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Brandstiftung zerstört Campact-Lager in Verden

Das Campact-Lager wurde durch ein Feuer zerstört. Die großen Politiker-Köpfe und 2.500 weitere Aktionsmaterialien verbrannten.

Auch die großen Politikerköpfe (hier ein Bild aus Sommer 2017) sind bei dem Feuer zerstört worden. / Campact e.V. [CC BY-ND 2.0]

In der Nacht zum 9. Januar hat ein Großfeuer in einer angemieteten Lagerhalle die Aktionsmaterialien der Bürgerbewegung Campact vollständig zerstört. 150 Feuerleuten gelang es, das Übergreifen der Flammen auf den benachbarten Supermarkt zu verhindern. Zuletzt musste das Dach des Lager-Gebäudes entfernt werden, um die Flammen zu bekämpfen. Einige Einsatzkräfte wurden verletzt.

Brandstiftung: Der Staatsschutz ermittelt

Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. Über mögliche Täterinnen oder Täter ist bisher nichts bekannt. Nach Schätzungen der Polizei dürfte der Schaden im fünfstelligen Bereich liegen.

2.500 Aktionsmaterialien sind verbrannt

In der Halle lagerten über 2.500 Aktionsmaterialien auf über 200 Quadratmetern, die Campact für Protest-Aktionen und Großdemonstrationen nutzte. Darunter vieles, das sich immer wieder in den Abendnachrichten oder auf den Titelseiten von Tageszeitungen und Online-Portalen fand: Vom Fracking-Bohrturm und Kohleschlot im Kleinformat über Chlorhuhn, übergroße Glyphosat-Flaschen und aufblasbare Kettensäge bis zu Politiker-Köpfen im Großformat. Zudem fielen auch unzählige Banner, Kostüme, Masken, Fahnen, Megafone und Werkzeug den Flammen zum Opfer.

„Ein Teil unserer Geschichte und der allergrößte Teil unserer Aktionsmaterialien ist in Flammen aufgegangen. Aber dies hält uns nicht davon ab, weiter kraftvoll für progressive Veränderung zu streiten.“ (Felix Kolb, Geschäftsführung Campact)

Das Material für die Demonstration gegen die Agrarindustrie „Wir haben es satt!“ am kommenden Samstag, 20. Januar, lagerte glücklicherweise schon in Berlin. Darunter befindet sich auch eine etwa acht Meter große tote Biene. Sie weist auf das Insektensterben hin, das im Zusammenhang mit dem Pestizid Glyphosat stehen soll, weil es Futterpflanzen der Insekten vernichtet.

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Autor*innen

Svenja Koch

Gastautor*in

Pressesprecherin – Svenja Koch, geb. 1964, hat das journalistische Handwerk bei einer Lokalzeitung und als Stipendiatin der Henri-Nannen-Schule gelernt, bevor sie u.a. für den Spiegel und den NDR zu Umweltthemen arbeitete. Von 1994 bis 2007 verantwortete sie bei Greenpeace die Pressearbeit, danach leitete sie Pressestellen und Webteams im Generalsekretariat des Deutschen Roten Kreuzes, sowie bei Oxfam und Brot für die Welt zu Themen der humanitären Hilfe und einer fairen und gerechten Welt. Bei Campact ist sie seit Juli 2016.

98 Kommentare

Kommentare sind geschlossen
  1. Es wird Euch stärker machen !!
    habe gleich mal mehr gespendet ,ihr seit Klasse !!
    so kann es nicht weitergehen unsere Kinder und Enkel sollen eine bessere Zukunft haben
    ohne vergiftetes Essen ,ohne vergiftete Erde ,dafür müssen wir kämpfen
    eine Zukunft liegt nur in Avartar ohne Zerstörung und Gewalt
    Unsere Erde ist so schön ,sie kann nicht weiter so ausgebeutet werden. Fortschritt muss uns Nutzen
    bringen und nicht zerstören !! Bleibt Stark ! Euer Kampf wird sich lohnen.
    weg von Nitraten und Zusatzstoffen die unsere Menschen krank macht ,
    R.K.

    • Liebe Ramona,

      vielen Dank für Deine Unterstützung. Das bedeutet uns sehr viel.

