Liebe Grüne, Kohleausstieg – oder lasst Jamaika sein!

Mit unserem Offenen Brief in der taz machen wir den Grünen klar: die rote Linie bei Jamaika ist erreicht!

Liebe Katrin Göring-Eckardt, lieber Cem Özdemir, liebe grüne Sondierungsgruppe,

auch uns ist klar, dass Ihr bei den Sondierungen an diesem Wochenende schmerzliche Kompromisse machen müsst. Doch beim Klima, der Zukunftsfrage der Menschheit und dieses Planeten, liegt jetzt schon von Eurer Seite viel zu wenig auf dem Tisch. Weitere Zugeständnisse können wir uns nicht leisten.

Die rote Linie für Jamaika: das Klimaschutz-Ziel von minus 40 Prozent CO2-Ausstoß bis 2020. Dieses Ziel duldet keine Kompromisse. Entweder man schafft es – oder nicht. Derzeit fehlen uns gut 12 Prozentpunkte. Diese innerhalb von drei Jahren einzusparen, kann funktionieren – aber nur mit einem sehr beherzten Kohleausstieg.

Gebäude sanieren, Heizungen austauschen, beim Verkehr einsparen, Moore schützen – all das schlagt Ihr vor, und es ist richtig und wichtig. Aber bis Häuslebauer ihre Gebäude sanieren, bis Menschen auf andere Verkehrsmittel umsteigen und Moore wieder CO2 speichern, vergeht viel Zeit. Nur bei der Kohle lässt sich bis 2020 genug erreichen. Indem abgeschaltet wird.

20 Gigawatt Kohlekraft müssten bis 2020 vom Netz, um das Klimaziel zu erreichen. 10 Gigawatt fordert Ihr – und seid Union und FDP damit schon viel zu weit entgegengekommen. Nun bietet Angela Merkel Euch 7 Gigawatt. Ein solches Geschacher zerstört die deutsche Klimapolitik. Wir verlangen von Euch: Bleibt hart! 10 Gigawatt sind das absolute Minimum. Mit weniger führt kein Weg nach Jamaika.

Fast alle unserer Nachbarn sowie etliche weitere Staaten haben sich auf der Weltklimakonferenz zu einer mutigen Koalition gegen die Kohle zusammengeschlossen. Nur Deutschland fehlt. Das ist ein katastrophales Signal. Wir verlangen von Euch: Bleibt auch hier hart. Ein Ausstieg bis 2030 ist das Maximum. Dafür braucht es einen verbindlichen Ausstiegsfahrplan – etwa mit einem CO2-Budget.

Das Klima verhandelt nicht. Die Folgen des Klimawandels bringen schon jetzt Elend und Tod, besonders den Ärmsten auf unserem Planeten. Und er kann das größte Artensterben seit dem Aussterben der Dinosaurier auslösen. Deshalb wollen wir Euch an diesem Wochenende kämpfen sehen. Wenn Ihr aber nichtmal einen konsequenten Kohleausstieg durchsetzt, dann lasst Jamaika Jamaika sein – und macht da nicht mit!  

26 Kommentare

  • von Hans_Joachim Hauschild

    Wie ihr wist hat sich Jameika schon erledigt
    die Partein konten sich nicht einigen desnalb
    wird es so schnell kein Kohleausstieg geben
    weil wir nur eine amtierende Regierung haben
    wird sich an dieser Politig nichts Ändern

  • von michael

    Wer verdient eigentlich am CO2 ausstieg?
    Wer bekommt die Erlöse des Zertifikat Handels? (die Münze in dem Beutel klingt das Klima sich besinnt!)?
    Nun meiner Meinung nach sind das doch genau die Gruppen welche auch an unserer Umweltvergiftung mit der ChemiePest verdienen.
    Siehe „Glyphosat-Zulassung um weitere fünf Jahre“
    Und genau die selben Gruppen erzählen uns mit ihren Medien dass Glyphosat ungefährlich ist, sie erzälen uns dass TTip toll ist, sie gründen einen IPPC, der nichts zu beweisen hat als dass der Klimawandel vom Menschen gemacht ist und das macht der auch, der wird ja dafür bezahlt.
    Es ist sinnvol Energie zu sparen, es ist sinnvol die Umwelt zu schützen, es ist sinnvol eine gesunde chemiefreie Landwirtschaft zu Betreiben.
    Nur uns wird immer viel erzählt und wenn frau dann mal nachschaut, wird genau das Gegenteil davon gemacht.
    Mit intoleranten Toleranzgesetzen wird die Freiheit eingeschränkt, wer nicht politisch korekt ist (Selbstdenker) wird ausgegrenzt und denunziert.

