Kohle – und jetzt?

Viel Kohleausstieg bringt es nicht: Das gerade verabschiedete Kohlegesetz ist schwach. Trotzdem hatten wir nie bessere Chancen auf ein schnelles Aus für die Kohlemeiler - die müssen wir jetzt gemeinsam richtig nutzen. Campact-Vorstand Christoph Bautz schreibt, wie das gehen kann.

Auf dem Gesetz steht Kohleausstieg – aber es ist viel zu wenig drin. Was die Abgeordneten von CDU/CSU und SPD letzten Freitag im Bundestag beschlossen haben, ist gleich aus mehreren Gründen völlig aus der Zeit gefallen

Verzögert, verzockt, verzweifelt

  1. Verzögert: Bis 2038 sollen Kohlemeiler bei uns weiterlaufen – viel zu spät, um die Erderhitzung unter der kritischen 1,5-Grad-Schwelle zu halten. Wann andere EU-Länder aussteigen? Frankreich: 2021. Italien, Spanien und Großbritannien: 2025. Die Niederlande: 2030. Später als Deutschland sind nur Polen und Tschechien dran. Das Ausstiegsdatum hat die Kohle-Kommission zu verantworten. Aber die Regierung macht es noch schlimmer und schaltet in den nächsten Jahren kaum Anlagen ab. Dabei ist klar: Wir könnten jetzt die Hälfte der Kohlemeiler abschalten und bis 2030 komplett aus der Kohle aussteigen
  2. Verzockt: Die Kohle-Konzerne bekommen fette Entschädigungszahlungen vom Staat: mehr als vier Milliarden Euro. Wie diese Summe zustande kommt, kann die Bundesregierung selbst nicht erklären. Und gerechtfertigt ist sie nicht: Denn die meisten Anlagen sind am Markt kaum noch etwas wert. Sie fahren Verluste ein. Und sie sind so alt, dass ihre Investitionskosten für die Betreiber längst finanziert sind.
  3. Verzweifelt: Dörfer im Rheinland sollen weiter für Braunkohle abgebaggert und Menschen zwangsweise umgesiedelt werden. Und auch wenn der Hambacher Wald stehen bleibt: Er droht zu vertrocknen, weil um ihn herum weiter Kohle abgebaut wird.

Die Bedingungen, das Ende der Kohle schnell einzuläuten, sind besser denn je

Ein ziemlich wirkungsloses Kohleausstiegsgesetz – haben wir damit den Kampf um einen Ausstieg vor 2030 verloren? Mitnichten. Denn die Bedingungen, das Ende der Kohle schnell einzuläuten, sind besser denn je. Auf dem Energiemarkt ist es derzeit eng für die Kohle. Sie bekommt immer mehr Konkurrenz durch günstigen Wind- und Sonnenstrom – dank des niedrigen Gaspreises auch durch Gaskraftwerke. Gleichzeitig macht der relativ hohe CO2-Preis den Kohlestrom teurer. Im Ergebnis wurde in der ersten Jahreshälfte 36 Prozent weniger Strom aus Braun- und 46 Prozent weniger aus Steinkohle erzeugt – schlicht weil der Kohlestrom am Markt zu teuer ist.

Also regelt der Markt den Ausstieg? Nein. Darauf zu vertrauen, wäre fatal. Denn die schlechte Marktlage für Kohle ist nur eine Momentaufnahme. Gas- und CO2-Preis schwanken heftig. Läuft es schlecht, ist die Kohle demnächst wieder konkurrenzfähig.

Mit diesem Dreischlag bekommen wir die Kohle-Meiler vom Netz

Genau hier können wir ansetzen: Gemeinsam müssen wir dafür sorgen, dass die Bedingungen für Kohle am Markt schlecht bleiben. Dann schaffen wir den Ausstieg deutlich vor 2030. Und das geht so:

  1. Erneuerbare Energien massiv ausbauen: Je mehr Wind- und Solarstrom ins Netz fließen, desto weniger lohnt sich der Betrieb von Kohlemeilern. Denn Erneuerbare Energien genießen einen Vorrang im Netz und drängen den Kohlestrom raus. Um die Kohlemeiler rasch überflüssig zu machen, müssen die Erneuerbaren bis 2030 mindestens 75 Prozent des gesamten Stroms in Deutschland liefern. Eine Herausforderung – schließlich brauchen wir auch immer mehr Strom für Wärme und Mobilität. Das wird nur möglich, wenn die Regierung die Erneuerbaren konsequent fördert.
  2. Einen CO2-Mindestpreis einführen: Der europäische Emissionshandel, der CO2 einen Preis gibt, wirkt derzeit im Stromsektor. Doch nur mit einer festen Mindesthöhe stellen wir sicher, dass der Preis nicht wieder sinkt. Sondern stufenweise ansteigt. Deutschland muss dieses Instrument gemeinsam mit anderen EU-Ländern einführen. Studien zeigen: Ein Mindestpreis von 40 Euro je Tonne CO2 würde Kohlemeiler so unwirtschaftlich machen, dass sie vom Netz gehen.
  3. Schadstoffe-Grenzwerte für Kohlekraft verschärfen: Quecksilber, Stickoxide, Feinstaub – die EU hat schon 2017 schärfere Auflagen für Emissionen von Kohlekraftwerken beschlossen. Doch die Regierung hat sie bisher nicht in nationales Recht überführt. Ambitionierte Grenzwerte würden vor allem bei der Braunkohle teure Nachrüstungen in Filtertechnik nötig machen. Investitionen, die nicht mehr wirtschaftlich sind – und die Betreiber zur Stilllegung von Kraftwerken zwingen könnten.

