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Erfolg: Wirkungsloses Tierwohl-Label verhindert!

Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) plante ein Tierwohl-Label, um Transparenz über die Tierhaltung zu schaffen. Den Tieren selbst half das allerdings nicht. Fast 300.000 Campact-Unterstützer*innen haben sich gegen das Label eingesetzt – mit Erfolg: Die Kennzeichnung ist in dieser Form gescheitert. Jetzt muss ein wirksames Gütesiegel die Tierqual beenden.

Eine Campact-Aktive bei der Aktion gegen das unzulässige Tierwohllabel. Foto: Ruben Neugebauer / Campact [CC BY-ND 2.0]
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Gekürzte Ringelschwänze, abgeschliffene Eckzähne und kaum Platz: Dieser Form der Haltung wollte Agrarministerin Julia Klöckner (CDU) den Stempel „Tierwohl“ aufdrücken. Dazu war die geplante Kennzeichnung für Fleisch quasi wirkungslos – denn die Konzerne sollten selbst entscheiden, ob sie das sogenannte Tierwohl-Label nutzen oder nicht.

Diesem Etikettenschwindel wollten wir nicht tatenlos zusehen: Über 289.000 Menschen unterzeichneten einen Appell gegen das Qual-Label – ein starkes Zeichen für die Tiere. Verkleidet als Kühe, Schweine und Hühner machten Campact-Aktive der Ministerin klar: Wir wollen kein Tierleid!

Mit durchschlagendem Erfolg: Die SPD-Fraktion verhinderte das Qual-Label – im Bundestag bekam es keine Mehrheit. Klöckners Prestigeprojekt ist dadurch endgültig gescheitert. Zu diesem Erfolg haben auch die Unterstützer*innen von Campact beigetragen.

Daher beenden wir die Kampagne gegen das Tierwohl-Label. Doch der Kampf für bessere Haltungsbedingungen geht weiter: Um die Haltung der Tiere zu verbessern, muss ein gesetzlich verpflichtendes Label her – und zwar für alle Tiere. Das fordert auch der Deutsche Bauernverband. So werden Haltung, Fütterung und Umgang mit den Tieren transparenter nach außen gezeigt und verständlich.

Ein Label für mehr Transparenz

Die verpflichtende Kennzeichnung für Hühnereier zeigt, wie viel das bringt: Inzwischen sind die billigsten Eier mit der Ziffer 3 – aus Käfighaltung – weitgehend aus den Supermarktregalen verschwunden.  Darum kämpft  Campact für ein verpflichtendes Tierwohl-Label. Mit Demonstrationen oder schnellen Aktionen setzen wir uns für Tiere ein. Unterstütze auch Du den Kampf für mehr Tierwohl und abonniere den Campact-Newsletter – so bleibst Du immer darüber informiert, welche Aktionen und Kampagnen als nächstes geplant sind.

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Autor*innen

Friederike Gravenhorst hat neben ihrem Politik-Studium die Bremer Landespolitik kennengelernt. Mit einer Jugendorganisation hat sie sich gegen Autos und Polizeigesetze eingesetzt und für junge Perspektiven in der Politik gestritten. Seit 2020 unterstützt sie Campact als Junior-Campaignerin, seit November 2020 als Campaignerin. Alle Beiträge

1 Kommentare

Kommentare sind geschlossen
  1. Wir wollen alle mehr Tierwohl,aber mehr
    da für bezahlen wollen wir auch nicht
    es gibt auch Menschen in unseren Land
    die sich teure Lebensmittel nicht leisten
    können,die so genanten Lebel sind das
    Pappir nicht wert wo sie drauf stehen
    zu mal jede Menge von Lebensmittel
    in Deutschlan auf dem Müll geworfen
    wird oder wie Meis und Raps in
    Biogasanlagen zur Gas verarbeite werden
    das halte ich für ein Skandal.

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