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Campact macht sich nackig: Der Transparenzbericht 2011

Mit unseren Kampagnen setzen wir uns für die größtmögliche Transparenz in der Politik ein. Das fordert Campact aber nicht nur, das leben wir auch. Beispielsweise mit unserem jährlichen Transparenzbericht. Wie sind die Kampagnen auf längere Sicht verlaufen, wie hat Campact Spendengelder verwendet und mit wem haben wir zusammen gearbeitet? Diese und viele weitere Fragen beantworten wir jetzt wieder im Transparenzbericht für das Jahr 2011. Und folgen damit den Richtlinien der „Initiative Transparente Zivilgesellschaft“, denen wir uns verpflichtet haben.

Wer meint, so ein Bericht sei langweilig, der hat unseren noch nicht gelesen. Viele Details über Campact lassen sich darin finden – selbst für hartgesottene Fans, könnte da noch einiges neues dabei sein. Ein kleiner Vorgeschmack gefällig? Zum Beispiel wissen viele nicht,
– inwiefern Campact-Aktive aus unserem Newsletterverteiler großen Einfluss darauf haben, ob eine neue Kampagne gestartet wird.
– dass der Server für campact.de atomstromfrei betrieben wird.
– wie Campact-Förderer für unsere ständige „Feuerwehrbereitschaft“ sorgen, ohne die wir zahlreiche Kampagnen nicht hätten starten können.

Lasst Euch also diesen Einblick hinter die Kulissen nicht entgehen! Die Kampagnen-Organisation lädt ein – zum Transparenzbericht für das Jahr 2011.

Für alle, die sich erst die Basics über Campact zu Gemüte führen wollen, hier ein paar grundsätzliche Infos. Alle anderen können ja gleich zum Transparenzbericht übergehen ;-)

Wer ist Campact eigentlich?
An erster Stelle ist Campact ein Netzwerk von über 600.000 Menschen, denen Politik nicht schnuppe sondern eine Herzensangelegenheit ist. Als gemeinnütziger Verein sorgt Campact dafür, dass sie sich in gesellschaftliche Debatten einmischen können durch Online-Petitionen und bei Vor-Ort-Aktionen.

Schnelles Handeln verbinden wir mit phantasievollen Aktionen, die Öffentlichkeit herstellen für eine sozial gerechte, ökologisch nachhaltige und friedliche Gesellschaft. Dabei kooperieren wir meistens mit anderen Bewegungs- oder Fach-Organisationen, wie zum Beispiel Lobbycontrol, BUND oder attac etc.

Wir sind knapp 20 Mitarbeiter/innen, die von Berlin und Verden/Aller aus arbeiten. Auf unserer Website könnt Ihr Euch einen Eindruck vom Campact-Team verschaffen.

Wie finanziert sich Campact?
Die Kampagnen von Campact werden erst möglich durch Spenden der Campact-Aktiven und die regelmäßigen Beiträge der derzeit 9.926 Campact-Förderer. Campact finanziert sich praktisch komplett über diese Mittel von Menschen „wie Du und ich“. Uns ist wichtig, unabhängig zu sein und zu bleiben. Staatliche Mittel kommen für die Kampagnenarbeit von Campact nicht in Frage.

Wir laden jeden herzlich ein, bei Campact mit zu machen und sich zu engagieren für eine lebendige Demokratie!

41 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe FreundInnen von Compact! am 29. 07. 2012 aus Badenweiler von Seiten der COINCIDENCE&CHANCE-Edition&“Swiss-MAde Time!“
    Transparenz überall in der Politik fordern? Ist ja sehr recht!!! Alles gut und schön. Aber wie immer bei den Deutschen:Vor der eigenen Haustür, bei sich selbst anfangen fällt niemandem ein. Ihr seid ebenfalls eine autoritär agierende undurchsichtige Klique, deren Arbeitsweise und Vorgehen kein bisschen durchsichtig ist. Ich habe verschiedentlich versucht, diverse Themen für Kampagnen vorzuschlagen. Es gab nichts als Absagen aus einem undemokratischen Rührkessel heraus, bei dem kein Durchblick vermittelt wird, wer auf welcher (demokratischen?) Grundlage die Legitimation besitzt Kampagnen eures Stils einzuführen oder abzublasen. … Da gibt es offensichtlich keine Mitbestimmung Eures „STIMMVIEHS“ bei der Themenauswahl.
    Mehr als Stimmvieh sind wir nicht für euch, und ich muss sagen ich halte euch für genauso korrupt und von kapitalistischen Mechanismen und Leuten durchdringen wie attack.
    Wohin deren Wege führten, ist ja klar geworden: Als KARRIERISTEN in die Parlamente – siehe Sven Giegold: Das ist wirklich ein Schleimer der besonders bigotten Sorte heute, will der große politische Macker werden … und ist wohl Vorbild auch für Euch??
    Wer polit. Karriere machen will, sollte es auch bekennen.
    ALSO MIT ANDREN WORTEN IHR SEID WAHRSCHEINLICH GENAUSO KORRUPT UND AUF PERSÖNLICHE KARRIERE BEDACHT, wie andere auch!!! Was sich durchaus vermuten lässt.
    Wie z. B. kommt man in eure Team? … Natürlich durch KOOPTATION! Wie in allen gesellschaftklichen Institutionen hierzulande bestimmen die alten, verbrauchten, müden, lahmen, eingemachten Machtkliquen, wen sie bei sich neu aufnehmen.
    DEMOKRATIE, die auf gleiche Chancen für alle baut, muss auch für euch erst erfunden werden!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Ich senke daher den Daumen bei Compakt!
    Jan von Duhn (Miterfinder des arabischen Frühlings als deutscher HalbAraber)

    • Sehr geehrter Jan von Duhn,

      wir stärken Demokratie, indem wir den Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen, Politik mitzugestalten. Campact selbst ist jedoch ein ganz normaler gemeinnütziger Verein, wir haben niemals behauptet, dass wir uns selbst basisdemokratisch organisieren. Wenn einzelne Menschen Themen vorschlagen und erbost sind, dass wir diese nicht aufgreifen, so beruht das auf einem Missverständnis. Wir sind dankbar für Anregungen und Anfragen für Kooperationen, lassen uns aber keine Kampagnen diktieren. Kampagnen werden bei uns in der Campaigner-Sitzung besprochen, entschieden und geplant. Und zur Frage, wie wir dazu gekommen sind, hier zu arbeiten. Die meisten haben sich bereits mehrere Jahre ehrenamtlich oder beruflich in Non Profit-Organisationen engagiert oder waren auf andere Weise politisch aktiv und haben sich hier auf öffentlich ausgeschriebene Stellenanzeigen beworben.