      Viele Grüße
      Das Campact-Team

  2. „ Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein ! “ (Kurt Tucholsky)

    Solidarische Grüße aus Biarritz/Frankreich

  3. Habt ihr in Verden keinen alten Bunker, den ihr nutzen könntet? Erkundigt euch einmal bei der Stadt! Eine kleine Spende geht die nächsten Tage raus! Solltet ihr einen Bunker finden und Umbaupläne benötigen, würde ich euch gerne helfen!

    Gruß aus Pinneberg!

    • Lieber Bernd,

      vielen Dank für Deine Unterstützung – und für deinen Hinweis!

      Viele Grüße
      Das Campact-Team

  4. Weiterhin:
    FRIEDLICHES WEITERMACHEN
    Spendet auch für den Bau eines neuen Lagers!!!
    Leider Gottes wissen diese Zerstörer nicht, dass sich ihre Wut immer nur gegen sich selber richtet.
    Ihr Zorn, Ihr Hass und Ihre Wut werden sie auf Dauer vergiften.
    Gutes entwickelt sich nur friedlich.
    “ Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg. “ Mahatma Gandhi
    Friede den Zerstörern!!!

  5. Unglaublich, da hat jemand große Angst vor euch und euren Aktionen. Werde gleich mal eine “ Jetzt erst recht“-Spende tätigen. Bleibt mutig, ich ziehe den Hut vor eurer Arbeit, dem Mut und den Aktionen!!

    • Ich denke, wenn jeder der jetzt Schockiert ist, eine feste monatl. Spendenzahlung einrichtet, ist dieses ein Zeichen der Solidarität und eine große Hilfe, damit wir weiter im großen Rahmen, friedliche Demonstrieren können!
      Wir alle sind Campact und dieser feige Brandanschlag, war ein Anschlag auf unsere Demokratischen Werte und auf uns!

  6. Liebe Kommentatoren,
    das ist ja nett, was Ihr alles für schöne Vorschläge habt, was die Campact-Aktivisten alles so tun sollen. Wie wärs, wenn Ihr selbst da mal zugreift und denen die Arbeit abnehmt? Nach so einem Brand haben die vermutlich jede Menge zu tun und können sich nicht zerteilen. Da ist statt gutgemeinten Vorschlägen und Verwunderung über Nicht-Aktionen aktive Hilfe angesagt!
    Dagmar Aßmann

    • Tja, leider wohne ich ein paar 100 km weit enfernt von Verden. So dass ich nicht mal eben schnell, zum Helfen vorbeifahren kann.
      Aber das Ganze hat mich sehr motiviert, einen festen monatlichen Spenden Beitrag an campact einzurichten.

      Und das denke ich auch ein Zeichen der Solidarität und das mindeste was ich persönlich nach diesen schrecklichen feigen Brandanschlag machen kann. Ich denke, wenn jeder diese macht, ist es ein großes Zeichen.

      Das müssen dann auch die Menschen einsehen, die uns/campact zerstören wollen!

      Aber ich möchte niemanden ausbremsen, bei den Orgateam von Campact anzufragen.
      Ich denke aber, wenn sie solche Hilfe bräuchten, hätte sie schon einen Aufruf gestartet.
      Den einzigen Aufruf, den ich festgestellt habe, ist das sie jetzt Geld brauchen und da kann man am besten mit einen monatl. festen Beitrag helfen.

  7. Mich verwundert es , dass campact nichts sagt zu den vielen Anfragen, wieso wir so spät vondem Brand erfahren. Kommt da noch ne Antwort oder müssen wir da wieder 20 Tage drauf warten? Ralf Heintel,Moers

    • Lieber Ralf,

      wir sind nicht sofort nach dem Brand an die Öffentlichkeit gegangen, weil wir in Absprache mit den Ermittlungsbehörden warten wollten, ob sich jemand zu dem Anschlag bekennt. Auf Twitter und per Presseinfo haben wir den Brand am 19.1. öffentlich gemacht und jetzt das Mailing versandt.

      Vielen Dank für Dein Verständnis!

      Lieben Gruß
      Das Campact-Team

  8. Hallo,
    ich habe auch erst heute von dem Brand erfahren durch die Rund-Mail, und fragt mich gleich:
    Warum erst jetzt und durch eine interne Meldung? So was gehört doch an die Öffentlichkeit, denn die Brandstiftung ist ein eindeutiges Zeichen, dass Campact unbequem wird und gestoppt werden soll.