Nächstes Jahr sind Bundestagswahlen. Das ist die Chance für einen Kohleausstieg 2030

Seien wir realistisch: Auf die Große Koalition können wir bei all diesen Forderungen nicht setzen. Aber bereits nächstes Jahr sind Bundestagswahlen. Das ist die Chance für einen Kohleausstieg 2030 – wenn die ganze Klimabewegung ihn lautstark einfordert. Wir müssen den Ausstieg zum Top-Thema im Wahlkampf machen; und dann zum Eckpfeiler in den Koalitionsverhandlungen.

Wer einen Kohleausstieg 2030 in Koalitionsverhandlungen durchsetzen muss? Die Grünen. Denn wer auch immer regieren will: Ohne die Grünen wird kaum eine Regierung zu bilden sein. Entsprechend teuer können sie sich beim Klimaschutz verkaufen. Grünen-Chefin Annalena Baerbock stellte letzten Freitag im Bundestag klar: Ein Ausstieg sei “aus Gründen des Klimaschutzes bis 2030 möglich und nötig”. An diesen Worten werden wir sie messen. Egal, wie hart die Koalitionsverhandlungen werden: Beim 2030-Ziel dürfen die Grünen nicht nachgeben.

Aber auch die anderen Parteien müssen sich bewegen. Die Kohlefreund*innen in CDU/CSU und SPD setzen alles daran, dass der Kohleausstieg 2038 jetzt nicht mehr angefasst wird. Doch immerhin einer hat sich hier schon gerührt. Einer, dem womöglich in einer neuen Regierung eine große Rolle zukommt: Markus Söder. Der bayerische Ministerpräsident (CSU) forderte bereits letztes Jahr eine Beschleunigung des Ausstiegs auf 2030. Den Bremser*innen hingegen müssen wir verdeutlichen: Wer den Klimaschutz nicht ernst nimmt, wird abgewählt.

Gemeinsam können wir die Kohle stoppen

Mit Abgeordneten vor Ort diskutieren, mit Hunderttausenden auf die Straße gehen, friedlich Kohle-Bagger blockieren: Vielfalt ist die Stärke der Klimabewegung. Mit verschiedensten Aktionsformen und breiten Bündnissen haben wir es geschafft, Klimaschutz ganz oben auf die politische Agenda zu setzen. Zur Bundestagswahl 2017 nannten nur neun Prozent Umwelt- und Klimaschutz als wichtigstes Problem. Heute ist Klimaschutz das wichtigste Thema für Wähler*innen – noch vor Corona. Diese Zahlen kennen auch die Abgeordneten. Mit der Wahl 2021 müssen wir einfordern, dass diese Mehrheiten zu echtem Klimaschutz führen. Und dort den Fokus legen, wo am schnellsten am meisten CO2 einzusparen ist: bei der Kohle. Ich hoffe, dass Du  dafür gemeinsam mit uns streitest.

Jetzt würde ich gerne von Dir wissen, was Du von unseren Ideen hältst. Diskutiere mit in den Kommentaren oder schau, was andere Campact-Unterstützer*innen dort sagen!

517 Kommentare

  • von Bernd Müller

    Der von Menschen verursachte Klimawandel ist zu bekämpfen. Wir sind alle für Greta. Die Grünen sollen den Menschen vor Ort, dort, wo WKA gebaut werden sollen, die Wahrheit sagen, damit jede*r sich für oder gegen industrielle Stromproduktionsanlagen in gigantischen Ausmaßen (240 m Höhe) sachlich entscheiden kann – unter Berücksichtigung der Beeinträchtigungen von Mensch, Natur und Landschaftsbild. Die Grünen jedoch stellen stets Maximalforderungen für die Errichtung der WKA. Darf man Sandortverpächtern bis zu 80.000 € jährlich gewähren und gleichzeitig die Bürger*innen für die Windstromgewinnung zur Kasse bitten? Norwegischer Ökostrom wird den Verbrauchern in Deutschland verkauft, obwohl es gar keine Stromübertragungsnetze zwischen beiden Ländern gibt. Kurz: Wir haben selbst Solarmodule auf dem Dach. Daneben aber auch Kollektoren, die für Heißwasserbereitung sorgen, ohne bezuschusst zu werden. Kurz: Windstrom? Klares ja! Auf den Standort kommt es an!!!