      Wir starten Kampagnen, wenn wir meinen, dass es dringend notwendig ist, wenn das Thema anschlussfähig ist durch den medialen Diskurs, wenn es gute Chancen gibt, tatsächlich eine Änderung herbei zu führen und viele Bürgerinnen und Bürger bereit sind, sich dafür einzusetzen. Bevor Campact eine Kampagne startet befragen wir regelmäßig vorher eine repräsentative Zufallsauswahl von mindestens 1.000 Aktiven aus dem Campact-Newsletter-Verteiler, wie diese das Thema finden. So manches Kampagnenthema hat diese Hürde nicht geschafft und ist dann auch nicht von uns aufgegriffen worden.

      Der Campact-Newsletter verbindet inzwischen mehr als 600.000 politisch interessierte und aktive Menschen. Sie unterzeichnen Appelle und Petitionen, informieren Freunde und unterstützen die Campact-Kampagnen durch Mithilfe vor Ort bei Kundgebungen oder Aktionen und durch Spenden und Förderbeiträge. Jedes Jahr laden wir unsere Campact-Förderer zu einer Ideenwerkstatt ein und diskutieren mit ihnen die Weiterentwicklung von Campact. Die Campact-Aktiven bilden gemeinsam ein wirksames Gegengewicht zur Macht der Wirtschafts- und anderer Lobbies und sichern die Unabhängigkeit von Campact. Soviel dazu wie hier Kampagnen entstehen und welche Rolle Campact-Aktive spielen. Campact-Aktive zusammen mit uns Mitarbeitern sind Campact.

      In diesem Blog gibt es gewisse Diskussionsregeln: https://blog.campact.de/diskussionsregeln/ Sven Giegold als Schleimer zu bezeichnen und uns als korrupt geht gar nicht. Nur weil es das Internet ist, heißt es noch lange nicht, dass man hier seinen Ärger fröhlich ausleben kann, wie es einem passt.

      Beste Grüße

      Sandra Schuttenberg

  2. Ich bin mit den meisten Campact Aktionen einverstande.
    Was mich enttäuscht , ist die Tatsache das gegen einzelne Menschen Hetzparolen geschürt werden, wie z.B. Bin Ladin, Sadam Hussein, Assad usw. Ob alles so stimmt wie uns eingeredet wird, sollte von Campact einmal hinterfragt werden. Immer mehr habe ich den Eindruck, dass Terroristen und Rechtsbrecher die wahren Helden sind.
    Bin Ladin wurde über Jahre vom der CiA gefördert und plötzlich zum Feind erklärt, genau wie viele andere Politiker in der Vergangenheit auch.
    Für Sadam Hussein trifft das auch zu. Wie ist es möglich das wegen einem einzigen,vermeintlich krimminellen (Sadam Hussein der auch Atomboben haben sollte) rund 2 Millionen Menschen (in absolut guter Absicht) auf die grausamste Art umgebracht wurden.
    1 beschuldigter = 2 Millionen unschuldige .
    Das Selbe erleben wir bjetzt in Syrien und im Iran.
    In Syrien wie auch in Lybien wurden vom Westen finazierte Söldner (Terroristen) eingeschleust um die Region zu destabilisieren. Anschließend wird dann, in guter Tradition, das Land von Freunden bombadier und ins wahre Elend gestürztt.
    Solche Beispiele lassen sich beliebig fortführen.
    Mein Wunsch ist, nicht die kleinen Fische an den Pranger zu stellen sondern die wahren Verursacher.
    Welche Rechtauffassung gilt denn heute noch, wenn Amerikaner für die schlimmsten Menschenrechtsverletzungen nicht zur Rechenschaft gezogen werden dürfen.
    Mein Wunsch wäre, bitte aufwachen und die wahren schuldigen benennen.

    Danke

    Wo wurden hier Menschenrechte gewahrt?

    • Wir hinterfragen und decken auf, untersuchen Zusammenhänge und Ursachen, um Kampagnen zu starten, das ist richtig. Aber Terroristen sind das Gegenteil von Helden und es liegt uns fern, uns für sie einzusetzen. Das geht gegen unser Menschenbild.

  3. Hallo Sandra,
    vielen Dank für diesen Block. Insgesamt gefällt mir die Arbeit von Campact sehr. Campact leistet einen wertvoller Beitrag zur politischen Kultur. Die meisten Aktionen gefielen mir bisher sehr gut.
    Transparenz bei politisch aktiven Organisationen ist wichtig um Vertrauen aufzubauen und die internen Vorgänge seriöser zu steuern. Daher möchte ich Eure Initiative mit diesem Beitrag von mir unterstützen.

    Der Transparenzbericht ist klar und gut lesbar. Insbesondere das Kurzprofil fasst nochmal das Wesentliche zusammen und ergänzt noch ein paar Punkte, welche im Rahmen der Initiative Transparente Zivilgesellschaft gefordert sind. Damit sind alle Mindestanforderungen gut erfüllt. Das der Transparenzbericht mitunter wie eine Werbebröschüre daherkommt, verstehe ich, schließlich können so gleich weitere Spenden angelockt werden.
    Euren Aktionen sehr an Campact interessiert bin, kamen mir durch den Transparenzbericht folgende Fragen bzw. Anmerkungen:

    Mittelherkunft
    1. In welcher Höhe sind die Spenden der natürlichen Personen die über 5.000 € spendeten?
    2. Eine Aufführung der größten Spenden durch juristische Personen (Organisationen) unterhalb von 180.000 Euro fehlt.

