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Die KI-Revolution – Theory of Change 33

Übernimmt bald künstliche Intelligenz all unsere ungeliebten Aufgaben – oder doch die Macht über uns? Diese Frage wird heiß diskutiert. In der neuen Podcast-Folge werfen wir einen nüchternen Blick auf die Chancen und Risiken von KI wie ChatGPT und Co. und fragen uns, welche Regeln KI braucht.

Die KI-Revolution - Welche Regeln braucht künstliche Intelligenz?
Welche Regeln braucht künstliche Intelligenz? Hör jetzt rein in die aktuelle Folge von Theory of Change

ChatGPT hat vielen Menschen im vergangenen Jahr deutlich gemacht, was künstliche Intelligenz mittlerweile alles kann. Der Fortschritt der Branche ist rasant und unaufhaltsam. 

Du weißt nicht, wie Du den Podcast am besten hörst? Hier erklären wir Dir den Einstieg.

So wie einst Industrialisierung und Automatisierung unser Leben grundlegend verändert haben, wird es künstliche Intelligenz auch tun. Das birgt große Potenziale – aber wie jede Umwälzung auch Gefahren. KI kann uns monotone Tätigkeiten abnehmen oder auf Basis riesiger Datenmengen Prognosen erstellen, die sonst kein Mensch überblicken könnte.

Andererseits dürfen ökologische Konsequenzen, Missbrauch der neuen Techniken und wachsende Macht der Tech-Giganten nicht unter den Tisch fallen.

In der neuen Podcast-Folge von Theory of Change diskutieren unsere Campact-Campaignerinnen Antonia und Katrin über die Frage, wie wir als Gesellschaft mit Nutzen und Risiken des technischen Fortschritts umgehen können. 

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Infos und Links

Überblick

Feedback und Kommentare zur Folge 33? Schreibt uns eine E-Mail an podcast@campact.de!

  • KI ist nicht gleich KI: Eine Definition von prädiktiver und generativer KI bietet Geekflare hier.
  • Die Nutzerzahlen von ChatGPT sind schneller gewachsen als die aller anderen Programme jemals (Nachricht von Deutschlandfunk Kultur)
  • Selbst der Chef von OpenAI, Sam Altman, hat gefordert, künstliche Intelligenz zu regulieren.

Chancen künstlicher Intelligenz

  • KI kann Prognosen treffen, die kein Mensch leisten könnte. Zum Beispiel bei der Früherkennung von selbstverletzendem Verhalten bei Kindern, zeigt diese Studie der UCLA.
  • In der Pflege und anderen Mangelberufen kann künstliche Intelligenz Aufgaben übernehmen (Artikel der Frankfurter Rundschau)
  • Auch bei der Bekämpfung von Hunger setzen Projekte wie das Zero Hunger Lab künstliche Intelligenz ein.
  • Für die Zivilgesellschaft kann KI bei Management und Beziehungspflege von Gemeinschaften helfen.

Risiken künstlicher Intelligenz

  • Die Modelle, die hinter ChatGPT und Co stehen, sind mit Milliarden Rechenoperationen trainiert worden. Das verbraucht Unmengen Energie und schadet damit umso mehr dem Klima, je größer der Anteil an fossilen Energieträgern ist (Artikel auf dw.com).
  • Bei generativen KI-Modellen, die Bilder und Videos erstellen können, werden Deep Fakes immer mehr zum Problem.
  • Laut diesem Report der Cybersecurity Firma Deeptrace (PDF, Englisch) richten sich diese Deep Fakes oft gegen ohnehin diskriminierte Bevölkerungsgruppen, etwa Frauen oder Geflüchtete.
  • Die extreme Rechte nutzt AI längst, um Wahrnehmung zu manipulieren und Hetze mit gefakten Bildern zu unterfüttern, zeigt dieser Bericht des ZDF.

Wer reguliert?

  • Wie will Deutschland AI regulieren? Die Bundesregierung hat in den vergangenen Jahren herzlich wenig dazu gesagt, schreibt Zeit Online
  • Die FR berichtet: Bei der Regulierung baut Deutschland auf eine gemeinsame Lösung der EU.
  • Die EU startet mit dem AI-Act einen ersten Versuch, künstliche Intelligenz gesetzlich nach Gefahrenpotenzial zu klassifizieren und entsprechende Regeln daraus abzuleiten.
  • Das geht Sam Altman dann doch wieder zu schnell, er will die KI erst mal ein paar Jahre ungezügelt laufen lassen (Artikel der tagesschau).
  • Die AI-Verordnung sieht zudem großzügige Ausnahmen für staatliche Akteure und Polizeibehörden vor, zum Beispiel bei der (nachträglichen) automatisierten Gesichtserkennung im öffentlichen Raum. Das ist nicht hinnehmbar, schreibt netzpolitik.

So klappt es mit dem Podcast

Podcasts wurden erfunden, um sie auf einem Mobilgerät wie Smartphone oder Tablet zu hören – als Ohrenfutter beim Putzen, Aufräumen, Bahnfahren etc. Zum Hören empfiehlt sich ein Podcatcher – eine App, die ihre Podcasts verwaltet, speichert, abspielt.

Noch mehr Politik zum Hören? Alle Folgen findest Du hier:

Auf Apple-Geräten (iPhone, iPad) ist die App „Podcasts“ vorinstalliert. Solltest Du ein solches Gerät benutzen, gelangst Du über den „Apple-Podcasts“-Button oben in den Podcast in dieser App. Andere beliebte Player auf iOS sind Overcast oder Castro. Wenn Du diese Apps nutzen willst, findest Du „Theory of Change“ über die Suchfunktion der App, oder Du fügst den sog. „RSS-Feed“ des Podcasts hinzu: https://theoryofchange.podigee.io/feed/mp3

Auf einigen Android-Geräten ist ein Podcatcher vorinstalliert, auf anderen nicht. Für Android gibt es die kostenlose Open-Source-App AntennaPod oder das beliebte PocketCasts, das jedoch einmalig Geld kostet. Wenn diese (oder andere solche) Apps installiert sind, findest Du „Theory of Change“ über die Suchfunktion der App, oder Du fügst den sog. „RSS-Feed“ des Podcasts hinzu: https://theoryofchange.podigee.io/feed/mp3

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