Corona: Kollaps verhindern

Die Weltgesundheitsorganisation hat Covid-19 (Coronavirus) gerade zur Pandemie erklärt. Das Beispiel Italien zeigt: Es ist exis­ten­zi­ell, die Geschwindigkeit der Ausbreitung jetzt zu senken. Das Gesundheitssystem droht zu kollabieren, weil nicht ausreichend viele Menschen gleichzeitig behandelt werden können. Deshalb ist es wichtig, jetzt zu Hause zu bleiben, wenn es möglich ist.

Dies ist eine ungewöhnliche Nachricht von uns – denn die Zeiten erfordern ungewöhnliche und drastische Schritte. Gemeinsam wenden wir uns sonst zumeist an die Politik. Doch mit der Corona-Krise ist jetzt auch jede*r von uns ganz persönlich gefragt. Es gibt 2,3 Millionen Campact-Unterstützer*innen – wenn wir gemeinsam solidarisch handeln, können wir helfen, die schlimmsten Auswirkungen der Krise zu verhindern.

Dieses Virus kann das Gesundheitssystem lahmlegen

In italienischen Krankenhäusern zeigen sich derzeit die grausamen Folgen des Coronavirus: Ärzt*innen und Pflegekräfte können nicht mehr allen Erkrankten helfen, sondern müssen abwägen, wer behandelt wird. Die Kapazitäten genügen nicht, um alte oder schwerkranke Menschen zu betreuen. Besonders lebensrettende Beatmungsgeräte fehlen. “Diese Personen haben statistisch gesehen keine Chancen, das kritische Stadium der Infektion zu überleben. Diese Personen werden bereits als tot angesehen”, so drastisch beschreibt es ein italienischer Intensivmediziner.

Solche Situationen drohen auch in Deutschland – wenn wir nicht schnell handeln. Die letzten Tage und Stunden zeigen: Das Virus breitet sich in Deutschland ebenso rapide aus wie in Italien. Doch wir haben noch die Chance, es zu verlangsamen. Im Vergleich zu Italien haben wir einen Vorteil von einigen Tagen oder Wochen. Den müssen wir jetzt nutzen: indem wir die Ausbreitung des Virus bremsen, damit unser Gesundheitssystem nicht zusammenbricht. So haben auch alle Schwachen in unserer Gesellschaft – ältere, einsame, arme Menschen – eine Chance auf eine Behandlung, die Leben rettet.

Jede*r kann etwas tun

Damit das gelingt, müssen Politik und Behörden handeln. Aber auch jede*r Einzelne ist gefragt. Denn wir alle können das Virus verbreiten, auch wenn wir selbst keine Symptome zeigen. Daher unsere dringende Bitte:

  • Bitte bleibe zu Hause, wann immer es möglich ist. Vermeide Reisen, Termine und Treffen. Gehe nicht in die Kneipe oder zum Sport und arbeite – wenn das bei Deiner Arbeit möglich ist – von zu Hause. So schützt Du Dich selbst, aber vor allem hilfst Du, das Virus zu bremsen. Das rät das Robert-Koch-Institut, denn diese Schritte waren in anderen Ländern besonders wirkungsvoll. Eine “soziale Distanzierung” ist weder Panik noch Egoismus – sie ist ein Akt der Solidarität mit denjenigen, die durch das Virus in Lebensgefahr geraten.
  • Bitte unterstütze durch das Virus besonders bedrohte Personen. Ältere oder bereits durch Krankheiten geschwächte Menschen müssen sich vor Ansteckung schützen. Sie sind nun auf unsere Hilfe angewiesen. Frage Bekannte, Freund*innen und Nachbar*innen, die zu diesem Kreis gehören, ob Du beim Einkauf oder anderen Besorgungen helfen kannst.
  • Bitte teile diese Informationen. Je mehr Menschen sie erhalten, desto größer ist die Chance, den Kollaps unseres Gesundheitssystems zu verhindern. Die kommenden Tage entscheiden: Geht die Ansteckungsrate steil nach oben oder flacht die Kurve in Deutschland ab? Deswegen bitten wir Dich: Leite diese Mail jetzt an Deine Bekannten weiter oder teile den Aufruf in den sozialen Medien.

