Ein Blick in den Schwarm

Wofür steht Campact? Aussagen, die inspirieren. Einblicke ins Netzwerk aus 1.000.000 Menschen, die sich wehren, wenn Konzern-Lobbyisten Politik machen möchten.

15 Kommentare

  • von Dirk Kaiser

    @ Dirk Hannemann

    “ Ich glaube, dass Campact bei politischen Angelegenheiten auf politische Weise argumentieren darf. Eine solche Meinungsäußerung muss entschieden für eine Richtung sein und kommt eher emotional, verkürzt, in Schlagworten daher. Anders als Sie, Herr Kaiser, vermute ich hinter einer solchen Argumentation nicht mangelnde Sachkenntnis. …“
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    Sehr geehrter Herr Hannemann,

    ich stimme Ihnen zu, wenn Sie sagen, dass Themen auch auf „politische Weise“ diskutiert werden dürfen – warum auch nicht, unsere Politiker tun das doch auch! :-)

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    Sobald jedoch eine Diskussion auf der Sachebene bewußt klein gehalten wird, wird dem Außenstehenden der Blick darauf verwehrt, ob die erhobenen Forderungen (für die hier Bürgerengagement eingeworben wird) tatsächlich auf einer von Ihnen vermuteten Sachkenntnis beruhen oder reine Polemik sind. Zudem besteht aus meiner Sicht die Gefahr, dass die Grenze von „die Menschen von einer (gute) Sache überzeugen (!!!)“ hin zur Meinungsmanipulation (auf der Basis von unvollständigen, verzerrten Informationen und Scheinfakten) überschritten werden könnte…

    Mit Blick auf Energiethemen würde es mir Angst machen, was passiert, wenn solche Forderungen tatsächlich umgesetzt werden würden….

    In diesem Sinne

    Grüße nach Berlin – Dirk Kaiser

  • von Dirk Kaiser

    Charles Mackay: „Leute, es ist ein guter Tip: Denkt als Herde, dann wird man erleben, dass die Verrücktheit die Herde befällt. Hingegen dauert es lange, bis sie einzeln, einer nach dem Anderen, wieder zur Besinnung kommen“.
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    … und nun mag jeder „seine Interpretation“ davon machen :-)

    • von Dirk Hannemann

      Hallo Herr Kaiser,

      „we agree to disagree“ heißt es im Englischen. In diesem Sinne sind wir zwei doch vollkommen einer Meinung – nämlich dass wir unterschiedlicher Ansicht sind. Ich glaube, dass Campact bei politischen Angelegenheiten auf politische Weise argumentieren darf. Eine solche Meinungsäußerung muss entschieden für eine Richtung sein und kommt eher emotional, verkürzt, in Schlagworten daher. Anders als Sie, Herr Kaiser, vermute ich hinter einer solchen Argumentation nicht mangelnde Sachkenntnis. Es ist eben nur manchmal nicht der richtige Zeitpunkt oder der richtige Ort für eine ingenieurwissenschaftliche Diskussion. Schon gar nicht in einem Blog, der für alle Aktive bei Campact den Meilenstein von eine Millionen Aktiven feiert.
      Campact fördert eine gute Diskussionskultur im angelsächischen Sinne, das zeigen ja auch die obigen Twitter-Posts, wo der politische Austausch gepflegt wird. „We agree to disagree“ heißt in diesem Sinne, dass es Argumente für die eine Richtung gibt und für die andere. Außerdem bedeutet es, dass niemand dumm ist oder einen Charakterfehler besitzt, weil er Fakten anders bewertet. In diesem Sinn, Herr Kaiser, belassen wir es dabei.

      Die arme Frau Schuttenberg hat es früh kommen sehen, scheint mir. Sie kennt wahrscheinlich ihre Pappenheimer. Ich muss die Moderator(inn)en bei Campact für ihren Langmut bewundern. Da kann ich für meine Seminare einiges abschauen.

