Die Wahlsiegerin: 🌍

Wie hält es welche Partei mit dem Klima? Die Frage hat gestern die Europawahl entschieden. Das kann der Start für eine andere Politik sein. Jetzt müssen wir die Klimafrage ganz neu denken - radikaler, sozialer, ungehorsamer.

Die Europawahl wird zur Klimawahl. Für 48 Prozent der deutschen Wähler*innen war gestern der Klimaschutz das wahlentscheidende Thema. Die Grünen feiern bundesweit ihr bestes Ergebnis aller Zeiten – SPD und Union erleben ihr schlechtestes. Das unterstreicht, was Bewegungen erreichen können: Die vielfältigen Proteste am Hambacher Wald, die mutigen Streiks der Schüler*innen und zuletzt das Youtube-Video von Rezo mit seinen 12 Millionen Views haben das Thema Klimaschutz in die Mitte der Gesellschaft getragen und die Wahl entschieden.

Doch Wahlergebnisse allein ändern nichts. Jetzt muss die Politik handeln. Und zwar so konsequent, wie es Schüler*innen und Klimawissenschaftler*innen zurecht fordern: Die Politik muss das 1,5-Grad-Ziel einhalten, damit sich die Erde nicht über diese kritische Grenze hinaus erhitzt. Wir haben vier Thesen entwickelt, was es dafür jetzt braucht. Und wir möchten diese gerne mit Dir teilen.

Unsere Forderungen müssen konsequenter sein

Es ist ein Fakt aus dem Physikunterricht: Wir dürfen die Erde nicht über die kritische Schwelle von 1,5 Grad hinaus fiebern lassen. Denn dahinter wird es richtig gefährlich. Mit jedem zusätzlichen Zehntel Grad wird es wahrscheinlicher, dass die Klimakrise kritische Kipppunkte überschreitet: Der Amazonas-Regenwald sowie die Permafrostböden in Sibirien kollabieren – und setzen jede Menge gespeicherte Treibhausgase frei. Die Krise beschleunigt sich selbst. Sie wird unaufhaltbar. Genau das meint Greta Thunberg, die Initiatorin der Schulstreiks, wenn sie sagt: “Ich will, dass ihr in Panik geratet, dass ihr die Angst spürt.“

Was das für uns alle bedeutet? Die Schüler*innen haben die Klimawissenschaftler*innen gefragt. Die Antwort: Bis 2035 muss unser Land bei null CO2-Emissionen sein, wenn wir die kritische 1,5-Grad-Grenze nicht überschreiten wollen. Was für eine immense Herausforderung. Und doch ist es lediglich das, wozu sich Deutschland mit dem Pariser Klimaabkommen völkerrechtlich verpflichtet hat. Da die CO2-Emissionen in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren nahezu konstant geblieben sind, müssen wir jetzt so drastisch CO2 reduzieren.

Klimaneutral bis 2035

Bis 2035 klimaneutral – die erste Reaktion bei Ihnen ist jetzt vielleicht: Das schaffen wir doch nicht. Das ist zu radikal, die Folgen sind zu drastisch. Aber ist dieses Ziel in Wirklichkeit nicht das einzig Realistische? Denn wir sollten uns klar machen, was passiert, wenn wir jetzt nicht alles geben. Mit jedem Zehntel Grad mehr wird es bedrohlicher, werden immer größere Bereiche der Welt unbewohnbar. Dürren, so wie voriges Jahr, werden bei uns der Normalfall. Und woanders führen sie zu Millionen Toten. Küstenregionen müssen geräumt werden, zwingen Menschen zur Flucht. Je stärker sich der Planet erhitzt, desto mehr geht es letztlich um das Überleben unserer Zivilisation.

Die Klimakrise ist nicht irgendeine Krise. Sie hat das Zeug zur existentiellen Krise der Menschheit. So wie es die 70 Youtuber in ihrem Video formulierten, das in den vergangenen Tagen Millionen schauten: “Nach der Risiko-Hierarchie hat die potentielle Zerstörung unseres Planeten offensichtlich die höchste Priorität.” Genau diese Sorge um ihre eigene, um unser aller Zukunft hat am Freitag 320.000 Schüler*innen alleine in Deutschland auf die Straße getrieben. Sie sagen, dass bei der Lösung dieser Krise eines nicht mehr funktioniert: ein bisschen. Ein bisschen über Klimaschutz reden. Ein bisschen einsparen. Ein bisschen umsteuern. Es braucht die ganz große Veränderung, eine Transformation.

