Esken & Walter-Borjans: Das Klima jetzt schützen!

Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans sollen neue SPD-Vorsitzende werden. Wir fordern sie auf: Haltet Eure Klima-Versprechen!

In ihrem Wahlkampf um den SPD-Vorsitz haben Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans versprochen: Die GroKo muss nachlegen – und für konsequenten Klimaschutz sorgen. Das ist bitter nötig. Denn mit der aktuellen Klimapolitik der Bundesregierung bewegen wir uns auf eine Erderhitzung um gut 3 °C zu. Knappere Ressourcen und Naturkatastrophen wie Dürren, Extremwetter, Stürme und Niedrigwasser sind die Folgen. Unsere Zukunft ist bedroht.

Es hängt an der SPD

Als Teil der Bundesregierung entscheidet die SPD über die Klimapolitik. In dem kleinen Zeitfenster, in dem wir in Deutschland die Klimakrise bereits spüren – aber noch handeln können, um weitaus schlimmere Folgen zu verhindern. Die bisherigen Klima-Maßnahmen reichen nicht, um uns zu schützen. Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans haben deshalb Nachbesserung beim Klimaschutz versprochen.

Klimaschutz: Das absolute Minimum

Diese Maßnahmen sind das absolute Minimum dessen, was die SPD jetzt umsetzen muss. Sie reichen noch nicht, um die Klimakrise auf die kritische Marke von 1,5 Grad Erwärmung zu begrenzen. Aber sie sind der erste, notwendige Schritt, um uns auf den richtigen Kurs zu bringen.

Versprechen halten, Klima schützen

Noch haben wir die Chance, die Klima-Katastrophe durch mutige Politik zu begrenzen: Wir fordern Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans deshalb auf: Haltet Eure Klima-Versprechen!

26 Kommentare

  • von Sabine

    Zum verbesserten Klima gehört auch die generelle Abschaffung des Böllern zum Jahreswechsel, dies ist staatlich verordnete Tierquälerei und überspietzt gesagt, Körperverletzung für Alte und Kranke. In Hamburg muss die Stadtreinigung das stark erhöhte Müllaufkommen auf Wegen und Rasenflächen entfernen, dass kostet Steuergelder. Ganz abgesehen von der Umwelt- und Luftverschmutzung durch Feinstaub und das einatmen der Schwefelrückstände nach dem Böllern.

    Dafür müssten die Beiden den Verkauf von Böllern verbieten und zwar Bundesweit. In Paris klappt das schon, warum also nicht auch in der BRD?
    Und für die, die unbedingt das Feuerwerk sehen wollen, müßte eine Firma beauftragt werden, die an Alster, Elbe und Bille ein genehmigtes Feuerwerk veranstaltet, dann müßte nämlich nur der jeweilige Platz gereinigt werden und nicht die ganze Stadt.

    In Hamburg sind am 23.02.2020 Wahlen, vielleicht sollte die SPD dies wenigstens für Hamburg zum Jahreswechsel 2020/21 durchsetzen.

  • von Linda Gert

    Der EU-Gipfel hat sich darauf verpflichtet, in 30 Jahren sämtliche Treibhausgase zu vermeiden oder zu speichern. Nur ein Land sperrt sich bislang. Ich hab erstmal danach nachgedacht wenn ich meine Diplomarbeit über Klimaschutz https://studi-kompass.com/diplomarbeit-schreiben-lassen geschrieben. Im Kampf gegen die Erderwärmung haben sich die EU-Staaten grundsätzlich auf das Ziel eines klimaneutralen Europas bis 2050 geeinigt – allerdings mit einer Ausnahme für Polen. Den komplizierten Formelkompromiss fanden die Staats- und Regierungschefs auf dem EU-Gipfel in der Nacht zum Freitag nach stundenlangem Streit. Und das ist gut!!! Klimaneutralität 2050 bedeutet, dass dann alle Treibhausgase vermieden oder gespeichert werden müssen.

  • von Irmtraud Stenzel

    Ich begrüße den Richtungswechsel dert SPD durch Borjans / Esken sehr! Endlich, das war so nötig, vielleicht ist es eine Rettung im letzten Moment! Ich habe nie verstanden, warum die Partei nicht sehen wollte, was für einen zerstörerischen Kurs Gerhard Schröder eingeschlagen hatte. Warum wurde immer weiter gemacht mit der Politik für die Wirtschaft und die Reichen und gegen die, die Schutz und Unterstützung brauchen?
    Keine Angst, die Industrie passt sich an. Deutschland bleibt auch mit sozialeren Gesetzen, zum Beispiel in der Steuerpolitik oder Klimapolitik ein attraktiver Standort. Und wenn Firmen abwandern wollen: bitte! Dann kommen andere, die sich nicht abschrecken lassen von einer sozialeren und klimagerechteren Politik. Vielleicht haben jüngere UnternehmerInnen nicht die selbe Absahner-Mentalität wie die Alt- Eingesessenen!
    Ich hoffe nur, dass die beiden Hoffnungsträger jetzt nicht einknicken!