      Schöne Grüße aus Berlin, Dirk Hannemann

  • von Dirk Kaiser

    @ Herrn Hannemann:

    ..“ Der Arzt-Bäcker-Spruch ist bei mir angekommen, die dutzenden Kennzahlen nicht.“
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    Sehen Sie? Genau das meine ich: Wer so vehement die (sofortige) Abschaltung von KKW und Kohlekraftwerken fordert, sollte sich im klaren sein, welche (physikalischen!!!!!) und wirtschaftlichen Folgen dies hätte!

    Vielleicht darf ich Ihnen ja den Vortrag von Herrn Prof. Sinn zum Thema Energiewende ans Herzen legen

    http://www.youtube.com/watch?v=m2eVYWVLtwE

    Und – um auf Ihren Seitenhieb mit der „Expertengläubigkeit“ zurück zu kommen… ich teile nicht die Auffausung von Herrn Prof. Sinn, wenn er sagt, dass ZWEIFELSFREI FESTSTEHT, dass der Mensch die Hauptursachen für den Klimawandel ist… aber das ist ein anderes Thema.

    Auch, dass Herr Prof. Sinn in seiner Betrachtung die gesicherte Leistung mit nur 99% Wahrscheinlichkeit unterstellt, halte ich für nicht ausreichend: Tatsächlich war unsere Energieversorgung bis 2011 zu 99,9999% abgesichert…. 99% würde bedeuten, dass jeder 100-er Flug abstürzen würde und dass wir alle in D jährlich im Schnitt 3,65 Tage Stromausfall gehabt haben müßten…. aus meiner Sicht also eine zu eng gegriffene Annahme

    Alle weiteren Ausführungen sind sehr plausibel und für jedermann nachprüfbar und nachvollziehbar…

  • von Dirk Hannemann

    Das Thema dieses schönen Blogs ist doch, „Wofür steht Campact für Sie persönlich…?“ Für mich bedeutet Campact gelebte Demokratie in ihrer ganzen Vielfalt in einer modernen Form. Ich habe den Eindruck, eine links-progressive Position ist bei dieser Organisation in sehr guten Händen. Ich freue mich auf viele weitere Einmischungen in den Politikbetrieb in klaren, einfachen Worten und gerne mit übersichtlichen Visualisierungen. Ich mag auch Berichte, in denen Menschen davon erzählen, was sie bewegt, besonders in Form von Videos mit O-Ton.

    @ Herr Kaiser – sportlich den Fehdehandschuh aufgenommen. Der Arzt-Bäcker-Spruch ist bei mir angekommen, die dutzenden Kennzahlen nicht.

    @ Frau Schuttenberg – selbstverständlich unterstützen wir den deutschen Fußball und alle an ihm beteiligten gesellschaftlichen Gruppen, gerne auch mit einer Unterschrift

  • von Dirk Kaiser

    Dirk Hannemann
    Antworten
    12.01.14 @ 19:50

    Sehr geehrter Herr Hannemann,

    vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort zu meinem Post. Ich finde es schon interessant, was man so alles in meine 6 kurzen Zeilen hinein interpretieren kann.

    So habe ich weder behauptet, dass „Professoren“ keine Fehler machen, noch habe ich irgendein Statement zur Kernenergie abgegeben.

    Ich habe lediglich sinngemäß geäußert, dass ich lieber zum Arzt gehe, wenn ich mich krank fühle, als zum Bäcker. Dabei ist mir natürlich bewußt, dass auch Ärzte Fehler machen. Es sei Ihnen unbenommen, dies anders zu halten.

