noch sehr schwer auszuhalten.

  • von Bernhard Calice

    da gibts nichts sauer zu sein! Das Ziel ist erreicht, das da nicht Campact drauf steht ist für Campact Aktivisten schade, aber letzten Endes nebensächlich.
    Kopf hoch! Neues Jahr neues Ziel: Breitbart in die Parade zu fahren wäre sehr wichtig. Wie die jüngsten Nachrichten dieser Plattform über den angeblich von gut 1.000 Muslimen gelegten Brand an einer Dortmunder Kirche beweisen. Wie der Guardian im Dezember berichtete plant Breitbart neben dem seit längerem bestehenden Büro in London weitere in Paris und Frankfurt mit dem erklärten Ziel, wie Chefredakteur Alex Marlow in einem Interview mit den NY Times sagt, die rechte Szene zu unterstützen. Er sehe eine „unterversorgte“ Leserschaft in Europa.
    Dagegen aufzutreten wäre doch eine wichtige Aufgabe und ein lohnendes Ziel.

  • von Joseph

    Liebes Campact-Team,

    ich habe es bereits schon einmal als Kommentar geschrieben: Campact ist für mich eine Informations- und Organisationsplattform. Campact hat in meinen Augen nicht die Funktion Meinungen zu propagieren.

    Ich bewundere euren Aufwand und Fleiß, die ihr in diese nicht einfache Arbeit steckt. Doch wäre es nicht sinnvoller die Arbeit in Konstruktion von konkreten Alternativen anstatt von destruktiven Meinungsäußerungen zu stecken? Es kann euch doch völlig egal sein, ob Trump „gut“ oder „schlecht“ ist. Das ist nicht eure Baustelle. Verliert bitte nicht eure Ziele aus dem Augen: TTIP, Menschenrechte, Gentechnik, usw.

    Ich würde mich freuen, wenn meine Kritik zumindest auf Ohren stößt.

  • von Helmut Beutler

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich nutze aus datenschutzrechtlichen Gründen weder Facebuck noch Twitter.
    Wie kann ich Ihre Botschaft per email an meine Freunde und Bekannten weiterleiten?
    Sie sollten hierfür ebenfalls eine Weiterleitungsmöglichkeit anbieten.
    Freundliche Grüße von
    Helmut Beutler

  • Kommt es Ihnen wirklich darauf an, sich mit diesem Artikel hauptsächlich mit aller Gewalt von Trump zu distanzieren? Wer erwartet, dass das notwendig ist? Ich finde es reichlich kindisch und es ist noch mehr Publicity für Trump, bevor der überhaupt als Präsident angetreten ist.

    Mit dem Drohnenkrieger und Unterdrücker von Whistleblowing Barack Obama haben Sie wohl kein so großes Problem. Ich bin jedenfalls froh, dass die Kriegstreiberin Clinton nicht gegen Trump gewonnen hat, wobei es ein Skandal ist, dass Sanders nicht antreten konnte mit viel besseren Chancen. Von Trump weiß man nicht genau, was kommt, aber bei Clinton war klar, sie steht für Krieg in Libyen, im Irak, in Syrien und ganz allgemein für Bombardement.

    Ich finde Ihren Artikel jedenfalls befremdlich und würde mir mehr Sachlichkeit von Campact wünschen. Mittlerweile bin ich schon einige Jährchen als Mitzeichner und auch mal als Aktivist dabei, wenn es so weitergeht, ist das nicht mehr mein Campact.

  • von Gerhard Lang

    Ich nehme an, mit Trump kommt’s deutlich schlimmer. Erpresste internationale Handelsverträge dienen dann nicht mehr nur den entfesselten Profitgarantien der Konzerne, sondern auch noch ausdrücklich nationalistischen Staatsinteressen der USA. CEITA / TTIP werden uns im Nachhinein noch harmlos vorkommen….

  • von Helmut

    Oh wie arm ………
    ……ist diese Reaktion von Compact……
    Man kann sich nicht freuen, weil (wenn auch angelblich) D. Trump etwas dazu beigetragen hat?
    Merkt Ihr selbst nicht, wie sehr auch ihr einer Hetze folgt?

Kommentare sind geschlossen.

Veröffentlicht von Anna Cavazzini

Policy Adviser - Anna Cavazzini ist Politikwissenschaftlerin und denkt im Handelsteam bei Campact darüber nach, wie eine gerechte Handelspolitik anstelle von TTIP und Co. aussehen könnte. Sie hat fünf Jahre im Europaparlament zu Handels- und Entwicklungsfragen gearbeitet. Danach war sie im Auswärtigen Amt und bei dem Präsidenten der UNO Generalversammlung und hat sich mit Entwicklungsfinanzierung beschäftigt. Anna hat in Mexiko gelebt und sich dort im Umweltbereich engagiert. Sie hat in Indien bei einer Anti-Atom NGO mitgearbeitet.