Recht oder nicht recht? Über Widersprüche und rote Briefumschläge

„Einen roten Umschlag kann man immer mal gebrauchen. Ich freue mich schon auf meinen“, erklärte ein Bild-Verweigerer auf Facebook. „Ich will weder die Bild noch einen Umschlag vom Axel-Springer-Verlag“, meinte dagegen ein anderer. Auf die Information, dass die Gratis-Bild-Aktion tatsächlich stattfinden soll (wir berichteten in unserem Blog), gab es unterschiedliche Reaktionen. Im Campact-Team haben wir…

von  176 Kommentare
„Einen roten Umschlag kann man immer mal gebrauchen. Ich freue mich schon auf meinen“, erklärte ein Bild-Verweigerer auf Facebook. „Ich will weder die Bild noch einen Umschlag vom Axel-Springer-Verlag“, meinte dagegen ein anderer. Auf die Information, dass die Gratis-Bild-Aktion tatsächlich stattfinden soll (wir berichteten in unserem Blog), gab es unterschiedliche Reaktionen. Im Campact-Team haben wir ausführlich über mögliche weitere Schritte diskutiert. Hilfreich dabei waren die Kommentare und Anregungen, die uns über Facebook und per E-Mail erreichten. Zudem baten wir unseren Anwalt, uns eine juristische Einschätzung der Sachlage zu geben.

Viele Bild-Verweiger/innen haben sich gefragt, ob der Widerspruch nicht auch die Infopostsendung abdeckt und damit die Zusendung des Briefs unzulässig wäre. Nach Einschätzung unseres Anwalts umfasst der Widerspruch die Infopostsendung jedoch nicht unbedingt. Im Widerspruch wird der Axel Springer AG zwar untersagt, die Bild-Zeitung „oder andere Erzeugnisse“ zuzustellen. Diese Formulierung kann jedoch so interpretiert werden, dass sich „andere Erzeugnisse“ nur auf Zeitungen und Zeitschriften bezieht, nicht aber auf andere Druckerzeugnisse wie die Infopostsendung. Deshalb ist im Zweifel davon auszugehen, dass der Widerspruch die Infopostsendung nicht umfasst. Das ist natürlich ziemliche Haarspalterei, doch auf diese kommt es im Zweifelsfall bei juristischen Fragen oftmals an.

Es ist natürlich möglich, der Zustellung des roten Umschlages zu widersprechen. Wir haben uns aber entschieden, einen derartigen Widerspruch nicht formalisiert über unsere Webseite anzubieten. Zum einen ist fraglich, ob es jetzt – nur wenige Tage vor der Verteilaktion – für den Axel-Springer-Verlag überhaupt noch logistisch möglich wäre, diese Widersprüche umzusetzen – und ob sie damit vor einem Gericht nicht sogar Recht bekommen würden. Nicht umsonst hat der Axel-Springer-Verlag lange geheim gehalten, ob sie die Gratis-Aktion tatsächlich durchführen und wie sichergestellt werden soll, dass alle Widersprüche berücksichtigt werden. Außerdem: Das Ziel der Kampagne, eine kritische Debatte über die Methoden der Bild-Berichterstattung anzustoßen, haben wir – so oder so – auf jeden Fall erreicht und dem Axel-Springer-Verlag damit gehörig die Suppe versalzen.

„Ich will keine Bild in meinem Briefkasten, weil…“ Mit Plakaten und einer „Twitter-Wand“ vor dem Springer-Hochhaus brachten wir über tausend persönliche Absagegründe vor das Axel-Springer-Hochhaus

So viel wie über diese Kampagne ist selten über eine unserer Aktionen berichtet worden. Auf Facebook und Twitter, in Blogs sowie in dutzenden Zeitungsbeiträgen und Kommentaren wurde berichtet, diskutiert, argumentiert (siehe dazu unsere Blogbeiträge hier und hier mit vielen Links). Viel Aufmerksamkeit bekam die Bild in den vergangenen Monaten – aber eben keine angenehme. Mit groß angelegten Werbekampagnen hat Bild in den vergangenen Jahren versucht, sich als seriöse und kritische Zeitung zu präsentieren und sich so ein Stück weit(er) in die Mitte der Gesellschaft zu rücken. Auch die Gratis-Aktion ist letztlich eine gigantische Werbekampagne – auch wenn sie pompös unter dem Titel „Bild beschenkt ganz Deutschland“ läuft. Doch dieses mühsam und mit viel Geld erkaufte Image bekommt durch kritische Berichterstattung deutliche Kratzer. Unsere Kampagne hat dazu ein gutes Stück beigetragen.