Um die schlimmsten Folgen der Corona-Krise zu verhindern, zählt vor allem eines: Es muss jetzt schnell gehen. Derzeit verbreitet sich das Virus bei uns exponentiell. Etwa alle drei Tage verdoppelt sich die Anzahl der Infektionen. Geht es in diesem Tempo weiter, wären in einem Monat bereits eine Million Menschen infiziert.

Gemeinsam die Kurve flach halten

Die Tageszeitung “taz” hat vorgerechnet, was dies für unser Gesundheitssystem bedeuten würde: Mindestens 50.000 Menschen müssten in diesem Fall auf Intensivstationen behandelt werden – Plätze gibt es aber in ganz Deutschland nur 28.000. Und die sind zu großen Teilen bereits mit anderen schwerkranken Menschen belegt. Gelingt es uns, das derzeitige Tempo der Corona-Ausbreitung zu halbieren, gäbe es in einem Monat nicht eine Million Infizierte – sondern 32.000. Ärzt*innen, Pfleger*innen und Krankenhäuser könnten die Krise bewältigen.

Je weiter das Virus jedoch verbreitet ist, desto schwieriger wird es, die Anzahl der neuen Infektionen zu reduzieren. Daher unsere eindringliche Bitte: Lass uns die kostbare Zeit nutzen und gemeinsam Alles tun, um das Virus zu bremsen.

Das Virus ist politisch

Die Corona-Krise wirft auch politische Fragen auf: Wieso ist unser teilprivatisiertes Gesundheitssystem so auf Kante genäht, dass es für eine solche Krise nicht besser gewappnet ist? Braucht es jetzt eine finanzielle Unterstützung Italiens, damit wir nicht alle in eine Eurokrise abrutschen? Warum ist bei dieser kurzfristigen Krise ein drastisches Handeln möglich, während es bei der langfristigen Klimakrise fehlt? Und wie sieht Protest aus, wenn Demonstrationen ausfallen müssen? Über all dies denken wir gerade nach. Und wollen in einigen Tagen unsere Gedanken mit Dir teilen. Doch jetzt geht es uns erstmal um Praktisches – wir müssen alles tun, um die Krise einzudämmen.

114 Kommentare

  • von Wilhelm Roland

    Danke für die objektive Darstellung der Coronasituation. Möchte sagen,dass die österreichische Regierung, angefangen vom Bundeskanzler, Gesundheitsminister und Innenminister, sehr gut informieren und auf die außergewöhnliche Situation eingehen. Wir, die gesamte Bevölkerung, müssen die von den Experten vorgeschlagenen Maßnahmen, wie Hände waschen, Abstand, bei Erkrankung sofort melden, usw. unbedingt einhalten. Bin fest der Meinung, wenn diese Vorschläge bzw. Anordnungen rigoros eingehalten werden, nach einiger Zeit wieder normales Leben einkehrt.

  • von Günter Reinwarth

    Danke für die Nachricht – das ist aktuell der einzig richtige Weg, ,um italienische und spanische Verhältnisse zu entfliehen. Gott schütze Bayern und alle Menschen zwischen Kahlgrund und Königssee.

  • von Ute

    Viele Leute u auch ich arbeiten im Einzelhandel ,da treffe ich täglich mit Hunderten von Menschen (mehr als 500 ) zusammen .
    Das interessiert auch keinen ,das man dort erst recht der Gefahr ausgesetzt ist sich den Virus zu holen .Aber so ist das eben .Ein Feuerwehrmann
    kommt ja auch zur Hilfe wenn es brennt ,obwohl er seinen Einsatz mit dem Leben bezahlen könnte .
    Finde ,daß man sich nicht verrückt machen sollte .