    Zum Thema „Expertengläubigkeit“: Mir ist tatsächlich die Sachargumentation und Sachdiskussion, wo pro und contra offen und nachvollziehbar dargelegt und diskutiert werden, wie in Wissenschaft üblich, lieber als die einseitige oftmals rein emotionale Diskussion wie z.B. bei Campact. In der Wissenschaft finden in aller Regel wissenschaftliche Studien, Untersuchungen bzw. Quellen Anwendung und nicht (ausschließlich) Veröffentlichung von „interessierter Seite“, die dem eigenen Kommunikationsziel dienen. Wissenschaftler suchen nach Wahrheiten, Campact nach Mehrheiten! Dabei ist die Formel für Campact denkbar einfach: Wissenschaftler, die eine andere Auffassung vertreten, sind keine Wissenschaftler, sonern Lobyisten!
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    Als Beispiel für die tendenziöse Information sei hier die bei Campact mehrfach genannte Zahl zur Bruttobeschäftigung in der Erneuerbarenbranche angeführt, die das BMU herausgegeben hat, um die Branche in einem guten Licht dastehen zu lassen. Die „Vereinfachungen“, die bei der Erstellung dieser Zahlen verwendet wurden, führten letztlich dazu, dass die BMU-Beschäftigungszahlen dreimal so hoch waren, wie die Zahlen der jeweiligen Fachverbände (auf Wunsch liefere ich gern entsprechende Zahlen und Quellen). Eine Rückfrage beim zuständigen Campaigner blieb unbeantwortet.

    Oder die Artikel zur Inbetriebnahme des Blocks IV des Kohlekraftwerks Datteln:

    https://blog.campact.de/2013/12/diese-anzeige-wird-fuer-wirbel-sorgen/#comments

    Wo befindet sich in diesem (siehe vorstehender link) oder ähnlichen Artikeln bei Campact ein Hinweis darauf, dass von Datteln die Fernwärmeversorgung vieler Haushalte und die Versorgung der Bahn in Westdeutschland mit 110 KV-Bahnstrom abhängt? Oder, der Hinweis, dass Datteln IV die drei alten, umweltschädlicheren Blöcke nicht etwa ergänzen, sondern ersetzen soll?

    Seriöser Journalismus ist für mich, wenn zunächst die Fakten aufgezählt werden und der Journalist dann (klar getrennt von den Fakten) seine Meinung zum Thema äußert. Bei Campact werden Fakten und Meinung zumeist derart miteinander vermixt (wobei ich mich nicht erinnern kann, dass hier auch nur ein einziger Fakt genannt wird, der einen andere als von Campact gewollte Meinung unterstützt), dass für den weniger im Thema steckenden Leser eine Meinung oft als Fakt angesehen wird. – Das sieht alles ein bisschen nach „betreutem Denken“ aus.

    Spannend für mich war auch, was Sie über den „naiven Glauben von Naturwissenschaftlern an doe eine, objektiv richtige Wahrheit“ ausführen und dies dann anhand eines Beispiels zum BSP erläutern.

    Wissen Sie, das Schöne an Naturgesetzen ist, dass sie unabhängig davon gelten, welcher Religion man anhängt, Beispiel Energiewende:
    (es folgen Ausführungen, die ich aus einem anderen meiner Posts hier bei Campact kopiert habe)
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    Das Fraunhofer ISE (sicher nicht verdächtig, die Energiewende behindern zu wollen) hat die ersten Zahlen zu Wind und Sonne in 2013 veröfentlicht. So sieht das traurige Ergebnis aus:
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    Wind:
    installierte Leistung (Stand 16.10.2013): 32,5 GW
    Dies entspricht einem Zuwachs von etwa 9% ggü 2012.
    Tatsächlich produziert wurden damit 47,2 TWh, was einem Zuwachs von etwa 3% enstpricht. Real haben wir also auch in 2013 einen Rückgang der Stromerzeugung aus WKA, wie schon in 2012. Man kann es auch anders ausdrücken: in 2013 haben wir noch mehr Technik im Lande aufgestellt, die ineffektiver war als die in 2012. Das liegt nicht an der Technik, sondern schlicht am Wetter.
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    Sonne:
    installierte Leistung (Stand 16.10.2013): 35,7 GW
    Dies entspricht einem Zuwachs von etwa 10% ggü 2012.
    Tatsächlich produziert wurden damit 29,7 TWh, was einem Zuwachs von etwa 7% ggü 2012 entspricht. Also auch hier real ein Rückgang der Stromerzeugung und auch hier ein Zubau von Technik, die ineffektiver arbeitete als 2012. Auch hier liegt es nicht an der Technik. Die war in ihren eigenen Kategorien wahrscheinlich sogar “besser” als in 2012, aber das blöde Wetter… hm, kann man nichts machen.
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    Rechnet man die installierte Leistung mal auf 8.760 Jahresstunden hoch, erhält man bei Wind 262 TWh. Die produzierten 45,9 TWh entsprechen etwa 17,5%, das heißt wir hatten etwa 1500 Vollaststunden im Jahr. Bei Sonne kommt man auf etwa 1000 h.
    Mehr geht eben nicht. Das weiß man ja nun seit Jahren. Man kann dann eben in 1000 oder 1500 Stunden nur noch mehr Strom produzieren, der aber natürlich nicht genau in diesen Zeiten gebraucht wird, also wird einfach immer nur noch mehr Wind- und Sonnenstrom verschenkt (exportiert). Letzteres (Export von Strom) wird von weniger Informierten häufig als Grund dafür angegeben, dass man ja eigentlich alle KKW und Kohlekraftwerke sofort abschalten kann…
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    Jeder kann sich auf
    http://www.transparency.eex.com/de/daten_uebertragungsnetzbetreiber/stromerzeugung/tatsaechliche-produktion-wind
    bzw.
    http://www.transparency.eex.com/de/daten_uebertragungsnetzbetreiber/stromerzeugung/tatsaechliche-produktion-solar
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    die vierteilstündlichen Erzeugungs- und Verbrauchswerte ansehen! Wenn man darüber dann die Werte für den Stromaustausch mit unseren Nachbarn bei Entsoe legt, stellt man fest, dass wir Strom zumeist in Zeiten exportieren, wo viel Sonne und Wind im Netz ist (Wochenende eines sonnigen Frühjahrs- oder Herbsttag, sowie im Sommer).