    Die Sendung bei ARTE „Roundup – der Prozess“ zeigte:
    Ein mächtiger Konzern wie Monsanto versucht alles, um seine Ziele durchzusetzen. Und wo so viel Geld ist, gibt es immense Möglichkeiten.

    Mit seinen verschiedenen Kampagnen ist Campact allerdings nicht nur Monsanto ein Dorn im Auge.

    Ich habe kein großes Vertrauen in die Politik, denn politische Entscheidungen sind von den finanziellen Gegebenheiten abhängig.
    Aber ich habe großes Vertrauen in Campact – und Hoffnung.

    Ich wünsche, dass Campact noch mehr an die Öffentlichkeit tritt und Menschen zum Sehen und Nachdenken bringt, was um uns geschieht – und zeigt, wo unsere Stimmen die Welt zu einem besseren Ort machen können.

    • Liebe Claudia,

      vielen Dank für Deine Unterstützung. Wir sind nicht sofort nach dem Brand an die Öffentlichkeit gegangen, weil wir in Absprache mit den Ermittlungsbehörden warten wollten, ob sich jemand zu dem Anschlag bekennt. Auf Twitter und per Presseinfo haben wir den Brand am 19.1. öffentlich gemacht und jetzt das Mailing versandt.

      Liebe Grüße
      Das Campact-Team

  9. P.S.: und schreibt doch die Medienvertreter direkt an, wenn die ersten Ermittlungsergebnisse eintreffen.
    So ein feiger Brandanschlag sollte in die Öffentlichkeit getragen werden.
    Eine Pressemitteilung auf der eigenen Seite zu stellen, reicht da nicht mehr!
    So etwas muß breit gestreut werden!

  10. Hallo Liebes Campact Team, ihr bekommt jetzt meine monatliche finanzielle Unterstützung.

    Und für die Moral, Stärke und Euren Mut, jetzt noch ein kleines Schreiben von mir an uns!

    Das die Medien nicht über den Brandanschlag berichtet haben, verwundert mich nicht!
    Ich hoffe das die Staatsanwaltschaft bald zu Ermittlungsergebnissen kommt!
    Egal von welcher Stelle, dieser Brandanschlag kommt, das geht gar nicht!
    So krass das ist, wir machen etwas richtig!

    Sonst würde sich jemand nicht so kriminell Verhalten, das er einen feigen Brandanschlag macht, um uns Mundtot zu machen!
    Nein, friedlicher Protest und demokratische Werte zu friedlich zu verteidigen/ wahrzunehmen ist schon öfters in der Geschichte versucht zu verhindern.
    Aber gerade deshalb: weiter so und jetzt erst recht!
    In einer Demokratie ist friedlicher Protest ein Grundrecht und sollte wir weiterhin wahnehmen!

    Verstaut unsere Demomaterialien noch besser und Sicherer.

  11. Liebe Campact Leute,

    das ist wirklich ein „Schlag ins Kontor“ und in diesem Fall fast wörtlich zu nehmen… Ich bin schwer erschüttert über die Art und Weise, wie hier demokratische Spielregeln massiv verletzt werden. Das ist die Saat von Hass, der nichts mehr achtet. Passt leider in unsere Zeit, die immer wieder solche Gewalt hervor bringt, weil man die kreative Auseinandersetzung mit friedlichen Mitteln nicht mehr will oder nicht mehr beherrscht. Das ist auch eine Form von Dummheit und die tut weh. Und bitte, so gut es geht, weiter machen!!
    Eine Frage sei zum Schluss noch erlaubt, – und die wurde hier schon mehrfach gestellt und ist bisher ohne Antwort geblieben: Wieso war das in den Medien nicht präsent und warum erfahren wir das erst jetzt?

    Es müssen unbedingt Pressemitteilungen an entscheidender Stelle platziert werden, damit eine breitere Öffentlichkeit davon erfährt.

    Ihr habt weiter meine Unterstützung!!

    Guten Mut wünscht wünscht

    Imke Müller

  12. Liebes Campact-Team,

    in was einer Zeit leben wir eigentlich?

    Habe den Eindruck, es wird immer schlimmer.
    Das stinkt mir und ich muss denen es mal zeigen,
    also zünde ich einmal fremdes Eigentum an.