  • von michael

    Wem hat denn der Co2 Reduzierungswahn bisher genützt?
    Der Umwelt jedenfalls nicht.
    Erneuerbare Energien wie Mais, PalmÖL usw haben bislang großere Verwüstungen angerichtet als die Kohle.
    Quadratkilometer tropischer Regenwald sind abgeholzt worden um Palmöl zu erzeugen, dabei sind Torfböden in einer stärke von bis zu 2 Meter dicke trokengelegt worden, dadurch alein wurde mehr CO2 freigesetzt als die Plantage in der Zeit ihrer Nutzung einsparen kann, und dann bleibt eine Wüste zurück.
    Die mit Styrol gedämmten Fasaden kommen nicht ohne mit Pestiziden Algiziden usw. volgestopften Farben aus.
    Diese Gifte werden ausgewaschen und vergiften unser Grundwassser die Flüsse und die dort Spielenden Kinder.
    Die Menge der Gifte aus unserer Dämmung ist mitlerweile schon höher als der eintrag der Landwirtschaft.
    Der Zertifikatshandel macht die Umwelt nicht besser, aber die Reichen reicher.
    Ein Ausstieg aus der Kernenergie kann nur gelingen wenn saubere Erdgas Kraftwerke Sonne und Windenergie ergänzen.

  • von Hans-L. Heidecke

    Und was habt ihr jetzt?
    Das Kohlenstoffatom aus der Braun- und Steinkohle und aus dem Erdgas gibt auch nur ein CO2-Molekül.
    So rettet ihr die Welt nicht. Wenn nicht wir hier mit sauberen, effizienten Technologien Energie gewinnen und anwenden, werden andere es uneffektiever und dreckiger tun. Rechte Tasche, linke Tasche funktionieren nicht, nur Täuschung und Tricks.
    Wir müssen unsere Lebensweise und Ansprüche ändern, oder wie wollt ihr sonst den Menschen in den unterentwickelten Ländern das Menschenrecht und Teilhabe an unseren Wohlstand verbieten?

  • von Dipl.Designer Werner H.

    19.11.20187
    Versehendlich …in Eile …in meinem Kommentar das Gift „Metasystox“ mit dem Umweltgift „Glyphosat“ verwechselt.
    Bitte Glyphosat in meinem Kommentar von heute abend einzusezten. Danke W.H.Krefeld

  • von Dipl.Designer Werner H.

    Schon seit der Veröffentlichung des Berichts des „Club of Rome“ im Jahre 1960 (!) war klar, wohin die „Reise bei gleichbleibendem Verhalten der Weltbevölkerung ( v.a. hoher Energie-Verbrauch der Industrie-Nationen) bei Anwachsen der globalen Bevölkerung geht: ….“Wir gefährden unseren irdischen Planeten !“

    Wenn die GRÜNEN jetzt nicht hart bleiben, auch in Bezug des Umweltgifts Glyphosat, und ihr ursprüngliches Versprechen zur Aufgabe der Energiegewinnung aus Braunkohle aufgeben, kann man sie nicht mehr wählen !

    Anderen das politische Feld überlassen ? ….. Werner H. Jagdpächter aus Krefeld

  • von Dipl.Designer Werner H.

    Schon seit der Veröffentlichung des Berichts des „Club of Rome“ im Jahre 1960 (!) war klar, wohin die „Reise bei gleichbleibendem Verhalten der Weltbevölkerung ( v.a. hoher Energie-Verbrauch der Industrie-Nationen) bei Anwachsen der globalen Bevölkerung geht: ….“Wir gefährden unseren irdischen Planeten !“

    Wenn die GRÜNEN jetzt nicht hart bleiben, auch in Bezug des Umweltgifts Metasystox, und ihr ursprüngliches Versprechen zur Aufgabe der Energiegewinnung aus Braunkohle aufgeben, kann man sie nicht mehr wählen !

