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5:0 für den Klimaschutz: Stadtwerke Flensburg steigen aus Kohlekraftwerk Krefeld aus

Ein toller Erfolg für unseren Protest: Die Stadtwerke Flensburg haben anscheinend doch die Zeichen der Zeit verstanden: Gestern haben wir eine Aktion zur Übergabe von mehr als 7.000 Unterschriften an Stadtwerke-Chefs Render angekündigt, heute ziehen sich die Stadtwerke per Pressemitteilung offiziell aus dem Kohleprojekt in Krefeld zurück.

Damit haben von acht Stadtwerken, die für das Kohlevorhaben wichtig wären, vier dem Klimakiller eine Absage erteilt. Neben Flensburg wollen sich auch Dachau, Herzogenrath und Flensburg nur dann an dem Kraftwerk in Krefeld beteiligen, wenn ein Gas- anstelle eines Kohlekraftwerks gebaut wird. Auch Aachen, das nicht im offiziellen Handeslregister eingetragen ist, hat sich gegen Kohlekraft ausgesprochen. 5:0 für den Klimaschutz!

Stadtwerke raus aus der Kohlekraf!

Damit geraten die Mehrheitsverhältnisse ins Schwanken: Zwar bleiben manche Stadtwerke-Chefs stur – Matthias Berz aus Ulm, Alfons Bröker aus Soest und Stefan Krämer aus Moers wollen nicht einmal die Unterschriften entgegennehmen. Doch wenn sich die Stadtwerke treffen am kommenden Donnerstag, um über den Bau des Kraftwerks in Krefeld zu entscheiden, können sie sich wohl trotzdem kaum noch für die klimaschädliche Kohlekraft entscheiden: In zu vielen Städten gibt es Protest gegen ein Kohlekraftwerk, das nicht einmal die Hälfte der Energie in Strom umsetzt.

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Der Vehlertäufel schlug zu:

    Neben Flensburg wollen sich auch Dachau, Herzogenrath und Flensburg …
    wer ist #4?

    lg jens

    • Lieber Jens,

      Aachen ist die Nummer 4 – war nur noch gar nicht offiziell, oder zumindest öffentlich, eingestiegen.

      Herzliche Grüße