Hurra: Hartz-IV-Kürzungen für Alleinerziehende erstmal vom Tisch

Das hätte Anna Petri-Satter vor vier Wochen wirklich nicht gedacht: Mit ihrer Petition auf WeAct hat sie die Regierung zum Umdenken gebracht. Die geplanten Kürzungen für alleinerziehende Hartz-IV-Empfänger/innen wurden aus dem aktuellen Gesetzesentwurf gestrichen!

Das hätte Anna Petri-Satter vor vier Wochen wirklich nicht gedacht: Mit ihrer Petition auf WeAct hat sie die Regierung zum Umdenken gebracht. Die geplanten Kürzungen für alleinerziehende Hartz-IV-Empfänger/innen wurden aus dem aktuellen Gesetzesentwurf gestrichen!

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Was für ein Erfolg: Erst am 30. Mai hat Anna Petri-Satter knapp 40.000 Unterschriften an Kerstin Griese (SPD), Vorsitzende des Ausschuss für Arbeit und Soziales, und weitere Abgeordnete übergeben. Schon vier Tage darauf überbrachte Kerstin Griese ihr die gute Nachricht persönlich in einer E-Mail: Aufgrund der Proteste von Betroffenen und der massiven Kritik von Sozialverbänden haben sich Andrea Nahles und die SPD-Faktion darauf geeinigt, die Neuregelung für Alleinerziehende aus dem aktuellen Gesetzesentwurf zu streichen. Die geplanten Kürzung für die Umgangstage sind damit also erst einmal vom Tisch.

„Das hätte ich ehrlich nicht gedacht“, sagt Anna Petri-Satter.

„Wir haben tatsächlich großen, großen Eindruck hinterlassen. So großen, dass die Regierenden ein Gesetz, das praktisch schon so gut wie eingetütet war, in letzter Minute zurück gepfiffen haben. Das ist auch der Erfolg der vielen Unterstützer/innen, die meine Petition unterschrieben und sich an den Facebook- und E-Mail-Aktionen beteiligt haben. Ohne ihre persönlichen Geschichten und ihr Engagement hätte ich das nicht geschafft. Deshalb möchte ich mich bei allen, die mit gemacht haben von ganzem Herzen bedanken!“

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Diese Petition wurde auf WeAct, der neuen Petitionsplattform von Campact, gestartet. Es ist also keine Kampagne von Campact. Da Campact aber die Ziele der Petition unterstützt, möchten wir Dich auf die Kampagne hinweisen.

Veröffentlicht von Simone Katter

Simone Katter, Jahrgang 1979, hat Soziologie mit dem Schwerpunkt Entwicklungspolitik studiert und ist ausgebildete Journalistin. Sie hat für das Deutsche Institut für Menschenrechte, Oxfam und zuletzt als Referentin für Online-Kommunikation beim INKOTA-netzwerk gearbeitet. Nach Stationen in Mexiko und Nicaragua lebt die gebürtige Ruhrgebietlerin heute in Berlin. Ob bei der Antifa, Anti-Atombewegung oder attac – gemeinsam mit anderen für Gerechtigkeit zu streiten, das treibt sie an. Bei Campact betreut sie die Petitionsplattform WeAct.