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Was vom #Dannibleibt – Theory of Change 2

Im “Danni” heulen die Kettensägen und fällen jahrhundertealte Bäume. Das Drama im Dannenröder Wald ist Thema der zweiten Folge des neuen Campact-Podcasts. Höre direkt rein, und erfahre, warum der kleine Wald so wichtig ist für die Verkehrswende und jetzt alle Klimaschützer*innen nach Hessen kommen sollten.

Campact-Podcast Theory of Change - Folge 2: Was vom #Dannibleibt
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Du weißt nicht, wie Du den Podcast am besten hörst? Weiter unten im Text findest Du eine kleine Anleitung.

Fällt mit diesen Bäumen die Glaubwürdigkeit der Grünen? Auf Bundesebene beschwören Annalena Baerbock und Co. die Verkehrswende. Doch in Hessen schaut der grüne Verkehrsminister Tarek Al-Wazir zu, wie der Dannenröder Wald abgeholzt wird. Schon bald sollen hier täglich etliche LKW über frischen Autobahn-Asphalt donnern.

Zwischen den jahrhundertealten Bäumen treffen immer mehr Klimaschützer*innen auf teils rabiate hessische Polizist*innen – und auf die Frage: Wie sehr ist auf die Grünen Verlass, wenn Klimaschutz konkret wird? Warum ist dieser kleine Wald so wichtig für das große Ganze? Und welche Chance besteht, die Sägen zu stoppen?

In der neuen Folge von “Theory of Change” – dem Campact-Podcast – diskutieren wir über diese und weitere Fragen. Fragen, die im Radio selten gestellt werden; und die im Campact-Newsletter oft nicht genug Platz finden.

Nimm Dir jetzt 30 Minuten Zeit, und erfahre, warum es im Dannenröder Wald um weit mehr geht als nur um ein paar Bäume.

Feedback und Kommentare? Schreibt uns eine E-Mail an podcast@campact.de!

Shownotes

Hier geht es zum Campact-Appell gegen die Danni-Rodung…

* Bei der Aufnahme hat Chris fälschlicherweise behauptet, Söder habe das als bayrischer Umweltminister geäußert. Das war er in der Tat auch mal. Aber die Forderung stammt aus seiner Zeit als CSU-Generalsekretär, wie uns nachträglich aufgefallen ist. Wir bitten um Entschuldigung.

** Im Gespräch hat Katrin den Zeitraum falsch genannt: Die über 5.400km Bahnstrecke wurden nicht innerhalb von 15, sondern innerhalb von 25 Jahren stillgelegt. Auch hier bitten wir um Entschuldigung.

So hört man am besten den Podcast

Podcasts wurden erfunden, um sie auf einem Mobilgerät wie Smartphone oder Tablet zu hören – als Ohrenfutter beim Putzen, Aufräumen oder Bahnfahren. Zum Hören empfiehlt sich ein Podcatcher – eine App, die ihre Podcasts verwaltet, speichert, abspielt.

Auf Apple-Geräten (iPhone, iPad) ist die App “Podcasts” vorinstalliert. Solltest Du ein solches Gerät nutzen, gelangst du über den “Apple-Podcasts”-Button (am Anfang des Blogbeitrags) in den Podcast in dieser App. Andere beliebte Player auf dem Apple-Betriebssystem iOS sind Overcast oder Castro. Wenn Du diese Apps nutzen willst, findest Du „Theory of Change“ über die Suchfunktion der App – oder Du fügst den RSS-Feed des Podcasts hinzu.

Auf einigen Android-Geräten ist ein Podcatcher vorinstalliert, auf anderen nicht. Für Android gibt es die kostenlose Open-Source-App AntennaPod oder das beliebte PocketCasts, das jedoch einmalig Geld kostet. Wenn diese (oder andere solche) Apps installiert sind, findest Du „Theory of Change“ über die Suchfunktion der App, oder Du fügen den RSS-Feed des Podcasts hinzu.