Was wir fordern

Dafür müssen wird schnell handeln, einschneidend und konsequent. Genaue Ziele müssen wir zusammen mit unseren Bündnispartnern noch ausarbeiten, aber in die hier skizzierte Richtung muss es gehen. Wir fordern:

  • Einen Kohleausstieg bis allerspätestens 2030 – und eine Abschaltung der Hälfte der Kraftwerke bis Ende nächsten Jahres 
  • Einen Preis auf alle Treibhausgasemissionen, der schnell 180 Euro pro Tonne CO2 beträgt 
  • Ein Verbot der Neuzulassung von PKW-Verbrennungsmotoren bis 2025 und massive Investitionen in eine gute Fahrrad-Infrastruktur sowie attraktive öffentliche Verkehrsmittel, ergänzt um Elektroautos 
  • Den Umstieg auf 100 Prozent erneuerbare Energieversorgung bis 2035. Dafür muss das Ziel der Regierung, den Anteil der Erneuerbaren bis 2030 auf 65 Prozent zu erhöhen, schon 2025 erreicht sein. Hierfür muss der Ausbaudeckel für Sonnen- und Windkraft sofort weg.
  • Öffentliche Milliarden-Investitionen in eine Dämmoffensive für den Gebäudebestand und den Ausbau der solaren Wärme-Erzeugung
  • Eine Agrarwende zu einer ökologischen und bäuerlichen Landwirtschaft mit einer regionalen Erzeugung von guten Lebensmitteln

Ambitioniert? Stimmt. Aber auch der Größe der nötigen Transformation angemessen. Eine Herausforderung, deren Umsetzung besonders bei der industriellen Fertigung und beim Flugverkehr schwer wird. Aber für die es sich lohnt, zu kämpfen. Mit der unser Land und unsere Welt ein besserer Ort werden könnte.

Ökologie und soziale Gerechtigkeit zusammendenken

Klimapolitik darf drastisch sein – aber niemals ungerecht. Wir können nicht zulassen, dass Reiche sich leisten können, das Klima zu verpesten. Und Arme mit höheren Preisen und Mieten, mit weniger gesellschaftlicher Teilhabe belastet werden – Klimaschutz für sie zur Bedrohung wird. Genau deshalb ist Klimaschutz auch ein Frage der sozialen Gerechtigkeit. Ökologie und Soziales sind zwei Seiten derselben Medaille. Schon jetzt müssen arme Menschen prozentual mehr Geld für den Klimaschutz ausgeben. Autofahrten zur Arbeit kosten Steuern – Flugreisen in ferne Länder nicht.

Klimaschutz braucht sozial-ökologische Transformation

Damit Klimaschutz keine soziale Schlagseite bekommt, braucht es eine sozialökologische Transformation. Die Reichtum umverteilt. Mehr gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht. Ein langfristiger Klimaschutz schließt die immer weiter auseinander gehende Schere zwischen Arm und Reich. Nur mit einem solchen großen Wurf wird Klimaschutz eine breite gesellschaftliche Unterstützung erfahren.

Hier ein paar erste Annäherungen, was das konkret heißen könnte:

  • Die Einnahmen aus einer CO2-Steuer könnten vom Staat an alle Bürger*innen wieder zurückgegeben werden – pro Kopf gleich viel. Da Menschen mit geringerem Einkommen meist weniger die Umwelt belasten, hätten sie am Ende des Jahres mehr Geld im Portemonnaie. So funktioniert es in der Schweiz.
  • Klimafreundliches Sanieren von Gebäuden ist teuer. Vermieter*innen wollen das investierte Geld wieder reinholen und erhöhen die Miete. Indem die Modernisierungsumlage gesenkt wird, muss verhindert werden, dass sich viele Bewohner*innen ihre Wohnung nicht mehr leisten können. Stattdessen muss die Sanierung mit öffentlichen Investitionen und besseren Abschreibungsmöglichkeiten gefördert werden.
  • Der Nahverkehr wird ticketfrei und gleichzeitig massiv ausgebaut – finanziert über Abgaben, die vor allem die wohlhabenden Teile der Gesellschaft aufbringen. Damit wird der Umstieg vom Auto auf den Nahverkehr für Bürger*innen attraktiver und allen wird unabhängig von der Höhe ihres Einkommens der gleiche Zugang zu Mobilität eröffnet.

Eine gesellschaftliche Transformation, die Ökologie und Soziales miteinander verbindet, birgt enorme Chancen. Sie kann zu einem gesellschaftlichen Aufbruch werden, der viele Menschen begeistert. Sie kann uns hinter einer Vision einer anderen Gesellschaft vereinen. Millionen von guten Arbeitsplätzen und eine moderne Infrastruktur schaffen. So entsteht für alle ein besseres Leben, und unser Land – wie zu Beginn der Energiewende – wird international zum Vorbild. Auf dass wir weltweit umsteuern.

Die Bundestagswahl wird zur Klimawahl

Das katastrophale Wahlergebnis für SPD und Union von Sonntag hat es wahrscheinlicher gemacht, dass die Große Koalition nicht bis 2021 durchhält. Neuwahlen könnten bald anstehen – etwa nach den Wahlen in mehreren ostdeutschen Bundesländern oder der Halbzeitbilanz der Koalition im Dezember. Vielleicht hält die Koalition aber auch noch zwei Jahre durch, denn bei dem Ergebnis der EU-Wahl dürfte sich bei Union und SPD die Begeisterung für Neuwahlen sehr in Grenzen halten. Egal, wann sie stattfindet: Die nächste Bundestagswahl müssen wir zur Klimawahl zu machen. Damit keine neue Regierung umhin kommt, Klimaschutz zum zentralen Projekt auszurufen.