    Gesellschaftsrechtliche Verbundenheit mit Dritten
    3.1 Wurden Spenden von Organisationen mit bekannter parteipolitischer Färbung angenommen? 3.2 Wenn ja, welche und in welcher Höhe?
    4. An wie viele Dritte wurden Aufträge und Bestellungen insgesamt vergeben?

    Gründungsgeschichte
    5. Woher kamen die großen Spenden im ersten Jahr 2004?

    Mittelverwendung
    5. Die Summen der teuersten Einzelaufträge und einzelne Bestellungen bei Dritten?
    6. Angaben zur Vergabepraxis fehlen leider.
    7. Eine Aufführung alle herausragender Mittelempfänger mit Angabe der insgesamt im Jahr erhaltenen Mitteln findet sich nicht im Bericht.

    Ich erwarte nicht, dass Du diese Antworten direkt beantwortest. Das würde zu viel Arbeit machen. Erwähnen möchte ich nur, dass solche Antworten meine Bedenken verwehen würden und ich Euch gerne noch mehr unterstützen werde. Über ein Feedback mit etwas zur Startupfinazierung 2004 würde ich mich doch sehr freuen.

    Viele Grüße an alle Leser!

    P.S.: Weil ich gegen eine Transparenzpflicht für Privatpersonen in diesem Block bin, entschied ich mich ein Pseudonym für diesen Beitrag zu verwenden.

    • Hallo,

      das freut mich sehr, ich danke Dir für Dein sehr konkretes und wertvolles Feedback. Das mit der Werbebroschüre ist auch ein sehr guter Hinweis, das werde ich auf jeden Fall intern in die Diskussion einbringen.

      Carsten, der für die Spenden zuständig ist, ist gerade erst im Urlaub. Ich bin da nämlich überfragt, leite ihm aber Deinen Kommentar weiter und er wird Dir nach seiner Rückkehr (in der 2. Augustwoche ist er wieder da) die Fragen per Mail beantworten und ist auch die richtige Adresse, wenn es um Deine Anregungen geht, welche Infos rein sollen. Er hat den Transparenzbericht geschrieben. Tut mir leid, dass es nicht schneller geht, hier nutzen gerade einige das „Sommerloch“, um Urlaub zu machen. Denn das kann sich ja auch schnell wieder ändern und dann müssen allesamt wieder einsatzbereit sein.

      Herzliche Grüße

      Sandra

      • Hallo Sandra, hallo Carsten,

        vielen Dank für die Zusage, dass Ihr Euch mit meinen Anliegen beschäftigt.

        Die Antwort sollte aber aus zwei wichtigen Gründen besser im Blog als per Mail ablaufen.
        1. Meine angegebene Mailen ist aus Gründen meiner persönlichen Anonymität eine Fake-Adresse.
        2. Ihr habt einen Blog zur öffentlichen Diskussion Eures Transparenzberichtes eingerichtet. Ihr ruft zu konkretem Feedback auf. Sie jetzt mit einer Kommunikation per Email sozusagen hinter den Vorhang zu verziehen, kommt der Sache nicht gerecht.

        Außerdem habt Ihr durch den Blog auch eine super Bühne, um für Transparenz wirksame Öffentlichkeitsarbeit zu machen.

        Ich kann Carstens Rückkehr kaum erwarten.

        Viele Grüße
        Max

    • Hallo lieber Max,

      hier die Antworten zu Deinen Fragen. Pardon für die lange Wartezeit, bedingt durch Krankheit, Ferien und Krautbuster-Einführung ging es dieses Mal leider nicht schneller.

      1. In welcher Höhe sind die Spenden der natürlichen Personen die über 5.000 € spendeten?

      Die Höchsbeträge der Spendensummen einzelner natürlicher Personen im Jahr 2011 lagen bei 11.200, 9.940, 6.000 und 5.000 Euro. Der höchste Einzelbetrag machte damit nicht einmal 6 Promille des Gesamtbudgets aus.

      2. Eine Aufführung der größten Spenden durch juristische Personen (Organisationen) unterhalb von 180.000 Euro fehlt.

      Die drei größten Beträge von Jahresspendensummen juristischer Personen (Organisationen) betrugen 10.000, 3.800 und 2.500 Euro. Sie lagen damit ebenfalls jeweils unter fünf Promille des Gesamtbudgets.

      Gesellschaftsrechtliche Verbundenheit mit Dritten

      3.1 Wurden Spenden von Organisationen mit bekannter parteipolitischer Färbung angenommen?
      3.2 Wenn ja, welche und in welcher Höhe?

      Unsere parteipolitische Neutralität ist satzungsmäßig festgeschrieben. Es bestehen keinerlei Verträge oder andere Vereinbarungen, die Campact in irgendeiner Weise an andere Organisationen bänden.
      Bei einzelnen Kampagnen kooperieren wir themenbezogen mit anderen bürgergesellschaftlichen Organisationen.

      Es hat im Laufe der Jahre etwa eine Handvoll Spenden von Ortsgruppen verschiedener Parteizugehörtigkeit mit Beträgen unter 200 Euro gegeben, die wir im Sinne von Basisgruppenspenden ausnahmsweise nicht zurückgewiesen haben, weil sich Campact-Aktive dafür eingesetzt hatten. Unsere parteipolitische Neutralität hat dies in keinster Weise beeinträchtigt.

      4. An wie viele Dritte wurden Aufträge und Bestellungen insgesamt vergeben?
      5. Die Summen der teuersten Einzelaufträge und einzelne Bestellungen bei Dritten?
      6. Angaben zur Vergabepraxis fehlen leider.
      7. Eine Aufführung alle herausragender Mittelempfänger mit Angabe der insgesamt im Jahr erhaltenen Mitteln findet sich nicht im Bericht.