  • von harald44

    Also ich habe nichts gegen Kohle. Denn etwa von 1850 (oder früher) bis etwa 1950 dauerte das Kohlejahrhundert, in dem sämtliche Züge und Schiffe mit Dampf, der durch Steinkohle erzeugt wurde, fuhren. In dem sämtliche Haushalte in ganz Europa mit Steinkohlke/Braunkohle/Koks beheizt wurden und Rauch aus jedem Hausschornstein aufstieg, und kein Computerprogramm kann erklären, weshalb es nicht schon damals zur herbeigeredeten Klimakatstrophe kam. Ehe im Gegenteil, es gab eisig kalte Winter und immer wieder Hochwasser an Rhein, Elbe, Oder und Weichsel.
    Wenn aber ein Klimacomputermordell DAS nicht erklären kann, dann taugt es erst recht nicht für die Zukunft.

  • von Peter Schauer

    Warum ist man in der Politik ganz einfach gesprochen immer zu feige etwas zu fordern und !!!! umzusetzen was die Vernunft gebietet
    2038 ist eine Jahreszahl die einfach Flucht vor der Verantwortung heißt
    Oder ist es Angst nicht wieder gewählt zu werden ?
    Wahrscheinlich das Letztere , aber dann sind Abgeordnete am falschen Platz
    Traut euch ! Auch mal vornweg zu laufen

  • von Prof.Dr:Christoph B.Rüger

    Wie sagen wir mit CAMPACT zu Recht:
    „Dabei ist klar: Wir könnten jetzt die Hälfte der Kohlemeiler abschalten und bis 2030 komplett aus der Kohle aussteigen. “ Wir könnten-die da nicht. Sie bleiben am Ruder.

  • von Marina Hodapp

    Eigentlich ist ja vor Jahren von allen schon alles mehrfach gesagt worden…den Worten müssten dann halt auch irgendwann mal Taten folgen…

  • Wind und Solarenergie sind von Wind und Sonnenschein abhängig! Wer liefert dann in der Nacht bei Windstille die Grundlast ?? Wahrscheinlich die AKWs, oder haben Sie eine andere Idee ??

    Warum eigentlich wird CO2 so verteufelt, wo es doch in seiner derzeitigen Konzentration schon nah seiner Kapazitätsgrenze als Treibhausgas ist und auch eine Verdoppelung keine Auswirkung auf die Erwärmung mehr haben kann. Ganz im Gegenteil wird eine Erhöhung des CO2 die Bewaldung der Erde stark begünstigen, was sekundär ja bekanntlich zum „Klimaschutz“ beitragen wird. Ganz abgesehen davon wird auch die Nahrungsproduktion für die explosiv wachsende Menschheit verbessert…..

  • von Jonigkeit

    Herr Bautz: Deutschland braucht den einzigen heimischen Energie-Rohstoff Braunkohle. Die deutschen AKWs wurden schon größtenteils stillgelegt bzw. die Stillegung zeitnah geplant. Alleine auf eneuerbare Energie zu setzen ist blauäugig, zu teuer dank der horrenden Abgaben, zerstört die Industrie und ist gefährlich. Für die Länder, die lt. Ihres Berichtes den früheren Kohle-Ausstieg (Frankreich etc.) beschlossen, stellt sich die Sache einfach dar, da sie keine eigene Kohle besitzen und auf Kernenergie setzen. Die Hauptemmitenden von CO2 sind China, die USA, Indien und Australien. Diese Länder erwähnen Sie gar nicht. Deutschlands CO2-Austoß schlägt lediglich mit 1-2% weltweit zu Buche. Hier können und müssen sich Grüne und die FfFs bewähren, indem sie in diesen Ländern demonstrieren und intervenieren. Dann bleibt noch die Frage offen, wieviel der menschliche Anteil am CO2-Ausstoß beträgt. Nicht bestritten wird die Existenz des Klimawandels, zumindest in den vergangenen 10 bis 20 Jahren.

  • von G.

    In der ganzen Diskussion vermisse ich eine Statistik, die ich in den 80 ern bereits gelesen habe da hat Jemand seriös,berechnet wieviel Strom eigentlich für „Notsitutationen“ in der Stromversorgung vorgehalten( also nicht ins Netz gespeist wird) nämlich ca. 20 %, wenn diese 20 % in die Diskusson ein fliesen würden und mit dem Anteil an Atom- und Kohleerzeugten Strom vergleichen würde zeigt sich wieviel Atomkraftwerke schlicht
    weg nie hätten gebaut werden dürfen, dazu die immer noch ungeklärte Entsorgung des Atommülls ebenso wie die nun so heiß diskutierten Co2
    Emmisionen bei der Nutzung vom Kohlestrom wer hat das jemamls seriös und faktisch klar gerechnet ? Nun wird eben diese lobbypolitik durch
    immense „Steuer-Belohnungen“ bis 2038 weiter unter anderem mit Coronageld usw. am leben gehalten. Es ging nie wirklich in der ganzen Debatte
    um die Arbeitnehmer in der Energiewirtschaft besonders (Kohle) sondern rein um Profite und fette Mitnahmen der Energiekonzerne. Verkürzt gesagt.