Denn eines ist klar: Die Große Koalition wird das Klima nicht retten. Mit dem Klimaschutzgesetz von Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) liegt zwar ein guter Aufschlag vor. Aber dieser bleibt von der Ambition, wie schnell Deutschland klimaneutral werden muss, weit zurück. Und mit der Union in der Regierung droht das Gesetz zu einem reinen Alibi-Beschluss verwässert zu werden. Genau deshalb müssen wir verhindern, dass das Klimathema durch faule Kompromisse vor der nächsten Wahl weggefegt wird.

Schwarz-Grün, Jamaika, Ampel oder Rot-Rot-Grün?

Bei Bildung einer neuen Regierung wird es besonders auf eine Partei ankommen: die Grünen. Schwarz-Grün, Jamaika, Ampel oder Rot-Rot-Grün – sie nehmen in allen derzeit denkbaren Koalitionsoptionen jenseits der GroKo ein Schlüsselrolle ein. Ohne sie wird es keine Regierung geben. Deshalb könnten sie entsprechend hart verhandeln. Nur: Dafür müssen sie auch mit Forderungen in Verhandlungen gehen, die der Dramatik der Klimakrise angemessen sind. Und nicht mit ein bisschen Kohleausstieg und etwas mehr Elektromobilität wie bei den jüngsten Jamaika-Verhandlungen. Die Grünen haben einen klaren Auftrag: eine sozial-ökologische Transformation.

Wenn ein solcher Wandel mit den Grünen kommen soll, dann muss das jetzt in ihr neues Grundsatzprogramm – in einer ähnlichen Konsequenz wie das die Schüler*innen einfordern. Und es muss in dieser Klarheit auch Kernbestandteil eines neuen Wahlprogramms sein. Ein bisschen Grün in der Regierung – das reicht nicht für unseren Planeten.

Aktionsformen auch um gewaltfreien Zivilen Ungehorsam ergänzen

Jeden Freitag nicht zur Schule gehen. Fürs Klima nicht nur am Nachmittag demonstrieren, sondern während der Schulzeit streiken – nur durch diese konsequente Aktionsform gelang es den Schüler*innen, dass eine breite Öffentlichkeit auf sie und ihre Forderungen aufmerksam wurde. Sie haben zu den Mitteln des Zivilen Ungehorsams gegriffen. Haben gegen ein Gesetz – die Schulpflicht – verstoßen, um damit symbolisch auf viel größeres Unrecht hinzuweisen. Damit Aktionen Zivilen Ungehorsams in einer parlamentarischen Demokratie legitim sind, braucht es gute Gründe. Aber sie sind berechtigt, wenn es um unser aller Überleben geht – und die Politik nichts tut.

Unzählige historische Beispiele zeigen, wie kraftvoll diese Aktionsform ist – und wie sie zu gesellschaftlichem Wandel führt. Mahatma Gandhi boykottierte beim legendären Salzmarsch mit Millionen Unterstützer*innen die Salzerzeugung Indiens – es bedeutete das Ende der britischen Kolonialherrschaft. Rosa Parks räumte ihren Platz im Bus nicht für Weiße – und läutete den Durchbruch der Schwarzen Bürgerrechtsbewegung gegen die Diskriminierung in den USA ein. Zehntausende Anti-Atom-Aktivist*innen blockierten Castor-Transporte nach Gorleben – und erreichten den Atomausstieg und das Ende des geplanten Atommülllagers. Und zuletzt blockierten Tausende Bürger*innen im Rahmen von Ende Gelände Kohlebagger – und befeuerten die Debatte um den Kohleausstieg.

Auf solche Erfahrungen können wir aufbauen, wenn wir uns für eine sozial-ökologische Transformation mit mächtigen Wirtschaftslobbys anlegen. Was wir brauchen, sind Aktionsformen, die – mal spielerisch, mal provozierend, mal analytisch – die Dramatik der Lage glasklar vermitteln und trotzdem Mut machen. Die überall in der Fläche Menschen einladen, vor Ort aktiv zu werden.

Klimastreik am 20. September 2019

Genau zu solch einer Aktion laden die Schüler*innen uns alle als nächsten großen Schritt ein – für Freitag, den 20. September 2019. Sie schreiben uns: “Wir haben das Gefühl, dass viele Erwachsene noch nicht ganz verstanden haben, dass wir jungen Leute die Klimakrise nicht alleine aufhalten können. Tut uns leid, wenn Sie das nicht wahrhaben wollen. Aber das ist keine Aufgabe für eine einzelne Generation. Das ist eine Aufgabe für die gesamte Menschheit.” Und sie fordern uns auf: “Es geht darum, Linien zu überschreiten – es geht darum, zu rebellieren, wo immer man rebellieren kann. Es geht nicht darum zu sagen, ’Yeah, was die Kids da tun, ist großartig, wäre ich noch jung, würde ich so was von mitmachen’. Das hilft uns nicht weiter, aber jeder kann und muss mithelfen.”