  • von Manfred Mönnich

    2018 hatten wir 25000 Grippetote, kein Mensch kam auf die Idee sich in der Öffentlichkeit zu schützen. Die Grippeimpfung wurde sehr lasch in Anspruch genommen und die Grippe so gut wie nicht wahrgenommen und verharmlost. Nun haben wir 8 tote Mitbürger und alle verfallen in Hysterie. So ist es, wenn eine Krankheit in die Öffentlichkeit gezerrt wird.

  • von Mühlmann Helga

    Bin auch dabei und zuhause bleiben. Spazieren gehe und im Garten arbeiten.Viel frische Luft und viel schlafen, Gemüse und Salat essen,.

  • von Eilatan

    Danke für die klare Botschaft! Mir kommt sie überzeugend vor, ohne Gedöns.
    Zwei Kommentarpunkte möchte ich gerne aufgreifen: Kleinen Gastwirten z.B. könnten wir alle helfen, indem wir einen Betrag, den wir sowieso bei ihnen ausgegeben hätten, spenden, sodass sie ihre Miete o.a. zahlen können. Ich möchte meine Stammkneipe gerne wieder besuchen, wenn wir aus dem Gröbsten raus sind.
    Und das „Raus in die Natur“ ist sicher sehr förderlich für die, die können.
    Hoffen wir, dass es einigermaßen gut rauskommt. Dafür braucht es zwischenmenschlich Zuversicht, Solidarität und Freundlichkeit.

  • von Susanne Deibele

    Ich finde es ziemlich schräg, dass NGOs zu Hilfsmaßnahmen aufrufen und nicht die Bundesregierung.
    Wenn man der Wissenschaft glauben darf, wäre es doch das wirkungsvollste, wenn alle die nicht unbedingt zur Aufrechterhaltung notwendiger Strukturen arbeiten müssen, 3 Wochen Zuhause bleiben würden. Klingt m.E. einleuchtend und auch nicht komplizierter wie das aktuelle Durcheinander. Das schafft sicher viel unnötige Verunsicherung und dumme Verhaltensweisen…

    Das vollständige Schließen der Schulen und Kindergärten bringt die Krankenhäuser jetzt jedenfalls richtig in die Bredouille. Bei 75% Frauenanteil, viele mit Kindern, fällt ein Großteil des ohnehin seit Jahren viel zu knappen Personals aus… wirkt nicht besonders durchdacht.

  • von Jens

    Wenn Corona in einem unterversorgten griechischen Flüchtlingslager ausbricht, wird es zu unendlichem Leid kommen.

  • von Gabriele Büchner

    Vielen Dank für diese sachlich und klare Darstellung worum es hier im Moment geht. Eine solche Erklärung hätte ich mir von der Regierung gewünscht, die einmal mehr bewiesen hat, dass sie die Menschen nicht erreicht. Es wird fabuliert, jeder Politiker versucht bei der Sache noch ein bißchen gut auszusehen, aber es wird nicht klar und deutlich erklärt, warum die derzeit drastischen Massnahmen notwendig und sinnvoll sind. Die Medien tragen leider auch eher zur Verwirrung als zur Aufklärung bei.
    Ich habe diesen Link gerne in großem Umfang weitergeleitet, in der Hoffnung, dass er sich schneller weiterverbreiten möge als Corona.

  • von Jost Pahnke

    Angst und Panik verbreiten macht Stress. Stress macht krank. Viren wurden nie nachgewiesen, es gibt nur Tests gegen „Antikörper“. Corona ist eine Testseuche. Niemand hätte einen Hype drum gemacht, wenn es den Test nicht geben würde.
    Menschen sind soziale Wesen und brauchen Sozialkontakte und Berührung um gesund zu bleiben.
    Indem ihr das hier verbreitet und aufruft „die Kurve flach zu halten“ erzeugt ihr sie!
    Verbindet euch mit euren Mitmenschen und berührt sie!
    Corona (lateinisch) heißt „Herz“!

