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50 Sekunden Clip: Neuer Klima-Aktivist am Start

Der katholische Papst als Klima-Aktivist? Seit gestern keine absurde Vorstellung mehr. Die christlich-demokratische Angela Merkel als Klimakanzlerin? Dafür um so absurder. Gestern haben wir vor dem Kanzleramt den Finger in diese Wunde gelegt – wie, erfährst Du in diesem kurzen Clip:

Der katholische Papst als Klima-Aktivist? Seit gestern keine absurde Vorstellung mehr. Die christlich-demokratische Angela Merkel als Klimakanzlerin? Dafür um so absurder. Gestern haben wir vor dem Kanzleramt den Finger in diese Wunde gelegt – wie, erfährst Du in diesem kurzen Clip:

Wie ein Lauffeuer ging es gestern um die Welt: Der Papst hat seine Lehrschrift zum Klimawandel veröffentlicht. Und damit ein radikales Programm für den Umwelt- und Klimaschutz vorgelegt. Unter anderem erklärt er darin, dass die Kohlekraft möglichst bald abgeschaltet werden muss, um irreversible Schäden am Klima zu vermeiden. Extrem peinlich für die CDU, die Christlich-demokratische Union. Denn gerade die CDU beruft sich oft auf ihre christlichen Grundwerte – hält aber eistern ihre schützende Hand über die Kohleindustrie.

Papst Franziskus fordert den Kohleausstieg. Grafik: Campact/Zitrusblau [CC BY-NC 2.0]

Seit Wochen ringt Wirtschaftsminsiter Gabriel mit der Kohlelobby um einen Einstieg in den Kohleausstieg. Und seit Wochen schweigt die Kanzlerin und lässt zu, dass ihre CDU-Fraktion die Pläne ihres Ministers torpediert. Die Lehrschrift des Papstes ist ein dramatischert Weckruf an die Kanzlerin, ihren Kurs zu ändern und sich hinter Gabriels Kohlegesetz zu stellen.

Stell sicher, dass die Botschaft sie erreicht. Unterzeichne jetzt unseren Appell gegen die Kohlekraft!

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Autor*innen

Chris Methmann

Chris Methmann

Dr. Chris Methmann ist Geschäftsführer von foodwatch Deutschland. Vorher hat er bei Campact Kampagnen geleitet. Als langjähriger Aktivist und Campaigner in der Klimabewegung streitet er für ein Ernährungssystem, das die Grenzen unseres Planeten endlich respektiert – und setzt sich dafür ein, dass nur ehrliches, gesundes und zukunftsfähiges Essen auf unseren Tellern landet.

2 Kommentare

Kommentare sind geschlossen
  1. Naja, keine Kohle und keine Atomkraft. Aber Strom wollen sie alle!
    Wer denkt, man können derzeit und in absehbarer Zeit den Strombedarf mit Alternativenergie decken, der glaubt auch an Elfen und Feen. Mal bitte ein BISSCHEN realistisch bleiben und Hirn einschalten!
    Ich bin auch dafür, dass wir zu Alternativenergien wechseln müssen, da muss aber noch sehr viel geforscht werden und man muss einen Zeitplan erstellen, welcher 20 bis 30 Jahr dauert. Vorher ist es sehr unrealistisch. ABER wir müssen eben anfangen und die Energiekonzerne müssen die Pistole auf die Brust gesetzt bekommen, dass sie zB. in 30 Jahren komplett umgerüstet haben MÜSSEN, ohne das es dann bei irgendeiner Wahl wieder gecancelt wird. Es muss absolut verbindlich sein!

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