    Schauen Sie sich mal die Diskussionen zum Thema Energiewende hier bei Campact an:

    1.) Wenn man nicht einstimmt in die Gesundbeterei der Energiewende oder die Dämonisierung der Energieversorger, ist man schonmal pauschal ein „Lobbyist“.
    2.) Wenn sich dann doch einmal jemand darauf einläßt, auf der Sachebene zu diskutieren, bekommt man auf die wichtigste Frage zur Stromspeicherung Antworten, die zumeist anfangen mit „Die Forschung befindet sich auf einem guten Weg….“
    Aber die Kohlekraftwerke möchte man natürlich alle sofort abschalten!

    Diese und weitere Beispiele lassen mich also zu der Auffassung gelangen, die ich in meinen Ausführungen weiter unten zum Ausdruck gebracht habe.

    In diesem Sinne!
    Freundliche Grüße
    Dirk Kaiser

  • von Dirk Kaiser

    Campact ist für mich der Beweis dafür, welche Macht Propaganda und Medien auf das Meinungsbild haben.

    Wichtig für die Emotionalisierung der Menschen für ein bestimmtes Thema ist nicht die Sachinformation, sondern der gezielte Ensatz von Reizworten, wie „Lobbyismus“ – damit erreicht man, dass die Menschen „Sozialpädagogen“ und „Journalisten“ in naturwissenschaftlichen Fragen mehr Glauben schenken als Fachprofessoren!

