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5 Gründe, warum dieses Gesetz Fracking nicht verbietet

Die Regierung hat ihre Gesetzespaket zum Fracking vorgelegt – und lässt Exxon und Co. viele Schlupflöcher, um die umstrittene Gasförderung in Deutschland zur Anwendung zu bringen. Wo die Risiken liegen, zeigt diese Infografik.

Die Regierung hat ein Gesetz zum Fracking vorgelegt – und lässt Exxon und Co. viele Schlupflöcher – welche, zeigt unsere Grafik.

Was vielen sauer aufstößt: Fracking soll nur teilweise verboten werden. Viele Schlupflöcher bleiben. Es könnte gut sein, dass dieses Gesetz langfristig zum Einstieg ins Fracking in Deutschland wird. Unserer Infografik fasst die wesentlichen Kritikpunkte am Gesetz zusammen.

Die Grafik zeigt aber auch: Protest wirkt. Vergleicht man die geplanten Regelungen mit dem, was Schwarz-Gelb noch 2013 vorhatte, wären die Hürden für das Fracking in Zukunft viel höher – selbst wenn das Gesetz so käme. Doch bis dahin ist es für die Regierung noch ein weiter Weg. Die Ablehnung gegen Fracking ist ungebrochen – und werden die Löcher für die Industrie nicht geschlossen, wird der weitere Gesetzgebungsprozess zum Hürdenlauf für die Regierung.

Mehr Hintergrund zum Gesetzespaket

Lesetipp: Unser Kampagnenpartner BUND hat ausführlich zum Gesetzespaket Stellung genommen:

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  1. 4:Ob man sich letztendlich für oder gegen Hydraulic Fracturing entscheidet bzw. unter welchen Bedingungen man diese Methode in Deutschland weiter verfolgen will, ist eine Frage der politischen und persönlichen Wertvorstellungen und Präferenzen. Man sollte deshalb in Deutschland diese Technologie nicht grundsätzlich ablehnen, ich befürworte, dass das Verfahren wissenschaftlich weiter erforscht werden soll. dass aber auch die Risiken stärker beachtet und der Schutz der Umwelt effektiv reguliert wird. Auch wenn die Schätzungen über das Schiefergasvorkommen in Deutschlandsehr stark schwanken und mit großen Unsicherheiten behaftet sind, zeigen die jüngste Schätzung , dass die Menge des technisch förderbaren Schiefergases bei 700-2268 Milliarden m3 liegt. Dies entspricht dem 2- bis 7-Fachen der derzeitigen deutschen Erdgasreserven. Schon auf Basis dieser wissenschaftlichen und technischen Fakten erscheint mir ein generelles Verbot von H-F nicht begründbar.

  2. 3.Aber neben der Klärung wissenschaftlicher und technischer Aspekte müssen wir ausführlich die ökologische, ökonomische, rechtliche und soziopolitische Dimension der Fracking-Technologie beleuchten. Bei der Beurteilung der Umweltrelevanz von Erdgas muss berücksichtigt werden, dass Gas von allen fossilen Energieträgern die mit Abstand „sauberste“ Energie liefert. Oberstes Gebot bei der Durchführung derartiger Aktivitäten ist es, potenzielle Risiken für die menschliche Gesundheit sowie schädliche Umweltauswirkungen zu verhindern und unter den verfügbaren technologischen Optionen diejenige auszuwählen, die die geringsten Auswirkungen auf Schutzgüter besitzt. Neben dem Bergrecht sind insbesondere die Vorgaben des Wasserhaushaltsgesetzes einschließlich der zugehörigen Verordnungen sowie weitere Regelungen und Festlegungen der jeweiligen Bundesländer relevant.
    Diese beinhalten bereits heute ein umfassendes Schutzregime für Gewässer und andere Schutzgüter.

  3. 2. Die Chemische Industrie arbeitet auch weiterhin (z. B. den Einsatz umweltverträglicher Frac-Fluide) daran, dass eine Beeinträchtigung der Umwelt und Menschen ausgeschlossen ist. Deutschland verfügt aus dem ehemaligen Kontinentalen Tiefbohrprogramm (KTB) über umfassende Erfahrungen in der wissenschaftlichen Nutzung von Hydraulic Fracturing. Außerdem sollte man bedenken, dass bei heimischer Förderung mit den in Deutschland bestehenden Standards, Auflagen und Kontrollen gewährleistet werden können, dass die Produktion sicher und umweltverträglich erfolgt. Bei der einheimischen Produktion entfällt auch der Energieaufwand, der bei Importen nötig ist, um das Erdgas oft über tausende Kilometer nach Deutschland zu transportieren. Außerdem lässt sich das Risiko potenzieller Methanlecks an der Produktionsstätte oder entlang von Pipelines dadurch weitgehend ausschließen.

  4. 1.Deutschland wird trotz des weiteren Ausbaus der erneuerbaren Energien noch auf Jahrzehnte hinaus auf Erdgas als Energieträger angewiesen sein. Und ohne Schiefergasförderung sind die Reserven der konventionellen Erdgasvorkommen in etwa zehn Jahren aufgebraucht, so dass Deutschland vollständig von ausländischen Erdgaslieferungen abhängig wäre. Deshalb sehe ich die potenzielle Nutzung von Schiefergas durch Einsatz von Hydraulic Fracturing als eine Option, dieser Abhängigkeit entgegenzuwirken.