  • von Wolfgang Herzog

    Der Weg, den Campact da aufzeigt, ist ein sehr, sehr guter und ich denke auch erfolgversprechender Weg. Gehen wir ihn gemeinsam!
    Das kann zwar nicht alles für den Klimaschutz gewesen sein, da muss noch viel mehr geschehen. Aber so kommt man vielleicht sehr zügig voran.

  • von Günter Kreuscher

    Solange die „Wirtschaft“ Selbstzweck fundamentalistischer Staatsmonopolisten ist, wird jeder Versuch uns und den Planeten zu retten, vergebens. Warum verhandeln wo es nichts zu verhandeln gibt.

  • von Burgfried Mitura

    Moin, Ihr seid falsch davor: Klimaschaden entsteht weltweit. Nicht mal in Europa ist die Kohle zu stoppen. Der deutsche Kohleausstieg beruhigt das Gewissen auf Kosten derer die den grünen Strom bezahlen müssen. Energieerzeugung ist Daseinsvorsorge mit der kein Geld „verdient“ werden darf und die auch nicht bestimmte Gruppen belasten darf. Ein Weg könnte sein: Windenergieflächen für die Dauer der Nutzung enteignen nur Nutzungsausfall vergüten. Blastete Wohngebäude durch öffentliche Hand aufkaufen. Windanlagen aus Steuergeld bauen und betreiben. Strom zum reinen Erzeugerpreis an „nützliche“ Verbraucher abgeben. Wenn damit unsere Industrie existieren kann – gut! Wenn nicht muss man entscheiden was man will – Industrie mit Kohle oder lieber keine. Ich befürchte dass die Industrie dann da hin gehen wird wo Energie ist …
    Gruß

  • von E. Hinrichsen

    Schon seit vielen Jahren setzt ich auf die Grünen und bleibe auch dabei.

  • von Sylvia Domnick

    Liebes Campactteam,
    Ich halte das für die richtige Strategie und finde es wichtig!
    LG Sylvia

  • von Wolfgang Hatscher-Bülk

    Ja genau, wir müssen der Kohlefreundlichen SPD und der Kohle und Erdöl freundlichen CDU/CSU und der FDP schon jetzt durch häufigwe Aktionen auf die Füße treten, um einen Wandel zu einer CO2 neutralen Witschaft zu Beschleunigen. Wir müssen aber auch den Grünen den Rücken stärken, dass sie dies im Parlament durchsetzen. Außerdem gibt es ein interessantes Mittel zur Rückenstärkung der Politik im Bereich Klimaschutz: Den Bürgerrart/Bürger:innen Versammlung. Siehe hierzu auch den Verein Mehr Demokratie und Extinction Rebellion. Wir benötigen diesen Vorlauf und die Parteien benötigen ihn auch, zum Aufstellen der Wahlprogramme. Also am besten so schnell wie möglich mit der Kampagne starten.

  • von Christian Mayer

    Liebe Leute es ist toll was ihr hier denkt sinnvolles zu fordern.
    Einerseits na besser als nichts tun, aber das Ziel den Kipppunkt nicht zu überschreiten ist bereits schwierig.
    Das Paris Protokoll beinhaltet die CO2 Einsparungen durch Kraftstoff Erhöhung wie in Frankreich oder wie hier in Deutschland 1mil. Elektrofahrzeuge/Jahr auf die Straße zu bringen.
    Beides ist fehlgeschlagen.
    Frankreich hat die Gelbwesten und Deutschland Autoland lässt sich von Tesla, mit seinen Luxus Kutschen die sich kaum jemand leisten kann, als Anfänger dastehen.
    Strom sparen ist nobel aber wir müssen insg. Ab jetzt und sofort 50% unseres Energieverbrauchs reduzieren. Bezogen auf einfach alles. Strom, heizen, Mobilität auch e-mobilität.
    Ich habe auf we ACT einen Aufruf zur „ein Kind Politik“ am laufen. Denn egal was ihr hier plant und toi toi toi umsetzt bleibt die Welt Überbevölkerung das schwerste Problem, dass der Menschheit noch vor sich hat lösen zu müssen.
    Ich unterstütze alles was ihr hier plant.

  • von Judith Kippe

    Natürlich bin ich auch gegen Kohle, sowie auch gegen Atomstrom! Aber auf der anderen Seite will ich auch nicht, dass ein großer Teil unserer Vögel in Windkraftanlagen zu Schaden kommt, denn Umweltschutz ist mir auch sehr wichtig. Er hängt ja auch mit dem Klimaschutz zusammen. Und eine Welt ohne Vögel ist für mich unvorstellbar, ganz zu schweigen davon, dass Nahrungsketten durch das Aussterben von Vogelarten wesentlich und vielleicht auch kipppunktartig gestört würden.
    Wie kann man denn dieses Problem lösen?

