Digitalisierung Umwelt AfD Feminismus 20 Jahre Campact Agrar Naturschutz Europa Menschenrechte

Glyphosat-Aus für 2023

Glyphosat soll zum Ende 2023 von unseren Äckern verschwinden. So hat es das Bundeskabinett schon vor einer Weile beschlossen. Passiert ist bisher nichts. Das "Aus" für Glyphosat muss jetzt Gesetz werden.

Eine Aktion von Campact gegen das Ackergift Glyphosat
Teilen
E-Mail senden

Ein verbindliches End-Datum für das Ackergift Glyphosat hat es bisher nicht gegeben. Insofern ist es ein Erfolg, dass sich das Bundeskabinett auf ein Ende des Glyphosat-Einsatzes zum 31.12.2023 verständigt hat. Die Einigung war Teil eines größeren Agrar-Pakets, das Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) und Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) verhandelt haben. 

Der Ausstieg ist noch nicht Gesetz

Dieses Paket wurde zwar im Bundeskabinett beschlossen, muss aber noch durchs Parlament. Dort hat die Unionsfraktion bereits Widerstand angekündigt. Was wie ein Erfolg klingt, ist also vorerst nur ein Etappensieg. Denn noch ist der Glyphosat-Ausstieg nicht Gesetz.

Wir müssen dran bleiben

Ob der Glyphosat-Austieg Gesetz wird und ob der Einsatz von Glyphosat wie im Agrarpaket versprochen auch schon vor 2023 drastisch verringert wird – das hängt davon ab, wie stark der gesellschaftliche Widerstand gegen das Total-Herbizid ist. Deshalb bleiben wir mit unserem Appell dran und machen uns weiter stark für ein möglichst schnelles Ende des Ackergiftes.

Jetzt Appell für Glyphosat-Ausstieg unterzeichnen
TEILEN

Autor*innen

Lynn Gogolin-Grünberg ist Politik- und Kommunikationswissenschaftlerin und hat außerdem Publizistik studiert. Sie war für das ZDF journalistisch tätig. Bei Mehr Demokratie arbeitete sie als Redakteurin und Pressesprecherin. Im Anschluss ging sie als Campaignerin zum BUND. Seit 2016 ist sie für Campact tätig. Alle Beiträge

5 Kommentare

Kommentare sind geschlossen
  1. Wenn ich mir hier die Kommentare so durchlese, dann bekomme ich das Gefühl, dass hier nur Leute schreiben die nicht wissen was Glyphosat ist.
    Hier schreibt sogar einer, dass durch Glyphosat das Grundwasser mit Nitrat verseucht wird. Also bitte informiert euch erstmal, bevor ihr Kommentare schreibt. Sonst muss ich glauben, dass hier nur Deppen unterwegs sind.

  2. Warum muss Glyphosat weg? Bis jetzt gibt es nur eine einzige unabhängige Studie die beweist das Glyphosat gefährlich ist(die einzige unabhängige Studie die es gibt) *info kommt aus diesen Video https://youtu.be/2K0TAphTfaI von mailap
    Oder ist da was falsches dran?

  3. Ihr fordert das man mit dem Glypohsat aufhören soll,
    und das möglichts schnell ich frage mich machmal op
    sich von Campact mal jemant mit Landwirten ein Gespräch
    über diese Prolmatik geführt hat es geht auch schon um mehr
    als nur um das Insekten sterben in der vergangen Woche haben
    Landwirte gegen die neue Düngeverortnug die von der Regierung
    beschlossen wurde demonstriert zu dieser Verortnug ist es gekommen
    weil die EU Deutschlan mit einer Vertragschtrafe gedroht hat wenn
    nicht das Grundwasser von denn zu hohen Nietrat und Nietrit belasstungen
    befreit werden.

Auch interessant

Glyphosat, Montagslächeln, Umwelt Montagslächeln: Glyphosat-Verlängerung Glyphosat, Umwelt Diese 8 Fakten zeigen, warum Glyphosat verboten werden muss Glyphosat, Montagslächeln Montagslächeln: Glyphosat-Aus in Gefahr Bienen, Europa, Glyphosat, Umwelt Die Biene als Millionärin Agrar, Bienen, Europa, Glyphosat Das Bienensterben geht weiter Bienen, Glyphosat Rettet die Biene! Agrar, Bienen, Glyphosat Giftiges Duell Agrar, Glyphosat Klöckner klebt Agrar, Glyphosat Glyphosat in Wein gefunden Glyphosat Campact klagt auf Einsicht in geheime Glyphosat-Studien
Campact ist eine Bürgerbewegung, mit der über 3 Millionen Menschen für progressive Politik streiten. Wenn wichtige Entscheidungen anstehen, wenden wir uns mit Online-Appellen direkt an die Verantwortlichen in Parlamenten, Regierungen und Konzernen. Wir schmieden Bündnisse, debattieren mit Politiker*innen und tragen unseren Protest auf die Straße: mit großen Demonstrationen und lokalen Aktionen. So treiben unsere Kampagnen sozialen, ökologischen und demokratischen Fortschritt voran - für eine Welt, in der alle Menschen in Frieden leben und ihre Freiheit gleichermaßen verwirklichen können. NewsletterHilfe und FAQKontaktDatenschutzImpressumCookie Einstellungen