„Ich will weder die Bild noch einen Umschlag vom ASV – und es geht niemanden etwas an, ob ich das will oder nicht. Das ist Datenschutzverletzung!“ Dieser Kommentar erreichte uns auf Facebook. Wir schätzen die Sachlage so ein: Die roten Umschläge werden dazu verwandt, die Widersprüche umzusetzen und erscheinen dabei auf den ersten Blick als ein effizientes und zuverlässiges Mittel. Für die Zusteller/innen der Deutschen Post wird mit den Umschlägen sehr deutlich, wer eine Bild bekommen darf – und wer eben nicht. Unser Widerspruchstext hat dem Axel Springer Verlag jedoch enge Grenzen gesetzt. Ob die Sendung eines adressierten Umschlags tatsächlich „zwingend notwendig“ ist, ist zumindest fraglich. Zumal der Umschlag durch das große Format und die rote Farbe sehr auffällig ist. Daher haben wir uns entschieden, den Vorgang mit der Bitte um schnelle Prüfung an den zuständigen Berliner Datenschutzbeauftragten zu schicken. Über das Ergebnis halten wir Euch auf dem Laufenden!

PS. Ein kleiner Nachtrag: Oft wurde vorgeschlagen, die Umschläge einfach „zurück an Absender“ zu schicken. Doch das bringt leider nichts: Da es sich um Infopost mit vergünstigtem Porto handelt, würden die Briefe von der Post vermutlich einfach entsorgt.

176 Kommentare

  • von Ursula Kaiser

    auch ich habe einen roten Briefumschlag und eine B-zeitung bekommen, B in den Umschlag, kurz mein Mißfallen auf dem Brief mitgeteilt, zugeklebt und an Verlag zurückgeschickt, mit dem Vermerk: Porto zahlt Empfänger.

  • von Gummiwurst

    Pardoings, aber bin ich der einzige hier, der das ganze Aufhebens um die Bild nicht nur unheimlich kleinbürgerlich, sondern auch höchst kontraproduktiv findet? Das ist exakt das, was Diekmann und Konsorten wollen: In aller Munde sein, egal mit was. Der ebenso hysterische wie lächerliche Protestbrief von Judith Holofernes, der dann später zur Werbeanzeige _für_ Bild verwurstet wurde, hat vor einiger Zeit schon ein dickes q.e.d. unter diese Feststellung gesetzt. Wer ernsthaft an einer Verbesserung der Informations- und Medienkultur in Deutschland interessiert ist, der schenke Diekmann, Bohlen, Barth und wie der ganze Restzoo noch heißen mag nicht sein heiseres Gekeife, sondern seine stillste Ignoranz. Nichts schadet jenen, die nur von Aufmerksamkeit leben, so sehr, wie das Ausbleiben derselben. Man falte also das unselige Stück Papier und gebe es ungelesen, unbeachtet und vor allem unkommentiert zu den Pizzakartons, Kassenbons und Schmierzetteln.

