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Antworten auf die Fragen: Aktionsgruppe gegen Ulmer Kohlebeteiligung gegründet

Nun also die Antwort auf die Frage nach der Kohlebeteiligung der Stadtwerke Ulm (SWU) – eingetroffen unmittelbar vor einem Treffen von Aktiven gegen das Kohlekraftwerk Ulm. In einer Pressemitteilung schreibt das Unternehmen: „Brennstoff Kohle ist auf dem Prüfstand“. Tags zuvor hatte der Sprecher noch angekündigt, Ulm würde seinen Ausstieg aus dem klimaschädlichen Vorhaben kundtun. Nun also nur eine Überprüfung des Brennstoffs.

Zum Treffen der Aktiven kamen auch zwei Vertreter der SWU. Sie versuchten darzustellen, warum die Stadtwerke eigentlich ein ökologisches Unternehmen seien. Erreicht haben sie jedoch das Gegenteil: Nicht nur, dass sie keine weitere Aussage machen wollten, als in der Pressemitteilung stand – sie bestätigten sogar, dass die Stadtwerke weiter in Kohlekraft investieren wollten. Auf ein Drittel soll der klimaschädliche Kohleanteil in den Ulmer Netzen anwachsen!

Schornsteine Rauchen auch bald für Ulm

Ein völlig falsches Signal, befanden die anwesenden Aktiven – und einigten sich darauf, bis zur Entscheidung über das Kraftwerk in Krefeld mit Aktionen Druck machen zu wollen. Der Ausstieg aus den Kohleplanungen muss öffentlich und verbindlich gemacht werden, sonst ist er nichts wert. Ihre Antwort: Stadtwerke raus aus der Kohlekraft!

PS: Angesichts der Liste von Aktionsideen wurde den Stadtwerkevertretern sichtbar ganz anders. Vielleicht überdenken sie die Entscheidung der Beteiligung doch noch einmal?!

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Jede Form der Eneriegewinnung ist umweltschädigend:

    Atomkraft
    -> Radioaktivität könnte Jahrzehnte lang Lebensräume zerstören

    Kohlekraft
    Biogas
    Erdgas
    -> CO2 trägt zur Klimaerwärmung bei

    Windkraft
    -> Vogelkiller; erzeugt Lärm, der Tiere (z.B. Wale) irritieren kann

    Solarenergie
    -> niedriger Wirkungs

    Außerdem werden bei der Produktion erneuerbarer Energien neue Leitungsnetze notwendig, die die Rodung von Wäldern zur Folge hätten.

  2. Wie wär’s mal dort die Einwohner und somit die Kunden der dortigen Standwerke auf Anbieter von reinen Ökostrom hinzuweisen. Neben Lichtblick können die anderen 3 reinen Ökoanbieter ja mit publiziert werden. Fairness für alle und es ist keine direkte Reklame für einen der Vier.

    In der Hoffnung dass den Ulmer Stadtwerken reihenweise die Kunden weglaufen und diese somit aus finanzieller Sicht von Ihrem Vorhaben abgehalten werden.

    Ich denke mal kaum einer möchte bewusst bei den Stadtwerken bleiben wenn aktuell raus kommt, das die gerade neu in ein Kohlekraftwerk investieren.