Griechenland-Krise: Warum die einfachen Wahrheiten nicht stimmen

Ein dramatisches Wochenende liegt hinter uns: Ein “Grexit” wurde zwar abgewendet. Griechenland soll aber einem harten Sparprogramm unterzogen werden. Viele glauben: Selber schuld. Du auch? Dann wird Dich dieses Video zum Nachdenken bringen.

von  784 Kommentare

Ein dramatisches Wochenende liegt hinter uns: Ein “Grexit” wurde zwar abgewendet. Griechenland soll aber einem harten Sparprogramm unterzogen werden. Viele glauben: Selber schuld. Du auch? Dann wird Dich dieses Video zum Nachdenken bringen:

Viele Medien zeichnen ein verzerrtes Bild

Es ist dieses Bild, mit dem weite Teile der Medien den Euro-Gipfel vom vergangenen Wochenende zeichnen: Auf der einen Seite die eiserne Angela Merkel mit ihrem knallharten Unterhändler Wolfgang Schäuble, die das Geld der deutschen Steuerzahler/innen gegen die prassenden Griechen verteidigt. Auf der anderen eine linksradikale Regierung, die Europa monatelang an der Nase herumführt und alles Vertrauen verspielt hat. Hier die Regeln, die den Euro retten. Dort die Griechen, die einfach nicht sparen, immer mehr Geld haben wollen.

Ein Bild, das zu dem Schluss verleitet: Die Griechen haben alleine selbst Schuld, dass sie fast aus dem Euro geflogen wären; dass sie nun den Gürtel noch einmal kräftig enger schnallen müssen; dass der griechische Staat faktisch unter Aufsicht von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF) gestellt werden muss. Dass die Griechenland-Krise so eskaliert ist, dafür trage vor allem die griechische Regierung die Verantwortung.

Wir glauben: Dieses Bild ist falsch – und lassen Experten zu Wort kommen

Ohne Frage, viel zu lange haben sich griechische Eliten – oft in Komplizenschaft mit internationalen Banken und Konzernen – den Staat zur Beute gemacht. Griechenland braucht dringend Reformen. Doch mit ihrer kompromisslosen Haltung haben Merkel und Schäuble dem europäischen Projekt schweren Schaden zugefügt – und die Griechenland-Krise keineswegs gelöst. Mit dem Sparprogramm ist die Gefahr eines “Grexit” nur aufgeschoben – ganz sicher aber nicht aufgehoben. Und für viele Griech/innen wird sich die Situation noch einmal massiv verschärfen.

Wir haben nachgefragt, bei renommierten Wissenschaftler/innen und Journalist/innen

Wir wollten wissen: Wie konnte die Krise so eskalieren? Woher kommen die griechischen Schulden? Warum stellt Griechenland sich gegen ganz Europa? Warum spart Griechenland nicht? Und ist Sparen wirklich die richtige Antwort auf die Krise?

Diese 5 Expert/innen haben für uns die Griechenland-Krise entwirrt: Dr. Till van Treeck (Wirtschaftswissenschaftler Uni Duisburg-Essen), Margarita Tsomou (Herausgeberin Missy Magazin), Ulrike Hermann (Journalistin bei der taz), Harald Schumann (Autor und Journalist, Tagesspiegel), Prof. Dr. Gesine Schwan, (Politikwissenschaftlerin, Humboldt-Viadrina).

Wir glauben: Um sich ein fundiertes Urteil über die Griechenland-Krise zu bilden, sollte man diese Fakten kennen.

Teile jetzt dieses Video, per…

784 Kommentare

  • Die Spur der Troika: Todesstoß für Griechenland!

    Am 11. 09.2015 wurde im Phönix-TV eine Dokumentation mit dem Titel „Spur der Troika“ zur Arbeit dieses Gremiums zur „ökonomischen Sanierung“ von Griechenland ausgestrahlt. Hier die wesentlichsten Fakten dieses Beitrages: Zum Auftakt kam der ehemalige Finanzminister Varoufakis zu Worte (der am 20.08.2015 zurücktrat), der prägnant äußerte, dass nicht ein Cent von den bisherigen Hilfspaketen bei den Griechen selbst angekommen ist, sondern europäische Banken damit finanziert und saniert wurden. Anhand eines absurdem ökonomischen Beispiels brachte er den ganzen ökonomischen Irrsinn der Troika zum Ausdruck: Die Reinigungskräfte aller Ministerien, die für einen Mindestlohn von 751 € arbeiteten, mussten sofort entlassen werden. Es wurde auch von der Troika gefordert, den Mindestlohn von 751 auf 586 € im gesamten Land zu senken, obwohl sogar Unternehmer und Unternehmerverbände dagegen waren.
    Siegfried Marquardt. Königs Wusterhausen

  • von Erwin Amann

    Der Beitrag geht vollkommen an der Realität vorbei, wie so ziemlich die ganze öffentliche Diskussion um Griechenland: So viel ist richtig: Die Griechen sind nicht zu faul, die griechischen Renten sind nicht zu hoch und die erste „Rettung“ Griechenlands hat vor allem die Banken entlastet. Falsch ist: Die Griechen sparen sich nicht zu Grunde, ganz im Gegenteil, der Staatshaushalt ist nach wie vor höher als vor dem Beitritt Griechenlands zum Euro. Richtig ist: Reformen sind nötig, das bezieht sich aber vor allem auf die Verwaltung und die Bekämpfung der Korruption. Dazu gehört auch, die Steuern vor allem der gut verdienenden Personen einzutreiben, die Renten nur dann auszuzahlen, wo sie berechtigt sind und das Renteneintrittsalter zu erhöhen. Richtig wäre: Nach einer vernünftigen Verwaltungsreform in Griechenland großzügig zu investieren. Das muss aber keinesfalls der griechische Staat sondern sollten vor allem private Investoren.

  • von Schneider Klaus

    Unser Sohn der seit 12 Jahren in der Thessaloniki lebt, berichtet uns: seit einiger Zeit ist der Flugplan mitteleuropäischer Linien nach Saloniki deutlich ausgedünnt und zeitlich so umgestaltet wurden, dass keine vernünftigen Anschlüsse nach und von Saloniki aus mehr möglich sind. Er selbst muss z.B. jetzt über Istanbul fliegen , um am frühem Morgen zu seinen Terminen in München , Zürich oder Luxembourg zu kommen. zu kommen. Zu- und Abflüge sind jetzt gleichmäßig über den Tag so verteilt, dass man trotz weniger Flüge mehr Personal einstellen mußte. Das ist nun aber kein Akt der Menschenfreundlichkeit. Alle diese Aktionen haben den Zweck, nachzuweisen, dass der früher profitable Flughafen jetzt unrentabel ist und so billiger an Fraport oder „Genossen“ verscherbelt werden muss! Ein Skandal ! Weiß das niemand oder hat niemand ein Interesse, dass solche Schandtaten aufgedeckt werden?

