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Risse im Reaktor: Welche Gefahren uns bei einem GAU im Atomkraftwerk Tihange drohen

Leer gefegte Straßen, kahle Bäume, gespenstische Stille: Das könnte Aachen und Umgebung bevorstehen, wenn es zum Super-GAU im belgischen Atomkraftwerk Tihange kommt. Dieses Video zeigt, was der Ernstfall für uns bedeutet.

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Der Clip des WDR macht deutlich, ein Reaktorunfall im belgischen Tihange beträfe uns alle. Denn die atomare Wolke macht nicht vor Landesgrenzen halt. 

Das weiß auch Alfred Pohl. Er lebt in Dahlem, nur 75 Kilometer von Tihange entfernt. Vor Kurzem hat er erfahren: Das Pannen-AKW wird ausgerechnet aus Deutschland mit Brennelementen versorgt. Mit einer Petition auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact, will er das stoppen – und Du kannst im dabei helfen.

Klicke hier, um die Petition zu unterzeichnen

Reaktor-Schäden in Tihange

WeAct: Gemeinsam Politik bewegen

WeAct ist die Petitionsplattform von Campact, einer Bürgerbewegung, mit der rund 1,9 Millionen Menschen für progressive Politik streiten. Werde Teil der Bewegung: Starte auf WeAct Deine eigene Kampagne! 

Gerade erst berichtete der WDR, dass das volle Ausmaß der Reaktor-Schäden der Öffentlichkeit bislang vom Betreiber nicht offen gelegt wurde. Nach Information der belgischen Atombehörden wurden im April 70 zusätzliche Risse im Reaktor Tihange 2 festgestellt. Nicht der Betreiber selbst, sondern die belgischen Atombehörden informierten nun die Bevölkerung darüber – und das erst auf Verlangen eines Abgeordneten der Grünen im belgischen Parlament.

Die belgischen Behörden weigern sich, die Risiko-Reaktoren mit ihrer völlig veralteten Technologie abzuschalten. Damit setzen sie Menschen in großen Teilen Deutschlands, Belgiens und in den Niederlanden tagtäglich einem atomaren Risiko aus. Radioaktive Wolken über Köln, Dortmund oder Düsseldorf sind kein Science-Fiction-Szenario. Aus Angst vor einem atomaren Notfall verteilt die Region Aachen ab diesem Sommer sogar Jod-Tabletten.

Bundesregierung unterstützt den Pannen-Meiler

Daniela Antons Von Tihange bis Aachen: Hand in Hand gegen die Atom-Schrottmeiler

Die rissigen Bröckelreaktoren Tihange und Doel in Belgien bedrohen auch große Gebiete Deutschlands. Jeden Monat gibt es Zwischenfälle. Damit die Hoch-Risikoreaktoren endlich abgeschaltet werden, bilden wir am 25. Juni eine 90 Kilometer lange Menschenkette von Tihange über Lüttich und Maastricht bis nach Aachen. Bist du dabei?

Mehr erfahren

Trotz der Gefahren unterstützt die Bundesregierung den Betrieb der Bröckelreaktoren weiter, indem sie die Lieferung von Brennstäben aus deutscher Produktion erlaubt.

Eine starke Anti-Atom-Bewegung und viele Campact-Aktive haben in Deutschland bereits den Atomausstieg durchgesetzt. Sorge jetzt gemeinsam mit Alfred Pohl dafür, dass auch die Transporte von Brennelementen nach Belgien gestoppt werden: Unterzeichne seine WeAct-Petition!

Unterzeichne hier die WeAct-Petition

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