      Da Campact insbesondere bei Aktionen an verschiedenen Orten auf Dienstleistungen wie Bühnenbau, Tontechnik usw. angewiesen ist, und wir jedes Jahr eine Menge Aktionsorte haben, ist eine genauere Bezifferung der Anzahl der Aufträge oder Bestellungen mit zumutbarem Aufwand nicht leistbar. Auch im Bereich Auftragsvergabe ist es so, dass einzelne Aufträge von Campact in der Regel unter 1 % unseres Budgets ausmachen, es also keine „herausragenden Mittelempfänger“ gibt. Eine Ausnahme bildet die Entwicklung der Kampagnensoftware Krautbuster, die 2010 und 2011 um fünf Prozent unseres Jahresbudgets umfasste und an die Firma voxelbrain (Berlin) vergeben wurde, wie auch öffentlich dokumentiert ist http://www.krautbuster.org/impressum/ sowie für Pflege unserer OpenSource Spendensoftware und -verwaltung move (um 2 % des Budgets), mit der die Firma kr² aus Bremen beauftragt ist http://www.openmove.net.

      Im Bereich Druck und Weiterverarbeitung arbeiten wir viel mit Recyclingflyer.de / Pachnicke Druck (Göttingen) und bornemann.direkt (Göttingen) zusammen, bei grafischen Leistungen mit der Agentur Zitrusblau (Berlin), Leihtransporter bekommen wir oft von GNE (Verden), Tonanlagen stellt uns Excalibur (Stuhr) zur Verfügung, Telefonunterstützung lieferte uns Teledialog (Rosenheim) und Büromaterial liefert der Memo-Versand (Greußenheim). Links sind hier nicht angegeben, da diese als Sponsoring gewertet werden könnten, das jedoch nicht besteht (bitte ggf. selbst im WWW recherchieren).

      Wie im Transparenzbericht auch zu lesen, haben wir neben der durch das Vereinsrecht vorgegebenen Auflage wirtschaftlicher Mittelverwendung eigene, für die jeweilige Leistung spezifische Kriterien bei der Auftragsvergabe, etwa umweltfreundlichen Büromaterialien den Vorzug zu geben oder Druckwerke auf Recyclingpapier zu beauftragen.

      Gründungsgeschichte
      5. Woher kamen die großen Spenden im ersten Jahr 2004?

      Campact ist in der Startphase von Privatpersonen aus dem Umfeld der Bewegungsstiftung gefördert worden. Bereits 2006, also im zweiten vollen Jahr nach der Gründung von Campact, machten die kampagnenbezogenen Kleinspenden vieler Campact-Aktiver gemeinsam den Großteil des Budgets aus, so dass Campact sehr schnell selbst laufen gelernt hat. Heute bilden die Förderbeiträge von mehr als 10.000 Förderinnen und Förderern das wichtigste finanzielle Fundament von Campact.

      Einen Teil der hier nachgereichten Informationspunkte werden wir gern in den kommenden Transparenzbericht aufnehmen und danken herzlich Dir für die Anregungen.

      Liebe Grüße

      Sandra

  4. Pingback: Zur Nachahmung empfohlen – campact transparent | tv-orange

  5. Liebes Team von Campact, mich würde Ihr Verhältnis zum Avaaz-Netzwerk interessieren. Viele Kampagnen, die ich oft unterstütze, haben gleiche oder ähnliche Anliegen. Warum nicht auch gemeinsame Aktionen? Oder gibt es Informationen darüber, die mir nicht bekannt sind?
    Herzliche Grüße
    Sonja bahlk

  6. Nachtrag:
    Im Sinne von Arbeitsplätze schaffen in Deutschland für alle Arbeitnehmer/innen, gleichgültig welche Nationalitäten, Hautfarbe und Religionen.
    Und auch im Sinne für wirtschaftliche Zwecke, nicht für Waffen, wegen dem Beispiel „Liberty Bonds“, sondern das, was die großen Unternehmen an Produktion und Dienstleistungen erbringen.

    PS: Habe nachts Sorgen bekommen, dass ich mich unklar ausgedrückt hatte. Ich hoffe, dass es jetzt klar definiert ist.
    Ebenso kam mir die Sorge wegen der Grammatik und Rechtschreibung. Korrektur, „die Taliban“. Es könnte mit „sie“ ein Missverständniss entstanden sein. Ich hoffe, dass die Grammatik, die Rechtschreibung und der Inhalt jetzt richtig ist.

  7. Hallo,
    Der Transparenzbericht ist gut gelungen und ich möchte mich hier mal für euer Engagement bedanken.
    Ihr habt hier eine Möglichkeit gefunden das Internet sinnvoll zu nutzen – das hat mich dazu bewogen euch zu unterstützen – letztendlich unterstützen wir uns hier ja alle gegenseitig und mitlerweile sollten alle mitbekommen haben daß wir viele sind !
    Wir brauchen uns nicht zu verstecken und haben auch die Pflicht, mehr oder weniger oben auf der Wohlstandsleiter angekommen, uns der Gefahren die bestehen bewußt zu werden und Lösungen zu finden. (Ich weiß nicht ob das hier passt bin es nu aber losgeworden :-)

    Liebe Grüße und weiter so…………….

    Robert

  8. Danke für die E-Mail-Benachrichtigung zum Transparenzbericht. Und Glück gehabt, dass „nackig“ nicht im Spam-Filter hängen geblieben ist… ;-)

  9. Nachtrag:

    Wenn man nachdem ersten Irak-Krieg die Kinder von Saddam Hussein zur Schutzmacht (U.S.A. oder Andere) zugeführt hätte, dann wäre garantiert der zweite Irak-Krieg nicht geschehen. Er hätte nicht alle seine Kinder dafür geopfert.

