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Erfolg: ÜWAG Fulda will keinen Kohlestrom aus Krefeld

Und wieder ein kommunales Unternehmen kehrt dem Kohlekraftwerk Krefeld den Rücken: Noch unmittelbar vor der Verbandsversammlung der ÜWAG aus Fulda protestierten Bürger/innen gegen die Kohlebeteiligung und überreichten fast 8.000 Unterschriften von Campact-Aktiven. Mit unserem großen Papp-Aufsteller eines Kühlturms und einem Wäschekorb voller Protest-Postkarten aus den Städten der sieben wichtigsten Stadtwerke war der Protest für die Delegierten nicht zu übersehen.

Protest vor ÜWAG-Verbandsversammlung

In der Versammlung selbst erklärte ÜWAG-Vorstand Günter Bury dann die Kehrtwende: Die Stimmung gehe ganz klar hin zu einem Gas- statt einem Kohlekraftwerk. Am 7. Juli falle die Entscheidung und die ÜWAG werde ein hocheffizientes Gaskraftwerk unterstützen. Im Umkehrschluss: Einen Klimakiller mit mehr als 4,6 Millionen Tonnen CO2-Jahresausstoß – so viel wie die gesamte Stadt Nürnberg – will das kommunale Unternehmen aus Osthessen nicht haben.

Protest vor ÜWAG-Verbandsversammlung

Damit zeigt unser andauernder Protest einen weiteren Erfolg: Von den rund 30 beteiligten Stadtwerken setzt neben Dachau, Aachen und Herzogenrath nun ein weiteres Unternehmen auf die klimafreundlichere Alternative. Inzwischen haben fast 10.000 Menschen aus den Städten, deren kommunale Unternehmen an dem Trianel-Projekt beteiligt sind, an die Chefs ihrer Stadtwerke geschrieben und gefordert, den Ausbau der Erneuerbaren Energien mit einem flexiblen Gaskraftwerk zu ergänzen.

Protest vor ÜWAG-Verbandsversammlung

PS: In Kürze erscheinen hier weitere Bilder von der Aktion in Fulda.

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