  • Für mich ist die Sache klar: eine Partei, die alles abblockt, was den Klimaschutz angeht, wird genauso wenig wie jetzt mit der SPD mit den Grünen etwas zustande bringen können: es werden nur faule Kompromisse herauskommen. Das heißt, wir müssen als Wähler die Mehrheitsverhältnisse so ordnen, dass aus Kompromissen keine faule Kompromisse werden – und die Zeit bis dahin auf zweierlei Art nutzen. Durch Initiativen wie diese hier sollte die Aufmerksamkeit auf mögliche Lösungen hoch gehalten werden, und die SPD braucht durch ihre Mitglieder, wie auch ich einer bin, ständige Tritte auf die Zehenspitzen, egal, ob der eigene Ortsverein oder Unterbezirk mitmacht oder nicht.

  • von Bernhard Asmis

    Eine Entschädigung für Konzerne die uns fossile Energie verkaufen darf es nicht geben. Spätestens seit den 80ern wissen alle, daß diese Energiewirtschaft langfristig tötlich ist und die Vorkommen endlich sind. Außerdem haben sie genug Zeit um in zukunftsträchtige Energieerzeugung zu investieren. Wenn wir künftig der Erdöl Industrie eine Entschädigung zahlen sollen, weil wir unseren Verkehr elektrisch versorgen, wäre es wohl das wirtschaftliche aus für unsere Gesellschaft. Gerade ohne Entschädigung zwingt man die Konzerne zum Umdenken.
    Noch zum Schluß muß ich darauf hinweisen, daß der energieaufwendige Ausbau der digitalen Welt, wie ihn Elon Musk betreibt, Gfahren für unsere Welt mit sich bringt, die wir noch gar nicht abschätzen können. Denken sie nur mal drüber nach in wieweit unsere bestehenden Funknetze ursächlich für das weltweite Insektensterben verantwortlich sind. Der Rückgang der Insekten ist jedenfalls auffallend proportional zum Ausbau unserer Mobilfunknetze.

  • Es ist alles richtig, was ihr schreibt. Aber ihr dürft nicht die Arbeiter in den Kohlegruben vergessen. Besonders in der Lausitz sind sie ein zweites mal komplett alleine mit ihren Ängsten. Wer eine schnelle Abschaltung – zu recht! -will, muss auch überlegen, wie man den Menschen in dieser Region Perspektiven bieten kann (Die Region fühlt sich seit der „Wiedervereinigung“, die dort schon damals die Menschen im Stich gelassen hat, aufgegeben).
    Wer das nicht tut, kann die AfD gleich zur Regierungspartei erklären…

  • von Ralf Müller

    Klimajünger, ihr seit doch nicht ganz dicht. Mit euren erneuerbaren zerstört ihr die gesamte Landschaft in Deutschland – für nichts und wieder nichts. Das grüne Paradoxon lautet, dass die fossilen Energieträger woanders auf der Welt verbrannt werden und sogar noch viel stärker und ineffizienter, wie in unseren modernen Kraftwerken. Lasst uns die fossilen Brennstoffe erträglicher und umweltschonender machen. Eine Welt aus erneuerbaren ist Kapitalismus pur und zerstört Natursystem, Landschaften, Freundschaften und schädigt deutschlandweit den Artenschutz.

  • von Martin Krautloher

    Die Kohle lässt sich auch durch unser Stromnuntungsverhalten ausbremsen. Indem wir immer dann Geräte wie Waschmaschinen, Trockner, Spülmaschinen uws. einschalten wenn sehr viel Strom aus erneuerbaren Energien zur Verfügung steht. Am besten noch an einem Sonn oder Feiertag da hier der Strombedarf aufgrund stillstehnder Industriebetriebe signifikant niedriger ist.

    Aufklärungsarbeit in diese Richtung wäre Sinnvoll und könnte die Kohle bremsen.

  • Danke für Ihren sehr gut formulierten Artikel. Ich werbe schon seit 20 Jahren aktiv in Newslettern und Blogs für Erneuerbare Energien (https://wasser-hilft.blogspot.de). Die technischen Fortschritte wachsen tagtäglich. Wir können unseren Strombedarf durch Erneuerbare bald komplett decken – ganz ohne Atomstrom und fossile Brennstoffe. Es müsste nur politisch gewollt werden. Aktuell fehlen leider noch einige Leitungen durch Deutschland und einige Stromspeicher bzw. Wasserstoffspeicher. Doch die sind ja schon in Planung.

