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Kylie Minogue: Wahre Liebe kann warten – Gleichberechtigung nicht

Diese Geschichte aus Australien ist super stark und begeistert. Seit Jahren kämpft die Sängerin Kylie Minogue für die Rechte Homosexueller. Nun haben sie und ihr Verlobter Joshua Sasse Großes angekündigt: Ohne Homo-Ehe werden Sie nicht in Australien heiraten.

Diese Geschichte aus Australien ist super stark und begeistert. Seit Jahren kämpft die Sängerin Kylie Minogue für die Rechte Homosexueller. Nun haben sie und ihr Verlobter Joshua Sasse Großes angekündigt: Ohne Homo-Ehe werden Sie nicht in Australien heiraten.

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Sängerin Kylie Minogue streitet für die Ehe für alle in Australien. Grafik: Zitrusblau/Sascha Collet/Campact (CC)

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Diese Nachricht sorgt für Aufsehen in der Welt der Promis: Die australische Sängerin Kylie Minogue und ihr Verlobter, Schauspieler Joshua Sasse, haben angekündigt, erst zu heiraten, wenn Australien die Ehe für alle legalisiert. „Es besteht die Chance auf eine Hochzeit in Melbourne, aber wir werden nicht heiraten, bis dieses Gesetz verabschiedet wurde“, sagte Joshua Sasse in einem Interview mit dem Sender Network Seven. Kylie legte auf Twitter nach und reimte: „We can say ‚I Do‘ when you can too.“ Darüber hinaus hat das Paar eine Kampagne ins Leben gerufen, die sich für die Gleichberechtigung von Schwulen und Lesben einsetzt. Mit coolen T-Shirts kann so jede/r beim Protest für gleiche Rechte unterstützen.

Was ist los in Australien?

Mit ihrer Aktion setzen die beiden nicht nur ein starkes Zeichen in Sachen Gleichberechtigung, sondern erhöhen auch den Druck auf die australische Regierung endlich die Ehe für alle zu öffnen. Schon lange kämpft auch unsere Schwesternorganisation GetUp! in Australien für die Eheöffnung. Erst letzte Woche dann ein kleiner Zwischenerfolg: die Volksabstimmung zum Thema Ehe für alle wurde von der linken Labor Partei gekippt. Labor-Chef Bill Shorten sieht die Gefahr, dass eine Volksabstimmung die LGBT-Gemeinde traumatisieren könne. Stattdessen möchten die Partei nun die Eheöffnung regulär im Parlament beschließen. Wir bleiben gespannt, wie es in Sachen Gleichberechtigung in Australien weitergeht und werden hier im Blog berichten.

Wie steht es in Deutschland um die Gleichberechtigung?

Die Ehe für alle ist auch bei uns längst überfällig. Mehr als 20 Länder weltweit haben sie eingeführt. Viele Deutsche warten darauf, dass ihre Regierung endlich nachzieht. Seit mehr als einem Jahr streiten wir mit unserer Kampagne für die Öffnung der Ehe – doch bisher kommen wir an der starren Blockadehaltung der CDU und insbesondere an Angela Merkels „Bauchgefühl“ nicht vorbei. Erst im März dieses Jahres wurde die Entscheidung über die „Ehe für Alle“ zum elften Mal aufgeschoben.

Der Fernsehsender CNN hat in einer Karte zusammengefasst, wo es überall schon die Ehe für alle gibt. Deutschland und Australien sollten sich lieber sputen, um nicht den Anschluss an Länder wie Kanada, die USA, Südafrika oder auch Kolumbien zu verpassen.

Die Ehe für alle weltweit

Die Ehe für alle hat prominente Befürworter

Auch Jazz Sänger und Grammy-Preisträger Michael Bublé tritt für die Rechte von Homosexuellen ein. Er singt über Liebe, nicht nur in seinem Song „Crazy Love“, auch im echten Leben ist er der Meinung: Jede/r sollte lieben, wen er oder sie will.

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Liebe ist Liebe

Jeder hat das Recht glücklich zu werden – egal ob die Liebe gleichgeschlechtlich ist oder nicht. Kylie Minogue sind in einem ihrer ersten Hit’s „I should be so lucky“. Wir denken: „All should be so lucky“. In diesem Sinne – viel Spaß beim Mitsingen:

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Autor*innen

Campaignerin- Lara Dovifat, Jahrgang 1990, hat Sozialwissenschaften an der Humboldt Universität Berlin sowie in Russland, Litauen und der Ukraine studiert. Während ihres Studiums war sie u.a bei einer PR Agentur für nachhaltigen Konsum, SumofUs.org, dem ZDF sowie am Institut für Sozialwissenschaften im Bereich Stadtentwicklung und Gentrifizierung tätig. Die letzten Jahre hat sie in der Medikamentenkampagne von Ärzte ohne Grenzen in Berlin und Johannesburg gearbeitet. Darüber hinaus setzt sie sich für Menschenrechte & Pressefreiheit in Osteuropa und Belarus ein. Alle Beiträge

1 Kommentare

Kommentare sind geschlossen
  1. Gleichberechtigung für die Ehe? Was soll man denn bei einer Frau und einem Mann gleichstellen? Das ist nun mal eine einzigartige Kombination, die ein Familien Gen über Jahrhunderte natürlich fortpflanzt! Alles andere widerspricht unserer Natur! Das Recht auf Lebensgemeinschaft existiert ja schon offiziell, ich frag mich wo wir nur hinkommen, und wo es endet! Keinerlei Zweifel, ich gönne jedem seine grosse Liebe, was oder wer immer es auch sein mag, jeder soll so wie er es will glücklich sein können, ja, aber ich finde einfach, die natürliche und neue Generationen hervorbringende Familie sollte extra belohnt und anerkannt werden!

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