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Paris: Solidarität mit den Opfern

Das Attentat von Paris macht fassungslos und erfüllt uns mit Trauer. Gemeinsam mit Menschen aus ganz Europa setzen wir ein Zeichen der Solidarität - mit den Opfern des Terrors und den Menschen, die vor ihm fliehen.

Das Attentat von Paris macht fassungslos und erfüllt uns mit Trauer. Gemeinsam mit Menschen aus ganz Europa setzen wir ein Zeichen der Solidarität – mit den Opfern des Terrors und den Menschen, die vor ihm fliehen.

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Die Bilder und Nachrichten aus Paris schockieren und erschüttern uns. Unsere Herzen und Gedanken sind bei denen, die Familienmitglieder und Freunde verloren haben.

In Gedanken sind wir auch bei allen Opfern des Terrors, die in Ankara und Beirut ums Leben gekommen sind. Und bei denen, die sich auf der Flucht befinden, in Syrien und im Irak, in die Nachbarländer oder zu uns nach Europa.

In diesen Stunden ist es uns wichtig gemeinsam mit Ihnen ein Zeichen der Solidarität zu senden – eines das getragen ist von Menschen aus ganz Europa. Mit der europäischen Kampagnenplattform WeMove.EU und unseren Schwesterorganisationen wie 38Degrees in Großbritannien haben wir eine europaweite Solidaritätserklärung verfasst. Sie soll in den nächsten Tagen in der französischen Tageszeitung Le Monde erscheinen.

Der Anschlag vom Freitag, den 13. November trifft uns auch in Berlin, Hamburg oder München. Die Gewalt des IS in Paris will unsere Freiheit, unsere Mitmenschlichkeit und unsere Solidarität zerstören. Dagegen setzen wir ein Zeichen der grenzüberschreitenden Solidarität und des Friedens: Liberté, Égalité, Fraternité.

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Autor*innen

Christoph Bautz ist Diplom-Biologe und Politikwissenschaftler. Er gründete 2002 gemeinsam mit Felix Kolb die Bewegungsstiftung, die Kampagnen und Projekte sozialer Bewegungen fördert. 2004 initiierte er mit Günter Metzges und Felix Kolb Campact. Seitdem ist er Geschäftsführender Vorstand. Zudem ist er Mitglied des Aufsichtsrats von WeMove, der europaweiten Schwesterorganisation von Campact, sowie der Bürgerbewegung Finanzwende. Alle Beiträge

6 Kommentare

Kommentare sind geschlossen
  1. Die Leine an der sich das „Wahlvolk“ eingerichtet hat wird Zug um Zug verkürzt. Zum Beleg demokratischer Politik dürfen wir noch Petitionen und Kampagnen durchführen, Demonstrationen sind „gestattet“, e.t.c..und natürlich auch mal wählen gehen. Als Alibifunktionen für`s „Schlafschaf“ soll die „Macht“ des “ Souveräns“ nach außen sichtbar bleiben – noch.
    Daher laufen wir hier an der Petitions-/ Kampagnenleine, die manchmal Erfolge zeigt, dem großen Ganzen aber leicht am Hintern vorbeigeht. Glaubt denn irgendjemand noch an den Weihnachtsmann oder an die Seriösität der derzeit politischen Entscheider. Wobei, ob der Weihnachtsmann korrupt ist möchte ich ausschließen, bei politischen Entscheidern scheint es Geschäftsgrundlage zu sein.
    Am 08.Dezember 2015 hat die BRD sich an die Seite der Franzosen gestellt und sich der Kriegserklärung Frankreichs angeschlossen. Dies mal ohne Jubelgeschrei des Wahlvolkes, da es ja, -wie schon erwähnt-, schläft. Gute Nacht BRD…

  2. Hallo Campact Aktive!
    Wie geht es denn jetzt weiter mit Paris? Ich habe mit bekommen, dass es eine Umfrage unter Mitgliedern gab, wie ihr weiter verfahren wollt. Leider habe ich die Teilnehmefrist verpasst. Das Thema ist wichtig und es ist nicht damit getan, Solidarität zu bekunden. Vielmehr müssen wir alle nun die Politik zur Besonnenheit aufrufen, um zu verhindern, dass der „Bündnisfall“ ausgerufen wird. Es sind genug Bomben gefallen in Syrien! Der Anschlag war eine Reaktion auf den seit Monaten andauernden Beschuss durch französische und amerikanische Flieger. Er kam keineswegs aus dem „Nichts“! Wenn man jetzt als Rache zurück schlägt, wird die Gewalt ins Unendliche eskalieren und wir können weiteren Flüchtlingsströmen ins Auge blicken. Daher interessiert mich, wie Campact nun weiterhin vorgehen wird.

  3. Ohne zu zögern habe ich gerade die Solidaritätserklärung eingereicht. Ihr habt fast eure 200.000 erreicht! Das freut mich zu lesen, das die Anteilnahme so groß ist!

    Trauender Grüße,
    René

  4. Und wir dürfen die Millionen Menschen nicht vergessen, die „Unserer“ neoliberalen Hegemonialpolitik weltweit zum Opfer gefallen sind. Unsere Solidarität muss heute und in Zukunft endlich auch sie erreichen, und um das zu schaffen, müssen wir unseren Kampf gegen den Terror endlich bei den Ursachen beginnen, sonst ist er sinnlos und trifft wieder nur die Falschen.
    Viele Grüße

  5. … noch schockierender ist, wie jetzt Kriegstreiberei betrieben wird. Schön, dass in der Solidaritätserklärung wenigstens das Wort Frieden einmal vorkommt, das hört man in den letzten Tagen viel zu selten. Es müsste einen Aufschrei geben und landesweite Demonstrationen gegen Krieg.

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