    • von Dirk Hannemann

      @ Dirk Kaiser. Aha. Die einen – Campact – machen also „Propaganda“ mit Schlagworten, um die ungebildete Masse zu manipulieren, und die anderen – Fachprofessoren – sind die Verfechter der reinen „Wahrheit“ mit Erkenntnissen der Wissenschaft, die sich an Fachleute wenden, die dann wahrscheinlich auch am besten alleine entscheiden? Da schwingt so viel altes Denken mit… die Expertengläubigkeit des Atomzeitalters, der elitäre Ekel vor der „dumpfen Masse“, der naive Glaube des Naturwissenschaftlers an die eine, objektiv „richtige“ Wahrheit. Ihr Kommentar ist dabei übrigens selbst recht unsachlich. Aus Sicht des Rhetoriktrainers – sowas von Experte ;-)) – präsentieren Sie ein sogenanntes Argument non sequitur („das folgt daraus nicht“). Denn selbst wenn Campact als politische Organisation einen emotionalen Begriff oder sogar einen politischen Kampfbegriff benutzen würde (und nichts liegt ferner in der politischen Debatte), dann könnten sie doch trotzdem „Recht haben“, im Sinne von, eine vernünftige Meinung vertreten. Außerdem, was heißt denn eigentlich „Recht haben“? Objektiv sein, mathematisch korrekt? Das Bruttosozialprodukt (BSP) wäre doch so eine tolle wissenschaftlich berechnete Größe, die ökonomisch anerkannt und politisch wirksam ist. Wie objektiv erfasst sie eigentlich Werte? Die Erziehung eines Kindes durch Vater und Mutter in der Regel schon mal nicht, weil nicht bezahlt. Fällt raus aus dem BSP. Dann wäre ja Muttis Erziehung von Dirk Kaiser nichts wert gewesen, dem BSP nach zu urteilen? Der scheinbar objektive Wert BSP ist also in Wahrheit politisch wertend, ganz und gar nicht objektiv. Er entwertet viel Arbeit, nämlich vor allem von Frauen. Zu den Themen von Campact wie Ökologie, Finanzmarkt, Tierschutz gibt es diese Objektivität auch nicht. Professor sein, z.B. der Ökonomie, ist das für Sie gleichbedeutend mit einem Abo auf die Wahrheit? Lesen Sie mal die Biographie von Daniel Kahnemann, der den Ökonomie-Nobelpreis für seine Forschung zu Wahrnehmung und Entscheidungsverhalten erhalten hat („Schnelles Denken, langsames Denken“). In Kapitel 22 geht es darum, ob man Experten glauben kann. Kahnemann sagt, man kann nicht. Zum Beispiel Banker geben nach seinen Forschungen schlechtere Urteile ab über den Markt als Schimpansen. Kahnemann beschreibt in dem Kapitel übrigens ein gemeinsames Forschungsprojekt mit Gary Klein, dem ärgsten Widersacher in seinem Forschungsfeld, weil die beiden sich über alle wichtigen Fragen ihres Forschungsfeldes nicht einig sind. Verstehen Sie, was ich Ihnen sagen möchte, lieber Dirk Kaiser: zwei Wissenschaftler – Nobelpreis – Forschung – Ökonomie – selbes Thema – unterschiedliche Ansichten – beides „Fachprofessoren“. Campact als Organisation ist sehr transparent bezüglich Finanzen und politischen Absichten, die Campaigner argumentieren oft mit Zahlen, Quellen und Schaubildern und sie benutzen als politische Organisation Begriffe aus der politischen Diskussion. Alles in Ordnung so. Was man von Ihrem Kommentar gerade nicht behaupten kann. Sie sind etwas spät dran mit ihrem Glauben an die Allmacht der Experten. Daniel Kahnemann beendet seine Biographie übrigens so: „Der Leser glaubt jetzt sicherlich, ich würde nach 50 Jahren Forschung keine Fehler bei Entscheidungen mehr machen. Vergessen Sie es – im praktischen Leben bin ich so klug wie vor meinem ersten Semester.“ Campact argumentiert und Campact aktiviert ganz gut, z.B. uns beide zu einer interessanten Kontroverse. Gruß von der Spree an die Aller.

    • von Sandra Schuttenberg

      @Dirk Kaiser und @Dirk Hannemann wir ziehen alle an einem Strang, von daher lassen Sie uns lieber unsere Energie in die Kampagnen stecken :) Zum Beispiel in die hier: https://www.campact.de/vielfalt-gewinnt/appell/teilnehmen/

    • von Dirk Hannemann

      Sehr geehrte Frau Schuttenberg, an einem Strang ziehen, sehr gerne, und hoffentlich nicht an unterschiedlichen Enden!

    • von Dirk Kaiser

      Hallo Frau Schuttenberg,

      ich habe nichts gegen eine sachliche Diskussion und finde weder die Argumentation von Herrn Hannemann noch die meine als persönlich beleidigend.

      Aus meiner Sicht gibt es keine Notwendigkeit, hier „moderierend“ einzugreifen“.