  10. Ich finde die Arbeit, die Campact macht, sehr gut. Ich bin zwar nicht mit allen Aktionen einverstanden, z.B. „Meldegesetz“ (Bin Dafür), aber den meißten Aktionen an sich schon gut ist.
    Ich hätte so einige Ideen, wie man die Bundesregierung, Bundesrat & die Opposition, inklusive Bundesländer & Gemeinden, für mehr Arbeitsplätze, mehr gesichterte Friedenslösungen, bessere Wertevorstellungen u.a. bewusst angehen bzw. bewegen könnte:

    Arbeitsplätze:
    Durch eine Unterschriftsaktion, die zuständigen Politiker die Verantwortung für einen Bundesweiten Werbefeldzug für „Arbeitsplätze in Deutschland für Alle schaffen“ zu bewegen. Anhand von TV, Radio & Medien, und öffentlichen Promi-Veranstaltungen. Es soll der Anreiz geschaffen werden, Anleihen diesbezüglich vor Ort und über die Banken zu verkaufen. Im Prinzip, wie es z.B. die U.S.A. im Zweiten Weltkrieg mit „Liberty Bonds“ gemacht haben. Natürlich für Wirtschaftliche Zwecke, wie die Manager von Auokonzernen und anderen großen Unternehmen, mit diesen großen Summen, dazu zu bewegen, Arbeitsplätze in Deutschland zu schaffen, und gegebenenfalls finanziell zu unterstützen.

    Friedenslösungen:
    Man könnte durch eine Unterschriftsaktion die verantwortlich zuständigen Politiker dazu bewegen, bei internationalen Friedenskonflikten, wie z.B. Afghanistan, Israel-Iran, Syrien und in Afrika, u.a. zukünftigen Konflikte, eine sehr bewährte antike römische Politik anwenden. Anhand diesem Beispiels, dass die Römer zur Einhaltung des „PAX ROMANA“ (Römischer Frieden), die eroberten Provinzen von den Fürsten & Königen die Kinder zur „Schutzmacht“; Heutzutage ein NATO- oder UN-Staat oder Russland, zuführt. Das wären dann Heutzutage die Kinder von den verantwortlichen mächtigen Konfliktparteien von Beiden Seiten. Damit könnte langfristig Frieden eingehalten werden. Im Kriegszustand befindliche Konfliktparteien wird es erforderlich sein, diejenigen einzufangen, statt mit Waffen zu töten. Als Geißeln haben sie bedeutend mehr Wert, als dass sie getötet werden. Zum Beispiel, Taliban-Anführer, die man in der Vergangenheit getötet hatte. Wäre doch sinnvoller gewesen, sie einzufangen, um dann im Austausch, seine Kinder zur Schutzmacht zuzuführen, und der Taliban-Anführer würde es sich mehrmals überlegen, nochmals Angriffe durchzuführen. Für andere Konflikte, kreativ sich überlegen, wie man diese nach dem Motto „PAX ROMANA“ lösen könnte.

    Das wäre es Erste Mal… Bis auf Weiteres…

    • Wir würden uns nie und nimmer dafür einsetzen, dass Kinder als Geißeln genommen werden!!! Ganz im Gegenteil! In der Kampagne „Kinderrechte kennen keine Herkunft“ haben wir uns zum Beispiel für Flüchtlingskinder eingesetzt. Wenn so etwas wie „Kinder ausliefern“ ernsthaft diskutiert werden würde, würden wir das sofort aufdecken und unsere ganze Kraft einsetzen, um das zu verhindern. Hier unsere Positionen: http://www.campact.de/campact/about/positionen

  11. Herzlichen Glückwunsch zum informativen Transparenzbericht !

    Vielleicht könnt auch Ihr irgendwann dafür kämpfen, dass die jährliche Veröffentlichung solch eines Berichts für gemeinnützige (und andere steuerbegünstigte und/oder Spenden sammelnde Einrichtungen) Pflicht wird.

    Weiter so + weiter viel Erfolg !

  12. Hallo,

    die Transparenz finde ich wichtig. Den Begriff „nackig“ finde ich hier unpassend. Manche der Kampagnen habe ich unterstützt.

    MfG

  13. Hallo campact-Team,

    sehr lobenswerter und gut zu lesender Transparenzbericht.
    Ich würde mich freuen, wenn es in der Mittelverwendung in der nächsten Zeit nicht mehr so einseitig (69 % für Anti-Atom-Kampagnen) zugehen würde. Gerade in der weiterhin akuten Finanzkrise, die immer stärker auf das alltägliche Leben der Menschen in Europa durchschlägt, würde ich für einen verstärkten Mitteleinsatz in diesem Themenfeld und der „gerechteren Besteuerung“ plädieren.

    Weiterhin viel Erfolg und Energie beim Campaigning.
    Der Radler

    • 2012 wird die Mittelverwendung garantiert anders aussehen. Vielen Dank für das Feedback! Sandra

  14. Die folgende Mail habe ich an Campact geschickt. Leider wurde mir nur eine automatische Antwort zurückgeschickt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Campact hat eine Agentur bezahlt und beauftragt, Geld zu sammeln?!
    Heute bin ich deshalb am Telefon belästigt worden.
    Ich finde, diese Art ist absolut indiskutabel! V.a. stelle ich die Frage: wer bekommt meine Daten noch von Ihnen?
    Die Argumentation, ohne bezahlte Fundraiser ginge es in der heutigen Zeit nicht, ist mir übrigens schon bekannt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Christopher Stark

    • Sehr geehrter Herr Stark,

      wir haben unsere Aktiven angeschrieben und darüber informiert, dass wir sie gerne über Telefon kontaktieren wollen und alle, die das nicht wollen haben wir darin aufgefordert, uns Bescheid zu geben. Diese wurden auch nicht angerufen. Wir haben selbst leider wegen der Kampagnenarbeit gar nicht die Kapazitäten frei, um selbst den Hörer in die Hand zu nehmen und haben deswegen eine Agentur beauftragt. Wir kooperieren seit mehren Jahren mit ihr und es ist eine sehr gute Zusammenarbeit. Die Mitarbeiter, die dort für uns arbeiten, arbeiten NICHT auf Provision, sondern sind fest angestellt, bekommen also ein normales Gehalt und kennen Campact gut. So haben wir sehr viele Förderer für Campact gewonnen, die uns treu verbunden sind und uns gerne mit einem regelmäßigen Beitrag unterstützen. Dadurch ermöglichen sie die Kampagnen-Arbeit und unsere ständige „Feuerwehrbereitschaft“. Wie dem auch sei, ich habe die Info weitergegeben, dass Sie keine Anrufe wünschen, das wird nicht wieder vorkommen.