  • von Elisabeth Weigl

    Danke für das Video! Es ist ein Jammer, dass es immer nur ums Geld geht, das Elend der Griechen interessiert kaum jemanden! Ich bin schon seit einiger Zeit wütend auf die Banken, die Wirtschaft und die Politiker, die immer nur vom Sparen sprechen, selbst aber sehr gut leben und keine Vorstellung davon haben, dass manche Leute (z.B. die Pensionisten in Griechenland) mit € 600,- monatlich auskommen müssen und KÖNNEN! Ich hoffe, dass es eine Lösung gibt, die auf die Menschen ausgerichtet ist und nicht nur auf das Weiterbestehen von Banken und Handelsabkommen!

    • von Michael Kefalas

      BRAVO FUR DIESE SCHREIBEN LEIDER HABEN ICH ES HEUTE GELESEN BRAVO UND WIEDER BRAVO EFXARISTO

  • gut, übersichtlich, klar formuliert; das meiste war mir schon bekannt; ich denke, so etwas müsste so publik werden wie die „Info“ aus der Bildzeitung! Danke für das Engagement!

  • von wieso

    In Österreich läuft der Staat beim steuerpflichtigen Bürger jedem Cent hinterher, trotzdem haben
    wir in etwa gleich viel Schulden wie die Griechen. Hier wie dort könnte man fragen, wie auch bei der „Bankenkrise“, ja wo ist denn dass viele Geld gelandet?? Antwort auf diese Frage wird man keine bekommen, die Schurken haben schon mit einem endlosen Verwirrspiel dafür gesorgt, dass der naive Bürger keinen Durchblick bekommt. Früher hausten die Schaffenden in elenden Hütten, der Klerus und Adel in Palästen, welche vom armseligen Untertan finanziert wurden. Heutzutage funktioniert dieses System noch immer, nur hat sich die Größenordnung
    verbilliardenfacht. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

  • von Sepp

    Über die Kommentare muss ich mich schon wundern, vor allem über die der Experten.
    Es werden nur die Symptone beklagt und dafür die Schuldigen gesucht. Die wirklichen Ursachen benennt keiner: Die Klientelwirtschaft der Griechen, ein aufgeblähter Staatsapparat, eine unfähige, korrupte Verwaltung; Renten ab 55 etc und seit Jahren alles auf „Pump“ finanziert. Einen Schuldenschnitt gab es schon und demnächst weitere 86 Mia-Nachschub die sicher nur einige Zeit reichen werden – wann ist der „Nächste“ notwendig? Hier stehen die falschen am Pranger. Es kann nicht sein, Millliarden in das „Fass Griechenland ohne Boden“ zu pumpen, ohne dass sich dort die notwendigen Strukturen ändern. Ist es wirklich so abwegig, Hilfe mit der Forderung zu verbinden, den Laden Griechenland in Ordnung zu bringen? Das können nur die Griechen selbst. Ich halte es da mit Adenauer: „Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache daß sie es von anderen wollen“ Arme Griechen die das ausbaden müssen

    • von Klaus Jacobi

      Jo, der Sepp. Hat voll den Durchblick weil er ja in Griechenland lebt und das alles aus erster Hand berichten kann. Nach oben buckeln und nach unten treten ist hjalt einfacher, als sich die Materie mal von allen Seiten anzusehen.
      Erbärmlich.

  • von Klug, Werner

    Ich möchte mich bei Ihnen für diesen Beitrag bedanken. Dafür,dass Sie sich des Themas annehmen, und hier auch andere Ansichten Platz haben (in den Öffentlich-Rechtlichen ist das ja eher gleichgeschaltet) . Aufmerksam machen, auf das Leid, das die Bevölkerung dort erlebt. Dort wird deutlich, wie menschen-verachtend das doch auch alles ist. Als ob der Mensch, der in er Technik so nach Perfektion strebt – bzgl. des menschlichen Miteinander, nichts dazu lernt. Banken schließen!! – (das ist doch finsterstes Mittelalter). Zu sehen, wie sich die Bevölkerung demütigen lassen muss, zu sehen, wie sie an den Bankschaltern „kleben“ und hoffen, das Geld daraus kommt – und zu denken „der Teufel scheißt doch immer wieder noch – auf den dicksten Haufen“. Ist auch Krieg – nur mit anderen Mitteln (das Kapital ist überall – grenz-übergreifend). Ich erfeifer` mich hier ein wenig moralisch, dafür entschuldige ich mich -äh- nicht. Und möchte an Udo Jürgens und sein` „Grieschischer Wein“ erinnern). Salute

  • von Liselotte Schaefer

    Gesine Schwan hat es richtig gesagt: In den Wirtschaftswissenschaften gibt es in der Lehre keinen Pluralismus. In einer Welt, in der Überschuss produziert wird und so Wünsche geweckt werden müssen um die Ware absetzen zu können,würde das
    System,“ Wirtschaftswachstum um jeden Preis“, zusammenbrechen. Ich habe keine Hochschule oder Universität gefunden, zumindest nicht in Europa, in der ein anderes Volkswirtschaftssystem gelehrt wird. So geht das seit 70 äJahre oder sicher schon viel länger.
    Diese Phantasielosigkeit und Einseitigkeit bei den sogenannten Experten, schreckt mich seit Jahren. Um Professor für Volkswirtschaft zu werden, braucht man in Deutschland von der Einschulung ab, bis zum Ruf an eine Uni mindestens 22-24 Jahre. In dieser Zeit sollte es doch bei einem normal begabten Menschen möglich sein, kritisch zu hinterfragen, ob seine konservativen „Lehrmeisterspezialisten“ heute noch auf dem richtigen Weg sind, Wirtschaft für´s
    Volk zu lehren. Siehe Griechenland! L.S. 70 Jahre

  • von Hermi Stracke

    Hallo, ich habe diese Woche Monitor gesehen und war schon sehr irritiert und auch wütend.
    Wie kann ein Land seine Schulden zurückzahlen, wenn das erträglichste, der Tourismus, beschnitten wird, indem man z.B. die Aiports verkauft…..natürlich an Fraport Frankfurt….die dann die Gewinne einstreichen kann……Ich hatte so einen Hals!!!!! Diese s.g. Privatisierung ist ein Ausrauben der griechische Recoursen.
    Wovon sollen die dann Ihre Schulden zahlen??? z.B wird der Diesel in Deutschland auch subvensioniert für die Bauern—– warum soll Griechenland das denn abschaffen….???? ebenso diese enorme Erhöhung der MWSt……z.B. die Hotelsteuer…..wir schaffen sie ab und Grie. soll sie einführen???? Es ist schon ein Irrsinn….. Unsere Politiker sollten Ihre Hausaufgaben machen und nicht um das „Goldene Kalb“ die Banken tanzen!!! Aber die $Zeichen der Macht in den Augen unsere Politiker macht alles menschliche zunichte
    Ich bin kein Econom…..aber so geht man nicht miteinander um!