    Euer Team macht eine sehr gute Arbeit!
    Last Euch bitte nicht unterkriegen
    und macht weiter so!!

    Ganz liebe Grüße
    Wolfgang Gundelach
    -Edewecht (Ammerland)

    • Lieber Wolfgang,

      vielen Dank für Deine Unterstützung – das bedeutet uns viel.

      Viele Grüße
      Das Campact-Team

  13. Das riecht gefährlich nach DDR 4.0…, aber: Lasst Euch nicht einschüchtern!! Der Unterschied heute ist – ÖFFENTLICHKEIT. So viel und so laut es geht. Gebt den Netzwerken die Nachricht von der Brandstiftung in euren Räumen, sagt es den „Nachdenkseiten“, den „Epoch Times“, der „AchsedesGuten“ und so vielen anderen Plattformen wie möglich, hinter denen ihr stehen könnt. Wenn ich das richtig beobachte geht es beinahe allen diesen Netzwerken um dieselben Dinge, ein „rechts“, „links“, sonstwas-Denken können wir uns eigentlich nicht mehr erlauben.

  14. Liebes Campact-Team,
    als 1985 der französische Geheimdienst die Rainbow Warrior von Greenpeace im Hafen von Auckland mit einer Sprengung versenkte,
    kam auch noch der Fotograf ums Leben. Damals ging ein Aufschrei durch die Welt. Eine Verurteilung gab es später.
    Nun hoffe ich, dass Campact durch diesen scheußlichen Anschlag wächst und dass die Täter und deren Auftraggeber
    ermittelt werden. Zum Glück sind keine Menschen zu Schaden gekommen und Material lässt sich ersetzen.
    Das Finanzministerum hat übrigens dafür gesorgt, dass Attac seine Gemeinnützigkeit verlieren soll – warum wohl?
    Den Politikern sind Initiativen wie auch Campact ein Dorn im Auge, weil diese den Finger in eine Wunde legen
    und die Öffentlichkeit darauf aufmerksam machen. Das schlimmste für einen Politiker/Partei ist, negativ in der Öffentlichkeit zu stehen.
    Der Brand war kein Lausbubenstreich, da steckt schon kriminelle Energie dahinter!
    Ich wünsche euch für die Zukunft viel Kraft und macht so weiter wie bisher.

  15. Lieber Felix Kolb ,

    Wir kennen uns aus meiner Zeit bei filia Frauenstiftung und ich bin in Verden aufgewachsen.
    Meine beiden Brüder sind in der Feuerwehr Verden.
    Eure wichtige Arbeit muss weitergehen.
    Ich bin erschüttert über diesen Anschlag.
    Politisch angstfrei arbeiten zu können ist ein demokratisches Recht und ein Menschenrecht.
    Zusammen halten und nicht aufgeben!

    Herzliche Grüße aus Hamburg
    Christiane Düser (vorher Grupe)

    • Liebe Christiane,

      vielen Dank für Deinen Zuspruch – das bedeutet uns sehr viel. Deine Grüße an Felix leiten wir selbstverständlich weiter.

      Liebe Grüße
      Das Campact-Team

  16. Liebes Campact-Team, dieser Anschlag zeigt wie wichtig eure Arbeit ist. Offensichtlich wird sie auch als Bedrohung wahrgenommen. Ich unterstütze euch gerne und hoffe noch auf viele Erfolge. Auch wenn wir in einem wohlhabenden Land leben und uns dafür glücklich schätzen dürfen, gibt es so viele Themen die nach Verbesserung und ein Umdenken schreien.
    Ihr kämpft für uns alle und dafür Dank!!

    • Liebe Iris,

      vielen Dank für Deine lieben Worte und Deine Unterstützung – das bedeutet uns sehr viel.

      Viele Grüße
      Das Campact-Team

  17. Erstaunlich, dass fast alle Aktivisten durch den Newsletter davon erfuhren!
    Wahrlich erstaunlich.

    Ich hab direkt meine Fördermitgliedschaft gestartet.
    Und hoffentlich passiert alsbald ein Ermittlungserfolg.

    Immer weiter dranbleiben, liebes CampAct!!!
    .

