Der Monsanto-Minister muss gehen

Agrarminister Schmidt im Alleingang: Der CSU-Mann ermöglicht fünf weitere Jahre Glyphosat – indem er Deutschland in Brüssel heimlich mit Ja stimmen lässt. Forder jetzt Angela Merkel auf: Sie muss den Monsanto-Minister sofort entlassen!

Darauf gibt es nur eine Antwort: Entlassung! Für die Neuzulassung von Glyphosat steuerte Agrarminister Christian Schmidt (CSU) gestern in Brüssel die entscheidende Ja-Stimme bei. Per Rechtsbruch: Deutschland hätte sich im Kreis der EU-Mitgliedsstaaten enthalten müssen. Denn noch regiert die SPD mit – und hatte ihr Veto gegen das Ackergift eingelegt. Doch Schmidt wies seinen Brüsseler Vertreter heimlich an, für Monsantos Bestseller zu stimmen.

Lass uns jetzt gemeinsam dafür sorgen, dass Schmidts hinterlistiges Manöver Konsequenzen hat: Kanzlerin Angela Merkel muss den Monsanto-Minister sofort entlassen. Und die SPD darf diesen Affront nicht hinnehmen: Sollte sie wieder eine Koalition mit der Union eingehen, muss sie einen Glyphosat-Ausstieg auf nationaler Ebene zur Bedingung machen – wie Präsident Emmanuel Macron ihn gestern für Frankreich verkündet hat. Wenn die beiden größten EU-Staaten aussteigen, hätte Monsanto durch Schmidts dreiste EU-Aktion wenig gewonnen.

Glyphosat-Giftflasche vor dem Schloss Bellevue

Übermorgen ist die beste Gelegenheit, die GroKo-Spitze zu erwischen: Dann empfängt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Union und SPD das erste Mal, um über eine Regierungsbildung zu sprechen. Wir wollen dafür sorgen, dass als erstes Thema Glyphosat zur Sprache kommt. Neben dem gepflegten Rasen des Schloss Bellevue platzieren wir eine riesige, unübersehbare Glyphosat-Giftflasche. Daran eine Zahl in großen Ziffern: 250.000. Wir hoffen, dass bis dahin mindestens so viele Menschen unseren Eil-Appell unterzeichnet haben. Bitte unterzeichne auch Du:

Monsanto verschleiert Krebs-Risiko und schreibt Studien selbst

Schmidts Alleingang reiht sich ein in eine Abfolge von Tricksereien und Täuschungen: Monsanto versuchte auf das europäische Zulassungsverfahren mit Methoden Einfluss zu nehmen, wie wir sie sonst nur von der Tabakindustrie kennen. Der Agrarkonzern verschleierte bewusst das Krebs-Risiko bei Glyphosat, diskreditierte kritische Studien als irrelevant. Monsanto-Mitarbeiter/innen schrieben Studien selbst – und ließen sie hinterher von namhaften Wissenschaftlern signieren.

Die Behörden sahen weg – oder machten gar selbst mit. Ein Plagiatsexperte belegte, wie das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ganze Passagen seiner eigenen Bewertung von Monsanto kopierte, ohne dies kenntlich zu machen. Die Behörde untersteht Schmidt. All das muss jetzt aufgeklärt werden – in einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss. Nur so können wir verhindern, dass Monsantos Machenschaften und Schmidts dreiste Lobbypolitik das Vertrauen von uns Bürger/innen in die Demokratie und in Europa weiter zersetzen.

1,3 Millionen Unterschriften gegen Glyphosat

Denn gerade gegen Glyphosat haben sich so viele Europäer/innen engagiert wie selten zuvor: Europaweit ist eine starke Bürgerbewegung gegen Pestizide und für eine Agrarwende entstanden. Besonders eindrucksvoll: Über 1,3 Millionen Unterschriften aus ganz Europa unter unsere Bürgerinitiative – gesammelt in nur fünf Monaten. Dass es gestern überhaupt so eng war und es einen Rechtsbruch brauchte, um die nötige Mehrheit für Glyphosat zusammenzubekommen – das wäre vor zwei Jahren noch undenkbar gewesen.