  • von Traudl

    An die Dame die behauptet, kein Deutscher hätte je einen Pfennig Geld an Griechenland bezahlt lügt.
    Ich habe GriechenlandAnleihen gekauft, Frau Merkel hat den Anlegern ständig versprochen, dass die Kleinanleger bei dem Schuldenschnitt nicht betroffen sind. Über Nacht waren die Anleihen 2/3 weniger wert. Die Dame soll die Behauptung zurück nehmen dann kann ich diesen Blog ernst nehmen.
    Das ein für allemal tut richtig weh.
    Traudl

    • von Claudia

      Na, die Dame hat schon recht, dass kein Deutscher bisher Steuern nach Griechenland bezahlt hat. Staatsanleihen zu kaufen, die dann im Wert sinken ist ja Ihr privates Risiko und hat mit dem Thema nichts zu tun. Wer Staatsanleihen kauft, tut dies ja mit der Absicht, um daran zu verdienen. So wie Deutschland den Griechen Kredite gibt, um daran zu verdienen. Da habe ich erlich gesagt kein Mitleid. Wie im Bericht gesagt wurde: Die derzeitige Politik wird gemacht, damit die Banken gerettet werden und an den armen Griechen noch verdient wird. Da geht es nicht darum einem Volk zu helfen und dessen Wirtschaft zu retten. Das müsste dann anders aussehen. Haben Sie mal Bilder aus der deutschen Nachkriegszeit gesehen? Wo wären wir denn heute, wenn es da nicht einen Marshall-Plan und internationale Wirtschaftshilfe gegeben hätte. Vom sich-tot-sparen kommt ein Land nicht wieder auf die Füße.

  • von André

    Grosser Dank an Campact, das ihr so eine Plattform bietet. Zu Griechenland: Ich ziehe meinen Hut vor dem Griechischen Volk. Habe die Gastfreundschaft und Lebensfreude (auch unter schwierigen Umständen!!) schätzen und lieben gelernt. Kein Staat, kein Land kein Volk hat so viel Vermögen, wie jetzt dem griechischen Volk fehlt – aber die Banken mit ihrem Spielgeld (gehört ihnen nicht mal, aber mit fremdem Geld lässt es sich fürstlich leben, kein Mensch braucht eine Bank !!! Die Menschheit gibt es länger als das Geld…. Jetzt wo sie sich verzockt haben (auch für grosse Banken keine Peanatts mehr) ist das Geschrei gross und sie müssen einsehen das die inkompetenten Politiker, die sie jahrelang veräppelt haben nun auch keinen Plan „B“ für sie haben. Also fängt man mit Drohgebärden an (Fehlinformationnen..was wäre wenn….alle haben Lösungen, aber nichts bewegt sich….) Warum ist Griechenland in der EU, wem nutzt die EU, ich hatte nie ein Problem mit Geldtausch wenn ich fremde Währungen bra

  • von S.Goebel

    In dem Buch „DieStaatsschulden Griechenlands“ von Prof. Schattschneider,heisst es: DieFinanzierung fremder Staaten verletzt das Vermögen der Bürger und ist staatswidrig. Wer einen Staat finanziert ,mussw auch dessen Politik bestimmen können.Die Politik eines fremden Staates zu bestimmen,ist eine grobe Verletzung der Souveränität des jeweiligen Staatsvolkes.Das betribt die Eurorettungspolitik.
    Die Griechen wehren sich dagegen,völlig zu Recht.Die Reformauflagen sind rechts-und sittenwidrig und folglich nichtig.Sie verpflichten die Griechen zu nichts.
    Die Schulden aus der Rettungspolitiksind „odious“und müssen daher nicht zurückgezahlt werden.

    Kein Staat darf einen anderen finanzieren,das widerspricht dem Grundprinzip der Finanzverfassung,das die Bürger eines Staates diesen mittels ihrer Abgaben finanzieren.
    Die Charta der Vereinten Nationen Art.2Nr. 1vom 12 Dezember 1974.schützt die Souveränität der Völker.
    Frau Merkel ,Herr Schäuble treten sie zurück.

  • von Peter

    Die Ursache ist – wie schon gesagt – unser Geldsystem. Und dieses ist ein Betrugssystem in Reinform, installiert um einigen wenigen eine „legale“ Möglichkeit zu eröffnen, immer mehr Kapital zu konzentrieren. Die Profiteure sind wenige, die Leidtragenden Viele. Fast jeder Mensch realisiert das irgendwann in seinem Leben. Dazu ist Detailwissen gar nicht nötig, es reichen offene Augen. Von seiner Größe her, ist es ein weltweites mafiöses System. Von seiner Rücksichtslosigkeit und Brutalität her ebenso. Keiner sollte glauben, dass Herr Tsipras und seine Regierung frei und nach seiner Überzeugung handeln könne. Ebensowenig wie europ. Politiker. Mafiösen Strukturen arbeiten mit Erpressung. Sie setzen Ihre unvorstellbaren Kapitalressourcen ein, um die Entscheider zu kaufen, auszubooten, zu verunglimpfen usw. Hier geht es nicht um unterschiedl. nationale oder ethnische Mentalitäten, Leistungsfähigkeit oder Produktivität. Hier geht es um eine Agenda und deren Umsetzung durch eine kleine Elite.

  • von Peter

    Keiner meldet wieviel Zinsen die Griechen set dem Beitritt zm EURO bezahlt haben!

    Niemnad interessiert sich für den wirtschaflichen Schaden den die Griechen tragen müssen weil die Russen ausbleiben !

    Die Russen haben Griechendand nichts getan !

    Die Griechen sind wie die Russen Orthodox !

    Teile Griechenlands ein Nato-Mitglied sind von der Türkei (ebenfals ein Nato-Mitglied) besetzt (Zypern)

    Daher die grossen Militärausgeben die eigentlich die Nato tragen müsste !´´

    Inressiert aber NIEMAND in der EU/NATO

    -eter

  • von Volker Plass

    Ds Video ist insgesamt ausgewogen. Es fehlen stichhaltige Vorschläge, wie es weitergehn soll und auch Hinweise, warum man in Griechenland den Euro eingeführt hat. Die Drachme wurde bei Einführung des Euro zu hoch „aufgewertet“, was nur den Importen und damit vor allem den Exporteuren aus Deutschland, Frankreich, Großbrittannien genutzt hat.
    Es fehlt ein Hinweis, dass alle politischen und wirtschaftlichen Entscheider bereits 2002/2003 wussten, dass sich Griechenland zu stark verschuldete,dass Griechenland die höchste Zahl an Panzern in Europa bezogen auf die Bevölkerung hatte, dass durch Klientelpolitik das meiste Geld versickerte. Das haben sie im Interesse weiterer Exporte nach Griechenland verschwiegen.
    Was ist billiger als Grexit und Schuldenerlass? Letzterer ist unausweichlich. BRD hat als wohlhabendes Land vor wenigen Monaten die letzte Rate der Reparationszahlungen aus dem Versailler Vertrag ( 1918!!) gezahlt, die1953 schon mindestens halbiert wurden.

  • von Bögl Ilse

    Obwohl ich der Nachkriegszeit angehöre, schäme ich mich für die verhängnisvoll populistischen.Äußerungen vieler Deutscher. Vielleicht hätte doch lieber der Morgenthau-Plan umgesetzt werden sollen!
    Tsipras hat einen mutigen Markstein gegen die Macht des Kapitals gesetzt. Die hasserfüllten Reaktionen zeigen, dass er einen wunden Punkt des Establishments getroffen hat.
    Ilse Bögl

    • von Ullrich

      Danke, sehr geehrte Frau Bögl! Dies ist kurz gesagt, die ganze Wahrheit. Nicht die Politik bestimmt unser gesellschaftliches Handeln, sondern ausschließlich das Kapital mit seinen hässlichen Auswüchsen. Nur einge Wenige profitieren weltweit davon, der Rest der gesamten Gesellschaft – egal ob im Süden oder Norden, verarmt immer mehr. Es ist der soziale Niedergang und Zerfall der Demokratien! Warum hat Niemand aus der Weltwirtschaftskrise des 20.Jahrhundert gelernt? Wir kommen wieder dahin und dann waren wieder die Deutschen an allem Schuld! Ich schäme mich für das unsoziale Klima in unserem Land.