    • richtig,
      war und ist auch meine Meinung,die wollen nur auffallen-mit werbung-
      egal wie,und man tut Ihnen,mit solchen Aktionen noch einen gefallen.
      Es ist nur diese,“unverschämte/aufdringliche“ art der Bild,die frechheit,
      noch ein -bestätigungs-schreiben zu zusenden,abgesehen von den
      verschleuderten Unkosten,bei ca,200.000,Ablehner,die alle mit diesem
      Schreiben zu benachrichtigen,sind das Postgebühren von ca,100.000Euro,
      !IRRE,und absolute Frechheit !“

  • was nützt es?
    Du lehns die Bild-gratis ab,und erhälts,eine Bildschreiben als bestätigung!
    IRRE;http://bach100.tumblr.com/post/25886928370/springer-bild-gratis

  • von Danuta

    @ Dominique
    23. Juni 2012 um 22:16 Uhr

    ja, genau, so ähnlich wie in „deutschland 09; 13 kurze filme zur lage der nation“ mit der aktion, wo der spediteur seinen fahrern alle faz-ausgaben kaufen ließ, die sie nur fanden, um sie anschließend von der redaktion auszukippen. und das nur, weil das neue layout keine fraktur mehr beinhaltete.
    denn schließlich: ‚wer die fraktur nicht lesen kann, kann das deutsche wesen nicht lesen.‘

    ad rem: auch ich hatte beides bekommen, den brief allerdings erst heute.

  • von Sascha B.

    Sehr geehrte Damen und Herren der Zeitung (Sie wissen schon, für welche Sie arbeiten).

    Trotz meines Schreibens (s.u., zur Erinnerung) bezüglich der erwünschten Nichtzustellung einer BILD-Jubiliäumsausgabe habe ich nicht nur einen roten Umschlag in unserem Briefkasten gefunden, sondern zu meinem aussprechbaren Bedauern auch eben eine der oben bereits angesprochenen Zeitungen.

    Ich frage Sie hiermit nun freundlicherweise, wie Sie gedenken, dass wir diesem von Ihnen hauptsächlich zu verantwortenden Rechtsbruch begegnen?

    Die im vorherigen Schreiben (s.u.) erwähnte Aufforderung zur Löschung/Nichtspeicherung meiner personenbezogenen Daten bleibt von dieser email unberührt.

    In Erwartung einer schnellen Antwort,
    verbleibe ich mit freundlichen Grüßen.

    Sascha B.

    P.S.: Die Ente a la Schopenhauer war wirklich witzig. Hihi, Sie sind mir ja welche. ;)

    -> Ich bin gespannt. =)

  • von Lohmann

    Habe trotz rechtzeitigem Widerspruch Schmutzbild ohne rotem Briefumschlag bekommen.
    Was passiert eigentlich, wenn man das Schmutzblatt an die lokale Schmutzblattredaktion unfrankiert sendet und als Absender die Schmutzblattadresse in Berlin, welche ja auch der Urheber der ganzen Verblödungsaktion ist, sendet?

  • von noe

    habe die BILD bekommen… liegt jetzt im nächsten Briefkasten der Deutschen Post

  • habe gerade geschaut … Jawoll … habe auch einen ungewollten roten Umschlag im Kasten. Musste ihn herausholen und verstehe nicht: Wieviel penetranz und wie wenig eigenes Wertgefühl muss einem anerzogen worden sein, bis man in der Lage ist, so zu handeln???

  • von Werner Steinmeyer

    Mit 2 tägiger Verspätung habe ich heute morgen den roten Umschlag im Breifkasten gefunden. Aber nicht durch die Post. Vielleicht über den Austeiler der Morgenzeitung?

  • von LordNoire

    „…Das ist Datenschutzverletzung!“ Dieser Kommentar erreichte uns auf Facebook.

    Ohne Worte.

  • von Uli

    Diese Kampagne ist wohl gründlich daneben gegangen! Die Zeitung kam bei mir am Samstag, der rote Brief am darauf folgenden Montag! Und dafür gebe ich meine Daten an A.S.!