    Anderen das politische Feld überlassen ? ….. Werner H. Jagdpächter aus Krefeld

    • von michael

      „Club of Rome“?
      Wer ist das?
      Wer hat den Gegründet?
      Zu welchem Zweck?
      Warum soll ich den Aussagen glauben?
      Sind die Aussagen mit der Realität vereinbar?
      Wem haben die Aussagen genützt?
      Ich hatte einen Freund der hat das alles geglaubt was dort gesagt wurde.
      Er hatte Tonnen von Vorräten gebunkert, aber die Katastrophe kam nicht.
      Er ist an seiner Angst gestorben.
      Ich denke das dient viel zur Ablenkung dass wir die wichtigen Themen nicht erkennen, Themen bei denen wir wirklich etwas tun könnten.
      Z.B. soziale Ungerechtigkeit, Kinderarmut, Griegstreiberei, Destabelisierung des nahen Ostens und damit Produktion von Flüchtlingselend,
      wer Frieden will darf keine Waffen exportieren das sind wir unserer geschichtlichen Verantwortung schuldig. Usw.
      Die Diktaturen im letzten Jahrhundert haben sich aus der Unfähigkeit der demokratischen Parteien gespeist, die unfähig oder unwillens waren
      die Verarmung der Massen zu beseitigen.
      Die Erfahrung zeigt dass die Linksdiktaturen die blutigsten waren.

  • von Jana

    Jetzt einen Deal machen! Es wäre für Grüne ein einfaches, 20 Gigawatt bis 2020 und den Kohleausstieg bis 2030 zu erreichen. Auch ein Verbot von Glyphosat / Neonicotinoiden wäre erreichbar. Dafür braucht es einen Deal: Die Union bekommt Ihre Obergrenze, die FDP die Abschaffung des ungerechten Solis. In einer parlamentarischen Demokratie müssen sich alle Parteien wiederfinden und nicht nur die Grünen. Daran scheint aber Göring- Eck(h)ardt nicht interessiert zu sein. Anstatt die historische Chance zu nutzen & das Klima und die Insekten als Lebensgrundlage aller Menschen zu retten, ist sie diejenige die bei Thema Flüchtlinge schachert und ihr Ego über die Rettung des Planeten stellt. Vor dem „größte(n) Artensterben seit dem Aussterben der“ Dinos, wird es allerdings Völkerwanderungen nie dagewesenen Ausmaßes geben. Nicht Millionen sondern Milliarden Menschen werden sich auf den Weg machen und nichts übriglassen. Gute Klimapolitik bedeudet Rückkehrperspektive für Flüchtlinge in ihre Heimat.

  • von Hans-Joachim Hauschild

    die Weld Klimakonferrenz war ein Schuss in den Offen
    es wurde wieder nur heiße Luft geredet und wo war
    Deutschland in Berlin wird über eine Regierrungsbildung
    verhandelt und sie kommen nicht voran das ist lagsam
    Zeit das es los geht was die Grünen betrift glaube ich
    nicht das sie ihre Forderung nach dem Kohleausstieg
    vollständig durch setzen können

  • von Wolfgang Reinecker

    „Wie dumm kann ein Bundestag nur sein – oder besser gesagt: Wir leben in einer Lobbyisten-Demokratie und deren Vertreter in den Parlamenten nichts anderes im Sinn haben, als ihre kapitalistischen Ziele zu erreichen – Planet und Ökologie hin oder her!“

    • von Heffi

      Mist, aus Versehen den „Kommentar melden“-Button gedrückt, der ist irgendwie ungünstig platziert.

      Plutokratie ist das richtig Wort für unsere lachhafte Schein-Demokratie. Mir wäre bei den Sondierungsgespräche ja das Thema Massentierhaltung viel wichtiger gewesen, dazu hat man von Campact und auch von den Grünen leider gar nix gehört, aber Greenpeace hat dazu immerhin zwei großartige Aktionen durchgeführt.

