Als ein australischer Politiker ein Feuerzeug an die Wasseroberfläche hält, passiert etwas Unvorstellbares

Dass Fracking uns Menschen und unsere Umwelt gefährdet, ist kaum noch abzustreiten. Dieses Video zeigt einmal mehr, welche unglaublichen Auswirkungen Fracking haben kann.

von  8 Kommentare

Dass Fracking uns Menschen und unsere Umwelt gefährdet, ist kaum noch abzustreiten. Dieses Video zeigt einmal mehr, welche unglaublichen Auswirkungen Fracking haben kann

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Flammender Protest gegen Fracking

Der australische Grünen-Abgeordnete Jeremy Buckingham hat wohl selbst nicht mit so einer Reaktion gerechnet. Geschockt reißt er seine Hand zurück, die das Feuerzeug hält. Die Wasseroberfläche steht in Flammen. Beinahe fängt sogar das Boot Feuer.

„Schauen Sie sich das an! Der Condamine River in Queensland steht in Flammen. Das Fracking ist nur 1km weit weg. Methan steigt auf, der Fluss brennt. Das Unglaublichste, das ich je gesehen habe.“

Mit dieser Aktion wollte Jeremy Buckingham auf die Umweltverschmutzung, die durch Fracking entsteht, aufmerksam machen. In der Nähe des Condamine Rivers befinden sich viele Fracking-Gebiete – der Grünen-Abgeordnete macht diese für die Methan-Verseuchung des Flusses verantwortlich. Er befürchtet jetzt, dass das Grundwasser in ganz Australien verunreinigt werden könnte. Nach Angaben des Politikers habe der Fluss nach der Aktion noch eine ganze Stunde lang weiter gebrannt.

Wie ist das möglich?

Methan ist ein brennbares Gas, das in der Natur vorkommt und der Hauptbestandteil von Erdgas ist. Tritt es, wie am Condamine River an die Wasseroberfläche, ist es weder zu sehen noch zu riechen- außer man hält eine offene Flamme daran. Bisher ist die Ursache des hohen Methangas-Aufkommens an der Stelle des Condamine River ungeklärt. Es gibt einerseits die Möglichkeit, dass in dem australischen Fluss Methangas natürlich vorkommt. Andererseits ist es gerade wegen der unmittelbaren Nähe der Frackingstationen nicht unwahrscheinlich, dass das Methangas durch Fracking freigesetzt wird.

Methangas- ein Klimakiller

Methangas birgt noch weitere Risiken. Denn es ist nicht nur hochgradig entzündbar, sondern es heizt vor allem die globale Erwärmung viel stärker an als das bekannte Klimagas Kohlendioxid (CO2). Es hat sich gezeigt, dass durch den Klimawandel mehr Methangas in die Atmosphäre gelangen kann. Methan trägt wiederum langfristig gesehen etwa 25-mal so stark zum Treibhauseffekt bei wie CO2.

Bei der Förderung von Fracking-Gas wird vermehrt Methangas freigesetzt. Dadurch kommt es zu erheblichen Methan-Emissionen, verursacht durch Leckagen an Bohrstellen und Rohrleitungen. Die Konzentration von Methan in der Atmosphäre steigt wieder seit 2007 stark an. Der Grund dafür ist, dass weltweit wieder vermehrt auf die Erdöl- und Erdgasproduktion gesetzt wird. Eine aktuelle Studie zeigt, dass etwa 40 Prozent des Methan-Anstiegs auf die Erdöl- und Erdgasförderung zurückzuführen sind.

Durch Fracking steigen die Methan-Emissionen weltweit stark an – die Klimaerwärmung schreitet weiter voran. Es ist also ganz klar: mit Fracking lassen sich unsere Klimaziele mit Sicherheit nicht erreichen. Es schadet unserer Umwelt und dem Klima.

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8 Kommentare

  • von Johng178

    Only wanna tell that this is very useful , Thanks for taking your time to write this. egggeebbfdgb

  • von Jürgen Roesicke

    Wie kann es sein und thermodynamisch erklärt werden, daß lediglich mit verändertem CO2-Gehalt in der Atmosphäre bei gleichbleibender Zufuhr von Sonnenenergie zum Globus sich dort die Temperatur ändert?
    Ich bitte um Ihre eigene Erklärung, keine Verweise oder Zitate.
    vielen Dank.
    J. Roesicke, Dipl.-Ing.
    Mikrobiologische Verfahrenstechnik
    Industrielle Mikrobiologie
    Dortmund
    0231 350098

    • Der Treibhauseffekt ist bereits seit 1896 bekannt. Zum Nachlesen hier:
      Ansonsten muss ich bedauern – wir sind bei Campact nicht dafür da, Grundlagenwissen das jeder in der Wikipedia nachlesen kann noch einmal aufzuschreiben.

  • von Peter

    Gewissen und Politiker haha haha?

  • von annette von tresckow

    danke für ihr engagement – ich verfolge seit einiger zeit diese umweltthemen – es geht sehr weit , was kann ich noch essen – wo kommt es her – wie sieht es mit nachhaltigkeit etc. aus – das thema tiere gehört auch zu meinen ganz dringenden anliegen – was kann man da ändern – zum wohl der tiere – ich selbst bin schon seit jahrzehnten vergetarier – zuerst natürlich sicherlich aus anderen gründen wie heute –
    ich verfolge sehr interessiert ihre aktionen – phantastisch, das sich jetzt auch junge leute diesen thematiken für sich entdecken .

    danke für ihr engangement – ich kann leider nicht spenden, weil ich selbst an der grenze lebe.

    ich pflanze ein lächeln für sie – danke

    annette von tresckow

    • von Jürgen Roesicke

      Liebe Anette, Hoimar v. Ditfurth hat einmal gesagt, daß alle (aber auch alle) Probleme, denen die Menschheit gegenüber steht und stehen wird, zurückzufühen sind auf ihr exponentielles Wachstum. Denken Sie mal lang und anhaltend nach, Sie werden es bestätigen, auch wenn die Kausalketten manchmal bis zur Unkenntlichkeit versteckt sind. In den 60er Jahren wurde dieser Aspekt viel stärker diskutiert als heute. – Warum müssen wir immer mehr werden? Bald die 10 Milliarden erreichen? Die Ressourcen wachsen langsamer, bis auf kurze technologisch bedingte „Atempausen“? 1 Milliarde Menschen reichten doch, was wäre daran schlimm? Die Probleme z.B. Wassermangel, Biodiversität, Landschaftsverbrauch usw. selbst das eingebildete Problem „Klimawandel“ wären weg, ohne den Lebensstil ändern zu müssen. Letzteres aber steht heute auf den Fahnen. Der Mensch soll sich ändern, einschränken, eine Ansage, die ideologische Machtpolitiker seit Menschengedenken vergeblich trommeln, auch heute wieder.

  • von Werner Löll

    ,Trinkwasser ist unser Lebensmittel Nr.1.Es muss gegen Verunreinigungen jeglicher Art geschützt werden.
    In den USA weiss man ja,wohin Fracking führt.Ich frage mich ,wo das Gewissen der gesetzgebebenden
    Politiker ist.

  • von Herbert Kausch

    Das ist doch weit weg ganz am anderen Ende der Erde. Da kann ich es nachvolziehen, dass sich Herr Dr. Fechner
    und H. Weiß, die ja unsere Interessen vertreten, für die Zulassung von Fracking ausgesprochen haben.
    Und Stauffen ist so weit weg, da kann man unmöglich Ähnlichkeiten erkennen, auch wenn es da um Geothermie ging. Alles im grünen Bereich.????

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