  • von Cecilia

    Hallo ich bin Pflegeassistentin im Seniorenheim ich arbeite mit den Menschen die Jetzt nicht mehr raus dürfen und kein Besuch empfangen dürfen .die Bewohner tuen einem jetzt schon leid aber wir in der pflege sehen das genauso das das Heim geschlossen ist .

  • von Joachim Gehrold

    Dank an euch für diese wichtige Aktion, die die richtigen Worte findet, um die Dramatik des Geschehens deutlich werden zu lassen. Lasst uns solidarisch handeln!

  • Zu Hause bleiben alleine wird nicht reichen.
    Es müssen meiner Meinung nach auch die Grenzen europaweit geschlossen werden.
    Es ist ja nicht zielführend, wenn wir uns einerseits in die natürlich sinnvolle Isolation begeben und die Infektion durch Reisen weiterhin verbreiten.
    Je schneller europaweit die Isolierung von uns allen durchgeführt wird, umso rascher werden wir aus dieser Krise herauskommen.
    Auch sollten alle Länder europaweit die gleichen Regeln einhalten.
    Das Gemeinsame war doch auch immer die Idee hinter der Europäischen Einheit.
    Jetzt ist doch der Zeitpunkt gekommen es endlich umzusetzen.
    Es ist doch eine Frechheit, wenn wir das gebeutelte Italien in der Krise im Stich lassen und zeitgleich COVID 19 weiter munter verbreiten.

  • von Evelin Mommeyer

    Ich bin auch dabei und finde diese Aktion sehr wichtig

  • von Angelika Lemp

    Bin selbstverständlich dabei und praktiziere das bereits!

  • von Seeling

    Leider ist es bei uns im Job nicht möglich einfach Zuhause zu bleiben…da wir in der Optik und somit im Dienstleistungsbereich arbeiten…leichter gesagt als getan…

  • von Jette

    Danke JAN, du hast es genau erfasst! Danke Campact!

  • von Rita Geisler

    Ich bin 82 Jahre, gehöre also zur Risikogruppe, hinzu kommt, dass ich auf Hilfe angewiesen bin.
    Dennoch habe ich alle Hilfe abgesagt und versuche, so gut es geht, allein klar zu kommen.
    Allerdings meinen Einkauf übernimmt das ev. Diakonat ehrenamtlich. Und dafür bedanke ich mich an dieser Stelle recht herzlich.
    Da ich ein kleines Hundchen habe, muss ich Gassi gehen (mit Rollstuhl) und wähle Wege, wo ich keinem Menschen begegne, denn frische Luft ist immer gut.
    Auch in den Räumen öffne ich morgens alle Fenster und auch mehrmals am Tag.
    Ich habe nur einen einzigen Wunsch – gesund zu bleiben, denn mein Hundchen braucht mich.
    Und ich hoffe für alle Menschen, dass das alles ein gutes Ende findet

  • von E.M. Hooijer

    Ergänzung zum No-Name-Virus: Ich frage mich, was aus Patienten wird, die an einem solchen Standardvirus ohne Namen erkranken, in seltenen Fällen sogar sterben. Werden solche Fälle auch gemeldet (also als Nichtcorona-Fälle), werden sie übergangen, oder kommen sie gar in die Corona-Statistik, weil die Symptome doch so ähnlich sind?

  • von Jan

    An die ganzen Schlaumeier, die hier (Binsen-)Weisheiten von sich geben: Es geht bei diesem Appell nicht um euch, sondern darum, wie ihr das System entlasten könnt (z.B. indem ihr nicht selber als low-risk-Gruppe Corona weiterverbreitet), damit unsere Älteren und die Menschen, die im Gesundheitssystem arbeiten nicht reihenweise sterben.