  18. Ich habe heute erst von dem Brandanschlag erfahren. Es ist sehr bedauerlich, dass solche sehr primitiven Wege der Auseinandersetzung genommen werden…Es zeigt aber auch, daß offensichtlich die Bewegung als solche wahr- und auch ernst genommen wird, so schräg sich das nach einem Brandanschlag auch anfühlen mag.

    In diesem Sinne – Kopf hoch, Sicherheitsstufe höher und weiter so !

    Mit besten Grüßen

    S.K.

  19. Na so ein Mist, bin mal gespannt aus welcher Richtung der Anschlag kam.
    Habe erst heute, 30.01.18 durch die Mail vom Anschlag erfahren und mich gewundert, da es doch seit längerem keine Frostnächte mehr gab. Aus der Mail war ja auch nicht erkenntlich, dass es schon länger her ist. Ich wohne zwar nicht allzu weit weg, habe aber trotzdem vorher nichts erfahren. Also vielleicht kann man die Informationspolitik noch etwas verbessern, immerhin ist das ein Ereignis von überregionalem Interesse.

    Vielleicht beißt sich jetzt mal der ein oder andere Politiker auf die Zunge, bevor er/sie wieder gegen Campact und deren Mitstreiter loskoffert. Dazu muss der Anschlag aber auch deutlicher in den Medien transportiert werden.

    schöne Grüße
    M.E.

  20. Eine Frage sei gestattet, hattet ihr keine Alarmanlage oder Viedeoüberwachung? Das die üblichen Aktionen nicht grade den Freundeskreis vergrößern sollte doch wohl klar sein.

  21. Ich versteh nicht was der Staatschutz bei einer simple Brandstiftung da vergessen hat.
    Ist der Täter sofort vor Ort?
    Soll verhindert werden dass die Polizei die Täter ermittelt?
    (Es sei den Sie haben bei Staatschutz „Vitamin B“ und der Staatschutz ist da auf Ihren ausdrücklichen Wunsch.)
    Sie versauen der Wirtschaft üppige Geschäfte mit der Regierung. Es heißt jetzt der Staat gegen Campact.
    Liebes Campact-Team ich frohe mich, dass Sie so ein Erfolg haben, und hoffe dass Sie lernen daraus. Ich will nicht dass Sie der „Geschichte von Campact“ nachweinen und für mein Geld irgendwelche Politikerköpfe nachbauen (es sei den sie sind aktuell gebraucht). Nehmen Sie das Extrageld und stecken es in Ihre Sicherheit, bitte.

  22. Ihr solltet auch ein paar Bilder der Zerstörung zeigen, auch wenn es weh tut, das stärkt das Vertrauen zusätzlich und lässt Zweifler verstummen.

  23. Hallo Freunde.so ein Mist! So ein Frust! Solch eine Bösartigkeit!
    Hoffentlich greift da eine Versicherung damit zumindest der Sachschaden ersetzt wird.
    Wir lassen uns nicht hängen.

    Liebe Grüße

    Rolf

  24. Hallo Campact-Aktive.
    Hallo Campcat Freunde,

    Bei Campact ist eine Lagerhalle abgebrannt. Das tut Campact sehr weh, wie es auch dem Handwerker im meinem Heimatdorf wehtun würde, wenn seine Lagerhalle abbrennt.

    Der Handwerker würde das überleben und Campact wird das auch überleben.
    Zusätzliche Spenden werden in dieser Zeit Campact sicher gut tun.

    Ansonsten ist weiters nichts aufregendes passiert.
    Die EDV-Infrastruktur von Campact scheint soweit ok zu sein, dass wir, die Campact-Freunde, erreichbar sind.
    Für Aktionen ist Campact das Material abhanden gekommen. Ich bin mir sicher, dass die Aktiven bei Campact das stemmen werden (wie gesagt – zusätzliche Spenden werden Campact guttun).

    Mehr war aber auch nicht.

    Grüße

    Gert G.

  25. Warum macht die Menschheit eigentlich alle ca. 100 Jahre den selben Scheiss?
    Man könnte doch (theoretisch) aus den Fehlern der Vergangenheit lernen. Aber nein- es wird wieder völkisch und national, obwohl das alle 100 Jahre wieder in die Hose geht.
    Hab jedenfalls mal für Euch gespendet. Quittung ist ganz lieb gemeint, aber bei meinem popeligen Einkommen kann ich ehe nichts „steuerlich geltend machen“. Also eine ehrliche Spende wegen dem Brandanschlag.

