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Wohnung verzweifelt gesucht – Theory of Change 27

Eine bezahlbare Wohnung ist immer schwerer zu finden. Die Mieten steigen seit Jahren extrem, es fehlen hunderttausende Wohnungen. Welche Lösungen schlägt die Politik vor? Und was davon ist sinnvoll? Diese Fragen besprechen wir in unserer neuesten Podcast-Folge.

Titelbild zum Campact-Podcast "Theory of Change" mit dem Thema "Wohnung verzweifelt gesucht".

Wer aktuell eine Wohnung in einer Großstadt sucht, weiß: Mieten von 1200 Euro kalt für unter 60 Quadratmeter sind mittlerweile eher Standard als Seltenheit. Der Wohnungsmarkt ist seit Jahren angespannt, vor allem in den Städten wird es immer schwieriger, bezahlbaren Wohnraum zu finden.

Du weißt nicht, wie Du den Podcast am besten hörst? Hier erklären wir Dir den Einstieg.

Auf dem deutschen Markt fehlen hunderttausende Wohnungen, vor allem im unteren bis mittleren Preisbereich. Wenn gleichzeitig Immobilienkonzerne ihren Eignern jährliche Gewinne in Milliardenhöhe bescheren, wird Wohnen zur neuen sozialen Frage.

Vorschläge, etwas gegen die Misere auf dem Wohnungsmarkt zu tun, gibt es genug: Mehr und schnellerer Neubau von Wohnungen, Gesetze zur Mietpreisbremse, Indexmieten verbieten, Vorkaufsrecht für Kommunen. In Berlin wurde sogar per Volksentscheid Enteignung ins Spiel gebracht. Was davon sinnvoll ist und warum uns der Mangel an Wohnraum alle betrifft, darüber sprechen die Campact-Campaignerinnen Katrin und Antonia in der neuen Folge unseres Podcasts Theory of Change.

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Infos und Links

Feedback und Kommentare zur Folge 27? Schreibt uns eine E-Mail an podcast@campact.de!

  • Hier gehts zum Aufruf der WeAct-Petentin an Marco Buschmann, nicht weiter das Gesetz zu verhindern, dass Indexmieten verbieten will.
  • Aktuell herrscht der größte Mangel an Wohnraum seit 20 Jahren, berichtet MDR Aktuell.
  • 2023 wird das Jahr der Miete, sagt der Immobilien-Experte Ulrich Rehle. Auch weil sich Kaufen sowieso kaum noch jemand leisten kann.
  • Zu Beginn ihrer Amtszeit hat die Bundesregierung sich ein Ziel von 400.000 neu gebauten Wohnungen jährlich gesetzt.
  • Dieses Jahr musste Bundesbauministerin Klara Geywitz einräumen: Diese Wohnungsbau-Ziele werden frühestens 2024 erreicht.
  • Wenn überhaupt: Denn Fachkräftemangel und weitere Hindernisse wie steigende Rohstoffpreise und Zinsen erschweren den Neubau von Wohnungen zusätzlich.
  • Die FDP hat öffentlichkeitswirksam einen „Bau-Booster“ gefordert. Klingt catchy, bringt aber wenig gegen steigende Mieten, zeigt ZEIT online in dieser Datenanalyse.
  • Deutschlands größter Immobilienkonzern Vonovia hat trotz Milliardengewinn angekündigt, keine neuen Wohnungen mehr zu bauen. Es rechne sich nicht mehr.
  • Ein möglicher Lösungsbaustein: So genanntes serielles Bauen (FAZ-Artikel). Das hat auch nichts mehr mit Sowjet-Style-Plattenbau zu tun. Denn mit Holz geht es auch.
  • Bis endlich mehr Wohnungen gebaut werden, müssen wir den Mietmarkt regulieren; und zwar mit rechtssicheren Gesetzen. Das Bundesverfassungsgericht hatte zum Beispiel den Berliner Mietendeckel 2021 kassiert.
  • Aktuell sind Indexmieten eine Kostenfalle für Mieter, denn die Miete steigt im gleichen Maße wie die Inflation. In den großen Städten werden fast ein Drittel der Neuverträge so konzipiert, der Mieterbund kritisiert das und fordert ein Verbot.
  • Justizminister Marco Buschmann (FDP) wird von Koalitionspartnern vorgeworfen, einen fertigen Gesetzentwurf zum Mieterschutz zu blockieren – und gleich zehn weitere Reformen ebenfalls, schreibt der Tagesspiegel.
  • Dabei wären die angedachten Regulierungen eigentlich nicht besonders radikal. Vor allem nicht im Vergleich zum Volksentscheid, der 2021 forderte, die Deutsche Wohnen zu enteignen.
  • In der momentanen Lage ist der Mietmarkt nichts anderes als eine Umverteilung von unten nach oben, sagt der Experte Christoph Trautvetter in diesem Interview.
  • Viele Menschen leben auch in für sie unpassenden – weil zu großen oder kleinen – Wohnungen. Deswegen wäre ein funktionierender Tauschmarkt auch wichtig. Ein paar kleine Bestrebungen dafür gibt es, berichtet der RBB.
  • Organisieren ist wichtig, bei einem der über 400 lokalen Mietervereine (Suche nach Postleitzahl auf der Webseite vom Mieterbund) oder dem Mieterschutzbund, der bundesweit berät. Mitgliedschaft vorausgesetzt.
  • Für ganz Ambitionierte: Wie eine Wohnungsbaugenossenschaft funktioniert, erklärt ein Genossenschaftsverband.

So klappt es mit dem Podcast

Podcasts wurden erfunden, um sie auf einem Mobilgerät wie Smartphone oder Tablet zu hören – als Ohrenfutter beim Putzen, Aufräumen, Bahnfahren etc. Zum Hören empfiehlt sich ein Podcatcher – eine App, die ihre Podcasts verwaltet, speichert, abspielt.

Noch mehr Politik zum Hören? Alle Folgen findest Du hier:

Auf Apple-Geräten (iPhone, iPad) ist die App „Podcasts“ vorinstalliert. Solltest Du ein solches Gerät benutzen, gelangst Du über den „Apple-Podcasts“-Button oben in den Podcast in dieser App. Andere beliebte Player auf iOS sind Overcast oder Castro. Wenn Du diese Apps nutzen willst, findest Du „Theory of Change“ über die Suchfunktion der App, oder Du fügst den sog. „RSS-Feed“ des Podcasts hinzu: https://theoryofchange.podigee.io/feed/mp3

Auf einigen Android-Geräten ist ein Podcatcher vorinstalliert, auf anderen nicht. Für Android gibt es die kostenlose Open-Source-App AntennaPod oder das beliebte PocketCasts, das jedoch einmalig Geld kostet. Wenn diese (oder andere solche) Apps installiert sind, findest Du „Theory of Change“ über die Suchfunktion der App, oder Du fügst den sog. „RSS-Feed“ des Podcasts hinzu: https://theoryofchange.podigee.io/feed/mp3

Für alle Nutzer*innen der Streaming-Dienste Spotify oder Deezer gelangt man über den obigen Button in die App. Der Podcast ist auch im kostenlosen Spotify-Angebot erhältlich. Allerdings ist er dann durch Werbung umrahmt/unterbrochen – auf deren Auswahl Campact selbst keinen Einfluss hat.

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