  • von sven lund

    ich befürchte daß eine allzu hohe CO2 Abgabe nur die Produktion ins Ausland verlagert und zu noch mehr überflüssigen Transporten führt. Das Resultat wäre dann daß deutschland zwar die Emissionen gesenkt hat aber insgesamt mehr CO2 Produziert wurde.
    Verbrennungsmotoren abschaffen halte ich auch nicht für sinnvoll, Verbrenner mit Wasserstoff betrieben sind Klimafreundlicher als die Produktion von LithiumAccus.
    Fast alle Verbrennungsmotoren lassen sich mit Verhältnismäßig geringem Aufwand auf Wassertstoffbetrieb umrüsten, dies ist natürlich nicht im Interessse der Automobilhersteller die lieber neue Fahrzeuge verkaufen möchten.
    eine deutliche Erhöhung der Lkw Maut und mit den Einnahmen die Lohnnebenkosten senken würde eine regionale Produktion begünstigen und Transporte vermeiden. Hier liegt wohl der Schlüssel zum Erfolg, aber leider ist da noch niemand drauf gekommen

  • von Paul Ospa

    Die Umweltbewegung in Deutschland wird nur eines erreichen: den Niedergang der Deutschen Wirtschaft!! Aber in einer desolaten Wirtschaftslage wird niemand mehr für den Umweltschutz forschen und es kommt zu Ausschreitungen und letztlich zu Anarchie. Umweltschutz kann nur mit umsichtigen Massnahmen langfristig erreicht werden, und das Weltklima kann nicht Deutschland retten, da muss sich die ganze Welt bemühen – Überfall zu gleichen Teilen!

  • von Sylvia

    Habe den vorgeschlagenen kurzen Kommentar mit dem Link zu dieser Seite bei der SPD auf Facebook gepostet und der wurde doch tatsächlich als Spam eingestuft und gleich auch mit der Drohung versehen, dass beim nächsten Mal mein Konto eingeschränkt werden kann. Ist es nur Zufall, dass mir das vorher noch nie passiert ist, jetzt aber das erste Mal auf der Seite der SPD? Vor allem wenn man bedenkt, was auf Facebook sonst so alles ungestört gepostet wird.

  • von Dieter Neuendorf

    Wieder einmal Enttäuschung für die Wähler. Das in den Konferenzen Versprochene ist nach der Wahl schon wieder vergessen; Hauptsache im Amt !!!
    Die Unglaubwürdigkeit der Politiker und die Unzufriedenheit steigt weiter. Der Untergang der SPD findet seine Fortsetzung.

  • von Hans-Joachim Hauschild

    Drei mal kurz gelacht (hahaha) wen die SPD
    aus der Groko aussteigt wen sie nicht ihre
    forderungen durch bringt,wirt es nicht gut
    für die SPD werden das kann ich euch jetz
    schon sagen,bei Neuwahlen würden die beiden
    großen Parteien ortlich Federn lassen, ich glaube
    nicht das der Neue Vorstand die SPD aus der Kriese
    führt.

  • von Gerhard Wohlauf

    Hallo liebe Saskia u. Lieber Walter

    ..drücke Euch als langjähriges SPD-Mitglied die Daumen für einen guten Start als neue SPD-Vorstände. Wünsche mir vorrangig eine glaubwürdige Klimaschutzpolitik mit einem CO2-Einstiegspreis von wenigstens 40 Eur/t – damit sich mehr
    Energieeffizienz lohnt und ein schnellerer Ausstieg aus der Braunkohle zustandekommt! Auch der Mindestlohn gehört auf rund 12 Eur angehoben. Habe vor über 30 Jahren schon als Ferienarbeiter soviel in DM/h verdient.

    Viel Erfolg und bleibt Euren Grundsätzen treu!

    Euer Gerhard Wohlauf, aus Wuppertal
    (Ex-Mitarbeiter an einem Umwelt-Institut – s.a. http://www.solarundspar.de)

  • von Willi Hamann

    Ich bin seit meinem 21. Lebensjahr Mitglied in der S P D ( 55 Jahre ). Wollte die Partei schon verlassen, doch die beiden sind meine letzte Hoffnung zu bleiben.

    Die SPD hat mit Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans einen Neustart gewählt – der muss jetzt auch kommen! Die neuen Vorsitzenden müssen sich an ihre Klimaversprechen halten: Setzen Sie eine Neuverhandlung des Klimapakets durch – und machen Sie konsequenten Klimaschutz zur Bedingung für die GroKo.

    Es grüßt der Genosse Willi.