Du bist gefragt: Am Freitag, den 20. September irgendwann am Vormittag auf einem Platz bei Dir vor Ort. Es sind noch über drei Monate bis dahin. Was es für Dich einfacher machen sollte, dabei zu sein – egal, welche Pflicht ruft. Trage es Dir jetzt fest im Kalender ein! Kündige es Deiner*Deinem Chef*in schon mal an, plane Deinen Urlaub drumherum, frage die Kinder, ob sie mitkommen. Hauptsache, Du bist am 20. September dabei.

Politik muss sich ändern

Vielleicht sagst Du auch: Alles nur auf die Politik schieben, das ist doch zu einfach. Warum ruft Campact nicht dazu auf, dass jede*r selbst mit dem Klimaschutz anfängt – etwa nicht mehr fliegt, kein Fleisch oder gar keine tierischen Nahrungsmittel mehr isst, das Auto stehen lässt. Ja, das ist wichtig. Aber damit allein wird die Transformation bis 2035 nicht zu schaffen sein. Wir müssen vor allem die Politik ändern. Dafür die beste Strategie haben und das Richtige fordern.

Bitte teile diesen Beitrag

Jetzt habe ich noch eine Bitte: Das Klima geht uns alle etwas an. Nur, wenn wir auch nach der Wahl weiter dranbleiben, handelt die Politik. Informiere jetzt Deine Freund*innen und Bekannten über diese Vorschläge.

38 Kommentare

  • Meiner Meinung müssen wir uns von dem Turbokapitalismus verabschieden. Noch mehr, noch schneller wird auf Dauer nicht mehr funktionieren. Ich finde den Artikel sehr gut und auch die Lösungsansätze bringen es auf den Punkt. Da der Mensch leider eher bequem ist und erst etwas ändert wenn es zu spät ist, glaube ich wird sich zeitnah nicht viel ändern. Ich möchte kein Schwarzmaler sein, doch ich sehe dies eher realistisch…

  • von Jasper Jasper

    Hallo Kids,

    Euch möchte ich versichern, dass ich am 20.09. an eurer Seite stehen werde. Allen, denen das unheimlich wird, möchte ich mal als Ingenieur vermitteln, was ich meine, wenn ich sage: „Da sind wir schon, nur einrichten müssen wir uns noch!“ Wir können von jetzt auf gleich in die Heißgebiete dieser Erde, in die Gebiete mit den höchsten Windgeschwindigkeiten. Wir greifen Sonnenenergie oder mechanische Energie ab, wandeln diese Energie um direkt in elektrische Energie oder erzeugen Wasserstoff, verschiffen oder leiten über Supraleitung, die fast keinen Widerstand bei Tiefsttemperaturen mehr kennt, diese Energie weiter und nutzen diese Energie. Das steht längs durchgerechnet zur Verfügung, das ist alles bekannt. Mit eurem Anfang und unserem kommenden Sprung des Restes dieser Erde auf das Schiff zur Rettung dieser Erde, werden wir auch keine Revolution benötigen, denn wir, und das ist der kleine Unterschied zur Aussage von Herrn Trump, sind die Menschheit!

  • von E. Pabst

    Zum Kommentar „von Wenk“
    Haben Sie sich schon mal in Ihrer Kirchengemeinde für Wärmedämmung oder sonst wie engagiert?
    Der mir bekannte nennenswerte Waldbesitz gehört der Stiftung der Fuggerei in Augsburg.
    Wo ist da etwas im Sinne Ihrer Kritik?

  • Danke für diesen tollen Blog. Macht weiter so.

  • von Danielle

    Schön und gut der Beitrag. Wie wäre es denn, wenn ihr dem Entsprechende Petitionen in Umlauf bringen würdet? Vllt direkt an die Politik.
    Die Verlinkung wäre ja hier machbar.
    Unterzeichnen würde ich jeder Zeit

  • von Diana Nocker

    Wenn es die Grünen und die junge Generation von „Fridays for Future“ ernst nehmen werden sie NICHT darum herum kommen, sich dem Thema 5G zu widmen: abgesehen davon, dass es mittlerweile genügend gute Studien gibt, welche massive gesundheitliche Schäden nachgewiesen haben welche die WHO dazu bewegt haben aktuell im April 2019 die Einstufung „Krebserregend“ anzuregen, wird sich der Energieverbrauch durch 5G um 20 bis 25% erhöhen – Klimaziele werden unerreichbar! Zudem kommt, dass eine Studie der Universität von Surrey nachgewiesen hat, dass selbst bei 10 m hohen Sendemasten der Abschirmeffekt der Bäume bei 30% liegt und es daher nicht im Sinne des Betreibers sein kann Gehölz und Bäume stehen lassen zu können! Das bedeutet dass auch noch CO2-Speicher fehlen werden! Wohlgemerkt bezieht sich diese Studie explizit auf 5G! Dann hätten wir natürlich noch die Bienenstudien aus Russland, Indien und Deutschland welche alle massive Auswirkungen auf unsere Bienen durch Mobilfunk nachgewiesen haben!