  • von Prof. Dr. A. Iser

    Dem schließe ich mich völlig an. Jetzt ist der späteste Zeitpunkt, um mit dem Klimaschutz, dem Kohleausstieg, der Ehrfurcht vor dem Leben (statt vor dem Geld) anzufangen. Wir haben wertvolle Jahrzehnte verloren. Wenn wir jetzt nicht ernst machen, bleibt uns keine weitere Chance mehr.

    • von Rüdiger von Gizycki

      Ich möchte dem Gesagten ein Zitat von Albert Schweitzer hinzufügen, welches für mich das Lebensmotto schlechthin ist:
      „Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.“

  • von Alex

    Sorry, das ist doch populistischer Quatsch, was Ihr da macht! Glaubt Ihr wirklich, die Grünen verhandeln das Klimathema nicht ernst genug? Und was ist Eure Handlungsempfehlung? Wenn es am Ende nur 18 und nicht 20 Kohlekraftwerke sind, die abgeschaltet werden sollen, dann die Verhandlungen platzen lassen, mit der Konsequenz, dass kein einziges abgeschaltet wird? Ich erwarte mir auch, dass die Grünen hart und gut verhandeln. Momentan sieht es danach auch. Aber ein bisschen politischen Realismus braucht es halt auch. Die sind halt nicht stärkste Partei in Deutschland, sondern sechsstärkste. 8,9 % sind halt keine 15 oder gar 30 %. Völlig unrealistisch zu glauben, die könnten alles durchsetzen. –
    Aber man kann es sich in seiner Empörungsecke auch gemütlich einrichten.

    • von Rüdiger von Gizycki

      Nee nee, so nicht. Die Argumente haben sich nach den Notwendigkeiten zu richten. Und das Klima verhandelt eben nicht. Wir MÜSSEN die Weichen auf schnelles Aussteigen aus der Kohle stellen. Es bleibt nicvhts anderes übrig. Und wenn jamaika nicht stattfindet mit diesem ziel, dann platzt das eben. Und dann gibt es Neuwahlen. Unhd dann geht das wieder von vorne los, mit dem gleichen Ziel, nämlich endlich Ausstieg aus der Kohle und Klimaziele erreichen.
      Das Argument, hier Realismus im Sinne von Verabschiedung von Wolkenkuckucksheimen und alles durchsetzen zu können walten zu lassen, ist zu kurz gegriffen. Vielleicht wirst das verfluchen, wenn nicht die Verantwortung auch für Deine Zukunft übernommen wird. Der Appell ist als eine moralische Stärkung anzusehen, unsere Rote Linie zu zeigen und natürlich auch, das kund zu tun, wofür es keine Alternative gibt. Ich lasse nicht nach dafür zu kämpfen! Die Fakten sprechen eine deutliche Sprache. Und das ist kein Ökofundamentalismus!

  • Auch mir tut es leid, wenn Arbeitsplätze verloren gehen, aber mehr noch tut mir leid, wenn Menschen sterben müssen, weil das Klima verrückt spielt: Die Wasserspeicher der Erde vertrocknen, Hurrikane und Überschwemmungen das Land verwüsten und Menschen dabei umkommen.
    Hört Ihr erst auf, wenn es zu spät ist? Ich finde 2020 schon zu spät, erst recht 2030.
    Hört Ihr erst auf, wenn Ihr selber betroffen seid, Ihr um Euer Leben, Eure Atemluft, Euer täglich Brot und Wasser kämpfen müsst?
    Sabine Schöck, Baden-Baden, Mutter und Autorin

  • Auch mir tut es leid, wenn Arbeitsplätze verloren gehen, aber mehr noch tut mir leid,
    wenn Menschen sterben müssen, weil das Klima verrückt spielt: Die Wasserspeicher der
    Erde vertrocknen, Hurrikane und Überschwemmungen das Land verwüsten und Menschen
    darin umkommen.
    Hört Ihr erst auf, wenn es zu spät ist? Ich finde 2020 schon zu spät, erst recht 2030.
    Hört Ihr erst auf, wenn Ihr selber um Euer Leben, Eure Atemluft, Euer täglich Brot und
    Wasser kämpfen müsst?
    Sabine Schöck, Baden-Baden, Mutter und Autorin

  • von Angela

    Ganz meine Meinung

    • von Reuß

      Hallo
      ich habe nicht gewust, das wir in Deutschland die meisten Kohlekraftwerke betreiben und damit die Umwelt nachhaltig schädigen. Wir müssen auch an unsere Kinder und Enkel denken, die wollen auch leben und alt werden. Deshalb ist es sehr wichtig jetzt die Initiative zu ergreifen und nicht erst wenn es schon zu spät ist.
      Wir tragen die Verantwortung.