Für alle Nutzer*innen der Streaming-Dienste Spotify oder Deezer gelangt man über den obigen Button in die App. Der Podcast ist auch im kostenlosen Spotify-Angebot erhältlich. Allerdings ist er dann durch Werbung umrahmt/unterbrochen – auf deren Auswahl Campact selbst keinen Einfluss hat. Egal welche Plattform, egal welche App: Bitte abonniere oder folge dem Podcast! Dadurch verpasst Du in Zukunft keine Folge von „Theory of Change“ – dem Campact-Podcast. 

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Autor*innen

Dr. Chris Methmann ist Geschäftsführer von foodwatch Deutschland. Vorher hat er bei Campact Kampagnen geleitet. Als langjähriger Aktivist und Campaigner in der Klimabewegung streitet er für ein Ernährungssystem, das die Grenzen unseres Planeten endlich respektiert – und setzt sich dafür ein, dass nur ehrliches, gesundes und zukunftsfähiges Essen auf unseren Tellern landet. Alle Beiträge Katrin Beushausen kam von der Bühne zur Politik: Nach dem Studium der Theaterwissenschaft arbeitete sie als Pressereferentin und Dramaturgin, lehrte und promovierte zum Verhältnis von Theater und Öffentlichkeit. Sie organisierte kreativen Protest gegen Uni-Sparpläne und stritt bei 350.org gegen klimaschädliche Investitionen. Seit 2016 ist sie Campact Campaignerin. Alle Beiträge

6 Kommentare

Kommentare sind geschlossen
  1. Der Autoverkehr hat seit jahrzehnten Priorität in Deutschland.
    Besonders der LKW-Verkehr ist der reinste Horror, mit Duldung / Förderung der Politik. Menschenleben zählen da nicht.
    LKWs zerstören unsere Strassen und wir zahlen für den Erhalt und nicht etwa die Transportbranche.
    Dahinter stecken massive wirtschaftliche Interessen der Auto- / LKW-Hersteller.
    Allerdings, solange Menschen immer größere Autos mit immer mehr Treibstoffverbrauch kaufen ändert sich nichts.
    Ein negatives Beispiel ist Los Angeles in den USA, der Nachweis, das mehr Strassen auch mehr Verkehr anziehen.
    Die Bahn wurde auch über Jahrzehnte kaputt gespart, besonders der Güterverkehr auf der Schiene.
    Von daher, der Güterfernverkehrauf der Strasse muss massiv verteuert werden und der Strassenbau (besonders Autobahnen) muss auf reine Erhaltung ohne Neubau eingeschränkt werden.

  2. Danke für Eure Arbeit!
    Wäre super, wenn man die Datei auch auf einer nicht-proprietären Plattform hören könnte – z. B. einfach ein Link auf die Audio-Datei. (So kann man sie nur über Umwege runterladen.)

  3. Der Wald wird immer bedeutender für das menschliche Zusammenleben, und die hessische Politik lässt ihn immer weiter fällen, nur um die menschliche Bequemlichkeit zu unterstützen. Wo sind die Grünen geblieben? Hetzen die Polizei auf Leute, die den uralten Wald erhalten wollen, nur um an die Regierung zu kommen! Kahlschlag für eine Autobahn statt wertvolle Natur. Alles im Sinne einer totgeweihten Industrie. Pfui Teufel!

    Friedrich Heimann, 85435 Erding/Obb.

  4. Ihr wist wohl auch nicht mehr was Ihr wollt
    einer seitz sollen keine Autobahnen mehr
    gebaut werden da für aber soll die Bahn
    ausgebaut werden,wird dan gebaut schon
    demonstrieren die Leute da gegen das selbe
    gilt auch für die Energiewende ,es gibt Leute
    bei dennen es nicht genug Windräder geben
    kann und Andere Leute wollen keine Windräder
    vor iher Sichweite haben.

  5. Den Brief von dem hessischen Verkehrsminister werden wohl alle bekommen haben, die sich in welcher Form auch immer an das Ministerium gewandt haben: Er kann die Rodung nicht stoppen, das kann nur der Bund! Dort wird man das nicht wollen.
    Hoffentlich können all die vielen Menschen, die sich für den Danni einsetzen, etwas bewirken. Es kann kein weiter-So geben.

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