  • von Mario

    Ich stimme dem unüberlegten Schnellschuss zum Umstieg auf Elektroautos keineswegs zu. Hier soll ein Schwachsinn durch den nächsten abgelöst werden und die Bevölkerung mal wieder für dumm verkauft werden und das Thema nur für den Wahlkampf und als Alibi für eine angebliche bessere Klimabilanz genutzt werden.
    Solange das Problem mit der Herstellung der Akkus nicht gelöst ist, braucht man gar nicht an Elektromobilität denken. Man kann nichts Kluges mit dem 2. Schritt beginnen. Wie Lithium und Kobalt abgebaut werden, was das mit den MEnschen in den Regionen macht und das die Vorräte ebenfalls nicht unendlich sind, sollte mal langsam klar sein.
    Ich beende den Kommentar, bevor ich mich über soviel Dummheit nur in Rage schreibe. Es gibt noch genug dazu zu sagen, aber es kommt bei den unfähigen Politikern und vielen aus der Bevölkerung offenbar sowieso nicht an.

  • von Irmgard Staehler

    Ich stimme allem zu, was hier geschrieben steht. Was mich allerdings wundert: warum wird nicht erwähnt, dass der bevorstehende Ausbau von 5G alle Klimaziele und alle Maßnahmen um diese zu erreichen, ad absurdum führen wird? Warum wird nicht erwähnt, dass 5G so immens viel Energie verbrauchen wird, CO2-speichernde Bäume vernichten wird, und vieles mehr, was zwangsläufig zu immer höherem CO2-Ausstoß führen wird? Warum wird nicht aufgeklärt über die immensen Gefahren für Pflanzen, Tiere und Menschen, die 5G mit sich bringt? Warum wird nicht erwähnt, dass ALLE Parteien außer der ÖDP (Ökologisch-Demokratische Partei) diesem Wahnsinn zustimmen? Infos unter http://www.buergerinitiative-Stopp-5G.de.

  • Sehr gute Analyse, werde hier öfter mal zum Lesen vorbeikommen.

  • von hartmut kreft

    … zur zeit steht klimaschutz ganz vorne – auffallend in den debatten der letzten zeit ist, dass ein ganz großer bereich für die belastung des klimas völlig unberücksichtigt bleibt, dabei trägt dieser bereich nicht nur regional, sondern weltweit zur enormen belastung des klimas bei – außerdem ist dieser bereich, in dem es zwar noch beherrschbare kräfte gibt, dennoch für das gesamte leben im höchsten maße sehr bedrohlich – wird diese von menschen produzierte kraft einmal weltweit losgelassen, dann wird uns die frage nach dem klima kaum noch beschäftigen – gemeint ist hier der militärische bereich mit der enormen weltweiten waffenrüstung – im jahr 2019 wurde weltweit für rüstung 1,82 billionen us-dollar ausgegeben – diese kaum mehr vorstellbare geldsumme sind steuergelder – jetzt mal von dem energieaufkommen her gesehen – wie viele kohlekraftwerke und andere energiespender müssen am netz bleiben, damit waffen im wert 1,82 billionen us-dollar hergestellt werden können? hartmut kreft

  • Bin echt gespannt wie sich das jetzt entwickeln würd man merkt jedenfalls mal ein Umdenken :=)

  • von Sigmar Fischer

    Die Ausrufung des „Klimanotstands“ ist ein weiterer sinnvoller Schritt.
    Außerdem: Unsere Innenstädte sollten Schritt für Schritt autofrei
    werden. Großes Vorbild dafür ist z.B. Kopenhagen.

  • von Reinhard Riek

    Klimaschutz ist zwar eine feine Sache, jedoch wird seitens der Politik und vor allem der Umweltverbrecher nicht einmal der Versuch unternommen, es mit Klimaschutz auch nur zu versuchen. Wer etwas anderes glaubt, sollte mal die Augen öffnen, denn die meisten Umweltprobleme sind von den Grünen selbst erst verursacht bzw. nicht verhindert worden.

  • von Birgit

    Was sagt ihr zur Japanischen Form der Landwirtschaft in den Städten? Ist es sinnvoll Neues zu denken und nicht die „gute alte Zeit“ herbeizusehnen?

  • von Karl-Peter Hammer

    Ich bin auch der Meinung von Herr
    Gernot Rürup.

    Insbesondere der letzte Satz sollte beherzigt werden.

    Am besten wir gehen zurück bis vor die Industrialisierung, denn diese Epoche hat die Ausbeutung des Planeten enorm beschleunigt.

    Wir besuchen die Erde nur eine begrenzte Zeit.

    Wir können nichts mitnehmen.

    Ein bewußtes liebevolles Leben im Augenblick führt zu einer neuen Lebensqualität und erhält die Grundlage für die nächsten Generationen.

