Wie Rheinmetall die Exportkontrollen für Panzer umgeht

Report München berichtet in diesem Beitrag, wie der Rüstungskonzern Rheinmetall mit einem üblen Trick die Exportkontrollen für Waffen umgeht – und was die Bundesregierung dazu sagt. Spoiler: Nicht viel ...

von  Jörg Haas 8 Kommentare
Report München hat die Hintergründe zum Panzer-Deal von Rheinmetall mit der Türkei recherchiert. Das Video zeigt auf, wie der Konzern hochmoderne Panzer in einem Land produzieren will, das auf Menschenrechte immer weniger Rücksicht nimmt – und Panzer gegen die eigene Bevölkerung einsetzt.

Mit der Panzerfabrik in der Türkei könnte der Konzern ohne Zustimmung deutscher Stellen Panzer in alle Welt exportieren und somit die Rüstungsexport-Kontrollen umgehen.

Ein Skandal! Und die Bundesregierung? Duckt sich weg!

8 Kommentare

  • von A. Bauer

    Welche Mitarbeiter unterstützen dieses Vorhaben….Türkei…..
    Warum nicht in Frankreich? Immerhin Europa!

  • Das darf doch noch Chat wahr sein!

  • von Martin Drescher

    Wer Waffen produziert und verkauft fördert aktiv das Töten und Ermorden von Menschen. Von diesem dreckigen Geschäft profitieren geldgierige Anleger, denen es offensichtlich egal ist, das auch Frauen und Kinder grausam sterben. Jeder sollte bei der Geldanlage in Investmentfonds sorgfältig prüfen, ob da nicht auch Rüstungsunternehmen dabei sind. Raus aus diesen Anlagen! Ächtet die Rüstungsindustrie! Ächtet die Menschen, die damit ihr Geld verdienen. Ob das allerdings was nützt? Momentan boomt nämlich das Rüstungsgeschäft dank der furchtbaren Kriege und dem Aufrüstungszielen größenwahnsinniger Politiker und verspricht riesigen Profit. Beispiel Rheinmetall http://www.onvista.de/news/rheinmetall-nicht-zu-bremsen-61481097

  • von Reginald Krentz

    Wenn der Bau einer Rüstungsfabrik in der Türkei nur ein Trick ist, die Exportkontrollen zu umgehen, dann sind die Exportkontroll-gesetze aber sehr „trickreich ausgeklügelt“.
    Sagenhaft wie sich solche gesetzlichen Schlupflöcher bei Bedarf immer finden lassen,-wollen ?

  • von Heinz Gabler

    Die dt. REGIERUNG arbeitet nur mehr für die Konzerne und Banken. Wenn Merkel diese Vorgangsweise von Rheinmetall nicht stoppt und diese nicht stoppt, riskiert sie, dass dt. Panzer zur Unterdrückung der türk. Bevölkerung eingesetzt werden und viele Opfer fordern. Das gehört unterbunden.

  • von Sueur Philippe

    Waffen verkaufen heißt immer Krieg schüren.

  • von Erdinc

    Warum sollte Rheinmetall nicht in der Türkei produzieren ?
    Zu mal sollte man Wissen, dass Türkei schon lange selber an so einem Projekt arbeitet. Das bedeutet:
    Macht es Rheinmetall nicht machen Sie es selber oder andere und vor allem von Menschenrechten reden aber verschweigen das die Bundeswehr selber täglich Menschenrechte verletzt.
    Also seien Sie doch so gut und erklären den Lesern Ihre wahren Hintergründe.

    • von Basti

      Einfach so Behauptungen aufstellen kann ja jeder. (… editiert wg. Verstoß gegen Netikette)
      Und wie verletzt die Bundeswehr deiner Meinung nach Menschenrechte?

Kommentare sind geschlossen.

Veröffentlicht von Jörg Haas

Jörg Haas, Jahrgang 1961, ist Campaigner bei Campact. Nach einem Berufseinstieg in die Entwicklungszusammenarbeit in einem Regenwaldprojekt in Ecuador war er lange Jahre als Ökologiereferent für die Heinrich-Böll-Stiftung tätig. 2008 wechselte er als Programmdirektor zur European Climate Foundation. Intensives Engagement in den UN-Klimaverhandlungen in Kopenhagen. Ohne öffentliche Mobilisierung fehlt jedoch der Handlungsdruck - daher der Wechsel zu Campact, zuerst als Pressesprecher, nun als Campaigner.