      Beste Grüße

      Sandra Schuttenberg

      • Sehr geehrte Frau Schuttenberg,

        Sie irren, wenn Sie denken, dass mich Ihre Antwort beruhigt. Spendengelder für telefonisches Fundraising auszugeben,
        finde ich indiskutabel, auf Honorarbasis oder wie auch immer.
        Gruß
        Christopher Stark

  15. Per Zufall bin ich auf euch gestoßen. Seitdem habe ich bei vielen eurer Campagnen mitunterzeichnet und diese an Freunde, Bekannte, Verwandte und andere Organisationen gesandt, bei denen ich wusste, dass sie auch unterzeichnen werden.

    Ein Thema stinkt mir aber immer noch: Direktzahlungen! Ohnehin reiche Firmen wie Coca Cola erhalten immens hohe Summen aus Zahlungsansprüchen.
    Auch die meisten Landwirte erhalten teilweise hohe Summen und versteuern so gut wie gar nichts. Leider ist es immer noch Standard, dass Landwirte Schätzbetriebe sind und anstatt der tatsächlichen Einkünfte nur einen Bruchteil versteuern müssen.
    Neu gegründete Landwirtschaften müssen eine EÜR ermitteln und alles positive Einkommen versteuern – wie es auch bei allen Angestellten und sonstigen Selbständigen der Fall ist.
    Hier muss endlich eine einheitliche Regelung her. Entweder alle zahlen Steuern oder keiner. Es kann nicht angehen, dass eine Berufsgruppe dermaßen bevorzugt wird.

    Herzliche Grüße und weiter so
    Kerstin

  16. Liebes Campact Team,
    bei aller Wertschätzung für Eure Organisation: Das Thema „Quote“ solltet Ihr nochmal diskutieren: 6 Männer in den wichtigen Posten (Vorstand und Haushalt) finde ich ein wenig unzeitgemäß! Gibt es nicht auch engagierte Frauen bei Euch?
    Viel Erfolg weiterhin,
    Björn Budack

    • Hallo lieber Björn,

      wo Du Recht hast, alle drei Geschäftsführer sind Männer. Sie sind aber zugleich auch Vereinsvorstand von daher kommt das mit der Anzahl, die Du genannt hast, nicht hin. Sie haben Campact zusammen gegründet, es war also keine bewusste Entscheidung gegen Frauen, sondern hat sich daraus ergeben, dass sie ihr Baby (Campact) zusammen in die Welt gesetzt haben.

      Wir sind ja elf Frauen und 12 Männer, von daher ist unsere Quote nicht schlecht. Und ja, wir Frauen hier sind sehr engagiert und haben verantwortungsvolle Jobs, eine Campaignerin ist nicht weniger wichtig als die Buchhaltung. Im Endeffekt entscheidet sie auch darüber, für was das Geld in der Kampagne ausgegeben wird.

      Überhaupt: Susanne aus dem Betriebsrat, Kirsten, die die Verantwortung über den Server und die Website hat, die Campaignerinnen, wie Sue oder Astrid etc. – das sind alles starke Frauen.

      Liebe Grüße

      Sandra

  17. Hallo liebe Campact-ianer,

    Euer Transparenzbericht ist sehr gut gemacht, Glückwunsch, kurz und aussagekräftig, den sollte sich manche Partei als Beispiel nehmen, sofern sie überhaupt etwas Positives zu berichten hat.
    Was Ihr so auf die Beine gestellt habt, Hut ab, ich habe es nicht bereut,
    Mitglied bei Euch zu sein. Möge Euer Mut und Elan noch lange anhalten, weiter so !
    Ein Anregung aus aktuellem Anlass möchte ich noch loswerden:
    Wir beobachten mit Sorge eine ausufernde Zunahme von Spielhallen,
    (1 Spielhalle=1 Konzession mit 12 Geldspielgeräten)
    vor allem auf dem Land. Manche Dörfer haben bereits 2 – 3 Spielhallen.
    Der Bund Deutscher Kriminalbeamter NRW, Sebastian Fiedler, fordert seit Jahren (vergeblich) dass Spielhallen ins Geldwäschegesetz einbezogen werden müssen. Jährlich werden in Deutschland ca. 60 Milliarden Euro aus der Schwerstkriminalität gewaschen, Spielhallen ohne jede Kontrollmöglichkeit eignen sich besonders dafür. Aber unser Finanzminister erfreut sich lieber über die 19 % Mwst. und die chronisch klammen Kommunen wollen auf die 20 % Vergnügungssteuer nicht verzichten und rollen stattdessen den Spielhallenbetreibern regelrecht Rote Teppiche aus. Dieser Doppelmoral und Scheinheiligkeit gehört der Boden entzogen, daher meine Bitte: Campact sollte den BDK mit Aktionen unterstützen.