  • von E.M. Hooijer

    Zum Beitrag 13.03.2020 22:39 von Renate: Ich stimme dem Mann im Video weitgehend zu. Darüber hinaus ist es ein unverantwortlicher Hype, mit dem Millionen in Angst versetzt, also geschwächt werden.
    Die bessere Alternative zur Heimquarantäne: Raus in die Natur, am besten ohne digitales Zubehör! Die natürliche Umgebung sowie die Abwesenheit der ständigen News-Belastung entspannt und stärkt das Immunsystem. Und darauf achten, daß der Körper nicht übersäuert; und all die negativen Gefühle (Angst, Mißgunst, Haß usw.) so gut wie möglich überwinden, und Gelassenheit und Urvertrauen entwickeln. Dann hat kaum ein Virus eine Chance, egal ob es ein bekanntes In-Virus oder ein nicht weniger tückisches No-Name-Virus ist.

  • von Axel Luley

    Diese Pandemie wäre vermeidbar gewesen, wenn rechtzeitig richtig gehandelt worden wäre. Jens Spahn waren die Folgen des Viruses bekannt, spätestens seit dem Zeitpunkt, als die Bundeswehrmaschine abhob, um die Urlauber aus China zurückzuholen. Die Grenze zu Italien wurde auch nicht geschlossen, und es wurde der Virus ganz bewusst nach Deutschland importiert. Dafür verursachte Jens Spahn aber eine Massenpanik/Massenhysterie. Davon, dass sich die Menschen nicht mittlerweile gegenseitig überfallen und gegenseitig umbringen, um an Mundschutz, WC – Papier und Desinfektionsmittel zu gelangen, sind wir nicht mehr weit entfernt! Aus den Kliniken werden diese Dinge mittlerweile skrupellos gestohlen. Die Preise dafür gehen durch die Decke. Spahn ist für jeden einzelnen Toten verantwortlich und die Ängste der Bürger, die er geschürt hat. Er gehört vor Gericht gestellt ! Er und seine Pharmafreunde sind die einzigen Nutznießer der Katastrophe. Und Frau Merkel deckt ihn auch noch !!!!

  • von Sonja

    „Es ist wichtig, einen gesunden Mittelweg zu finden. Ein zu lockerer Umgang mit dem Thema kann dazu führen, dass man unvorsichtig wird und zur Verbreitung des Virus beiträgt. ANGST ist allerdings ungünstig, da man sich damit selbst stresst.“ Das wiederum wirkt sich negativ auf das eigene Immunsystem aus – das ist natürlich kontraproduktiv, wenn man eine Ansteckung verhindern will.

    IMMUNSYSTEM STÄRKEN (frische Ernährung, weniger Fleisch, Yoga, Meditation, Nase spülen etc.)
    und entscheide dich gegen die Angst…

    P.S. Dieser Virus bringt die Menschen in ein anderes Bewusstsein! Demut und Dankbarkeit, vor allem Ablenkung nicht im Außen suchen (weniger Konsum, Müll, Klimaverschmutzung etc.), sondern sich wieder miteinander verbinden und Zeit miteinander verbringen, eine Chance für eine neue Sichtweise und ein Miteinander!

  • Trotz Cora brauchen wir Menschen dringend uns Menschen, jetzt müssen wir mehr zueinander stehen und zwar zumindest in der Nachfrage sei es durch, WhatsApp Telefon. Die große Politische Ebene hat versagt und schiebt offene Fragen zurück an die Länder. Wie 2015 die Aufnahme von Asylanten. Die gegründete damalige BAMF zurückblickend eine Katastrophe. Daraus müssten wir alle erkennen dass die große Politik in der Vergangenheit ihre Ausrichtung mehr und mehr ins Ausland verlegt hatte und das bis heute‘ Also wir deutsche sind nach wie vor auf uns alleine gestellt wenn eine Krise vor der Haustür steht. Bleiben Sie gesund sowie alles Gute. gez. Peter Hirt Offenburg

  • von Susanne

    Danke für diese Initiative, die ich gerne unterstütze.