  • von Brigitte Hauschild

    Hallo,
    inzwischen dürfte allen bekannt sein was ich nicht will das wird geschehen. Das ist das Gesetzt der Anziehung.
    Und zu glauben das wir hier in Deutschland einen seriösen Journalismus haben der scheint auch noch ganz auf dem laufenden zu sein. Jede Zeitung die von Kleinen bis Seitengroße Werbung schalten, haben sich auch ein Mitspracherecht erworben (ist das freier Journalismus ist?).
    Zudem finde ich dass wir alle mal aufhören können mit den vielen Be – und Abwertungen, denn wir schaden uns doch alle nur selber. Sobald ich jemanden oder etwas ablehne und Bewerte nehme ich die auch bei mir vor. Lassen wir uns doch mal wieder zurück kehren zu einem miteinander statt gegeneinander. Raus aus dem Opfer/Täter Verhalten, hinein in die eigene Reinigungsstruktur in uns selber.
    LG

  • von hanne bauer-deicke

    trotz Widerspruch ist die Bildzeitung in meinem Postkasten gelandet, auch von andere Hausbewohner die dem widersprochen haben. Zurück an Absender? Oder was können wir wirkungsvolles tun?
    Gruß
    hanne

  • von Gero

    Auch bei mir waren BILD und roter Umschlag im Briefkasten. Wäre gut, nachzuzählen, wie oft das vorgekommen ist. Schließlich behauptet der ASV in dem Schreiben, er habe „sichergestellt“, dass wir kein Exemplar erhalten. Hat er aber offenbar nicht.

  • von Marcus

    Habe auch eine Blöd bekommen. Da kommt jetzt ein Bändchen drum mit dem Hinweis „zurück an Absender“ und ab in den Briefkasten. Wenn das jeder machen würde und die Post alle 41 Mio. Blöds nochmal transportieren müsste…

  • von Johannes

    „Es ist natürlich möglich, der Zustellung des roten Umschlages zu widersprechen. Wir haben uns aber entschieden, einen derartigen Widerspruch nicht formalisiert über unsere Webseite anzubieten. Zum einen ist fraglich, ob es jetzt – nur wenige Tage vor der Verteilaktion – für den Axel-Springer-Verlag überhaupt noch logistisch möglich wäre, diese Widersprüche umzusetzen – und ob sie damit vor einem Gericht nicht sogar Recht bekommen würden.“

    Hallo??
    Ob das für den ASV ein logistisches Problem darstellen würde, ist doch nun wirklich nicht unser Problem!
    Ich wollte auch keinen roten Umschlag bekommen. Der ASV hätte meiner Meinung nach vielmehr jedem Haushalt eine adressierte BILD senden müssen, außer denen, die Widerspruch eingelegt haben.

  • von Thomas

    Habe roten Umschlag und Bild-Zeitung bekommen.
    Dem armen Briefträger möchte ich eigentlich nicht an den Karren fahren.
    Der konnte ja für die ganze Überlast am Samstag am allerwenigsten.

    Das zeigt aber doch, dass das ganze Verfahren, das der ASV sich da ausgedacht hat, um den Widersprüchen gerecht zu werden, nicht funktioniert hat, ja gar nicht funktionieren konnte. Ich denke, das war absehbar! Kann man da nicht den Hebel ansetzen?

  • von M.D.iehl

    Habe nur den roten Umschlag bekommen. Schade, dass zurück an Absender nicht funktioniert!

  • von Barbara

    Hallo, habe trotz Widerspruch eine BILD bekommen. Kann man die nicht zurückschicken?

  • von Mathias

    Moin, hab beides bekommen, roten Umschlag sowie die Blöd. Letztere , vermute ich mal, hat der arme Postbüdel sicherlich aus Überforderung eingeworfen.
    Wäre aber interessant dem trotzdem nachzugehen.

  • von Heiko Neupert

    Leider trotz Widerspruch eine Bild und keinen roten Umschlag. Fühle mich ignoriert…

  • von Werner

    Leider gehöre ich auch zu den Betroffenen, die beides erhalten haben:
    Den roten Umschlag und die Bild.
    Meines Erachtens könnte das aber auch an der Überforderung der armen Briefträger gelegen haben, die ja zusätzlich zur Tagespost noch riesige Mengen an Gratis-Bild-Papiermüll schultern und verteilen mussten…

  • von wgk

    Ich habe die Jubiläumsausgabe der Bild erhalten, obwohl ich mich auf die Liste eingetragen habe. Wie konnte das passieren? Ist der Postbüdel schuld oder hat Bild sich darüber hinweggesetzt.

  • Ich habe beides bekommen: Einen roten Umschlag UND die Zeitung. Kann man denen dafür an den Karren fahren?