  • von Helmut Hau

    Nachsatz: Hat jemand den Film „Die Spur der Troika“ gesehen? Heißt jetzt zwar „die Institutionen“, aber vielleicht geben ja diverse Mediatheken noch was her…

  • von Helmut Hau

    GR hat – wie alle „geretteten“ Südländer Zypern, Portugal, Spanien, sowie Irland (und im übrigen auch die „geretteten“ Banken) – nur getan was von ihnen erwartet wurde: Renditen beschaffen. Schulden machen/Kredite aufnehmen (auch Spareinlagen sind geliehenes Geld). Jedoch die genannten Staaten waren von jeher dazu verdammt, mit den Krediten nicht frei wirtschaften zu können.
    Die Bankenschulden wurden vergemeinschaftlicht bzw. „weggebucht“ (-> Bad Banks), die Staatsbesitze hat man „verschleudert“ – wie aktuell bei den griechischen Flughäfen, Häfen, Infrastrukturen im Gange.
    Diese Länder werden die nächsten Jahrzehnten keinen Fuß mehr auf den Boden bekommen. Zuletzt mal wieder was von den Banken/Finanzinvestoren gehört?

  • von SusanneW

    Ja!!!!!! Das ist zumindest ein ganz erheblicher Teil der Wahrheit, finde ich! Dass ein ureuropäischer Staat ein funktionierendes Steuersystem haben sollte und nicht bei hohem Schuldenstand übermäßig hohe Rüstungsausgaben pflegen sollte (um alte Militärkreise zu befrieden??), sind m.E. allerdings auch zugehörige Facetten. Eine Besteuerung der hohen Einkommen und eine Kontrolle der außer Landes gebrachten Vermögen (Steuerabkommen mit der Schweiz) muss m.E. erfolgen – aber v.a. eine tatsächliche Hilfestellung für die Menschen und die zukünftige Wirtschaft des Landes – statt für die Banken, die Kredite ausgereicht haben trotz Wissens um die Situation in Griechenland, und die immer noch daran verdienen! Wo ist das Wirtschaftskonzept der EU für Griechenland? Wo sind die Investitionen, die den südeuropäischen Ländern zB im Energiesektor helfen könnten, eine Infrastruktur aufzubauen, die sie selbst und ggfs. weitere Nachbarstaaten zB mit Solarenenergie versorgen könnte?

  • Hat denn niemand „Die Schock-Strategie“ von Naomi Klein gelesen??? Ein sehr gut recherchiertes Buch, das zeigt, in welcher Tradition Merkel und Schäuble stehen. Der neoliberale Wahnsinn hat System und grassiert überall und schon seit langer Zeit. Kolonialismus 2.0…

  • von Jürgensen

    Hallo Chris,
    ich finde es sehr gut, wie das Video zusammengestellt ist!
    Die Stimmungsmache gegen Griechenland ist nicht mehr zu ertragen. Man muss sich schon dafür schämen, dass Politiker wie Schäuble und seit einiger Zeit leider in verschärftem Maße auch Gabriel die hingehaltenen Mikrofone vieler Medien nutzen, um die permanent wiederholten Sprüche wie „jahrelang über ihre Verhältnisse gelebt“ oder “die Griechen sollen endlich ihre Hausaufgaben machen!“ unter das Volk zu bringen. Wo bekommt man noch andere, sachlich fundierte „Gegen“-Meinungen zu hören, zu sehen oder zu lesen, um sich selbst eine wirklich eigene Meinung bilden zu können? Wir waren jetzt zwei Wochen auf Kreta; die einzige lange Schlange vor Geldautomaten dort bestand aus gerade mal fünf Leuten, Wechselgeld gab es immer problemlos und vor allem: Griechische Menschen begegneten uns ausnahmslos mit ihrer aufgeschlossenen Gastfreundschaft!
    Bitte mehr von Argumenten der Vernunft, wie sie in diesem Video sichtbar werden!

  • von Austrix

    Banklizenz für den Privatisierungsfonds!

    Für jeden griechischen Bürger sollte ein Euro in das Eigenkapital der Bank einbezahlt werden. Dafür erhält jeder Bürger eine Stammaktie.

    Danach sollte das zu privatisierende Staatsvermögen in die Bank eingebracht werden.

    Die Bank könnte ihre Assets (50 Mrd. Euro) als Sicherheit bei der Notenbank hinterlegen und und mit Notenbankkrediten (0,05%) griechische Staatsanleihen (2 % Zinsen) kaufen. Der Staat kauft mit dem Erlös aus dem Verkauf der Anleihen die griechischen Staatsanleihen beim IWF, EZB, etc. zurück.

    Warum macht man das in Griechenland/ Europa nicht?

    Quelle:

  • von E. Renelt

    Auch in Deutschland sind Schulden mit Zinsen zurückzuzahlen. Als ich mein Eigenheim erwarb, musste auch ich mich dazu verpflichten, wobei die Zinsen um ein mehrfaches höher waren, als die Griechen heute bezahlen müssen. Um das leisten zu können, mussten andere Ausgaben gekürzt werden. Das nennt man gemeinhin sparen. Wenn das etwas mit „Wirtschaft abwürgen“ zu tun hat, wie viele „Experten“ behaupten, sollten sie selbst einmal einen Kredit beantragen. M.E. ist ein „Grexit“, wie Schäuble ihn fordert (mir scheint er ist der einzige, der das Gehirn eingeschaltet hat und nicht den Bauch), die beste Lösung. Nach dem Ausscheiden ist man nicht mehr an EU-Regeln gebunden und kann dann notleidende Menschen (nicht die reichen Absahner) in Griechenland anderweitig unterstützen. Und dazu gibt es bei einigem Nachdenken viele Möglichkeiten.

    • von Volker Plass

      E. Renelt,
      sie vergleichen private Schulden mit Schulden eines Staates, der in Europa in der Euro-Liga mitspielen wollte.
      In der Euro-Liga gab und gibt es noch Gewinner, die mit den Exporten ihrer Unternehmen in andere Länder gut fahren und dabei die Politiker nicht darauf achten, ob dies auf Dauer für den Schuldner und für Europa sinnvoll ist.
      Es kann ein Grexit sinnvoll sein, oder aber der Euro bleibt, das kann ich nicht beurteilen.
      Jede Bank, und das gilt hier für alle beteiligten Finanzminister der Euro-Zone, kann einen Schuldner für insolvent erklären und ihm damit seine Schulden erlassen, die dann abgeschrieben werden zu Lasten des Vermögens der Bank. Wenn die Bank (=die Euro-Länder) eine zukunftsfähige Politik machen will, muss sie die Staatsschulden erlassen oder zumindest deren Tilgung auf lange Zeit aussetzen. Dann und nur dann haben sie das Recht von dem Schuldner Griechenland Reformen zu verlangen, die z.B. weniger Rüstungsausgaben und Reichensteuern bedeuten könnte.