  • von Thomas e

    Kleine Gastronomen werden dadurch getötet

  • von Papa von 3

    Du hast auch nicht verstanden worum es geht!

  • von Marco

    Toll dass ihr diese Action startet denn leider gibt es besonders in der alternativ Szene zu viele Leute die mit Vetschwörungstheorien und Falsche Nachrichten argumentieren um ihr unverantwortliches Vethalten zu verteidigen.
    Ich arbeite an der Uniklinik Freiburg und weiss was da los ist ich kanm nur Campact für diese Aktion
    Danke sagen
    Ps. bin Italener mein Deutsch beim schreiben ist nicht perfekt

  • von Papa von 3

    Ich finde es daneben, politische Ansichten über Ängste zu verbreiten. Diejenigen, welche hier Wahlkampf betreiben….
    Das Wort, denkt ihr euch selbst aus gerade…
    Aber ganz tief…
    Das Leben ist nicht gerecht,
    Fakt.
    Seit für euch und andere da! Den Rest …

  • von sylvia wagenhäuser

    vielleicht ist das der arschtritt, den die menschheit brauchte, um endlich aufzuwachen. hoffentlich. jede(r) ist verunsichert, und mag es kaum glauben. man kommt sich vor, wie in einem schlechten film, nur dass das kein film ist, sondern die realität. die menschheit wird in ihren grundrechten eingeschränkt, in jeden schleicht sich diese latente angst rein, langsam aber kontinuierlich. das leben, wie es noch vor ein paar wochen war, hat sich schlagartig verändert, die immer „mehr-gesellschaft“, „noch besser“, „noch schneller“, nach ewig strebender karriere, geldgeilheit, jugendwahn und alles materiell verschlingende ungetüm Zivilisation, wird endlich in die knie gezwungen. hoffentlich.

    diese virus-krise wird die menschheit schon überstehen.

    und danach hat die menschheit, also jede(r) einzelne, die aufgabe, den planeten erde nicht als endloses ausrottungsorgan, und spielball der menschen zu sehen. so nach dem motto: „nach mir die sintflut“.

    also bleibt zu hause und denkt nach.

  • von Snowhopper

    Maximale ökonomische Effizienz ist jedoch nicht nur im Gesundheitssystem ein Problem. Überall, wo Care geleistet wird, verhindert einseitige ökonomische Denke gute, menschliche Ergebnisse.
    Ich bin in der frühkindlichen Bildung tätig und wundere mich täglich über die Diskrepanz zwischen den Ansprüchen, die an uns gestellt werden und den Ressourcen die dafür zur Verfügung stehen. Und in den Schulen sieht es nicht besser aus. Wenn wir das nicht alles grundlegend neu denken, können wir uns von sozialgesellschaftlichem Wertekonsens und Demokratie verabschieden… Also Leute, Hintern hoch, Hirn anschmeissen und anpacken!

  • von franz piacenza

    wir machen selbstverständlich mit

  • von Astrid Sönnichsen

    Ich fordere das Aus für Waffenexporte und das Aus für alle klimaschädlichen Handlungen, welche der Profitgier zugrundeliegen und nicht dem Wohle aller (Umwelt, Tiere, Mensch)

  • von Gabriele Rother

    Meine behandelnde Ärztin in der charite hat mich heute aufgefordert, zu Hause zu bleiben, da ich aufgrund meiner Erkrankung zu den Risikopatienten zähle. Nur hat mein Arbeitgeber hinsichtlich des Umgangs mit Risikopatienten noch keine Aussage getroffen. Habe mich aber mit meiner Dienststelle so geeinigt das ich erst mal bis Mittwoch ohne Krankrnschein zu Hause bleibe. Für heute habe ich selbigen bekommen.