  • von Dieter

    Ok, den roten Umschlag hab ich gestern bekommen. Aber gleichzeitig hab ich gesehen, dass die ganzen Bild-Zeitungen all der Haushalte in unserem Haus (> 28 Wohnungen) neben dem Haus-Briefkasten liegen. Dazu muss ich sagen, dass unsere Hausmeisterin (oder wer auch immer) Massensendungen abfängt und neben den Haus-Briefkasten legen lässt. Nun stellt sich für mich die Frage, ob der rote Umschlag pflichtbewusst in meinem Briefkasten eingelegt wurde, aber meine Exemplar nicht aus dem Stapel für unser Haus entnommen wurde und doch neben den Haus-Briefkasten gelandet ist. Ich hab die Exemplare nicht gezählt, aber der Zweifel kommt dennoch auf.

    Gruß
    Dieter

  • von Ke

    Allein der Anblick des „Roten Briefes“ hat mir körperliche Beschwerden bereitet.
    Als ich ihn dann öffnete und diesen Schwachsinn darin las, bekam ich fast das Kotzen.
    Ich hab ihn dann zerrissen und der Altpapiersammlung zugefügt.
    Irgendwie sch…, dass der Springer-Verlag überhaupt Kenntnis von mir hat!
    (:-((

  • von Joachim Remiorsch

    Mit meinem Widerspruch wollte ich ereichen,dass nicht noch ein Baum für ein minderwertiges Produkt gefällt wird. Danke Bild, mit dem roten Umschlag kann ich mehr anfangen. Das nächste Mal bitte virtuel!

  • von G. Damm

    Widerspruch, keine Zeitung aber roter Umschlag.

  • Habe der Bild wie auch dem roten Umschlag widersprochen. Den roten Umschlag bekommen, aber keine Bild.

    Wer sich Sorgen macht, dass der Briefträger jetzt weiß, dass man keine Bild lesen möchte – das hätte der Briefträger ja wohl auch gewusst, wenn er aus anderen Gründen keine Bild hätte einwerfen dürfen.

  • von karola

    hatte nur einen roten Umschlag bekommen …das reicht auch :)

  • von Sascha

    Roter Umschlag und dann noch bedruckter Papiermüll auch bei mir im Briefkasten.
    Sehr ärgerlich damit meinen Mülleimer füllen zu müssen.

  • von Dominique

    Von einem roten Umschlag wusste ich nichts und habe ebenfalls vor Längerem einen Widerspruch eingelegt.
    Dementsprechend war ich verärgert über dieses unerwünschte Geschenk mit den jubelnden Donald Duck,der angeblich zu den Gratulanten des Bild-Jubiläums gehört.

    War ich so naiv zu glauben, die ZustellerInnen hätten allesamt Listen in der Hand,indem steht an welchen Haushalten es nicht zugestellt werden soll?
    Auf diese zu schimpfen hätte wohl kaum Sinn. Vielleicht waren sie unter Zeitdruck oder hatten sonstwie keinen Überblick und das trifft auch nicht den Konzern..

    Mein Gedanke war in einer gemeinsamen Aktion bei den Springer-Verlagsgebäuden in den jeweiligen Städten die Ausgaben ,mit einer Erklärung,wieder zurückzugeben.
    Vielleicht hatten schon Mehrere bei Campact die selbe Idee.

  • von Robert Haberling

    Bei mir kam das Blatt trotz Widerspruch in den Kasten. Vom roten Umschlag keine Spur. Ich möchte den ASV dafür schon zur Rechenschaft ziehen. Was bilden die sich eigentlich ein? Wie wohl der ASV reagieren würde, wenn Massenweise Hundesch….. oder ähnliches in der Poststelle ungefragt ankommt? Übrigens, ich finde der Vergleich hinkt nicht.

  • von Ingrid Hülsemann

    Ich habe den roten Umschlag an den Absender zurückgeschickt. (Einfach mit der Aufschrift „zurück an Absender“ in den nächsten Briefkasten.)
    Ich fände es lustig,wenn das viele machen würden.
    Wer will denn schon unerwünschte Post???!!!