  26. An das Campactteam

    Habe von der Brandstiftung gelesen. Toll dass ihr weitermachen wollt.
    Habe auch gleich eine Spende getätigt. Die Demokratie und Meinungsfreiheit darf sich nicht einschüchtern lassen.
    Viele Grüsse
    Jörg

  27. Liebes Campact-Team,
    ich habe euch sicherlich nicht in allen euren Themen unterstützt, aber das, was hier passiert ist, ist eine Riesen-Sauerei und ein Angriff auf die freie, demokratische Meinungsäußerung. Mit einer kleinen spontanen Spende kann ich nur sagen: macht auf jeden Fall weiter.
    Beste Grüße
    Peter Hof

  28. Liebes Campact Team,
    eure Arbeit ist großartig und geht offenbar in die richtige Richtung. In mir löst die Nachricht ein großes “Jetzt erst recht“ – Gefühl aus. Macht bitte weiter und lasst euch von solch feigen Attacken nicht einschüchtern.
    Hochachtungsvoll
    Jens

  29. Campact muss mit seinem Eintreten für Gerechtigkeit und für Umweltschutz und gegen Krieg wohl Kriminellen auf die Füße getreten sein, denn nur Kriminelle greifen zu Mitteln der Zerstörung von ihnen nicht genehmen Standpunkten.

    Grüße aus Brandenburg
    Hugo

  30. Mein erster Gedanke, als ich heute von dem Brand gelesen habe, war: „Jetzt erst recht!“
    Ich werde meinen Förderbeitrag ab sofort verdoppeln – mit einem Lächeln und der Gewissheit, das Richtige zu tun.

    Erst ignorieren sie uns.
    Dann lachen sie über uns
    Dann bekämpfen sie uns.
    Dann gewinnen wir.

    Schade um die Materialien, aber Erinnerungen und Ideen und die Zukunft kann niemand verbrennen.

  31. Soeben die Nachricht vom Brand (Anschlag) gelesen. – Direkt mal gespendet, damit’s weitergeht! Alles Gute weiterhin und mehr denn je Erfolg für unser aller Engagement wünscht Christiane.

  32. Ich nenne es einfach „Feiges Pack“, wenn zu solchen Mitteln gegriffen wird, um eine Bürgerbewegung zu unterbinden.

    Hoffentlich lassen Sie sich bei campact davon nicht unterkriegen, und machen verstärkt weiter. Meine, wenn auch kleine, Unterstützung haben Sie.

  33. Liebe Leute,
    da kann man mal sehen, mit welch miesen Mitteln die Herrschaften zum Teil arbeiten, wenn man ihre Machenschaften attakiert.
    Die für diese Verbrecher schlechte Nachricht:
    Ihr habt Euch selbst einen Bärendienst erwiesen, denn ich habe nur deshalb meinen monatlichen Spendenbeitrag verdoppelt.
    Wenn Ihr uns weiter stärken wollt, legt nach … mache ich dann auch.

  34. Sauerei! Schweine! Verbrecher! Die Polizei wird diejenigen bestimmt nicht finden! Leider habe ich da kein Vertrauen. Seit ich denken kann, habe ich die Polizei immer nur auf Seiten der wirklichen und echten Verbrecher gesehen, auf Seiten der Mächtigen im Staat. Sie ist eine Staatsschutzpolizei und dieser Staat ist ein Staat der Konzerne, er wird von Lobbyisten regiert. Doch noch nennt sie sich Demokratie und daher haben wir noch Spielraum, den gilt es zu nutzen. Es stimmt, man muss die Sachen dezentral unterbringen. Aber es zeigt, wie groß unsere Gegner euch und eure Kampfkraft einschätzen. Damit wächst die Gefahr: Zuerst wird Gewalt gegen Sachen angewandt, dann gegen Menschen. Eine große Gefahr, trotzdem nicht ermutigen lassen, neue Ideen entwickeln, dafür spende ich gern!

  35. Eben lese ich vom Brandanschlag. So etwas zu erleben ist ein Schock. Und Brandstiftung – ich hoffe und wünsche, dass die Polizei die Täter findet. Wenn diese z.T. wertvollen Sachen, ich las: Unikate – in ddr-Zeit haben wir einmal gelernt, Dinge, die unter „Zugriffsbegehrlichkeiten“ liegen, dezentral unterzubringen.