  • von Jan

    Es gibt auch sehr viele ältere Menschen die eine regenerative Energiewirtschaft wollen. Das sind nicht wenige. Anfang der 2000er wurde der Atomausstig beschlossen und die Weichen für die erneuerbaren Energien gestellt. Das war nur möglich mit einer sehr großen Anzahl an Wählern die die für die Energie Wende richtigen Parteien (die nicht zu 100% alles richtig gemacht haben) gewählt haben. Die Entwicklung von Solarmodulen und Windkraftanlagen wurde unwahrscheinlich schnell voran getrieben. Leider wurde nach dem Politikwechsel vieles falsch gemacht. Vielleicht und wahrscheinlich wegen dem unglaublich hohen Wert der Erdöl und Erdgasreserven. Die Solarindustrie brach weg und der Atomausstieg ist trauriger Weise nur wegen Fukushima soweit fortgeschritten. Ich möchte damit nur sagen, ihr jungen Menschen seid nicht alleine. Wir älteren wollen zu einem sehr großen Teil das Gleiche. Wir sind nur träge und haben Verdruss, wir resignieren. Aber ihr weckt uns aus unserem Schlaf auf.

  • von Gernot Rürup

    Ich möchte mich der Meinung von Gisela Pless anschliessen. Der Verzicht auf Fleisch ist unumgänglich! Nicht nur weil die Viehzucht dss meiste CO2 verursacht, sondern auch weil durch sie eine erhebliche Menge Land zerstört wird. Nebenbei ist’s auch gesunder.
    Wir müssen Alle ein Stück Rückwärts gehen voran zu kommen!

  • von E. M. Hooijer

    Faszinierend, daß die Ikone der Klimabewegung ‚Greta‘ heißt, und der Artikel mit einer Anspielung auf die berühmte ‚Gretchenfrage‘ beginnt: „Wie hält es welche Partei mit dem Klima?“ statt im Original „Wie hältst Du’s mit der Religion?“ Für mich eine faszinierende Parallele, da die CO2-Klimalehre quasi-religiöse Züge offenbart: Dämonen (Kohle, Öl, CO2), Drohung mit apokalyptischen Szenarien, Erlösung von der Sünde durch Ablaßhandel (Emissionshandel, CO2-Steuer).

    Ich glaube allmählich, daß diese Klimalehre, die nur das Negative kennt, heute die größte westliche Religion darstellt.
    Diese Lehre mache ich mir nicht zueigen, verhalte mich aber dennoch umweltschonender als andere.

  • von Karl-Peter Hammer

    Der Klimawandel ist nur ein Teilaspekt.

    Die Zerstörung von unserem Lebensraum auf der Erde ist eng mit wirtschaftlichem und biologischem Wachstum verknüpft.

    Das kapitalistische System stößt an seine Grenzen und wird sich selbst aufzehren.

    Die gesamte Menschheit sollte durch mehr Bildung auf einen kollektiven wirtschaftlichen Weg umschwenken. Damit mit den Ressourcen der Erde sparsam und nachhaltig umgegangen wird. Deutschland kann als ein reiches Industrieland mit gutem Beispiel voran gehen.

    Die Menschheit ist Bestandteil der Natur und sollte zum Wohle des Planeten, mit Wasser, Flora und Fauna sorgfältig umgehen.

    Eine globale Geburtenkontrolle ist unabdingbar, damit die Menschheit den Planeten nicht allein durch ihre Anwesenheit zerstört. Die 1 Kind Familie sollte verpflichtend eingeführt werden. Kontraproduktive nationale Anreizsysteme wie z. B. Kindergeld sind sofort einzustellen.

    Die Erde braucht uns nicht, aber wir die Erde

  • von Peter Freygang

    Wir Alten
    wollen Euch
    unseren Planeten
    bewohnbar halten

    und auf der Rückseite

    Suventionen auf Flugbenzin
    streichen Jetzt!

    Mit diesem Schild zogen meine Frau (76) im Rollstuhl
    und ich (78)
    mit der Jugend von
    Friday for Future am 24. Mai durch Greifswald

  • An den netten Klimaskeptiker unter mir:

    Ihre Ausführungen sind ja ganz schlüssig, nur sind sie leider falsch.

    Zuallererst sind ihre Zeitangaben wissenschaftlich widerlegt (Google hilft).

    Und laut Statistiken und Messungen befinden wir uns derzeit in einer Kaltzeit(einfach mal googlen).

    An nächster Stelle sollten sie nun mal überlegen wie es in einer Kaltzeit wärmer werden kann ;-)

    Und im Anschluss noch mal eine schöne Info:
    97.3% aller Wissenschaftler behaupten der Klimawandel ist da und muss umgehend verhindert werden.
    Ich will jetzt nicht behaupten dass der Rest von der Energielobby bezahlt wurde.
    Aber die Diskrepanz ist schon verdächtig…

  • von Offermann

    Der Schwachsinn kennt keine Grenzen und die Leichtgläubigen folgen.
    3 -4 % trägt Deutschland zur Weltumweltbelastung bei, aber die Deutschen müssen die Welt retten. Wer sich über die Erdgeschichte informiert
    hat, muß wissen das es in intervallen von 30 bis 40 000 jahren eine Warmzeit und Kaltzeit gegeben hat, und heute steuert die Erde auf eine Warmzeit zu. Probleme wird die Menschheit in ca 30000 Jaher bekommen wenn unser Planet auf die nächste Eiszeit zu steuer.Die Gletsche werden unser Land überziehen
    Beobachten sollten die Leichgläubigen mal China, da werden zur Zeit Kohlekraftwerke im höheren zweistelligen Bereich gebaut