    • von G. Damm

      Zurück in den Briefkasten bringt nicht den erhofften Erfolg, da „Infopost“ dann eher von der Post entsorgt/vernichtet wird.

  • von Markus

    Ich hatte auch beides, den Umschlag im Briefkasten und die „Zeitung“ daneben liegen

  • von Brb Lug

    Mein Postbote kann lesen und die Kampagne mit dem Widerspruch halte ich persönlich zu übertrieben u. habe sie bewußt ignoriert, weil ich nicht wollte, daß Campakt meine Daten an den Springer-Verlag weitervermittelt. Also Zettel an den Briefkasten, bitte keine Bild, und es hat funktioniert.

  • von Simone Förster

    Als die Post bei mir klingelte war ich positiv überrascht den roten Briefeumschlag erhalten zu haben,unsere arme Postbotin war voller Druckerschwärze;ansonsten hätte ich das Jubiläum von BILD nicht wirklich mitbekommen,da ich dieses Blatt sowieso ignoriere.

  • von Moritz

    Mir ging es ebenso. Trotz Widerspruch Bild und kein Umschlag.

  • von Monika

    Trotz rechtzeitigem Widerspruch blieb auch mir dieses „Presseerzeugnis“ nicht erspart. Und das obwohl ich einen Aufkleber am Briefkasten habe, der auch den Einwurf von Gratiszeitungen untersagt.

  • von JWI

    Hallo, auch mir war es nicht erspart…ich hatte beides unnötigerweise im Briefkasten.

  • von Susanne Jacoby

    Vielen Dank für die vielen Rückmeldungen! Wir sind auf die Suche nach möglichen Ursachen für die Bild-Zustellungen trotz Widerspruch gegangen. Zur Zeit werten wir die Rückmeldungen aus, um über das weitere Vorgehen zu entscheiden. Mehr dazu in unserem aktuellen Blogbeitrag: https://blog.campact.de/2012/06/roter-umschlag-oder-bild-wir-brauchen-ihre-rueckmeldung/

  • von K.-J.

    Hatte trotz Widerspruch KEINEN roten Umschlag, aber die verdammte Gratis-„Bild“ im Kasten… scheint ja bei einigen anderen hier ebenfalls so gewesen zu sein.

  • von Mathias

    Hallo,

    ich hatte die Bild heute trotzdem in meinem Briefkasten, obwohl ich bei dieser Aktion teilgenommen habe. :(

    Gruß

  • Ich behalte den roten Umschlag als Trophäe. Immerhin muss es dem Springerverlag einiges an Logistikaufwand und Kosten gebracht haben, die Dinger zu verschicken.
    Von Interese wäre vielmehr, ob der Wiederspruch den ich eingelegt habe auch für evtl. Zukünftige Aktionen des Springerverlages gilt. Steht ja eigentlich so in dem Wiederspruch drin. Zumal die ja meine persönlichen Daten löschen müssen.

  • von Hermann Gögel

    und nun habe ich sie trotzdem bekommen. Musste diese undemokratische, griechenfeindliche „zeitung“ anfassen, damit ich sie recyclen konnte.
    Alle Petitionen haben also den Springer-Tintenkulis nicht beeindrucken können, sie werden sich rausreden. Aber ich wollte doch zumindest auch einen roten Umschlag.
    Was haltet Ihr davon?

  • von Tessa

    Ich habe trotz Widerspruch die Zeitung heute im Briefkasten gehabt. Kein roter Umschlag…
    Wenn ich könnte würde ich denen eine Klage auf den Hals hetzen.

  • von Joachim

    Was mach ich jetzt, wenn ich trotz Widerspruch eine Zeitung erhalten habe? Gebe ich das meinem Anwalt?

  • von Rolf Rüdiger Büsch

    Trotz Verweigerung hatte ich das Käseblatt im Briefkasten kein Roter Umschlag.Fotos gemacht was nun?
    Dieser Verlag ist das Letzte.

  • von Martin Groeger

    sorry es war Günther Wallraff !!!!

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