Jetzt können wir daran anknüpfen: Lass uns gemeinsam dafür sorgen, dass Schmidts Manöver sich weder für ihn noch für Monsanto auszahlt. Er muss gehen – und eine neue Bundesregierung den Ausstieg aus Glyphosat beschließen.

PS: Wir sind fast alle mit Glyphosat belastet. Forscher/innen haben Urin-Proben von rund 2.000 Testpersonen untersucht und entdeckten Beunruhigendes: Die Glyphosat-Rückstände im Urin bei 75 Prozent der Probanden waren mit mindestens 0,5 Mikrogramm pro Liter fünfmal so hoch wie der Grenzwert für Trinkwasser.

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26 Kommentare

  • von Agnes Ster

    Potenzmittelwerbung bei Campact? Da bin ich aber platt. Und weshalb wurde mein Beitrag zensiert? So kann man Unterstützer auch vergraulen.

    • von Vera Kuchler

      Liebe Agnes,

      unser System arbeitet mit einem Spam-Filter, der allem Anschein nach seine Tücken hat. Dein Beitrag ist mittlerweile selbstverständlich freigegeben.

      Viele Grüße
      Das Campact-Team

  • 1,3 Millionen Unterschriften gegen Glyphosat, und was bringt das nicht viel.
    In Deutschland gibt es ca. 45.000.000 Bürger die Wahlbeberechtigt sind, also um wirklich in der Öffentlichkeit Gehör zu finden bräuchte man 20% also um die 9.000.000 Menschen die ihren Unmut kundtun, und da ist Campact Lichtjahre entfernt. Mir kommt das ganze vor als würde man gegen Windmühlen kämpfen.
    Eine Entlassung, von Herrn Schmidt was soll das bringen der bekommt seinen Solär weiter egal ob er im Amt ist oder nicht- solange diese Burschen nicht regresspflichtig sind, passiert nichts aber schon rein gar nichts.

  • 1,3 Millionen Unterschriften gegen Glyphosat, und was bringt das nicht viel.
    In Deutschland gibt es ca. 45.000.000 Bürger die Wahlbeberechtigt sind, also um wirklich in der Öffentlichkeit Gehör zu finden bräuchte man 20% also um die 9.000.000 Menschen die ihren Unmut kundtun, und da ist Campact Lichtjahre entfernt. Mir kommt das ganze vor als würde man gegen Windmühlen kämpfen.
    Eine Entlassung, von Herrn Schmidt was soll das bringen der bekommt seinen Solär weiter egal ob er im Amt ist oder nicht- solange diese Burschen nicht regresspflichtig sind, passiert nichts aber schon rein gat nichts.

  • von Rüdiger von Gizycki

    Also – das passt irgendwie auch in aktuelle Vorgänge. Lachen kann auch ganz befreiend sein! :-) Auch wenn es schon etwasd älter ist!
    https://www.youtube.com/watch?v=PtrZ8sfGXS0

  • von Rüdiger von Gizycki

    Ich finde es gut, das der Unterzeichnungsaufruf noch auf der Webseite besteht. Wenn das so weitergeht, dann kommen da bestimmt 400.000 oder sogar 500.000? zusammen. Aber die Unterschriftenliste ist ja schon gestern abgegeben worden. Was macht man also damit? Es ist klar, viele schäumen vor Wut übert das, was Schmidt da machte. Ob das ein Signal gegen ein GroKo und für eine Minderheitsregierung ist? Letztere wünschte ich mir.

    • von Vera Kuchler

      Hallo Rüdiger,

      vielen Dank für Deine Unterstützung. Auch nach der gestrigen Aktion in Berlin bleiben wir natürlich dran und streiten weiter für das Glyphosat-Verbot. Es gilt also nach wie vor: Jede Unterschrift zählt!

      Viele Grüße
      Das Campact-Team

    • von Agnes Ster

      Wenn das so weitergeht, kommen deutlich mehr als 500.000 zusammen. Die Empörung sehr vieler Bürger über den korrupten Monsanto-Lakaien ist groß. Selbst unter den „Konservativen“.