  • von Gieslinde Naumburger

    Die taz-Anzeige hat den richtigen Tenor und kommt zum richtigen Zeitpunkt. Ich begrüße sie in vollem Umfang und hoffe, sie erreicht die Ohren der grünen Unterhändler. Die Grünen sollten ihren offiziell postulierten politischen Zielen gerecht werden und jetzt nicht Stück für Stück einknicken. Nicht bei der Kohle, nicht beim Verbrennungsmotor, nicht bei den Diesel-Werten. Wir müssen endlich umsteuern, damit wir die global in Paris festgelegten Klimaschutzziele wenigstens ansatzweise einhalten können und politisch in der Welt glaubwürdig bleiben. Oder sollte doch der alte Indianerspruch „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann.“, wahr werden? Ich hoffe nicht.

    • von Angela

      Sehr richtig

    • von Angela

      Sehr richtig genauso ist es

  • Dem Inhalt der taz-Anzeige kann ich mich nur vorbehaltlos anschließen. Wenn keine Kohle Ausstieg, zumindest Abschaltung der 20 schmutzigsten Braunkohlekraftwerke, dann kein Jamaika.

  • von Helena Amoakoova

    Liebe Katrin Göring-Eckardt, lieber Cem Özdemir, liebe Grüne,
    20 Gigawatt Kohlekraft müssten bis 2020 vom Netz, um das Klimaziel zu erreichen. 10 Gigawatt fordert Ihr – und seid Union und FDP damit schon viel zu weit entgegengekommen. Nun bietet Angela Merkel Euch 7 Gigawatt. Ein solches Geschacher zerstört die deutsche Klimapolitik. Wir verlangen von Euch: Bleibt hart! 10 Gigawatt sind das absolute Minimum. Mit weniger führt kein Weg nach Jamaika.

    Fast alle unserer Nachbarn sowie etliche weitere Staaten haben sich auf der Weltklimakonferenz zu einer mutigen Koalition gegen die Kohle zusammengeschlossen. Nur Deutschland fehlt. Das ist ein katastrophales Signal. Wir verlangen von Euch: Bleibt auch hier hart.

    Das Klima verhandelt nicht. Die Folgen des Klimawandels bringen schon jetzt Elend und Tod, besonders den Ärmsten auf unserem Planeten. Und er kann das größte Artensterben seit dem Aussterben der Dinosaurier auslösen. Deshalb wollen wir Euch an diesem Wochenende kämpfen sehen.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert

1000 Zeichen verbleiben

Veröffentlicht von Felix Kolb

Dr. Felix Kolb, Jahrgang 1973, ist Politikwissenschaftler. Er promovierte an der FU Berlin über die politischen Auswirkungen sozialer Bewegungen. Nach der Beendigung seines Studiums beteiligte er sich als Pressesprecher am Aufbau von Attac. Zusammen mit Christoph Bautz gab er den Anstoß zur Gründung der Bewegungsstiftung. Er arbeitet als Geschäftsführer bei Campact.

Veröffentlicht von Christoph Bautz

Geschäftsführender Vorstand – Christoph Bautz, Jahrgang 1972, ist Diplom-Biologe und Politikwissenschaftler. Nach Ende seines Studiums baute er mit die Geschäftsstelle von Attac-Deutschland auf und koordinierte die Öffentlichkeitsarbeit. Zusammen mit Felix Kolb gab er den Anstoß zur Gründung der Bewegungsstiftung, die sich die Förderung von Kampagnen und Projekten sozialer Bewegungen zum Ziel gesetzt hat. Gemeinsam mit Günter Metzges initiierte er die Gründung von Campact und arbeitet seit 2004 als Campact-Geschäftsführer.