    • Lieber Hans-Michael,

      vielen Dank für Deinen Hinweis. Ich gebe den Tipp gerne weiter.

      Viele Grüße
      Das Campact-Team

  36. Liebe Aktive!
    Ich bin seit vielen Jahren Campact- Mitglied und habe stets Werbung für euch (uns :D) gemacht. Eure offene, pro-aktive, transparente, zugleich bodenständige und nie dogmatische oder sinnlos aggressive Mitgestaltung der Demokratie, so wie es sein soll. Oft hadere ich mit mir, dass ich selten aktiver teilnehme als ich es tue, hauptsächlich über Unterschriften und Spenden& Monatsbeitrag. Ich bin trotzdem dankbar, über euer Engagement auf dem Laufenden gehalten zu werden. Ich nehme mir vor, zukünftig auch wieder an Demos teilzunehmen, auch mit dann zwei Kindern. 😉
    Lasst euch nicht unterkriegen! Die Brandstiftung ist unfassbar. Den Verlust darf man beweinen. Gegenwart &Zukunft sind jedoch entscheidend. Die beste Interpretation: Es zeigt, wie groß Campact geworden ist. DANKE an alle von euch, die seit jeher mit größtem Engagement Campact gestalten. Es macht mich stolz, Campact seit Beginn beim Wachsen zuzusehen. Genau so weitermachen!!!
    Anne M. mit Familie

    • Liebe Anne,

      vielen Dank für Deine Unterstützung – das bedeutet uns sehr viel!

      Viele Grüße
      Das Campact-Team

  37. Dieser Brandanschlag zeigt doch die Wirkung von campact! Anscheinend ist man da einigen Leuten auf die Füsse getreten, die dann wohl dieses Feuer in Auftrag gegeben haben – bin mal gespannt, was bei den Ermittlungen heraus kommt…

  38. liebe Compact Freunde,
    Kurz zum Hintergrund: Bin auf einem Bauernhof aufgewasen, der 1979 als einer der ersten im Land auf Demeter umgestellt hat. Glyphosphat ist heute, im Gegensatz zu damals am sterben und sicher nicht die Ursache des Brandanschlags. Ich war bei vielen eurer Themen in den letzten Jahren eurer Meinung, aber beim Thema Asyl gingen sie die letzten 2 Jahre auseinander. Und nicht, weil ich nach rechts gerückt bin, sondern weil euer all zu linker Standpunkt zum Thema Asyl die AFD groß gemacht hat. Tut mir leid. Ich bin weder rechts noch links. Ich vertrete die Meinung von mindestens 80% der Bevölkerung. Ich verstehe es einfach nicht, wie so gute Ansätze wie sie bei Compact waren und sicher immer noch sind, durch das Thema Asyl zerstört werden.

    Herzliche Grüße
    Konrad Albrecht

  39. So schlimm wie es ist. Ist es doch interessant wir „gefährlich“ Campact bereits ist und das ist die positive Bilanz daraus. Weiter so und immer schön am Ball bleiben und weiter Demokratie machen.

  40. Es ist einfach unfassbar, wie dumm, brutal und gewissenlos Menschen sein können. Dabei wird Ihnen Ihr kriminelles Verhalten eines Tages auf die Füße fallen. Manche scheinen trotz unserer riesigen Umwelt- und sonstigen Probleme immer noch nicht verstanden zu haben, dass wir uns, wenn wir so weiter machen, unsere Lebensgrundlage entziehen und in vielen Teilen der Erde für noch mehr Elend sorgen.

    Bisher war ich nur interessierter Beobachter der Aktionen von Campact und habe diese durch meine Unterschrift unterstützt. Doch nach diesem Attentat (und nichts Anderes sehe ich in der Brandstiftung!) werde ich mich auch finanziell mit einem monatlichen Beitrag für Campact einsetzen. Wir müssen den Dummen und „Fehlgeleiteten“ zeigen, dass sie mit ihren kriminellen Aktivitäten keine Angst auslösen und, im Gegenteil, nur dazu beitragen, dass die Campact-Gemeinschaft noch enger zusammen wächst und immer größer wird.