      Ich hoffe, dass das Foul des korrupten Giftindustrie-Lobbyisten nach hinten losgeht – ein deutschlandweites Verbot der Giftspritzerei muss her. Ich finde toll, was Ihr da macht, @Campact-Team.

      Und damit man angesichts der Zustände in diesem Land, in welchem die Profite der Giftindustrie mehr zählen, als das die Lebensgrundlagen von Tier und Mensch, nicht den Humor verliert, hier ein Link zum Postillion: „Union stößt zur Feier des Tages mit Glyphosat an.“

      http://www.der-postillon.com/2017/11/glyphosat.html

  • von Theresia

    Der Minister Schmidt rechnet doch bestmmt mit einem Rauswurf. Würde mich nicht wundern, wenn der sein nächstes

    Pöstchen schon sicher in der Tasche hat (vielleicht bei Monsanto? ), und sicher sehr gut bezahlt.

  • von Martin

    Heuchelei. Hier werden mit Sicherheit Menschen unterschrieben haben, die ohne das tägliche Stück Fleisch, das Ei oder Käse und Muttermilch vom Tier keinen Tag überleben könnten und jeden Veganer angreifen, der nicht nur mit einer dämlichen Unterschrift, sondern täglich im Leben konsequent den richtigen Weg geht. Von den fast 300.000 Unterzeichnern bis jetzt ist doch nur ein Bruchteil daran interessiert, was der eigene Konsum, der so leicht zu ändern wäre, für Schäden anrichtet. Im Grunde genommen verdient IHR ALLE keinen anderen Minister, als ganz genau DIESEN!

    • von Agnes Ster

      Was Sie alles wissen – derjenige, der hier grundlos andere Leute angreift, und ihnen ohne Wissen unterstellt, sie würden angeblich Veganer angreifen, das sind Sie. Und wenn es bald keine Insekten mehr gibt, dann nützt Ihnen auch Ihr Veganismus nicht das Geringste, dann ist nämlich Schicht im Schacht. Das Giftzeug befindet sich mit Sicherheit auch im Körper von Veganern, und ausweichen kann man ihm nicht, egal, wie perfekt auch immer man isst. Und woher, bitteschön, wollen Sie wissen, was wir essen und wen wir angeblich angreifen? Übrigens habe ich noch niemals im Leben einen Veganer angegriffen, im Gegenteil. Ich lebe fast vegan, mein Sohn lebt voll vegan seit der Geburt, weil ich ihn nach der Stillzeit so ernährt habe und er ist immerhin schon 28 Jahre alt – damals war das noch sehr außergewöhnlich und nicht in Mode. Und Sie sollten aufhören. Leute auseinander zu dividieren und Ihre Vorwurfsnummer abzuziehen, was WIR ALLE angebl. verdienen. Steigen Sie ab von Ihrem hohen Ross.

    • von Rüdiger von Gizycki

      In einer schlaflosen Nacht kann man so eine Antwort zusammenzimmern. Natürlich sind nicht alle, die bei campact unterzeichnen Veganer oder Vegetarier. Ich esse auch Fleisch. Auf das Maß kommt es an.
      Und außerdem:
      Die vielen Unterschriften spiegeln eine Stimmung wieder, die eine grundsätzliche Politikänderung verlangt. Glyphosat und Massentierhaltung weg – Agrarwende rein, Verbrennungsmotor weg – Alternativer Antrieb rein, Kohlekraftwerke stilllegen – Alternative Energien rein, Aubeutung in der Pflege weg – mehr Humanität und Menschlichkeit rein. Die Liste ist ellenlang. Hier also die Unterzeichner unqualifiziert niederzumachen undf ihnen auch diesen Minister Schmidt als verdient zu unterstellen, zeugt von Kleingeistigkeit und Kleinmut.

    • von Nena

      Sorry Martin,
      der Verzicht auf Fleisch, Käse, Ei und Muttermilch von Tieren rettet die Natur nicht. Es sei denn, den Rest deiner Nahrungsaufnahme deckst du mit pestizid-, herbizid- und fungizidfreien Lebensmitteln aus dem Eigenanbau oder von deutschen Bio-Verbänden. Am besten auch noch regional!
      Wenn schon der richtige Weg, dann wirklich den richtigen Weg.
      Nicht nur Bienen und Insekten würden dann BIO kaufen!