    • von Wolfgang Förster

      Wenn ich für mein Eigenheim einen Kredit aufnehme, sind das Verbindlichkeiten keine Schulden, da ja die Bank dafür einen Gegenwert erhält. Den Eintrag im Grundbuch. Es werden sich in Deutschland auch nicht viele Banken finden die ohne genaue Prüfung meiner Möglichkeiten mir einen Kredit geben werden. Sollte sie es doch tun trägt sie (die Bank) das Risiko und nicht etwa mein Nachbar oder Arbeitskollege. Genau das aber sehen wir gerade in Griechenland. Die Banken, überwiegend aus Deutschland und Frankreich haben, wahrscheinlich ohne genauere Prüfung oder aber für die Kassen von Rüstungskonzernen (Kauf von U-Booten) an die Griechiche Vorgänger Regierungen (Schwesterparteien von CDU und SPD) Kredite vergeben. Allerdings hat es die Banken Lobby geschafft, mit Hilfe der Deutschen Regierung und mit Wissen von Herr Schäuble diese Risiken auf den Steuerzahler (Übernahme der schlechten Kredite durch den Staat) abzuwälzen. Die schwäbische Hausfrau hätte sich so nicht über das Ohr hauen lassen.

  • von Eva

    Danke für die vielfältigen Beiträge. Die Krise hat sicherlich sehr viele Väter bzw. Mütter und ich bin überzeugt, dass es kaum möglich sein wird, diese Komplexität in einem überschaubaren Rahmen abzubilden. Das Volk außen vor zu lassen, halte ich für gefährlich, denn: „Es ist die Urversuchung aller Politiker, ihren Wählern das ‚Rendezvous mit der Realität‘ zu ersparen, um sich Stimmung und Stimmen zu erkaufen“. So gesehen verdient sich jedes Volk die eigenen PolitikerInnen, zumindest in einer Demokratie. Wir leben alle in den Wohlstandsländern in keinem ausgeglichenen monetären Haushalt meint zumindest JD.

  • von Nick Neumann

    Die eigentliche Katastrophe ist m.E., dass GR zu lange herumjongliert hat, und nun nicht mehr als souveräner Staat entscheidet, vielleicht nicht mehr kann.
    Es ist m.E. eine Katastrophe, dass die Bevölkerung in einem Referendum gegen das Sparpaket stimmt und die Regierung genau dieses Paket und Schlimmeres wider der eigenen Überzeugung und dem Votum der Bevölkerung annimmt.
    Es ist eine m.E. Katastrophe, dass alle Welt sich nun das Maul zerreisst, wie böse die Deutschen oder der IWF sind, statt das endlich Lösungen für das griechische Volk entwickelt werden, die auch bei den Bevölkerungen anderer Länder komunizier- und durchsetzbar sind.
    „Ach ihr Armen“ und Schuldenschnitt betrachte ich jedenfalls nicht als Lösung.

    Was die CDU/CSU (oder AfD etc.) zum Thema Griechenland teilweise verzapfen, finde ich zum Kotzen. Aber so ist das eben in einer Demokratie: im Parlament sitzt ein Abbild der Bevölkerung, also auch Idioten. In Berlin wie auch in Athen.

  • von Nick Neumann

    Und schlussendlich hat auch Syriza an den Missständen nichts geändert, sondern die Lage noch dadurch verschärft, dass Varoufakis und Tspiras eine leichtsinnige, egozentrisch-eitle Politik der Unberechenbarkeit und des Populismus gefahren haben.
    Musste sie vieleicht, weil sie ja nicht allein regieren, sondern mit den Nationalkonservativen (also, den greichischen).

    Nach wie vor hat GR einen Militäretat von 4 Mia. Euro.
    Nach wie vor steht die Steuerfreiheit für Schiffseigner in der griechischen Verfassung.
    Nach wie vor ergeben Kontrollen, dass beispielsweise Umsatzsteuer zwar gern von den Kunden kassiert, aber nur sehr ungern ans Finanzamt abgeführt werden.
    Nach wie vor werden in GR nur die einfachen Leute mit Sparmaßnahmen belastet.
    Und so weiter.

  • von Nick Neumann

    Dass insbesondere Abgeordnete der CDU/CSU gern mal auf jeden rechtspopulistischen Zug aufspringen, der ihnen EMNID-Forsa-Allensbach-Punkte verspricht, ist auch nicht neu.

    Und die Griechenlandkrise begann mit der Wirtschaftskrise 2008?
    Ich lache mich tot.
    Die Griechenlandkrise begann damit, dass Griechenland anscheinend nie versucht hat, ein halbwegs modernes Staatswesen aufzubauen (Steuerverwaltung und -beitreibung, Grundbuch- und Katasteramt, Abschaffung der Steuerprivilegien für Schiffseigner etc,).
    Warum nicht? Weil die vorherrschenden Parteien sich mit Posten und Geldgeschenken Wählerstinmen gekauft, den Staat so ausgeplündert und ihre Klientel mit den fettesten Brocken versorgt haben.
    Immer gewählt von … ta-da … der griechischen Bevölkerung.

    Weiter ging das Drama mit dem Eintritt in den Euro, den die Griechen mit gefälschten Bilanzen erwirkt haben. Natürlich haben alle anderen EU-Staaten gern weggesehen, aber das hilft ja bekanntlich nichts.

  • von Oskar

    Hat eigentlich mal jemand nachgedacht wer nach der Militärregierung in Griechenland an der Regierung war? PASSOK (= Sozialisten, der Rechten SPD nahestehend) und ND ( = Konservative, der CDU oder eher der CSU nahestehend) haben sich in regelmäßigen Abständen abgewechselt. Beide Parteien wurden von ihren internationalen Freunden unterstützt. Beide Parteien sind durch und durch korrupt. Wenn ein Wechsel in der Regierung geschah wurde jedesmal der gesamt Staatsapparat ausgetauscht. Die eigenen Leute wurden so versorgt; die anderen in Rente geschickt. Nach der nächsten Wahl kamen andere an die Posten. Fachwissen war nie!!! gefragt, nur das Parteibuch. Die Parteien gehörten je einem Familienclan. Gelder der EWG, der EG und später der EU flossen irgendwo hin aber nicht zu Wohle der restlich Mehrheit der Bevölkerung. Jetzt wurde es brenzlich und man brachte schleunigst sein Geld ins Ausland. „LINKS ist schlecht. LINKS darf keinen Erfolg haben“ so ein Politiker der CDU. Armes EUROPA.

  • Hallo, Herr Methmann, vielen Dank für diesen sehr erhellenden Beitrag. Als kleiner Beitrag zur Qualität der Präsentation desselben hier noch mal mein Hinweis: Im Anreißertext ist „Viele glauben: Selber Schuld“ falsch geschrieben, richtig ist „Viele glauben: Selber schuld“. (Nix für ungut!!)