  • von Hans-Joachim Hauschild

    Es hat mich sehr erstaunt wie schnell
    sich das Virus in der Welt aus gebreitet hat
    nur was ich nicht verstehe ist,das der US Präsident
    Trump die EU für die aus breitung von Corona in
    seinen Land verantwortlich sein soll,für mich ist
    dieser Mann ein Merchenonkel der nicht die Warheit sagt
    und meit man könte das Virus mit einer Mauer auf halten
    was ich in letzter Zeit beim einkaufen erlebt habe ist nicht
    normal die Leute kaufen ein als wenn wir im Ausnahmezustand
    wehren.

  • von Barbara Hamner

    Behinderten Einrichtungen bitten im Rahmen ihres Notfallprogrammes Angehörige die behinderten Menschen nach Hause zu nehmen, damit die Versorgung derjenigen gewährleistet ist, die keine Angehörigen haben.
    Wir bitten Jugendämter und Kinderheime, die Kinder nach Hause zu lassen, die dies wollen. Damit die Versorgung der Kinder gewährleistet ist, die niemanden haben.

  • Trotz aller Dramatik bittet Corona uns allen eine Chance: Lasst uns wieder einander näher rücken, aufeinander aufpassen und füreinander sorgen!

  • von Heike Strobel

    Da die Kinder nun nicht in die Schule gehen, alle Freizeitaktivitäten ausfallen und soziale Kontakte zu meiden sind, bleibt viel Zeit andere sinnvolle Dinge zu tun. Mein Vorschlag: Bewegung an der frischen Luft tut trotzdem gut. Nehmt Mülltüten mit und sammelt den vielen, vielen Müll, der in Wald und Flur herumliegt. Nutzt Corona für einen Frühjahrsputz!

  • von Barbar Hammer

    Ich bitte alle Landräte, Jugendämter, Kinderheime
    Lasst alle Kinder die zu ihren Eltern wollen nach Hause. Dann werden auch Kapazitäten frei für die Kinder, die unbedingt in Heimen leben müssen um vor Misshandlung, Missbrauch usw. geschützt zu sein.
    Wenn tatsächlich Erzieher, Pfleger oder sonstige Bedienstete oder Kinder oder andere Heimbewohner ( alte, behinderte, Pflegebedürftige ) erkranken, bekommen wir ein echtes Problem. Dann wird die Versorgung dieser Menschen zusammenbrechen.

  • von Udomar

    Wir sollten jetzt wirklich sofort strenge Maßnahmen ergreifen. Wie wir durch diese Krise kommen, ist noch völlig offen. Aber wenn wir es geschafft haben, sollte uns allen klar werden, dass die drastischen Veränderungen in der Umwelt vermutlich weitaus bedrohlicher sind für künftiges Leben als dieses verheerende Virus. Daran müssen wir ebenfalls intensuv arbeiten. Das Gemeckere über Belastungen durch Ausbau erneuerbarer Energien oder Düngeverordnungen ist fehl am Platz.
    Und eines sollte ganz klar sein: Sämtliche Fälle gefährlicher Erreger wie Viren der letzten Zeit ensprangen dem Missbrauch von Tieren:
    Ebola, Rinderwahn, Vogelgrippe, Schweinepest, SARS, wohl auch AIDS und jetzt Corona.
    Tierhandel, Verzehr von Wildtieren, Massentierhaltung. Sie sind die Quellen dieser Probleme. Wird das nicht erkannt, werden die Viren zu noch gefährlicheren Erregern mutieren. Ob wir die die dann auftretenden Krisen überstehen?

  • von Jeanette Kranz

    Es war schon lange vorauszusehen. Leider haben unsere Politiker geschlafen. Es gab genug Anzeichen dafür, wie der Verlauf sein wird. Wir hätten schon viel weiter sein können.
    Aber wie Ihr schon sagt, das liegt an System.
    Und die corona Krise ist eine Chance zu Veränderungen, die dringend notwendig sind.

