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TV-Spot aus Dänemark rührt zu Tränen – wir sind uns alle ähnlicher, als wir glauben

Egal ob arm oder reich, zugezogen oder einheimisch – dieser TV-Spot zeigt auf herzergreifende Weise, dass wir weit mehr miteinander teilen, als wir glauben. Achtung: Taschentuch bereit legen – und nach 3 Minuten überraschend glücklich sein!

Screenshot TV2 Denmark "All that we share"

Egal ob arm oder reich, zugezogen oder einheimisch – dieser TV-Spot zeigt auf herzergreifende Weise, dass wir weit mehr miteinander teilen, als wir glauben. Achtung: Taschentuch bereit legen – und nach 3 Minuten überraschend glücklich sein!

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In dem TV-Spot „All That we Share“ (Alles was wir gemeinsam haben) des dänischen Senders TV2 Denmark, führt uns ein Erzähler durch ein ganz einfaches Experiment. Verschiedene Menschengruppen betreten einen Raum und stellen sich in abgegrenzte Flächen. Dabei spricht der Erzähler: „Es ist einfach, Menschen in Schubladen einzusortieren. Hier sind wir, und dort sind sie.“ Wir sehen Männer und Frauen im Business-Look, muskelbepackte Menschen mit Tätowierungen, Leute vom Land und Frauen mit Kopftuch, Jugendliche „die noch nie eine Kuh gesehen haben.“ Dann tritt ein Mann in den Raum: „Willkommen. Ich werde Ihnen einige Fragen stellen. Manche davon könnten ein wenig persönlich sein.“ Die Teilnehmer/innen sollen sich nach diesen Fragen in neuen Gruppen sortieren. „Wer von Ihnen war früher der Klassenclown?“, „Wer hatte letzte Woche Sex?“, „Wer fühlt sich einsam?“ Das Ergebnis: Die Menschen mischen sich, kommen aus allen Flächen zusammen, bilden neue Gruppen.

Mit diesen einfachen Fragen werden Stereotype und Vorteile ausgehebelt. Menschen, die auf den ersten Blick nicht viel miteinander gemeinsam zu haben scheinen, teilen Scham, Schmerz, Freude. Mit diesem Experiment werden neue Verbindungen geschaffen – und die Teilnehmer/innen erfahren ein neues Wir.

Dieser dänische TV-Spot lockt uns aus dem Schubladendenken

Die Nachrichten-Flut zu Trump, Syrien, AfD, Brexit und Hetze im Netz erscheint endlos. Wir stecken in Zeiten in denen viel darüber diskutiert wird, was uns trennt. Doch dieses dänische Video zeigt, wie wichtig es ist darauf zu schauen, was uns eint.

Dieser Spot ist zum Heulen gut. Er drückt auf die Tränendrüse und bringt zum Schmunzeln – und lockt uns damit aus unserem Schubladendenken heraus. Eine emotionale Erfahrung – selbst für den Regisseur Asger Leth, der zum ersten Mal bei einem Dreh weinen musste. Dieser kurze Clip macht deutlich, dass Menschlichkeit an allererster Stelle kommen sollte, bevor wir über andere urteilen. Es geht um Liebe, Toleranz und Akzeptanz. Das ist schön – und lässt mich nach diesen drei Minuten glücklicher und zuversichtlicher sein.

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Autor*innen

Janine Behrens

Online-Redakteurin – Janine studierte Journalistik und Kunst-und Medienwissenschaft mit Fokus auf Medienpolitik und neue Technologien. Als Journalistin arbeitete sie für TV, Radio und Online-Redaktionen und engagierte sich für Reporter ohne Grenzen e.V. 2011 wechselte sie zu einer Online-Agentur und entwickelte als User-Experience Designerin nutzerfreundliche und nutzerzentrierte Web-Konzepte. Bei Campact war sie von 2014 bis 2021.

13 Kommentare

Kommentare sind geschlossen
  1. Dieses Video macht Hoffnung, dass es noch mehr Menschen auf der Welt gibt, die so denken wie ich – danke dafür! In meinem Umfeld fühle ich mich leider oft nicht verstanden, und muss immer wieder gegen Vorurteile angehen – es ist offensichtlich viel einfacher, DAGEGEN zu sein…

  2. Endlich ein Nachricht, wie wir alle zu einem friedlichen und harmonischen zusammen leben beitragen könnten. Jeder Einzelne kann sich dafür entscheiden, weg von Neid und Konsumsucht. Sich öffnen und den Anderen einladen, Tolleranz erzeugt Tolleranz. Fangen wir gleich im engsten Familienkreis damit an, wir können es.

  3. Einfach toll!
    Hier sieht man, dass wir uns alle doch sehr ähnlich sind! Wir müssen uns auf unsre Gemeinsamkeiten konzentrieren und das Verbindende hervorheben. Dann sind die Unterschiede nicht mehr bedrohlich, sondern interessant!

    • Ja, wir verhalten uns unserem und zum Wohle aller 🙂
      Make L O V E 🙂
      Love Peace Understanding
      Together

  4. Wie schön wäre es wenn jeder über den Tellerrand schauen würde.
    Und dann noch aus der Komfortzone raus käme .
    Es wäre so viel einfacher, schöner, liebevoller und und und

  5. Wunderbar! Ich sehne mich nach mehr davon. Damit auch unsere Kinder ein unbeschwertes leben führen können.

    • Ja
      Verhalten wir uns zu unserem Wohl und zum Wohle aller
      Love is the answer
      Let`s give a 🙂 to the world

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