      Beste Grüße
      Dirk Kaiser

    • von Sandra Schuttenberg

      Hallo Herr Kaiser,

      wunderbar, dann viel Spaß bei der Diskussion.

      Beste Grüße
      Sandra Schuttenberg

    • von Extremist der Mitte

      Campact ist als Katalysator unheimlich wichtig!
      In einer übertheorisierten und curricular vergatterten Welt die nur 0 und 1, Strom/nicht Strom, magnetisch/nichtmagnetisch, ‚Kopf oder Zahl‘ kennen will und sich dabei dem Diktat des Homo Öconomicus unterwirft macht es schon mehr als Sinn ein wenig Emotion einzubringen.
      Um damit ein Stückweit das Kräfteungleichgewicht an der Schnittstelle zwischen Exzellenzforschung, feintheoretischer Erkenntnisse, machtpolitischer Gewalt /Einflußnahme, gesellschaftlichen Zwängen und deren Auswirkungen in Kombination oder Summation auf und in der Praxis sichtbar- respektive spürbar – zu machen.
      Die sogenannte Schwarmintelligenz gipfelt bei uns Menschen oftmals im Schwarmidiotismus, da wissenschaftliche Erkenntnisse eben nicht in das ‚PraktischeTun‘ münden, sondern der Einzelne sich oft aus Überforderung und/oder Faulheit dann auf Fachprofessoren verlässt, die wiederum oder meistens sogar noch mehr in Abhängigkeit der Geldgeber leben und forschen müssen.
      Gäbe es nicht schon dokumentierte wissenschaftliche Arbeiten von Dr. Ingenieuren, welche in den 60er Jahren die Wasserstofftechnik für Fahrzeuge als kurz vor serienreif belegen… und wie wir alle wissen können, fahren wir interessanterweise mit Öl-Otto- und Dieselmotoren weiter, weil es müssten halt erstamal die Professoren mit solchem Autobau anfangen – oder habe ich da was falsch verstanden? – sind es am Ende doch die Lobbyisten, die das Geld (um nicht zu sagen Kapital), das technischpraktische Know How (manpower) innehalten um diesen Fortschritt umzuzsetzen oder eben nicht.
      Campact denkt konstruktiv quer, erfrischend anders als der Bürokrat, welcher es vielleicht gar nicht böse gemeint hat, aber letztendlich sich nicht vorstellen kann wie schnell Nichtlineardenker
      Lücken oder Gesetze unschön ausnutzen. Und genau hier beweist Campact seine Stärke.
      Und Emotion ist entgegen der modernen wissenschaftlichen Metaebene (in welcher der Feingebildete eine Pseudosicherheit pflegt, die es nicht gibt, die Münze hat Kopf oder Zahl aber auch einen runden Rand und damit math. unendlich viele Möglichkeiten!), der wahre und einzige Beweggrund für menschliches Handeln
      Und ich hoffe, nicht nur pekuniär gedacht sondern eben auch m e n s c h l i c h im positivsten Sinne!
      Beste Grüße Manfred Gräb

  • von Birgit

    Campact macht es möglich, an wichtigen polit. Entscheidungen direkt teilzuhaben,
    etwas, das es in der Form viel zu lange gebremst wurde.

  • von Manfred Hoffend

    Campact ist für mich gelebte Demokratie und hilft Mißstände schnell und ohne Umweg zu
    beseitigen. Schaut weiterhin den regierenden und der Lobby auf die Finger und haut drauf wenn
    sie wieder einmal Mist machen.

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Veröffentlicht von Sandra Schuttenberg

Sandra Schuttenberg, Jahrgang 1981, arbeitet seit 5 Jahren für Non-Profit-Organisationen, zuletzt als Campaignerin bei der Tibet Initiative Deutschland e.V.. Ehrenamtlich ist sie seit 2010 der Socialbar verbunden. Sie studierte Germanistik in Bonn und absolvierte zusätzlich ein Studium an der PR Akademie Berlin für Kommunikation. Bei Campact ist sie seit Januar 2012 Social Media Redakteurin.