    Hier geht es der Regierung nur darum wie man der Bürgern durch neue Steuern das Geld aus der Tasche ziehen kann

  • von Wenk

    Mir wird ein gesellschaftlicher Bereich zu wenig einbezogen, daß sind die Kirchen: Erhalt der Schöpfung auf ihren riesigen Ländereien in der ganzen Welt: eigentlich müßten die Kirchen die bestorganisierten und arbeitenden Umwelt- und Naturschutzverbände sein können. Sind sie das?! Z.B. in ihrer Eigenschaft als Eigentümer von Boden, Immobilien, Wald usw. Meist werden Böden an den Höchstbietenden verpachtet, der nicht die Umwelt schonend damit arbeitet – wirtschaften wäre der falsche Ausdruck, denn dieser Begriff beinhaltet eigentlich nicht Ausbeutung, sondern langfristige Erhaltung oder sogar Verbesserung der Nutzungsmöglichkeiten – also auch Klimaschutz. Die Kirchen fallen ökonomisch nicht aus den Puschen, wenn an erster Stelle ihrer Pacht- und Nutzungsverträge Umwelt- u. Klimaschutzparagraphen stünden und diese auch durchgesetzt würden. Aber so weit geht die Liebe zur Schöpfung nicht, daß sie diese immer der Liebe zur Penunze voranstellten. Im Gegenteil – leider.

  • von Gisela Pless

    Um unsere Welt noch zu retten, müssen wir jetzt alle vereint die „Komfortzonen des Lebens“ verlassen sowohl bei der Ernährung (vegan, vegetarisch oder zumindest äußerst fleischarm- nur Bio!) als auch im Konsum und Lebensstil.(keine „Vergnügungs“- Flugreisen, reduzierter Energieverbrauch. Aus der „Spaßgesellschaft“ müssen verantwortungsbewusste Bürger/innen werden und die Menschheit darf sich nicht mehr ungehemmt vermehren.
    Kriege sind dazu das schlechteste Mittel – statt dessen ist Verantwortung jedes einzelnen Erdenbürgers ist gefragt.

  • von Lutz Friesecke

    Der Teil des Textes, der die Grünen betrifft, ist auch für mich der, bei dem ich Vorbehalte habe. Die Grünen haben ihre Glaubwürdigkeit durch Angriffskrieg, Hartz IV und Ihrem Veto zum Atomausstieg stark beschädigt. Und als ich sah, wie in Pankow Jürgen Trittin aus Protest gegen den Flughafen Tegel 99 grüne Luftballons (Gummi) aufsteigen ließ, weil der Fluglärm den Wert seiner Immobilien einschränkt, kam mir die Kotze hoch bei dieser Heuchelei. Dennoch stimmt, dass sie jetzt durch ihre Popularität an politischer Macht gewinnen.
    Die Grünen müssen folglich ganz stark in die Verantwortung genommen werden. Das ist eine historische Chance, endlich das umzusetzen, was man sich auf die Fahnen geschrieben hat. Es ist wünschenswert, dass Jüngere innerhalb der Partei nachrücken und aus den Fehlern der Vergangenheit lernen. Aber auch von außerhalb können die Bürger signalisieren, dass sie sich mit selbstherrlichem Gehabe und faulen Kompromissen diesmal nicht zufrieden geben.

  • Campact-Zielpunkt „Öffentliche Milliarden-Investitionen in eine Dämmoffensive für den Gebäudebestand und den Ausbau der solaren Wärme-Erzeugung“ ändern: „Öffentliche Milliarden-Investitionen / Förderungen in die energetische Sanierung durch erneuerbare Energiesysteme investieren, um die Pariser Klimaschutzziele im gesamten Gebäudebestand zu erreichen“
    Sofort nach der Installation von erneuerbaren Kombianlagen Photovoltaik/Kleinwindanlagen + Stromspeicher und Solarthermie/Wärmepumpe + Wärmepuffersichtspeicher / Steuerung liegen die Einsparquoten von fossilen Brennstoffen >90 %, meist bei 100 % – Strom und Wärmepotentiale zusammen.
    Wenn dagegen durch Dämmungsmaßnahmen/Umstieg auf Brennwerttechnik nur ca. 40 % (oder weniger) fossile Brennstoffe erzielt werden, bedeutet dies jahrelang weiterhin 60 % (oder mehr) vermeidbares CO2 zu erzeugen. Diese Zeit haben wir nicht. Zusätzlich wird mit diesen meist beworbenen Einsparmaßnahmen keine nennenswerte Hausstromreduktion erzielt.