  • von WOLFgang

    Danke für diese Aktion @campact :-) ! Nur Druck aus der Zivilgesellschaft als ausserparlamentarische Opposition,-immer mit möglichst breiten Bündnissen- kann auf Dauer etwas bewirken. Habe diesen Appell deshalb gleich in meinem Verteiler verschickt.
    Ausserdem an diverse SPD-Adressen mit folgendem Inhalt:

    „Hallo zusammen ,

    ich unterstütze als (ehemaliger) SPD-Wähler die legitimen Forderungen von Campact und diversen anderen Nicht-Regierungsorganisationen bzw. Umwelt-und Naturschutzverbänden. Diese Maßnahmen sind notwendig, um die Klimakrise zu bewältigen, um wirklich Politik für die Menschen zu machen, um nicht jede Glaubwürdigkeit zu verlieren.
    Die SPD hat mit Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans einen Neustart gewählt – der muss jetzt auch kommen! Die neuen Vorsitzenden müssen sich an ihre Klimaversprechen halten.
    Ich werde meine nächste bzw. zukünftige Wahlentscheidung auch vom Ausgang und den Ergebnissen der morgigen Parteitagsbeschlüsse abhängig machen.

  • von Manfred Prothmann

    Die SPD hat ein Glaubwürdigkeitsproblem. Versagt die neue Spitze jetzt gleich beim Klimaschutz, braucht sie sich bald über einstellige Wahlergebnissen nicht mehr zu wundern. Aber es geht hier nicht um Wahlen, es geht um die Zukunft der jungen Generationen und die Zukunft des Planeten.

  • von Martin Werner

    Die neue SPD Führung muss jetzt auch nach einer knappen Mehrheit für die neue Spitze Wort halten und deutlich bessere Klimaziele fordern. Ansonsten wird die SPD endgültig zur unbedeutenden Partei verkommen.

  • von Maria Becker

    Bitte Klima für unsere Kinder schützen
    Danke

  • von Dr. Brigitte Spachmüller

    Bitte bleiben Sie bei Ihren ursprünglichen Forderungen. Wenn Sie jetzt wieder zurückrudern steht Ihre eigene Glaubwürdigkeit und die der SPD auf dem Spiel … mit sicher desaströsen Folgen für die Partei.

  • von Stephan Meuser

    Die SPD wirkt recht glaubwürdig wenn die Klimaziele sehr eng eingehalten werden deswegen bitte ich sie steigen Sie aus der Koko aus wenn die Klimaziele nicht Gewaltig nach gebessert werden sollten

  • von Zimmermann, Armin

    Bitte die Verprechen einhalten und so das SPD- Profil verbessern!

  • von Markus

    Wenn die SPD Spitze das jetzt nicht macht erwartet sie das 2. riesige Glaubwürdigkeits- (Schröder-)Desaster, nur mit anderen Personen.

  • von Heiderose Burkhardt

    Förderung und Ausbau der erneuerbare Energien u.a. Speichermöglichkeiten zu akzeptablen Preisen für Privatpersonen.

  • von Stefanie Zieger

    Bitte, knicken Sie in Ihren Forderungen nicht ein! Die Welt (und die SPD) braucht mutige Charaktere die fordern und aufrütteln! Eine gesunde Umwelt, nicht die Wirtschaft, ist das höchste Gut!!
    Viel Kraft und Mut für Sie!

  • von Christian Hornstein

    Um die Klimakrise zu bewältigen, um wirklich Politik für die Menschen zu machen, um nicht jede Glaubwürdigkeit zu verlieren.

  • von Jörg Bertram

    Von Herzen bitte ich Sie, sich für unser Klima und unsere Welt einzusetzen.
    Ich wünsche Ihnen allen Mut. Stehen Sie zu Ihren Versprechen.
    Das sind wir der kommenden Generation schuldig.

  • von Dr. Ulrike Pankow

    Klimaschutz, Investitionen in die Infrastruktur, Bekaempfung von Kinder- und Altersarmut muessen sein!

  • von Gerd Büntzly

    Ich weiß, dass Esken und Walter-Borjans in einer Zwickmühle stecken: Wenn es Neuwahlen gibt, wird die SPD ganz sicher abstürzen und kann gar keinen Einfluss mehr nehmen. Statt dessen könnten die Grünen allerdings an die Macht kommen und die Klimapolitik verbessern, evtl. mit der SPD zusammen. Esken und Walter-Borjans haben also die Wahl zwischen Machtverzicht und faulem Kompromiss. Nur wer wirklich groß ist und das Wohl des Landes dem eigenen vorzieht, kann sich da für ersteres entscheiden.

  • von Marion Ute Brückmann

    Nun seid mal mutig und seid die Pioniere, die wir brauchen.
    Wir haben die Verpflichtung, mit der Erde, gut umzugehen.
    Dazu Bedarf es guter Menschen mit gutem Herzen, die was bewirken können.
    Mit ihrem Rűckrat und ihrer sich beiwohnenden Stellung, in der Politik!!!
    Viel viel Schaffenskraft, Mut und Stärke!!!

  • von Reinhardt Sommerer

    Klimaschutz ist alternativlos!!!

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Veröffentlicht von Inken Behrmann

Inken Behrmann studierte Politik- und Sozialwissenschaften. Seit 2015 organisiert sie Proteste für den Kohleausstieg. Bevor Inken im September 2018 zu Campact kam, arbeitete sie für den Grünen-Abgeordneten Georg Kössler (MdA). Hin und wieder schreibt sie Analysen und Meinungsbeiträge zu energie- und bewegungspolitischen Themen.