  • von Gerhard Miksche

    Der Beitrag von Chris Metmann ist meiner Meinung genau so einseitig wie die Meinungsmache der Medien. In einer Demokratie hat die Bevölkerung immerhin die Möglichkeit, Politiker ans Ruder zu bringen, die den Zustand der Dinge verändern. Der Mangel an Einsicht der Wähler, von denen ein Grossteil an der Schuldenmache direkt oder indirekt beteiligt waren, ändert nichts an deren Verantwortung. Griechenland hat sich ein Jahrzehnt land einen Lebensstandard auf Pump geleistet, der hoch über dem der 90-Jahre lag. Dass die Reichsten in grösserem Masse daran partizipierten, ist nicht zu bestreiten. Es wäre aber jederzeit dem Wähler möglich gewesen, dies auf politischem Wege zu ändern. Neulich lass ich, dass der griechische Staat noch immer die Löhne der ca. 11000 Popen bezahlt. Dabei ist die griechisch orthodoxe Kirche der grösste Grundbesitzer Griechenlands. Ein Grundbuch gibt es noch immer nicht, trotz dass das Fehlen eines modernen Katasterwesens schon vor Jahren bemängelt wurde.

    • von Heubüschl Peter

      oh Herr Miksche, wie in Deutschland…mit den Kirchen

    • von UteConstantinou

      Herr Miksche…ich kenne nun Griechenland noch während der Junta…und danach. Griechenland war nach dem Krieg (und nach dem Osmanischen) wirklich sehr arm..ich spreche vom Volk, nicht von den wenigen superreichen Reeder…wie Onassis…(es gibt in den restlichen EULändern/u.Deutschland..bestimmt viel mehr Millionäre/superreiche) ..mit dem entstehenden Tourismus ergab sich ein gewisser Wohlstand das Volk..was nicht zu vergleichen ist mit dem Wohlstand Deutschen Bürgern nach dem Krieg. Vom Tourismus profitierten nicht nur die die Hotelketten, sonder auf den Inseln jeder, der ein Privatzimmer (einfach ) vor allem an die Rucksackreisenden, vermieten konnte. …also wirklich reich war das Volk eigentlich nicht..!auch Griechen hatten mehrere jobs..Eltern haben meistens gespart, dass ihre Kinder studieren konnten..!!…ohne EU war das Essen günstig auf dem Wochenmarkt oder direkt beim Bauern zu kaufen…mit dem Euro musste man 3x soviel ausgeben fürs essen.. jetzt Hartz Empfänger Schande

  • von Dustin Siewert

    Eines verstehe ich nicht: Der Mann im schwarzen Pulli meinte, dass die Schulden von privater Hand in öffentliche Hand gewandert sind. Demnach müsste das Hilfsgeld aus Steuerzahlerhand stammen. Die Frau danach sagt aber aus, dass das Hilfsgeld Kredite von anderen Banken sind, die unser Staat weiterreicht. Demnach stammen sie nicht aus öffentlicher Hand oder?

  • von Luzifer

    Vorgang der Griechenland-Misere:
    – Warenangebot
    – Erwerbswunsch wecken
    – Wunscherfüllung scheitert daran, dass sich der Interessent den Kauf
    nicht leisten kann
    – Wie kann dem Kaufinteressenten der Kauf trotzdem ermöglicht werden?
    – Regierungsvertreter verhandeln über den Kauf
    (von wem wurden sie dazu beauftragt?)
    – Es werden Kreditgeber hinzugezogen
    – Kredite werden auf Grund der Garantie eines Staatswesens vergeben
    (die Bevölkerung haftet für diese Kredite)
    – die Bevölkerung kann diese Kredite nicht bedienen und bricht unter
    der Krediterfüllungslast zusammen
    Es kann nicht sein, dass die arbeitende Schicht eines Volkes für die
    Geschäftemacherei einer vorgeblich dafür gewählten Führungsschicht
    gerade stehen muss. Das Kreditgeschäft war von vornherein gegen die
    Interessen der Bevölkerung angelegt und war deshalb sittenwidrig.
    Nachbemerkung: Der Parteien-Demokratismus hat nichts mit Demokratie
    zu tun

  • von Herbert Seisenberger

    In Art. 2 Abs. 1 Satz 1 des Vertrages über die Europäische Union wird als erstes die Achtung der Menschenwürde genannt. In Art. 1 der Charta der Grundrechte der EU heißt es, die Würde des Menschen ist unantastbar. Müsste dann nicht das Ziel jedes Handelns sein, dass es auf das Wohl des Menschen ausgerichtet ist und ihm auch dient? Stehen aber die Interessen des Menschen wirklich im Vordergrund? Diese Frage sollte eigentlich immer die erste Frage bei Entscheidungen sein. Wird das umgesetzt und gilt, ohne den Menschen läuft nichts?

  • von Dietrich Frahne

    Ihre Darstellung teile ich zu 100 %! Auch wenn man früher mal verleitet wurde, „über seine Verhältnisse“ zu leben – dabei fragt sich; wer denn?- mit Hungersparen lässt sich kein Wirtschaftswachstum erzeugen. Man wird um einen (für alle bitteren) Schuldenerlass nicht herum kommen und mit neu geordneten Finanzregeln beginnen müssen – die Chance sollte man den Griechen geben.

  • von Janine Behrens

    Unser Debatten-Beitrag zu Griechenland hat Wellen geschlagen – mehr als 700 Kommentare hier im Blog und viel Austausch in den sozialen Netzwerken. Die Krise bewegt. Aber auch die Experten in unserem Video können nicht alle Fragen zur EU-Griechenland-Krise beantworten – sie leisten einen Teilbeitrag zur öffentlichen Debatte. Die am häufigsten gestellten Fragen und Kommentare der letzten Tage haben wir hier zusammengefasst: https://blog.campact.de/2015/07/griechenland-die-krise-bewegt/

  • von Saure

    Hellas…

    Ich weiss nicht was dieser Hexentanz soll..
    Es werden doch nur die Intressen der Oberen 10.000 geschützt.
    Seit 5 Jahren Hilfen, die die, die das Land dahin getrieben habe wo es jetzt ist und sich persönlich daran bereichert haben nicht ein mal zur Kasse gebeten haben.
    Hier wird versucht das Harzt4 system umzusetzen.
    Die Reichen zu schützen und den Rest die Zeche zahlen zu lassen…
    und in wirklichkeit geht es doch jetzt nur noch um die Angst das das was die Griechen jetzt machen, Ihr erspartes vom Konto zu holen, sich in der EU durchsetzt. Denn wekk alle das machen ist das Bankensystem am Ende, da keine Bank die Einlagen der Einlegen herrausgeben kann.
    30-40% würden dazu reichen das System als das zu entlarven was es ist.
    Ein Schneeballsystem..
    Gewinne privatisieren…
    Verluste sozialisieren…
    Es heist ja nicht um sonst Bürger(bürgen)…

    PS: Wer Rechtschreibfehler findet darf diese behalten

    • von Renate Gebhard

      Hallo!