    Ich hoffe, die jetzigen Massnahmen sind weitreichend genug.
    Ich wünsche uns allen alles Gute und Compact sage ich danke für euer Engagement !

  • von Neuber von Neuberg

    Eine existenzielle Gefährdung ist zu erwarten. Es ist nur zu Hoffen, das die Menschen endlich wach werden und die Nötigen Schritte der Vernunft begehen. Dahin gehend das ein Allgemeines Umdenken im Bereich Natur Erhaltung im gesunden Maß und der gesundheitsschädigenden gepulsten Energien der modernen Elektronik einsetzt.

    Es ist nur zu Hoffen, das es inzwischen nicht zu spät dafür geworden ist.

  • von Michael Mendel

    Es ist ein bisschen wie mit der Klimakrise: Wir müssen JETZT handeln, damit es in ein paar Wochen (beim Klima: in ein paar Jahren) nicht ZU schlimm wird. Menschen können sich Exponentialfunktionen nicht gut vorstellen. Was sagten die Teichbewohner, die auf das Sonnenlicht unter Wasser angewiesen waren, zu der sich täglich verdoppelnden Fläche der Seerosen? „Heute ist ja erst die Hälfte des Teiches zugewachsen. Bis jetzt ist also alles gut gegangen…“

  • Danke, dass campact hier kurzfristig aktiv ist.

    Ja, die Vorschläge sind genau richtig: Wenn sich alle daran halten, bleibt die Kurve flach und streckt sich vielleicht sogar so lang, dass wirksamere Medikamente in ausreichender Menge verfügbar sind. Oder sogar so lange (1 Jahr), bis es eine Impfung gibt. In jedem Fall wird das Verringern der Ansteckungskontakte dazu führen, dass die schwer Erkrankten wenigstens eine angemessene Behandlung bekommen werden (sonst sterben nach dem derzeitigen Kenntnisstand mindestens doppelt so viele Personen).

  • von Roland

    Wir bräuchten ein Narrativ, das das Saurier / Reptilienhirn versteht, fürchte ich.

  • von Roland

    sehr richtig
    Army go home !

  • von Roland

    Jede Massnahme, die „Kurve flacher zu halten“ ist sinnvoll !

  • von Matthias England

    Schön wär, wenn das Militär auch mithelfen würde , die Ausbreitung des Virus zu bremsen . Deshalb rufe ich alle Beteiligten an dem NATO-Manöver Defender 2020 auf: Army Go Home !!!
    Sie gefährden mit Ihren Planspielen die Gesundheit der Menschen . Unser Feind ist nicht Russland , sondern Covid 19 !
    Sie als Verteidigungsarmee sollten jetzt alles dafür tun, die Menschen gegen den tödlichen Virus zu verteidigen.

  • von Max Bürck-Gemassmer

    Corona zeigt, dass es um die Resilienz unserer auf maximale ökonomische Effizienz getrimmten Gesundheitssysteme nicht gut bestellt ist. Deshalb sterben mehr Menschen als es sein müsste. Corona wird vorübergehen. Die Klimakrise bedroht die Menschheit existentiell und wird nicht vorübergehen. Die tief verankerte Seuchenangst ermöglicht erstaunliches handeln, welches Narrativ brauchen wir damit die existentielle Gefährdung der Menschheit durch die Klimakrise adäquat verstanden wird und das dringend notwendige Handeln geschieht.

Kommentare sind geschlossen.

Veröffentlicht von Luise Neumann-Cosel

Veröffentlicht von Christoph Bautz

Christoph Bautz ist Diplom-Biologe und Politikwissenschaftler. Nach dem Studium baute er Attac-Deutschland mit auf und koordinierte die Öffentlichkeitsarbeit. Er gründete gemeinsam mit Felix Kolb die Bewegungsstiftung, die Kampagnen und Projekte sozialer Bewegungen fördert. 2004 initiierte er mit Günter Metzges und Felix Kolb Campact. Seitdem ist er Geschäftsführender Vorstand.