    Herzliche Grüße Reinhard Lausch

  18. Liebes Campact-Team,
    wenn ich mich nicht täusche, bin ich seit zwei Jahren Fördermitglied bei euch und beteiligte mich auch an Aktionen in meiner näheren Umgebung.
    Zum ersten Mal fühle ich mich in einem Kreis von wirklich Gleichgesinnten, die noch den Mut und den Elan haben, an einer Veränderung der politischen Verhältnisse in unserem Land aktiv mitzuwirken. In meinem Alter fällt es nicht immer leicht, die Hoffnung nicht vollends zu verlieren, wenn man täglich erleben muss, wie die Politiker aller Parteien mit uns umspringen. Bei euch fand ich wieder Hoffnung! Macht weiter so und lasst euch auch von Rückschlägen nicht entmutigen. Noch eine Frage. Vor kurzem wurde ich von „bueso“- Leuten
    angesprochen, die um ein Trennbanken-System kämpfen, aber gleichzeitig in Spanien Atomkraftwerke bauen wollen. Was soll man von solchen Leuten halten, die mir jetzt ihre Zeitung „Neue Solidarität“ schickten?
    Herzliche Grüße
    Gunter

  19. Liebes campact-Team!
    ich bin seit – ich glaube 3 Jahren? – Förderin bei euch, zumindest erhaltet ihr schon seit einiger Zeit Spenden von mir. Weil ich eure Aktionen toll und wichtig finde. Toll, weil sie mit Witz gemacht sind und deswegen auch Eingang in die Medienberichterstattung finden. Und das zunehmend mehr! Ich bin stolz darauf, dass ich durch meine kleine Fördersumme daran Anteil habe :)

    An eurem Transparenzbereicht hat mir vor allem der Teil mit der Entlohnung gefallen. Ihr gebt offen zu, dass man bei euch nicht reich werden kann, aber zwischen den Zeilen meine ich zu lesen, dass bei euch ein gutes Arbeitsklima herrscht. Besonders klasse finde ich eure Grundsätze zum Thema Praktikum!

    Ich wünsche euch als Team weiterhin viel Motivation und uns allem Förderern, Spendern, Unterzeichnern und sonstwie-Aktiven ebenso. Ich werde weiterhin viel Gutes über campact! erzählen, damit ihr/ wir immer mehr werden – auch mehr Geldgeber :)

    herzlichst, inga

  20. Liebe Campact Active,
    die Arbeit von campact und die Erfolge sind die reinsten Hoffnungsspender und ich weise immer wieder im Bekanntenkreis auf campact hin, wenn Menschen jammern, wie schlimm und hoffnungslos alles sei. Ist es nicht, dank Ihrer Arbeit! Der Geschäftsbericht ist eine Freude und ich wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft, Initiative und Unterstützung. Ich beteilige mich an fast allen Online Aktionen und unterstütze als Spenderin die Arbeit mit Begeisterung. Weiter so.
    Mit herzlichen Grüßen
    Veronika Klinke

  21. Zu Seite 28 und dem Gehaltsvergleich: Da Campact auch eine Lobbyorganisation ist – habt ihr Erkenntnisse darüber, wie vergleichbare Tätigkeiten in anderen Lobbyorganisationen (INSM, Bertelsmann-Stiftung, Atomforum etc. pp.) bezahlt werden?

    • Wir sind eine Nichtregierungsorganisation, ein gemeinnütziger Verein und machen Kampagnen, wir sind keine Lobbyorganisation. Uns liegen auch keine Zahlen von Lobbyorganisationen vor.

  22. hey Leute,
    das irgendeinem Grund kann ich den .Tranzparensbericht 2011 nicht laden weder als PDF noch komme ich im Netz auf die Seite. Na ja vielleicht klappts ja noch. Auch ohne den Bericht zu lesen vertraue ich Euch das Ihr mit meinen paar Kröten die ich ab u. an mal spenden kann korrekt umgeht auch muss ich mal schreiben, ich finde Eure Aktionen toll und danke an alle die sich bei Euch engagieren.
    Macht weiter so!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    July

  23. Liebe Campactler !
    Als ich vor etwa einem Jahr auf ihre Seite im Internet stiess, dachte und fühlte ich -wow, dass ist es. Und dieser Gedanke und dieses Gefühl sind geblieben und wiederholen sich bei jeder Ihrer Aktionen. Soll ich jetzt mit einem eigenen kleinen Tranzparentbericht kommen ? Ich arbeite als alleinerziehende Mutter von zwei Söhnen als Gruppenleitung im aus dem Boden gestampften Offenen Ganztag und verdiene damit 980,- Euro netto im Monat.
    . Deswegen beteilige ich mich überwiegend mit Unterschriften und gelegentlich mit Spenden, zumal ich schon eine Umweltorganisation als Förderin unterstütze. Ich bin sehr froh, dass offensichtlich viele Menschen in Deutschland Ungerechtigkeiten wahrnehmen und bereit sind, sich für andere und für ihre eigenen Rechte einzusetzen. Und soweit es mir möglich ist bin ich dabei. Solange ich daran glauben kann, bleibe ich dabei. Ich glaube auch, das es wichtig ist, offen und ehrlich mit der eigenen Situation umzugehen, denn es ist wichtig, in dem Ganzen seine eigene Würde und die eigene Handlungsfähigkeit zu bewahren. Danke für die Möglichkeiten, die Sie dazu bieten.
    Alles Gute und weiterhin Viel Erfolg,
    Sonja Sadeghi

  24. Liebes Campact-Team,

    vielen Dank für diesen übersichtlichen, informativen, im besten Sinne transparenten Bericht! Schön zu sehen, was wir gemeinsam erreicht haben.
    Eine Unstimmigkeit habe ich dabei auf S. 21 festgestellt: Die Ausgaben 2011 summieren sich auf 103%. 2010 waren es 95%, 2009 101% – na ja, im Mittel sind es ungefähr 100% ;-)
    Macht weiter so – ich werde euch weiterhin als Förderer unterstützen, für Campact werben und soweit es meine Zeit erlaubt bei Aktionen mitmachen oder sie organisieren.
    Viele Grüße,