  • von Springmann W

    Zu diesem Massnahmen Bündel gehört auch ein eine Speicherung von regenerativ erzeugter Energie im industriellen Stil. Es reicht nicht Atom und Kohle durch Wind und Sonne zu ersetzen. Denn beide sind unzulässig im zeitlichen Rahmen. Aber wenn wir es schaffen in Zeiten mit großem Energie Aufkommen diese in Batterien oder in Form von Wasserstoff speichern, anstatt Windkraftwerke leer laufen zu lassen, dann schaffen wir auch den 100% Ausstieg aus den fossilen Energien. Der viel bescholtene Wirkungsgrad ist zunächst gar nicht so wichtig, weil besser als Leerlauf geht es allemal. Und mit dem so erzeugten Wasserstoff kann man dann neben der Abdeckung von Stromspitzen auch gleich Eisenbahnen, Lastwagen und Landmaschinen betreiben.

  • von Gabriele Kaufhold

    Laut dem Klima-Risiko-Index gehörte Deutschland 2018 erstmals zu den drei am stärksten von Extremwetter betroffenen Staaten der Welt (https://germanwatch.org/sites/germanwatch.org/files/2019-12/klima-risi ko-index_2020_tabelle_1999-2018.jpg). Es ist 5 nach 12, und angesichts der umwelt- und volkswirtschaftlichen Schäden völlig unverständlich, den Ausstieg bis 2038 hinauszuzögern. Selbst ein Ausstieg 2030 ist zu spät.
    Bei dem notwendigen Ausbau der Erneuerbaren muss allerdings zwingend darauf geachtet werden, Naturschutz und Klimaschutz gleichwertig zu behandeln. Das heißt, die Erneuerbaren dürfen nicht in sensible Bereiche eingreifen, die von ökologischer Wertigkeit sind.

  • von Kito

    2038 ist eine Minndestzielmarke der Bundesregierung. DIW-Gutachten sagt bis 2035, Frauenhofer sagt bis 2030, ProLausitz lenkt bei 2038 ein, COP21 gibt einen sofortigen Ausstieg vor, 2030 wir.
    Alle 3 Jahre, also dann 2023 kommt eine Überprüfung dran. Wenn ich alle Daten im Durchschnitt wiederspiegele, dann erhalte ich bei 2038+2038+2035+2030+2020+2030=12191/6=, also etwa 2032 wäre eine neue Zielmarke mit Einigungspotential aller für 2023…

  • von Albrecht Kühn

    Braunkohle – zu wertvoll für einen Verbrennungsprozess,
    die chemische Aufbereitung in Arzneimittel, Farbstoffe, Teere, Wachse, …
    und eine bessere Verwendung als den giftigen Verbrennungsprozess.
    waren Sie schon mal in Hoyerswerda zu DDR Zeiten?,
    bestimmt nicht
    dort war alles vergiftet!,
    aber das schaffen heute unsere super Dieselfahrzeuge auch,
    die werden immer intensiver im Abgas und der PS-Mentalität.

    freundlichst
    Albrecht

  • von Ralf K.

    Wer kauft eigentlich den ganzen Kohlestrom ?

    Kann man nicht eine boykottaktion gegen RWE, Leag und Universum fahren – und Kunden zum massenhaften Wechsel motivieren?

    Hat gegen Shell seinerzeit auch sehr gut funktioniert …. ich sage nur Brent Spar .

  • von Wolfgang Hatscher-Bülk

    Zum Thema Grundlast Sicherung.
    Erstens gibt es meistens entweder ausreichend Sonne oder ausreichend Wind. An der Küste, auf dem Meer und auf Landschaftlichen Erhöhungen, wehtr fast ständig ein Wind. Überschüssige Wind oder Solarenergie kann als Wasserstoff zwischengespeichert werden und in Brennstoffzellen, relativ kurzfristig, wieder verstromt werden. Es gibt die Möglichkeit alte E-Auto Akkus als Kurzzeit zwischenspeicher zu verwenden, bis zu mindestens 12 und evtl bis 24 Stunden. Es gibt eine neue Akku Art, die im Industriellen Maßstab Energie speichern kann, ohne Lithium im Aufbau. Die Technoligien sind entwickelt und müssten nur noch gefördert werden.
    Wir müssen versuchen auf die Wahl Einfluss zu nehmen und den Mensachen die Möglichkeiten zu erzählen und den Politikern Mut machen, diese umzusetzen.
    Ich wäre bei einer solchen Kampangne dabei.

  • von Horst Köln

    Aktionen sind sicher richtig und gut, wenn sie nicht in Aktionismus enden.
    Ich würde dem vorzeitigen Ausstieg auch zustimmen, wenn die Überführung der in der Kohle Beschäftigten in existenzsichernde und sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze garantiert ist und die derzeitigen hohen Stromkosten deutlich gesenkt werden (u.a. durch Wegfall der CO2-Steuer und der hohen Betriebskosten).
    Allerdings sollte man auch darüber reden dürfen, was Stromtrassen für die Menschen bedeuten und was Windparks bedeuten. Dies kann man natürlich alles missachten.
    Man sollte sich auch hüten vor Panikmache; wir sind nur ein kleiner Teil der Welt. Und der Vergleich mit anderen Ländern ist auch nicht vollständig, wenn man verschweigt, dass dort Atomkraftwerke bleiben.
    Und man sollte auch seinen Fußabdruck kritisch betrachten, wenn man nun wieder unbedingt mehrfach mit dem Flieger in die Ferne fliegt oder stundenlang mit dem Auto unterwegs ist.