  • von Andreas

    Ich teile die Analyse von Christoph Bautz und unterstütze seine Vorschläge. Ich freue mich sehr über das Engagement der jugendlichen Klimaaktivisten*innen der FridaysForFuture-Bewegung und über den Wahlerfolg der Grünen. Die Umstellung, die von uns allen verlangt wird, ist für jede/n Einzelne/n sehr unbequem. Vor uns liegen große persönliche Kraftanstrengungen und vermutlich Kräfte zehrende politische Auseinandersetzungen. Aber das alles ist leider notwendig, wenn die Menschheit die Klimakatastrophe überleben will. Wer das nicht glaubt, der/dem empfehle das Buch „Happy Planet“ von Fred Hageneder!

  • von Schohreh Baddii

    Ja, am 20 SEP. werde ich dabei sein. Ihr seid einne tolle Generation u d macht Hoff ung, dass die Politik gezwungen wird sich zu än den. Ich wünsche euch und uns eine gerechte, neue Welt! Wollen wir es höffen, dass die Herrschaften der Weltpolitik endlich kapieren, dass sie nicht so weiter mache können. Die Jugend ist wieder aufgestanden! Hurra, hurra!

  • von Andreas

    Egal welche Partei es am Ende umsetzt; solche radikalen Veränderungen wie hier gefordert brauchen wir. Und zwar besser gestern als heute! Wir müssen also mit dem arbeiten, was ist. Schickt die besten Kandidaten in die Verantwortung und tretet ihnen weiter liebevoll in den Arsch, wenn sie nicht liefern…. ;)

  • von schmechty

    Ich finde den Beitrag schön geschrieben mit tollen Lösungsansätzen.
    Ich verweise auch gerne auf die letzte „Die Anstalt“ Folge vom 9.4. (Zu sehen auf der ZDF-mediathek) Die genau nochmal dise Problematik unterstreicht, und am ende der Sendung sogar mit noch mehr positiven Klimavorschlägen kommt.

  • von Hans-Joachim Hauschild

    Man kann den Grünen zur EU Wahl nur Gratulieren
    jetz müssen Sie auch zeigen,das Sie es ernst meinen
    mit Ihrer Umweltpolitik die SPD und die CDU/CSU müssen
    sich fragen was sie faltsch gemacht haben, was mich traurig
    macht ist das die AFD im Osten so viele Stimmen geholt hat
    wer glaubt das die DKP Fridespolitik macht der ist realitätsfern
    diese Partei ist für mich nicht wälbar nun zu Euch Ihr ruft wider
    mal zu einer Großdemo auf,und wollt mit Aktionsbeiträgen den
    Zievielenungehorsamm auf die Strasse bringen das ales ist schön
    und gut wie ihr wist ist es nicht so einfach wenn man der Meinung
    ist sich die Politik ändern soll,zumal sogar schon gegen Windräder
    oder Kabelverbindungen Demonstriert wird.

  • von Gesa Vogler

    Der 20. September ist in meinem Kalender eingetragen !
    Fehlt nur noch Ort und Uhrzeit für die Demo zum Klimastreik .

  • von Berthold Bail

    Genau aber E Autos mit Umweltzerstörenden Akkus sind auch keine Lösung. Warum wird nicht aus überproduziertem Ökostrom Wasserstoff für verschiedenste Fahrzeuge gemacht. Und die Politik sollte schnellstens ein Wasserstofftankstellennetz per Gesetz erlassen.
    Auch hat der lasche Umgang mit der Autoindustrie (Dieselskandal), das ewige Nichtstun bei Renten und Altersarmut sowie bei den Steuerschlupflöchern, den Glauben an die sog. Volksparteien zerstört.

  • von Rehder

    Die Grünen sind nicht das Allheilmittel. In den Ländern in denen die mir regieren, werden erneuerbare Energien zu Lasten der Bewohner durchgesetzt. Trotz aller Bedenken wg. gesundheitlicher Gefährdung etc. Auch der Naturschutz wird dabei beiseite gefegt. Es passiert genau das Gleiche wie bei Kohle und Atomkraft. Erstmal bauen und dann werden wir schon die Probleme bewältigen. Was ist mit den Stromtrassen.wo sind die Speicherkapazitäten etc. Alles ungeklärte Themen die auch nicht mit noch so viel Aufwand in dem von Campact gewünschten Zeitraum bewerkstelligt werden können.

  • von Michael Schwarz

    super Text und Analyse, Danke. Ich habe den 20.9. für die Demo notiert

  • von Holger Braatz

    Absolut kein grund zum Jubeln
    Die Grün (Oliven) sind niemals eine Umweltpartei!
    Es ist eine Kriegspartei ! Und trägt zur Umweltbelastung bei
    Nebenbei mit der SPD genug Leichen im Keller
    Konsequent ist und bleibt die DKP in der Friedenspolitik

Kommentare sind geschlossen.

Veröffentlicht von Christoph Bautz

Christoph Bautz ist Diplom-Biologe und Politikwissenschaftler. Nach dem Studium baute er Attac-Deutschland mit auf und koordinierte die Öffentlichkeitsarbeit. Er gründete gemeinsam mit Felix Kolb die Bewegungsstiftung, die Kampagnen und Projekte sozialer Bewegungen fördert. 2004 initiierte er mit Günter Metzges und Felix Kolb Campact. Seitdem ist er Geschäftsführender Vorstand.