    Ralf Resch

  25. Liebes Campact-Team,
    Wie ich meinen fertigen Kommentar abschickte, gab es technische
    Schwierigkeiten …
    Deshalb jetzt nur ganz kurz:
    Die Aufmachung Ihres Transparenzberichtes 2011 finde ich ausgesprochen gelungen, da keineswegs knochentrocken, sondern sehr anschaulich und aussagekräftig – in puncto der Darlegung der einzelnen, bisherigen Kampagnen.
    Es ist somit daher die beste Werbung und Überzeugungsarbeit für Ihre Organisation und ihr Wirken, wenn (zufällige) Besucher und Interessierte
    diese Website anklicken!
    Ich wünschte, unsere politisch Verantwortlichen wie auch die maßgeblichen Leute in der Wirtschaft würden ebenso offen und ehrlich mit uns aller Bürger hier im Lande und auch EU-weit umgehen …
    Das wäre gewissermaßen schon allein die halbe Miete für die Politiker, um vielleicht wieder gewählt zu werden.
    Authentizität zahlt sich eben aus und zählt weitaus mehr als jegliches Gespinst aus Lug und Trug – im Grunde in allen Bereichen des Lebens!

  26. Ich bin – ich weiß gar nicht mehr – wann und wie – auf die Website von Campact mehr oder weniger durch Zufall (vielleicht durch einen Hinweis bei einer anderen, ähnlichen gemeinnützigen Organisation?) gestoßen.
    Seitdem besuche ich die Seite regelmäßig und unterstütze auch nach Möglichkeit die Online-Petitionen o. dgl..
    Mit der Darlegung des Transparenzberichtes 2011 wird nicht einfach knochentrocken gezeigt, welche Ausgaben mit den Einnahmen für welche Aktionen getätigt wurden, indem man mit allerlei Zahlenmaterial herumjongliert, sondern sehr anschaulich und aussagekräftig mittels einer Art von Schilderungen berichtet, was z.B. bisher an Kampagnen gelaufen ist …
    Das ist auch gleich die beste Werbung und Überzeugungsarbeit für Campact e.V. und seinem Wirken, wenn (zufällige) Besucher und Interessierte diese Website anklicken!
    Ich wünschte, unsere politisch Verantwortlichen (aber auch die maßgeblichen Leute in der Wirtschaft nicht zu vergessen!) würden auch so offen und ehrlich mit uns aller Bürger umgehen …
    Es wäre gewissermaßen schon allein die halbe Miete, dass sie vielleicht wieder gewählt werden.
    Und Authentizität zählt doch weitaus mehr als jegliches Gespinst von Lug und Trug – im Grunde in allen Bereichen des Lebens, oder?!

  27. Liebe Campact-Verantwortliche,
    herzlichen Dank für diesen interessanten umfangreichen Bericht über die Aktivitäten von Campact in 2011. Ich habe den Eindruck, ihr arbeitet sehr verantwortungsbewusst und orientiert euch in allen Bereichen an den Zielen von Campact. Ihr verdient das Vertrauen, das so viele in euch setzen. Herzlichen Dank an alle Mitarbeiter, die im vergangenen Jahr zu diesem hervorragenden Ergebnis beigetragen haben. Weiter so!

    Noch ein Wort zu S21: Ich verstehe einerseits euere Begründung, nicht mehr an diesem Thema dran zu bleiben, habe aber auch Probleme damit. Ich beteilige mich nach wie vor noch aktiv am Widerstand gegen S21, weil die Argumente, die mich dazu bewegt haben durch die Volkabstimmung nicht entkräftet wurden. Ein Projekt, das Menschenleben bewusst gefährdet (z.B. schmale Fluchtwege in den Tunneln), kann m.E. keine Mehrheitsentscheidung legitimieren. Die Öffentlichkeit wurde unzureichend informiert. Inzwischen gibt es auch Belege dafür, dass es bei S21 um einen Rückbau der Schienenkapazität geht. D.h., nach einer weitergehenden Aufklärung der Bevölkerung müsste eigentlich eine erneute Abstimmung erfolgen. Darum wird und muss noch weitergekämpft werden.

    Oben bleiben!
    Mit freundlichen Grüßen
    Hannefriedel Meyer-Faude

    • Lieber Hannefriedel Meyer-Faude,

      Ihre Nachricht und die von Herrn Karl-Heinz Fella habe ich eben an das ganze Team per E-Mail geschickt. Wir wissen es sehr zu schätzen, dass Sie an uns glauben, uns vertrauen und so sehr unterstützen. Das gibt uns viel Kraft für unsere Kampagnen-Arbeit,

      Herzlichen Dank!

      Sandra

  28. Sehr geehrte Damen und Herren (oder ist das zu förmlich?)

    mit großen Interesse habe ich Ihren Jahresbericht gelesen und möchte Sie dazu ganz herzlich beglückwünschen. Kurz und trotzdem prägnant und vielen Dank für die Offenheit auch der Zahlen. So würde man sich viele Berichte , gerade aus der Politik wünschen.
    Die meisten Ihrer Aktionen haben meine Zustimmung gefunden. Sie machen Vieles was man sich als Einzelner schon lange wünscht: Den Politikern bei bestimmten Themen „Druck“ machen. Weiter so!! Ich werde deshalb Ihre Arbeit künftig auch finanziell (leider nur mit bescheidenen Mitteln) unterstützen.

    Herzliche Grüße

    Karl-Heinz Fella

    • Sehr geehrter Herr Karl-Heinz Fella,

      vielen lieben Dank für das konkrete Feedback und die ermutigenden Worte, das freut uns sehr! Und falls Sie noch Bereiche finden, die wir im nächsten Bericht aufgreifen sollen – Vorschläge sind uns willkommen. Und was das Finanzielle betrifft: Weiterleiten im Freundeskreis, kleine oder größere Spende – es gibt viele Wege die Handlungsmöglichkeiten von den Campact zu erweitern. Und für jede dieser Unterstützungen sind wir dankbar!

      Herzlich

      Sandra