  • von Wolfgang Hatscher-Bülk

    Zum Thema Arbeitsplätze: In der Braunkohle geht es, inklusive der Zulieferbetriebe, um maximal 20 000 Arbeitsplätze. Demgegenüber sind in der Solarbranche bereits ca 80 000 Arbeitsplätze, zwecks Kohleverstrohmungsrettung, verloren gegangen. Jetzt sind gerade 160 000 Arbeitsplätze in der Windenergiebranche in Gefahrt, teilweise schon vernichtet.
    Ich finde wir sollten aus Klima, Wirtschaft und Sozialen Gründen eine Kampagne fahren, um auf die Wahl Enfluss zu nehmen.
    Ich wäre dabei.

  • von Christine Kohr

    ich stimme dem voll und ganz zu. Wir haben gar keine andere Wahl mehr: unser Leben ist zuallererst von sauberer Luft, sauberem Wasser und fruchtbarem Boden abhängig. Für die arbeitenden Menschen, die von dem Strukturwandel betroffen sind, muß es eine sozial verträgliche Lösung geben. Anders wird es nicht gehen. Aber der Strukturwandel muß so schnell wie möglich vollzogen werden und jetzt ist eine sehr gute Gelegenheit dazu.

  • Gegen die Kohle-Lobby kommt man offenbar nicht an. Lieber wird weiterhin Landschaft zerstört und der Klima-Wandel hingenommen. Wir schimpfen auf Populisten wie Bolzenaro, doch was unsere sogenannte Freie Marktwirtschaft hier veranstaltet, ist fast ebenso kriminell. Darunter leidet dann nicht zuletzt auch die Glaubwürdigkeit von Demokratie.
    Und das bleibt nicht auf fossile Energieträger in Deutschland beschränkt, sondern hat längst globale Konsequenzen.

  • von Andreas Monning

    Ein Kohleausstieg so bald wie möglich, sptestens 2030, dazu gibt es keine Alternative. Aus meiner Sicht kann es also nur noch dasrum gehen, wie man das am besten bewerkstelligt, was die klugen Lösungen sind.

  • von Reinhold U

    Alle die, die für den ersatzlose Nutzung der erneuerbaren Energie sind und auf Kohle und Atom verzichten wollen, sofort NUR an Wind, Sonne und Bio-Anlagen anschließen. Dann werden sie wach werden. Auch ihre Kinder nur dort NUR arbeiten lassen wo ausschließlich die erneuerbaren eingesetzt werden. Dann sind sie nämlich arbeitslos

  • von Ulrich

    Der Ausstieg aus der Kohle muss in jedem Fall früher kommen. Bis dahin keine weitere Landvernichtung. Frühzeitiges Umstellen auf zukunftsfähige Arbeitsplätze. Vielleicht kostet es jetzt etwas mehr, aber es gibt für unseren Planet und folgende Generationen keine Alternative. Aber auch den eigenen Konsum und Energieverbrauch muss jeder einzelne reduzieren, nicht alle Verantwortung an die Politik abgeben.

  • von Hans-Dieter Eberle

    Ja wenn schon mein Ministerpräsident den Ausstieg bis 2030 fordert – nichts wie hinterher!

  • von Wolfgang Hasenfuß

    Meinte nicht 2015 sondern 2025, bitte um Entschuldigung!

  • von Barbara Schröder

    ich arbeite seit fast 20 Jahren in einem Handwerksbetrieb für Ökologische Heiztechnik und Photovoltaik-Anlagen. Musste man sich bis vor 6 Monaten noch den Mund fusslig reden um Leute von der Sinnhaftigkeit zum Umstieg auf dezentralere und CO² neutrale Haustechnik zu überzeugen, rennt man uns jetzt die Bude ein. Statt Kurzarbeit, wie in weniger zukunfstweisenden Branchen, wissen wir und viele Kollegen nicht wo sie anfangen sollen. Die großzügige Förderung von Pelletheizungen seitens der Bundesregierung macht sich deutlich bemerkbar – Gut so! Bei der Mobilität werden wir intelligentere Lösungen finden müssen als nur 1:1 auf Elektromobilität umzustellen, der Verkehrskollapps auf unseren Straßen ist heute schon real. Was die Stromproduktion betrifft geht einfach kein (vernünftiger) Weg an den 100 % aus unendlich zur verfügung stehenden Quellen vorbei. Alles andere geht auf Kosten einer guten Zukunft und vor allem auf Kosten der Zukunft aller nachfolgenden Generationen.

  • von Wolfgang Hasenfuß

    Kohleausstieg muß bis 2015 erfolgen, wenn wir unsere Erde wirklich retten wollen!
    Das Gesetz ist kein Gesetz sondern ein WITZ, der unser Leben bedrohen wird!
    Es muß jetzt etwas geschehen und nicht erst 2038 oder 2030! UNSERE ERDE und damit auch ist unser Leben in Gefahr!
    Wo ist der Verstand geblieben? Lobbyismus treibt uns alle in den Tod!