      Das sehe ich ähnlich!
      Ich hatte bezüglich der ganzen Debatten in den letzten Monaten mir nicht erlaubt, eine Meinung zu bilden. Das wollte ich mir nicht anmaßen. Aber ich ging davon aus, dass – wie immer – die ärmere Schicht (wie in Deutschland auch und überall) hier den Kürzeren zieht. Bei einer Radio-Reportage heute fragte ich mich, wie man so ignorant und arrogant sein kann, einen Sparkurs aufzuzwingen der im Fiasko enden muss und an der total falschen Stelle ansetzt. Nichts habe ich gehört davon, dass die zur Kasse gebeten werden, die mehr Geld haben. Oder dass irgendwer freiwillig Hilfe angeboten hätte. Wirkliche Hilfe. Mein Gefühl sagte mir, dass dies was gerade diskutiert wird, der falsche Weg sein muss und Euer Video bestätigt mich darin. Warum ist mir das klar, wo ich weder Wirtschafswissenschaften noch Politik studiert habe? Wo ist der gesunde Menschenverstand der Machthaber hin?

    • von Förster

      genau !

  • von Hubert, Werner

    Ein wichtiger, kurzer und dennoch inhaltsreicher Film – von Fachleuten, die ihre persönliche Meinung vertreten und nicht durch Parteibindung am selbständigen Denken behindert sind. Um eigenes Wissen zu verbessern, empfehle ich 3 Bücher: 1. Harald Schumann „Die Globalisierungsfalle“, 2. Naomi Klein „Die Schockstrategie“, 3. Ernst Wolff „Weltmacht IWF – Chronik eines Raubzuges“. Wenn man sich zusätzlich mit TTIP befaßt, versteht man sehr gut, wie übel man Griechenland mitspielt, genauer gesagt der arbeitenden Bevölkerung und den Rentnern (nicht den Oligarchen, nicht vielen Politikern der vergangenen Regierungen, nicht den Banken). Daß in den Medien die Politik der Frau Merkel überwiegend gelobt wird, macht einen fassungslos (als wenn zwanghaftes Sparen zu einem Wirtschaftsaufschwung führt).

  • von AllesNEU

    Ich finde die Rolle und die Medienpropaganda in Deutschland derzeit einfach nur noch unerträglich. In ganz Europa bricht die politische Mitte weg und Populisten jeder Coleur haben Hochkonjunktur. Für mich eine klare Reflektion der allgemeinen Unzufriedenheit und Unsicherheit wie es mit dieser Welt weiter gehen soll. Ich denke es wird Zeit sich endlich einzugestehen, dass das ewige Mantra vom „freien Markt“ mit seinen nicht erfüllbaren perfekten Voraussetzungen und Wachstums- und Konsumzwang auf Kosten anderer ím Angesicht der globalen Herausforderungen einfach nicht mehr tragbar ist. Wir haben ein Monster geschaffen und die wenigsten Politiker können überhaupt noch „outside the box“ denken . Was in Griechenland, Spanien und Portugal passiert ist ein Veränderungsprozess und eine Diskussion, die wir dringend brauchen, wenn uns etwas daran liegt ein Europa zu sein, dass mehr Werte als reine Fiskalpolitik teilt. Mein Europa sieht anders aus und sollte der Welt zeigen; es geht auch anders.

    • von yutica canal

      unerträglich – dieses wort hat mich zur vorliegenden antwort bzw. bemerkung veranlaßt. diese politik, diese medien, was da in der welt vor sich geht – das finde ich – unerträglich. ich bin ziemlich pessimistisch eingestellt: der kapitalismus hat sich auf allen ebenen durgesetzt und damit eine wachsende unmenschlichkeit, verrohung und brutalität. wie schon der gute marx richtig feststellte: sozialismus/kommunismus oder barbarei. letzteres ist eingetreten und es gibt wenig anzeichen für eine umkehr. die oppositionellen kräfte sind viel zu schwach….
      y.c.

    • von Ziebeil, Rolf

      Eine Regierung sollte auf das Wohl seines Volkes bedacht sein. Sicherlich braucht man zum regieren Geld, und die Wirtschaft als Partner, man sollte aber nicht die Exekutive dem Kapital anheimstellen. Das Bruttosozialprodukt eines Staates sollte für ei sozialgerechtes Wachstum – im ethischen Verständnis – dazu dienen, Ungleichheiten zu nivellieren.
      Leider gibt es derzeit kein Staat dieser Erde – bis aufn den der Eingeborenen in entlegenen Regionen , wie in dem Amazonas – welcher dieses zu praktizieren in der Lage wäre.
      Raubbau am Volksvermögen mit staatlicher Subvention sind gang und gäbe. Somit können Niedergänge auch von
      Staaten durchaus im Interesse mancher Einflussreichen sein. Andersdenkend – Querulanten – haben derzeit keine
      Konjunktur.
      R.Z..

    • Das Mantra vom „freien Markt“ ist für unsere Zukunft sehr schädlich, wo wir doch keine Freiheit in der beliebigen Verwendung von Ressourcen haben. Was wir eigentlich momentan wirklich machen, ist ==> wir arbeiten für das Wohl der Konzerne und deren Aktionäre, aber nicht für unser Wohl. Da gibt es jetzt eine neue Bewegung für die „GEMEINWOHL-Ökonomie“ (ATTAC, Christian Felber), die genau da ansetzt und neue Bewertungen des Wirtschaftslebens einführen will – hin zu mehr solidarischem Handeln und dem Wohl der Gesellschaft und nicht dem Wohl der Aktionäre.
      Diese neue Richtung würde ein neues positives Ziel setzen, das nicht im Widerspruch zu den Menschenrechten, zur Ausbeutung der Natur und zu einer Zerstörung unseres Planeten führt.
      Dazu passt auch die Bewegung zum Grundeinkommen.
      Dann kann ein Herr Strache in Österreich nicht mehr von den bösen Immigranten reden, die uns was wegnehmen wollen – denn es nehmen uns die Aktionäre weg.

  • von Reinhard

    Ich verstehe diesen Beitrag zu Griechenland ehrlich gesagt nicht!!!
    Wenn ihr von Campact Einfluss nehmen wolltet, macht ihr das doch bevor Beschlüsse fallen.
    Das ist nur noch einseitige Meinungsmache und ändert nichts mehr und den Griechen ist damit auch nicht geholfen.

    • von Thomas Teichmann

      Diesen Beitrag kann ich gut verstehen.
      Ich habe selbst seit Anfang Januar daran gedacht, eine Aktion für eine sinnvolle Unterstützung Griechenlands und gerechte Reformen bei Campact anzuregen. Allerdings, mir fiel nicht ein, was für eine Aktion das hätte sein sollen, und ich kam zu dem Schluss, dass das die Möglichkeit einer Kampagnen-Organisation übersteigt.
      Trotzdem finde ich es gut, dass auf der Blog-Site diese Informationen jetzt verbreitet werden, denn die Reichweite von Campact dürfte Leute erreichen, die vieles noch nicht geahnt haben.
      Was auch hier noch zu kurz kommt: Es geht auch um einen Raubzug großer Konzerne, die im Zuge der erzwungenen Privatisierungen zu Bruchteilen der realen Werte an Staatseigentum kommen werden. Da ist es der Troika dann nicht so wichtig, dass der Staat Kasse macht, wenn nur die Auftraggeber von Goldmann, Deutsche Bank, Fraport etc. ihren Profit sichern können.
      Wer glaubt denn, dass wir „die Griechen“ retten ?
      Gruß – Thomas

  • von Lara

    Dieses Video stellt lediglich die Meinung von Personen dar, die bekannt für Ihre Stellung zu diesem Thema sind. Es klärt nicht auf und trägt auch zu keiner Lösung bei.

