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Die Welt einfach selbst verändern

Von prominenten Petenten über blitzschnelle Erfolge bis hin zur internationalen Politik – auf WeAct verändern Menschen die Welt. Bei vielen Tausend Petitionen kommen zahlreiche Highlights zusammen: Einige WeAct-Superlative haben wir hier zusammengestellt.

Die Musikerin Dota Kehr bei einer Aktion mit dem WeAct-Team. Gemeinsam machen sie auf die Petition „Teller statt Trog“ aufmerksam.
Teller statt Trog: Mit einer WeAct-Petition setzte sich Musikerin Dota Kehr für Ernährungssicherheit ein. Foto: Fabian Melber / Campact

Progressive Politik zum Selbermachen: Das ist die Idee hinter WeAct, der Petitionsplattform von Campact. WeAct ist nun schon seit 2015 online; Tausende Petitionen wurden auf der Plattform bereits gestartet. Die Petent*innen sind entschieden, engagiert, überzeugend und sie bleiben am Ball. Mit ihren Petitionen haben sie viel bewegt: im Straßenverkehr wie im Sozialen, beim Tier- und beim Klimaschutz, gegen Rechtsextreme und beim Kampf für queere Gleichberechtigung. Höchste Zeit, einige WeAct-Superlative zu würdigen.

Der Super-Petent

Viele Krankenhäuser sind von Schließungen und Privatisierung bedroht. Gerade in ländlichen Regionen gefährdet das die Gesundheitsversorgung der Menschen; das nächste Krankenhaus ist oft weit entfernt. Doch zum Glück für alle Bayer*innen gibt es Klaus Emmerich. Er hat sich schon mit zehn Petitionen für den Erhalt von Krankenhäusern im Freistaat eingesetzt, oft mit Erfolg. Damit hat er die meisten Petitionen auf WeAct gestartet.

Die Promi-Petentin

Auf WeAct kann jede*r eine Petition starten – auch Prominente. Eine davon ist Dota Kehr. Zusammen mit anderen Künstler*innen forderte die Musikerin zu Beginn des Ukrainekriegs von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir, etwas gegen die weltweite Getreideknappheit zu unternehmen, indem er Nutztierbestände reduziert. Mit der Petition scheint die Sängerin sich ihren eigenen Song „Keine Zeit“ zu Herzen genommen zu haben, in dem es heißt: „Wirklich aussichtslos wäre es nur, wenn wir es nicht versuchen.“

Die Blitz-Petitionen

Manchmal müssen Petent*innen gar nicht lange warten, bis ihr Engagement mit Erfolg belohnt wird. Nur knapp drei Wochen dauerte es, bis die Forderung des Vereins Finanzwende zu den CumEx-Ermittlungen erfüllt wurde: Das Team, das die Ermittlungen gegen Steuerbetrügerei leitete, wurde nicht wie geplant zerschlagen, sondern bekam sogar neue Stellen. 

Noch schneller, nämlich nach nur etwa zwei Wochen, war eine Petition von Transparency International am Ziel: Die Initiative hatte sich für besseren gesetzlichen Schutz für Whistleblower stark gemacht, also von Menschen, die Missstände aufdecken und dafür große persönliche Risiken auf sich nehmen. Mittlerweile ist ein entsprechendes Gesetz verabschiedet. 

Genauso rasant klappte es bei der Petition „Stoppt Compact – Keine rechte Hetze im Bahnhofsbuchhandel!“. Kaum hatte Linda Imbusch ihr Anliegen auf WeAct gestartet, erklärten sich die Marktführer bereit, das rechtsextreme Magazin aus dem Angebot zu nehmen. Über 750 Filialen an Bahnhöfen und Flughäfen in ganz Deutschland verkaufen das AfD-nahe Propaganda-Blatt nun nicht mehr.

Die Ausdauer-Petition

Getötet, weil mit ihnen kein Geld zu verdienen ist: 50 Millionen männliche Küken pro Jahr ereilte in Deutschland lange dieses Schicksal. Mit einer Petition machten sich Janine Schulz und Agnes Graf sechs Jahre lang dafür stark, diese Grausamkeit zu beenden. Mit Erfolg: Männliche Tagesküken dürfen seit dem 1. Januar 2022 nicht mehr vergast und geschreddert werden.

Die Klein-aber-fein-Petition

Hunderttausende Unterzeichner*innen, damit sich etwas ändert? Das ist gar nicht immer nötig. Alexander Sasse forderte die Marburger Stadtwerke auf, ihre Subventionen für fossile Gasheizungen zu beenden. Er fand knapp 600 Unterstützer*innen für seine Petition – und hatte Erfolg: Die Stadtwerke haben die Unterstützung von Gasheizungen eingestellt.

Die internationale Petition

Eine Petition kann sich um ein Problem direkt vor der eigenen Tür drehen – oder um eines, das Tausende Kilometer entfernt und genauso wichtig ist. So ein Fall war die Verabschiedung des „Anti Homosexuality Law“ in Uganda, das homosexuelle Handlungen mit Gefängnis und sogar mit dem Tod bestraft. Die Initiative „Let’s Walk Uganda“ wandte sich mit einem offenen Brief, den auch viele Prominente unterzeichneten, an die deutsche Bundesregierung. Die Regierung kritisierte das Gesetz und kündigte an, ihre Unterstützung von NGOs in Uganda zu verstärken.


Du siehst, WeAct lebt davon, dass Menschen ihre Anliegen in die Hand nehmen – ob nah oder fern, groß oder klein. Vielleicht gibt es ja etwas, das Du gerne ändern möchtest? Dann starte noch heute Deine eigene Petition bei WeAct. Hier erfährst Du, wie es geht.

Engagierst Du Dich in einer Initiative oder einem Verein? Ihr möchtet gemeinsam eine Kampagne starten? WeAct unterstützt Euch gerne dabei. Mehr über unser Partnerprogramm findest Du auf unserer Website.

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