  • von Thomas

    Es würde mich dich interessieren wie Grundlastkraftwerke durch Windenergie und Solar ersetzt werden sollen zumal diese nicht Grundlastfähig sind. Betrachten Sie sich einmal die entsprechenden Erzeugungs- und Verbrauchskurven in der Stunden–bzw. Minutenskalierung. Ja auch ich finde, dass die Klimaerwärmung reduziert werden muss. Aber bitte halten Sie nicht alle Menschen für so gutgläubig wie es durch z. B. dem Bundesverband für Windenergie und seine Lobbyarbeit dargestellt wird.

  • Wenn mir die Nordsee durch das Haus schwappt, der Kopf verbrennt und es kein Brot gibt, dann sind mir die Kohlearbeitsplätze absolut egal.

  • von Franz-Josef Schöller

    Das freut mich…, übrigens gemeinsam sind wir stärker. Denn die Kohlebefürworter ignorieren die Sorgen der Menschen und nehmen denen auch noch ihren Lebensraum, siehe (Braunkohleabbau).
    Daran sieht man mal wieder, was die Jeans Strategie aussagt: denn an den wichtigsten Stellen sitzen die größten Niete.

    LG Franjos

  • von Josef

    Den Ausstieg aus der Kohleenergie unter der Bedingung, dass der Strompreis dadurch sinkt, hat doch nichts mit Umweltschutz zu tun.
    Ich denke, weniger Geld für Enerie ausgeben will, der sollte weniger Energie konsumieren.

  • von Josef

    Der Enegie-Konsum des Einzelnen darf bei der Klima- und Umwelt-Debatte auch nicht vergessen werden.
    Der Ökologische Fußabdruck eines jeden einzelnen wirkt sich auf die Klima-Bilanz in ganz besonderem Maße aus.
    Denn letzten Endes ist es unser problematisches Konsumverhalten, das diesen immensen CO2 Ausstoß hervorbringt.

  • von Josef

    Umweltschutz geht ganz klar vor marktwirtschaftlichen Interessen.
    Die nächste Wahl und das Engagement der Menschen, werden die Wende bringen!

  • von Pieschel

    Ich würde dem vorzeitigen Ausstieg zustimmen, wenn die Überführung der in der Kohle Beschäftigten in existenzsichernde Arbeitsplätze garantiert ist und die derzeitigen hohen Stromkosten deutlich gesenkt werden ( u.a. durch Wegfall der CO2-Steuer und der hohen Betriebskosten ).

  • von Elke Hack

    Ich finde es wichtig neben dem Ausbau von Windkraft und Solarenergie im Großen auch die Nutzung von dezentralen Kleinsolarpanelen zu fördern, so wie es schon in vielen Ländern wie z.B. Indien geschieht. So würde auch der Zusammenhang von Energie und deren Verbrauch für die Verbraucher besser nachvollziehbar. Und der Verbraucher würde aus der Abhängigkeit von den Energiekonzernen entlassen. Die Förderung muss auch für Mieter möglich sein, da ansonsten eine Zweiklassen Rechtslage entsteht.

  • von Heidi

    Ich würde ausfallend, wenn ich meinen ganzen Unmut über diese kleinkarierten Beschlüsse zur Klima-bzw. Kohlepolitik äußern würde.
    Ihre kluge und klare Analyse zeigt, wie wichtig es ist, sich zu engagieren, zu unterstützen und weiter zu kommunizieren.
    Danke.
    Ich bin dabei!

  • von Franz-Josef Schöller

    Nur soviel:

    gesunde Menschen wird es nur auf einen gesunden Planeten geben.
    Die Parteien, die aus wirtschaftlichen Gründen meinen zum Wohle der Menschheit zu sein, irren gewaltig.
    Angepasst muss der Klimawandel vollzogen werden, ansonsten droht der
    Menschheit ein Desaster. CO 2 verursacht Krankheiten und dazu noch
    eine kaum beherrschbare Erhitzung weltweit. Daher muss alles getan werden das zu verhindern. Die Menschen werden bei der kommenden Wahl schon wissen wen sie wählen.

    Gruß Franjos

  • von Michael Schwarz

    sehr gute Bilanz, spricht mir voll aus dem Herzen

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Veröffentlicht von Christoph Bautz

Christoph Bautz ist Diplom-Biologe und Politikwissenschaftler. Er gründete 2002 gemeinsam mit Felix Kolb die Bewegungsstiftung, die Kampagnen und Projekte sozialer Bewegungen fördert. 2004 initiierte er mit Günter Metzges und Felix Kolb Campact. Seitdem ist er Geschäftsführender Vorstand. Zudem ist er Mitglied des Aufsichtsrats von WeMove, der europaweiten Schwesterorganisation von Campact, sowie der Bürgerbewegung Finanzwende.