Unsichtbar: So schwemmst Du Plastik in unsere Gewässer

Einfach Plastikmüll in Gewässern entsorgen? Auf diese Idee würdest Du wahrscheinlich nie kommen. Warum Du trotzdem Plastik in unsere Gewässer spülst, zeigt dieses Video.

von  Anne Beny 6 Kommentare
Des Rätsels Lösung: In unserer Kosmetik versteckt sich Mikroplastik. Das sind nicht nur kleine Plastikkügelchen, die zum Beispiel in Peelings eingesetzt werden. Auch flüssiges oder gelförmiges Plastik ist vielen Produkten enthalten. Es ist ein billiger Füllstoff und kann Creme, Shampoo und Co. geschmeidiger machen. Mit einer Petition auf WeAct will Isabelle Braun dafür sorgen, dass diese Inhaltsstoffe ein für alle Mal aus dm-Produkten verschwinden. Unterstütze Sie dabei.

Mikroplastik: Auch in vermeintlich nachhaltigen Produkten

Das ganze Ausmaß zeigt sich beim Testkauf: Von 22 gekauften Produkten sind nur 8 frei von Mikroplastik. Unter den 14 Plastik-Artikeln sind auch solche, die auf den ersten Blick besonders nachhaltig wirken.

Laut Funk-Reportage werben manche Hersteller sogar damit, dass ihre Produkte frei von Mikroplastik seien. Warum ist das so? Für die Industrie zählen nur feste Plastikpartikel als Mikroplastik. Das flüssige Plastik wird weiterhin in unseren Pflegeprodukten versteckt, ohne dass wir Verbraucher/innen es ahnen.

Niemand kennt die Folgen

Die Folgen für Mensch und Umwelt sind unabsehbar, denn sie sind kaum erforscht. Klar ist aber, dass sich das Mikroplastik von unseren Flüssen bis in die Ozeane ausgebreitet hat. Selbst in der Tiefsee ist es zu finden. 

Das bringt die Gesundheit der Meeresbewohner in Gefahr. Die langfristigen Auswirkungen auf den Mensch sind noch nicht bekannt.

Unterzeichne gegen Mikroplastik bei dm

Auch in Produkten der dm-Eigenmarke balea wird noch immer Mikroplastik eingesetzt. WeAct-Petitentin Isabell Braun will das ändern. Mit ihrer Petition möchte sie dm dazu bewegen, auf Mikroplastik zu verzichten. Unterstütze sie dabei und unterzeichne ihre Petition.

WeAct Logo Diese Petition wurde auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact, gestartet. Es ist also keine Kampagne von Campact. Da Campact aber die Ziele der Petition unterstützt, möchten wir Dich auf die Kampagne hinweisen.

6 Kommentare

  • von Renate Wolf

    Unglaublich …. wo man solche chemische Zusätze findet….. ein Skandal

    freundl.Gruß aus Töging

  • Auch ich bin von DM enttäuscht. Ein Ansatz Plastikmüll zu vermeiden sind auch Zahnbürsten mit Wechselkopf. DM hat sie aus dem Angebot genommen! Es gibt sie einfach nicht mehr! Es war ja schon früher eine etwas halbherzige Angelegenheit, denn bei etlichen Filialen gab es die Wechselköpfe nicht extra sondern wieder nur mit einem neuen Griff.
    Eine (moderne ) Zahnbürste besteht aus einem richtig großen Plastikklumpen der nicht notwendig ist, der keinem Verschleiß ausgesetzt ist und eingespart werden kann.
    Hier möchte ich vermerken, dass es bei MÜLLER Zahnbürsten mit Wechselkopf gibt, und auch dass man die Bürstenköpfe extra kaufen kann!

  • Hallo „campact-Team“,

    Wir brauchen Euch. Macht weiter so.

    Mit nachhaltigen Grüßen

  • von Dominique Sauge

    Könnt ihr nicht einfach die Liste mit den schlechten Produkten veröffentlichen? Das wäre viel effektiver als einen längeren Film, der sich unterwegs wohl nur ganz wenige anschauen… (:

  • von Ulrike huhndorf

    Hallo, ich bin enttäuscht soetwas bei dm zu finden.wir müssen an die Zukunft denken, raus mit , solchen chemischen Zusätzen!es gibt alternativen!ansonsten komme ich gern zu ihnen ökologisch hergestellte produkte, sowie auch bio -produkte kaufen.freundlichst Ulrike huhndorf

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Veröffentlicht von Anne Beny