  • von Agnes Ster

    Der korrupte Monsanto-Lakai muss gehen – bei RoundUp Zwangsernährung in einem Mastbetrieb lebenslänglich. Was dieser korrupte Typ als willfähriger Lakai der hochgradig kriminellen Giftlobby gegen die Lebensgrundlagen von Mensch und Tier treibt, gegen die Lebensgrundlagen der Bevölkerung, ist derart dreist, dass man das kaum glauben kann.

    • von Janine Heuer

      Gut ausgedrückt!
      Ich hoffe, der Typ mit seinem Gift und seiner Kükenschredderei wird von seinem Karma eingeholt!

  • von Hans_Joachim Hauschild

    Mit einigen Milionen Unterschriften kann man nicht Monsantos
    in die Knie zwingen zwar war es nich richtig was der Minister Schmidt
    bei EU getan hat mit einer Demo wird man auch keine Politiker beeindrucken
    da sind alle gleich man macht es sich einfach die Entlassung des Ministers zu fordern
    wen man die Hintergründe nicht kent ob ein Untersuchungausschuss die Wahrheit zu
    Tage bringt wage ich zu bezweifeln den so eine Untersuchung kostet dem Steuerzahler
    wider viel Geld und bringt sehr wenig warun macht ihr es nicht wie die Umwelthilfe und
    verklagt Monsantos wegen Gewässer verunreinigung und Umweltgefärdung und Gesundheitsgefärdung
    vor einem Gericht

    • von Agnes Ster

      Doch, das kann man, auch wenn es mühsam ist. Und hier macht es sich niemand einfach – Sie machen es sich einfach, verklagen Sie Monsanto doch selbst. Viel Erfolg dabei.

  • von Sonja

    Ich verstehe nicht, warum es gerade so viele verschiedene Unterschriftenaktionen zu dem Glyphosat-Skandal gibt: Campact, foodwatch, Sven Giegold, Avaaz, …
    Warum kooperiert ihr nicht miteinander?!

  • von Roland Kinadeter

    Eilmeldung:
    München
    Aktion in München: Gyphosat-Minister Schmidt muss gehen!

    Mit seinem Alleingang hat Schmidt dafür gesorgt, dass das umwelt- und gesundheitsgefährdende Gift Glyphosat weiter auf unseren Äckern landet.

    Doch Schmidt hat nicht nur das „Nein“ zu Glyphosat von Umweltministerin Hendricks (SPD) ignoriert. Sondern auch mehr als 80 Prozent der deutschen Bürger und Bürgerinnen, die für ein Verbot des Gifts sind.

    Wir wollen Landwirtschaftsminister Schmidt zeigen, was wir von seinem Alleingang halten! Dafür treffen wir uns morgen vor der CSU Parteizentrale in München um gemeinsam lautstark für seinen Rücktritt und ein deutsches Glyphosat-Verbot zu demonstrieren.

    Glyphosat-Minister Schmidt muss gehen!

    Mi 15:30 UTC+01 · Mies van der Rohe Straße 4, 80807 München
    2.914 Personen sind interessiert

    • von Roland Kinadeter

      … sorry, war die Meldung von gestern, die Demo ist heute um 15:30 Uhr

  • von Heidorn

    Warum ist die Empörung – insbesondere auch auf dieser Plattform – so gering?
    Warum gibt es keine spontsnen Kundgebungen, keine Demos?
    Und keine ernst zu nehmende Initiativen Schmidts Entlassung zu erwirken?

    Sein rechtswidriges Ja war rechnerisch ausschlaggebend.

    Und jetzt diese unsinnige Diskussion um innen-politische Ausgleiche, die gar nichts mit Glyphosat zu tun haben.

    Resignation, Politikverdrossenheit?
    Abgekartetes Spiel?

    Es ist so jämmerlich!