  41. Liebes Campact Team,

    Es hat mich sehr betroffen gemacht, als ich von dem Brand gehört habe. Da ist wohl jemandem ordentlich auf den Schlips getreten worden. Doch genau so wie ihr es sagtet, dadurch lassen wir uns nicht entmutigen! Ich werde alles tun was in meiner Macht steht um euch beim Kampf zu unterstützen! Wir nutzen die Kraft der sozialen Medien um das Thema Glyphosphat groß zu machen! Vielen Dank für euren Einsatz, beten wir für viele viele Spenden!

  42. Liebes Campact-Team,
    das war ein schwarzer Tag für die Demokratie,
    was sind das nur für Formen des Hasses, wenn
    sich herausstellen sollte, daß es Brandstiftung war !
    Aber lasst Euch dadurch nur nicht einschüchtern,
    macht weiter – wir werden Euch weiterhin
    finanziell und ideell unterstützen !
    Schützt Eure Einrichtungen und Euch selber,
    seid wachsam – aber nicht schüchtern –
    wir brauchen die Meinungsfreiheit und die
    Gegenöffentlichkeit – gerade in den Zeiten des
    Rechtspopulismus !
    mfG
    Carl-Hans Strudthoff

  43. Mensch ist das traurig und bitter. Rupert hatte mir Sonntag davon berichtet. Mit den Materialen sind so viele Erinnerungen an schöne Aktionen verbunden. Und natürlich auch an die wunderbaren Brainstormings, die den Aktionsbildern vorausgingen.

    Vielleicht lohnt es sich, zumindest Masken nicht mehr aktiver Politiker*innen in Museen oder andere Archive weiterzugeben. So habe ich das zumindest mit meiner eigenen Mappusmaske gemacht.

    Herzliche Grüße aus Stuttgart

    Fritz

  44. Ich mus den Ingo Knito auf sein Kommentar antworten.
    Er glaubt das Feuer von der rechten Seite kommt,es kann
    aber auch von der linksautonommen Seite sein, den Campact
    hat beide Seiten oft kretisirt,und sie zur Gefahr für die Demokratie
    bezeichnet wer das Feuer gelegt hat, wird die Polizei ermitteln
    wir sollten uns mit Vermuttungen zurück nehmen

  45. Mir ist schon klar, dass die Campact-Aktivitäten vielen nicht gefallen. Ganz besonders von der rechten Seite,
    auch aus der rechtsdenkenden Bauernschaft, die nicht einschätzen kann, was ihr am Ende nützt oder schadet.
    Es ist so viel Dummheit im Spiel!

    • Hallo Ingo, ich finde, du machst es dir, wie manch andere/r auch, zu einfach, gleich auf die „rechte Seite“ einzudreschen. Es ist noch nichts ermittelt. Ich will damit keinesfalls die ewig gestrigen in unserem Land in Schutz nehmen, denn auch ich registriere mit großer Sorge, dass „braunes“ Denken in unserem Land und weltweit unerträgliche Formen annimmt. Nur in diesem Falle könnten(!) doch genau so gut wirtschaftliche Interessenten wie Monsanto & Co. hinter dem Attentat stecken! oder?
      Ich finde derartige Spekulationen müßig, weil sie uns nicht weiter bringen.
      Was uns weiter bringt ist, CAMPACT den Rücken zu stärken, damit sie so weitermachen können, wie bisher.
      Schönen Gruß
      Niels Gerhmann

  46. An das Campact-Team,

    leider habe ich erst heute vom Brand in der Lagerhalle gelesen. Ich bin richtig betroffen. Das ist wirklich schlimm, vor allem, wenn es Brandstiftung sein sollte!!! Ich hoffe, dass Ihr bald die Brandursache erfahrt und gut, dass der Staatschutz ermittelt. Das ist ein Angriff auf die Demokratie und die Meinungsfreiheit.

    Schade um die Politiker-Köpfe. Ich hoffe, Ihr habt die Formen noch und könnt nach und nach neue anfertigen lassen.

    Freundlichen Gruß

    Barbara Feldhammer
    25.01.2018

    • Liebe Barbara Feldhammer,

      zumindest zu meiner Zeit entstanden die Masken in einem Stuttgarter Atelier, in dem die Formen der Köpfe immer wieder für neue Köpfe umgebaut wurden. Es waren alles Unikate.

      Herzliche Grüße

      Fritz Mielert

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