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  10. Ich protestiere gegen die Aushöhlung des Treckingverbots.
    War es nicht so,das sich alle dagegen entschieden haben.
    Es darf nicht sein,das aus Gier der Rest Natur auch noch
    zerstört wird.Erinnert euch daran,das ihr nach 35 Jahren
    immer noch kein Lösung zur Endlagerung gefunden habt.
    Ich verachte alle politischen Sprechblasen.Mögt ihr für
    das Versagen zur Rechenschaft gezogen werden.

  11. Erlaubnis zu Forschungszwecken hat die Fischerei den Japanern schon vor 15 Jahren genehmigt, und es ist dabei geblieben. Die Japse schlachten weiterhin die Wale zum Forschungszweck.
    Und wenn erst das Freekking erlaubt ist, ( und sei es nur zum Forschungszweck) findet die Kapitalgesellschaft immer neue Argumente, damit es weiter geht und Money gemacht wird. Haben wir doch auch schon das Beispiel des Solidaritätszuschlags.

  12. so wie ich vor kurzen gehört habe ,hat New Jersey ,USA, das Fracking verboten ,wegen versuchtes Grundwasser und haben jetzt ein Problem mit der Wasserversorgung.mfg elmar

  13. Hallo sehr geehrtes CAMPAC-Team,
    wer Franking in jedweder Form beführwortet, begeht Mord an unserer Zukunft und den zukünftigen Generationen. Oma Merkel hat die Atomkraft verbannt ohne sofortige Klärung der Lagerung der radioaktiven Restsubtsanzen. Nun begeht die CDU (wie bei der Atomkraftgenehmigung damals auch) zusammen mit der angeblichen Volkspartei SPD wieder den gleichen Fehler. Man genehmigt die „Forschung“ und offnet damit die Tore für die Endgenehmigung. Wie damals bei der Atomkraft auch.

    Übrigens:
    Was ist denn mit den Forschungsergebnissen aus Canada und den USA??? Müssen wir da auch noch „forschen“ oder einfach nur „Exploration“ in unserem Land betreiben????
    Es siegen wie immer die Lobbyisten und die, daraus Kapital und Gewinne auf Kosten des Volkes machen. Wer zahlt später oder früher die Beseitigung des Abwassers? Wir Steuerzahler!

    Wer ein vernünftiges Mittel gegen diese Politiker findet, möge es sofort einsetzen….Wie wäre es mit einem Bad (nackt) ín der Brühe, die in die noch lebendige Unterwelt unseres Planeten gepumpt werden soll?

    Es gibt kaum mehr ehrliche Politiker, die auf irgendetwas verzichten würden, es geht nur um Macht, Geld und Bereicherung auf Kosten anderer!
    Einzige Lösung:
    Wählt diese Selbstbediener nicht mehr in den Bundestag!!! Kappt denen die für ihre Greueltaten viel zu üppigen Pensionen!!!!

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  15. Es könnte so einfach sein, echte Haftungsverpflichtung vorschreiben. Jedes Unternehmen muß eine Versicherung und/oder Rücklagen nachweisen, welche mögliche Folgeschäden des eigenen Handelns abdecken (incl. Haftung der Entscheidungsträger). Dann gäbe es zum Beispiel keine Atomkraftwerke, weil keine Versicherung mögliche Folgeschäden versichern kann/würde! Aber je größer das Unternehmen desto besser die Vermeidung von Haftung. Und wir Trottel zahlen am Ende sowieso ohne zu murren?!

    • Kategorie: nett gemeint

      Aber keine Versicherung die noch bei klaren Verstand ist würde eine Police dafür ausstellen.
      Zudem ist es einfach dann zu spät wenn Umweltschäden wie kontaminiertes Grundwasser und Erdbeben eintreten.
      Die Folgen sind bereits in Kanada deutlich zu erkennen. Allein das sollte bei einem vernunft begabten Geist ausreichen um dem ganzen Vorhaben einen Riegel vorzuschieben.

  16. Ich würde mich freuen wenn Sie in Zukunft ihre Aussagen mit weitergehenden Informationsmöglichkeiten verknüpfen. z.B. die Textpassagen des Gesetzesentwurfs.

  17. Leider geben immer mehr Kleinbauern ihren Tierbestand auf, weil es sich nicht mehr lohnt. Zur gleichen Zeit werden die Megafarmen immer mehr und größer. Seit der Wiedervereinigung werden die Großfarmen im Gebensatz zu den Kleinbauern kräftig subventioniert, da sie zu DDR-Zeiten viele Mitarbeiter hatten. Dies hat sich aber zwischenzeitlich geändert! Megafarmen können viel wirtschaftlicher arbeiten, das Vieh braucht aber viele Medikamente und unser Grundwasser wird gefährdet. Viel ökologischer können unsere Kleinbauern arbeiten, da passt das Verhältnis von Vieh und Ackerfläche noch. Wann setzt ein Umdenken in der Politik ein, dass wir die landwirtschaftlichen Kleinbetriebe brauchen? Sonst geht das Landwirtschatssterben von ökologischen Kleinbetrieben weiter.

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