  • von Jürgen Lüthje

    Wie sich inzwischen herausgestellt hat, war Schmidts Zustimmung schon längerfristig vorbereitet, und Seehofer wusste Bescheid!
    Ein Rauswurf von Schmidt würde daher nicht reichen. Offenbar hat Merkel die Situation nicht mehr im Griff. Sie muss selbst abdanken!
    Ungeachtet dessen bin ich ebenfalls dafür, dass Herr Schmidt die Kosten für alle entstehenden Schäden aus eigener Tasche bezahlt.

  • von Sabine Weckesser

    „Schmidt würde sich sicher über seinen Rauswurf freuen . Könnte er doch so direkt in die Privatwirtschaft eines Grosskonzerns für „Argrarprodukte“ wechseln“…. aber sicher freut er sich.
    Ich bin mir sicher, das seine Entscheidung mit der Kanzlerin abgestimmt war und einer sich halt freiwillig zum Sündenbock machen lässt, damit unsere „Noch-Regierung“ gut da steht. Das war sicher keine Entscheidung heimlich und im Alleingang

  • von BotU

    Die Bauern in Deutschland sollten auf den Kauf verzichten, auch wenn sie Lieferverträge haben. Die Strafe wird vom Minister bezahlt ( privat ). Er hat sich in meinen Augen wie ein Diktator verhalten und sollte bestraft werden.

  • von Klaus Pose

    Schmidt würde sich sicher über seinen Rauswurf freuen . Könnte er doch so direkt in die Privatwirtschaft eines Grosskonzerns für „Argrarprodukte“ wechseln. Die Zulassung von dem Dreckszeug ist die eine Seite, aber kaufen und versprühen ist Bauernsache. Hier gibt es schon ein Umdenken und das muss unbedingt weiter verfolgt werden.

  • von Astrid Simon

    Es gibt zu Monsantos Giften beireits ein Tribunal Urteil
    Am 18. April 2017 haben die fünf Richter des Monsanto-Tribunals ein sechzigseitiges Gutachten veröffentlicht. Monsanto wurde der Verbrechen gegen die Menschlichkeit und gegen die Umwelt beschuldigt,[16] unter anderem wegen der Vermarktung giftiger Produkte, die Tausende von Menschen getötet hätten, wie polychlorierte Biphenyle (PCB), Glyphosat (Bestandteil von Herbiziden wie Roundup) oder 2,4,5-Trichlorphenoxyessigsäure (ein Bestandteil des Entlaubungsmittels Agent Orange, das während des Vietnamkrieges von US-Militärflugzeugen versprüht wurde). „Monsanto betreibt Praktiken, die schwerwiegende Auswirkungen auf die Umwelt haben“, sagten die Richter. Aktivitäten, die ihrer Meinung nach die Rechte von indigenen Völkern und lokalen Gemeinschaften beeinträchtigen. Das Recht auf Nahrung und Gesundheit würde ebenfalls verletzt, unter anderem dadurch, dass Monsanto Böden, Wasser und die Umwelt allgemein geschädigt habe.

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Veröffentlicht von Chris Methmann

Teamleiter Kampagnen – Dr. Chris Methmann, Jahrgang 1981, ist seit über zehn Jahren aktiv in der Umwelt- und globalisierungskritischen Bewegung. Bevor er 2014 zu Campact kam, war er Mitglied im Koordinierungskreis von Attac Deutschland und hat dort zu Themen rund um Globalisierung und Ökologie gearbeitet. Unter anderem hat er die Kongressreihe McPlanet.com mitorganisiert. Chris hat Politikwissenschaft, Jura und VWL studiert und an der Universität Hamburg zu internationaler Klimapolitik, Klimasicherheit und Klimamigration promoviert.

Veröffentlicht von Christoph Bautz

Geschäftsführender Vorstand – Christoph Bautz, Jahrgang 1972, ist Diplom-Biologe und Politikwissenschaftler. Nach Ende seines Studiums baute er mit die Geschäftsstelle von Attac-Deutschland auf und koordinierte die Öffentlichkeitsarbeit. Zusammen mit Felix Kolb gab er den Anstoß zur Gründung der Bewegungsstiftung, die sich die Förderung von Kampagnen und Projekten sozialer Bewegungen zum Ziel gesetzt hat. Gemeinsam mit Günter Metzges initiierte er die Gründung von Campact und arbeitet seit 2004 als Campact-Geschäftsführer.