  • von Josef Stadlmaier

    Ich danke für den Beitrag und freue mich, da genau dies auch sei längerem meine Meinung ist. Die deutsche Bevölkerung wird absichtlich getäuscht und teils fehl informiert.

  • von T.F.Schmitt

    Ich habe selten so tendenziöse Meinungen gehört. Ja, die deutsche Medienlandschaft berichtet nicht gerade immer fai über Griechenland, ja, man muss auch alternative Heilmethoden diskutieren, aber hier werden aus meiner Sicht die Ursachen der Krise sehr stark verzerrt dargestellt. Ich beschäftige mich ebenfalls seit Jahren mit diesem Thema, aber die hier gehörten Meinungen (Journalisten, und schon gar ein so ausgewählter Kreis, gehören für mich nicht zu den zitierten Fachleuten) sind zum Teil denn doch stark vereinfachend und voreingenommen.

  • von Susanne

    Das Video zeigt auch, dass nicht alle Medien ein ähnliches Bild der Krise zeichnen – schießlich kommen einige Journalisten zu Wort. Interessant finde ich den Hinweis von Gesine Schwan, dass die deutschen Wirtschaftswissenschaftler einseitig das Geschehen interpretieren – in Deutschland gebe es in dieser Fachdisziplin keinen „Pluralismus“. Das finde ich erschreckend.

    • von Ruth, Steuerberaterin

      Die seit Anfang des Jahres herrschende Regierung gehört dem linken Spektrum an Weshalb traut sie sich nicht, die Privilegien der reichen Reeder anzutasten? Anscheinend besteht eine gesetzlich garantierte Bevorzugung, die die Steuerzahlung dieser Personen in Griechenland minimiert. Warum lässt sich dieses Gesetz nicht zugunsten der Steuerkasse ändern?? Bestehen schon wieder Abhängigkeiten?
      Die Lohn/Gehaltsquote des griechischen Staates , liegt bei 75 % des Gesamthaushaltes, in Baden -Württemberg beträgt diese 45 %.
      In Berlin kauften reiche Griechen die teuersten Wohnungen.
      Lt. Beitrag im Deutschlandfunk hat Nordrhein-Westfalen den Vorgängerregierungen angeboten, Steuerfachleute und insbesondere Steuerfahnder ausbilden. Keine Reaktion! Es gibt Steuerfahnder griechischer Herkunft in Deutschland, so dass das Sprachproblem nicht besteht.
      Erst nach Drängen, hat Tsipras eingewickelt, dass dieser Austausch erfolgt

  • von ischsfi

    -> Fortsetzung
    12. Herr Tsipras hat vermutlich Besuch erhalten von freundlichen Herren, die ihm erklärt haben, dass er entweder mitspielt oder beim nächsten fingierten Teroranschlag unter den Opfern sein könnte. Hierfür spricht auch der Abschied von Varoufakis, den ich übrigens für ziemlich integer halte. Interessant ist sein erstes Interview nach dem Rücktritt, das im Internet zu finden ist.
    13. Außerdem sind sich Frau Merkel und Herr Schäuble wohl nicht bewusst, dass das deutsche „Wirtschaftswunder auch nur durch einen Schuldenschnitt ermöglich wurde!

    Ich bin dafür, dass Griechenland nach einem Staatsbankrott in der Nato bleibt und seine Drachme wieder einführt. Nur dadurch sind schlimme Dinge wie Aufstände und Bürgerkrieg in Griechenland vermeidbar. Wenn die Menschen keine Perspektive mehr haben, dann fangen sie an zu randalieren.
    Im Übrigen sollten die Geschehnisse in Griechenland genau beobachtet werden, es könnte sich um die Blaupause für Resteuropa handeln!

    JS

  • von ischsfi

    -> Fortsetzung
    8. Wenn Griechenland im EURO bleibt wird es dort Armut und Elend auf lange Zeit geben. Griechenland kann die Schulden nicht zahlen. Einzig ein Schuldenschnitt könnte helfen.
    9. Mit einem Staatsbankrott und anschließender Wiedereinführung der Drachme hätte Griechenland bald wieder etwas Spielraum, es gäbe zwar auch Not und Elend, aber m. E. bei weitem nicht für so lange und vor allem mit einer reellen Chance zur Gesundung. Selbst wenn die Drachme als Parallelwährung eingeführt würde, wären die Chancen ungleich besser.
    10. Das bisher betriebene finanzielle Waterboarding mit billigen Krediten für Griechenland war die Vorbereitung des augenblicklichen Coups. Jetzt hatten sich die Griechen an billige Kredite gewöhnt – dann zieht man die Zügel an und holt den IWF und die Weltbank als Inkassobude mit ins Boot – dann kann man das Volk ausrauben.
    11. Die griechischen Oligarchen gehen mit dem Geld in Deutschland Grundstücke und Firmen kaufen.. -> Fortsetzung

  • von Silke Jehnert

    Als Ursache der Krise in Griechenland werden genannt: Korruption, Vetternwirtschaft, kein ordentliches Steuersystem.
    Maßnahmen zur Bekämpfung der Krise: Kürzungen nur im sozialem Bereich bei Gehälter, Renten, Krankenversicherungen, Universitäten usw., Entlassungen im öffentlichem Sektor , Verkauf von Staatseigentum…
    Wie man damit die o.g. Probleme lösen wollte, hat bisher noch keiner erklärt. Andere Maßnahmen wurden Griechenland gar nicht erlaubt. Kürzungen bei den Rüstungsausgaben kommen schon mal nicht in Frage.
    Die Hilfspakete gehen fast vollständig an internationale Banken, die sich verzockt haben. Dadurch wird aber der Schuldenberg immer größer. Warum sollte mit den riskanten Geldgeschäften aufgehört werden, wenn im Falle eines Verlustes ein Land, bzw. deren Bürger zahlen müssen?

  • von ischsfi

    -> Fortsetzung
    Griechenland soll noch U-Boote und anderes bei uns kaufen.
    4. Wir haben unsere Schulden nach Griechenland, Italien, Spanien, Portugal exportiert, denn diese Länder sind unsere Haupt-Handelspartner. Wir verkaufen denen schon seit Jahrzehnten Maschinen und anderes, wohl wissend, dass wir die Kredite nicht zurückbekommen.
    5. Kein Land der EU zahlt Schulden zurück, weder Deutschland noch irgendein anderes Land – aber von Griechenland erwarten wir es.
    6. Kein Land der EU hatte die letzten 30 Jahre ein Wirtschaftswachstum von mehr als 3%. Den Griechen hat der IWF vorgerechnet, dass sie nach den Reformen 5% Wachstum bekämen.
    7. Schuld an der Sache ist nicht zuletzt die EU selbst, die bis vor kurzem die Griechischen Oligarchen noch mit Geld vollgepumpt hat und die auch mit den Rettungskrediten zuerst die Oligarchen gefüttert hat. Von diesen ersten Krediten ist in Griechenland direkt nahezu nichts angekommen. -> Fortsetzung

Kommentare sind geschlossen.