Baden-Württemberg: Klima-Botschafter*innen gesucht!

Wahlen gewinnt nur, wer beim Klimaschutz Ernst macht: Dieses Signal wollen wir aus Baden-Württemberg nach Berlin senden. Wir machen die Landtagswahl zur Klimawahl. Doch dafür brauchen wir: Dich! Werde jetzt Klima-Botschafter*in.

Baden-Württemberg entscheidet, was eine neue Bundesregierung beim Klimaschutz macht. Nicht direkt natürlich – aber die Landtagswahlen am 14. März können für die Bundestagswahl im September ausschlaggebend sein. Spielt der Klimaschutz im Ländle die entscheidende Rolle, geht ein klares Signal nach Berlin: Wahlen gewinnt nur, wer beim Klimaschutz Ernst macht! Der Zeitpunkt ist perfekt – jetzt stellen die Parteien ihre Wahlprogramme für den Herbst auf.

Mach die Landtagswahl in Baden-Württemberg zur Klimawahl

Deshalb machen wir die Wahl in Baden-Württemberg zur Klimawahl. Unser Plan: Wir verbreiten Video-Botschaften, in denen Menschen erzählen, warum sie für das Klima abstimmen. Videos in sozialen Medien beeinflussen das Wahlverhalten enorm. Das wissen wir von unserer Schwesterorganisation MoveOn aus den USA. Selbstgemachte Aufnahmen haben dabei eine viel stärkere Wirkung als professionelle Videos. Sie sind authentischer und glaubwürdiger.

Werde Klima-Botschafter*in!

Nun bist Du gefragt: Werde Klima-Botschafter*in. Schick uns ein Video mit Deiner persönlichen Botschaft. Sind Dir beim Waldspaziergang schon die Folgen des Klimawandels aufgefallen? Musst Du im Garten mehr bewässern als früher? Leidest Du im Sommer unter der Hitze oder vermisst Du den Schnee im Winter? Erzähle, was Dich bewegt und warum Du am 14. März fürs Klima wählst!

„Hallo, ich bin Amira aus Stuttgart. Ich sehe die Klimakrise ganz konkret im eigenen Garten: Im Sommer muss ich viel mehr gießen als früher. Weil es im Winter so warm ist, überleben viel mehr Schädlinge. Und beim Wandern fallen mir die vielen toten Bäume auf. Wir müssen jetzt etwas tun, bevor die Schäden durch den Klimawandel noch größer werden. Deswegen wähle ich bei der Landtagswahl am 14. März fürs Klima.“

So könnte Deine eigene Videobotschaft aussehen. Leg am besten jetzt gleich los – klick dazu einfach auf den Button. Du erfährst dann, worauf Du bei der Aufnahme achten musst, was mit dem Video passiert und wie wir Dir bei Fragen weiterhelfen. Du kannst das Video in wenigen Minuten direkt über die Kamera Deines Laptops oder Handys aufnehmen.

Deine Stimme fürs Klima

Die schönsten Videos verbreiten wir in den Wochen vor der Wahl auf Facebook – dazu nennen wir lediglich Deinen Vornamen und den Wohnort. Wir sind uns sicher: Deine Stimme hat in Baden-Württemberg viel Gewicht. Viele Wähler*innen sind noch unsicher, wo sie am 14. März ihr Kreuz machen werden. Ihnen kann es helfen, wenn sie Deine Botschaft in den sozialen Medien sehen. Sachlich oder kreativ, kurz oder ausführlich: Wir freuen uns auf Dein Video.

Dein Handy ist schon ein paar Jahre alt? Die Beleuchtung zu Hause ist nicht wie im Foto-Studio? Kein Problem! Die Videos müssen nicht aussehen, wie von Profis gemacht. Im Gegenteil: Sie wirken noch authentischer, wenn nicht alles perfekt ist. Viel wichtiger ist das, was Du sagst. Mach jetzt mit und nehme Deine Klima-Botschaft auf.

Teile diesen Beitrag gerne auch mit Freund*innen und Bekannten aus Baden-Württemberg!

3 Kommentare

  • von Armin

    Na ja: die Sache mit den Akkus ist ja etwas schwieriger und in Relation zu den Umweltschäden durch Fossile Energien wesentlich geringer: (Amoco Cadiz, Deep Water Horizon, Öl-Sand, Fracking,…)
    Wir können ja nicht einfach individuelle Mobilität verbieten ohne eine Alternative zu bieten. Das hat die Politik ja schon vor Jahrzenten verpennt.
    Die Lebensdauer der Akkus im E-Auto wird immer noch vollkommen unterschätzt:
    Herstellung –> Auto10Jahre –> Heimspeicher 10-12Jahre –> Recycling zu ~90%. Danach könnten wir die Rohstoffe sogar wieder verbuddeln :-) oder eben neue Akkus draus machen.
    Da die Lebensdauer eines E-Autos wesentlich über der eines Verbrenners liegt, kauf ich mir, statt nach 3-5 Jahren, erst nach 10-12 Jahren ein neues. – sofern mein EGO das zulässt.
    OK, es ist noch teurer ein E-Auto zu kaufen.
    Wenn wir es jedoch schaffen, dass ein E-Auto dem Ego mehr Status verspricht als 4 Auspuffrohre, ist doch schon einiges gewonnen.

  • von Hans-Joachim Hauschild

    Ich komme aus Niedersachen und sehe denn Klimawandel auch wie
    jeder Andere, Die Jahreszeiten haben sich verändert Ihr wollt das die
    Landtagswahl zur Klimawahl wird dann sag mir mal welche Partei
    wollt Ihr dabei unterstützen für mich sind die Grünen keine
    Umweltpartei mehr wer Elektroautos als umweltfreunlich bezeichnet
    ist nicht auf dem neusten stand, die Herstellung und die Entsorgung
    der Batterien sind alles andere nur nicht umweltfreunlich und
    kann auch kank machen.

  • von Heidi

    Wir brauchen keine neue Partei, sondern eher die Einsicht, dass es unendlichen Wachstum nicht gibt, da die Ressourcen auf dieser Welt begrenzt sind. Elektroautos schaffen nur neue Probleme. Corona war der Anfang. Der Klimawandel wird noch zu mehr Veränderungen führen, nur dagegen gibt es keinen Impfstoff.

Kommentare sind geschlossen.

Veröffentlicht von Matthias Flieder

Matthias Flieder studierte Regionalwissenschaften Nordamerika, Politikwissenschaften und Neuere Geschichte. Nachdem er bereits seit 2010 ehrenamtlich für Greenpeace aktiv war, wurde er dort 2015 Campaigner und arbeitete zu Arktisschutz, Fracking und den Handelsabkommen TTIP und CETA. Seit 2017 ist er Campaigner bei Campact.