„Deswegen legen wir die Bagger still.“

„Ende Gelände“ – unter diesem Motto will eine neue, mutige Gruppe von Klima-Aktivist/innen zu Pfingsten einen Braunkohle-Tagebau blockieren. Lässt sich das Klima wirklich nur noch mit zivilem Ungehorsam retten? Wir haben eine der Organisator/innen gefragt. Bereits im vergangenen Jahr hat das Bündnis Ende Gelände friedlich einen Braunkohle-Tagebau in Rheinland besetzt. Eine Aktion, die bundesweit in…

von  54 Kommentare
„Ende Gelände“ – unter diesem Motto will eine neue, mutige Gruppe von Klima-Aktivist/innen zu Pfingsten einen Braunkohle-Tagebau blockieren. Lässt sich das Klima wirklich nur noch mit zivilem Ungehorsam retten? Wir haben eine der Organisator/innen gefragt.

Bereits im vergangenen Jahr hat das Bündnis Ende Gelände friedlich einen Braunkohle-Tagebau in Rheinland besetzt. Eine Aktion, die bundesweit in den Schlagzeilen war und die Debatte über den Kohleausstieg weiter befeuert hat. Denn mit einer Aktion zivilen Ungehorsams zeigen die Aktivist/innen, dass immer mehr Menschen sich einen zügigen Ausstieg aus dem Klimakiller wünschen – und dabei auch entschlossen vorgehen.

Die Zeit wird knapp

Zwar übertritt Ende Gelände bei der Aktion gesetzliche Regeln. Doch das ist ein symbolischer Schritt, der deutlich machen soll: Die Zeit, den Klimawandel zu bekämpfen, läuft uns davon. Nur wenn die Gesellschaft gegen die mächtige Kohlelobby aufsteht, werden die fossilen Energien auch tatsächlich im Boden bleiben.

Wenn die Aktivist/innen in den Tagebau steigen, dann steht tatsächlich eine wichtige Entscheidung an: Der Energiekonzern Vattenfall will sein Braunkohle-Geschäft in der Lausitz bis zum Sommer verkaufen, weil es ihm die Klimabilanz ruiniert. Doch statt das Revier geordnet stillzulegen, soll ein neuer Investor die Tagebaue und Kraftwerke für Jahrzehnte weiterbetreiben. Die Folge: noch mehr Klimaschäden, noch mehr zerstörte Dörfer, noch mehr Grundwasserschäden.

Ende Gelände sagt: Wir sind das Investitionsrisiko!

Mit einer Kampagne gegen den Energiekonzern Steag haben Campact-Aktive bereits den ersten Investor von einem Kauf abgebracht. Und Pfingsten können wir nachlegen und zeigen: Wer die Lausitz kauft, bekommt es nicht nur mit dem jahrzehntelangen lokalen Widerstand zu tun – sondern mit einer hartnäckigen bundesweiten Anti-Kohle-Bewegung. Und wird Vattenfall die Kohle tatsächlich nicht los, dann kommt die schrittweise Stilllegung des Reviers auf den Tisch. Das wäre ein Erfolg für den Klimaschutz, der nach ganz Europa ausstrahlen würde.

Campact selbst ruft nicht zu zivilem Ungehorsam auf. Aber wenn die Aktivist/innen in die Grube steigen, demonstrieren wir mit einer angemeldeten Aktion am Tagebaurand zusammen mit Partnern wie dem BUND und Oxfam unsere Solidarität. Wir zeigen: Der Widerstand gegen die Kohle ist breit, er kommt aus der Mitte der Gesellschaft.

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54 Kommentare

  • von Christel Krieger

    Ein Zitat das alles sagt: Wir alle sind Passagiere an Bord des Schiffes Erde, und wir alle dürfen nicht zulassen, daß es zerstört wird. Eine zweite Arche Noah wird es nicht geben! Ich hoffe
    Eure Aktionen sind erst der Anfang. Leider wehren sich noch zu wenige bei Entscheidungen
    die uns Bürgern von unseren = Volksvertretern = aufgezwungen werden. Gruß Ch.

  • von Andrea

    Ein Kohleausstieg wird den Klimawandel nicht verhindern und wäre obendrein umweltpolitisch und wirtschaftlich ein Desaster. Über die deutsche Energiepolitik sollte jeder mal ein bisschen nachdenken und vor allem sich damit beschäftigen. Wem nützt es eigentlich, wenn wir irgendwann Atomstrom aus anderen Ländern einkaufen müssen, nur weil wir zu wenig produzieren. Schon mal darüber nachgedacht. Im Übrigen empfehle die Seite „pro-lausitz“. Man sollte auch als Umweltschützer über den Tellerrand schauen.

  • von Claus

    Wenn Vattenfall das Gelände verkauft, dann steigt doch der Kurs der Aktie – das ist doch klasse!!

  • von Susi Winterfeld

    Ich drücke euch ebenso alle Daumen … , nicht noch mehr Umwelt/ Landschaftszerstörung nicht noch mehr Luftverschmutzung !!! Es gäbe reichlich alternative Methoden Städte und Gemeinden und Konzerne mit Strom zu versorgen … aber das bekommt ja keine Lobby … weil Rockefeller ,Rothschild ect ect nicht daran verdienen könnten… . Ich hoffe unsere Lausitz bleibt „erhalten“ .

  • von Dirk Wahren

    Es ist ein Zeichen für Alle die es ernst meinen und die Aktion rettet das zu Hause Vieler dort ansässiger Familien. Demokratie für alle, für eine freie und gerechte Gesellschaft. Weg mit Rockefeller, Rothschild und allen gekauften Politikern. Der neue Weg ist der Volksentscheid!!! Die Basis soll Entscheidungen treffen, keine kleine und korrupte Elite. : )
    Dirk Wahren

  • von Norbert Ziegeler

    Fossile Energieträger zu verbrennen ist im 21.Jahrhundert nicht mehr zeitgemäß. Das ‚Feuerzeitalter‘ muss endlich zu Ende gehen. Ich finde diese Aktion klasse und wünsche euch viel Erfolg. Norbert

  • von Marina

    „Zwar übertritt Ende Gelände bei der Aktion gesetzliche Regeln.“
    Und die betreffenden Konzerne – die wohl nicht?!
    Was diese machen, ist m.E. ein Verbrechen an der Umwelt und Natur, deren Teil wir Menschen allgemein auch sind, wie auch am Klima … und wohl noch einiges mehr!
    Und von der Art der Konzerne gibt es leider zu viele, die letztendlich zusammengenommen unseren Planeten Erde regelrecht zerstören – ohne jegliche Gewissensbisse.
    Soll dieser schließlich unbewohnbar gemacht werden?! Wenn der Mensch allgemein wie auch Politik und Wirtschaft im Besonderen so weiter machen wie bisher, dann könnte es tatsächlich so passieren – welch übergroße Dummheit
    und Verantwortungslosigkeit gegenüber allen Lebewesen dieser Welt!

  • von Marita Solga-Dusend

    E n d e G e l ä n d e
    Ganz großen Dank für euer Engagement !
    Wir brauchen mutige und kraftvolle Menschen wir ihr es seid, bitte bleibt weiterhin dran…………..

    Herzliche Grüße
    Marita Soga-Dusend

  • von H.-Joachim Hörter

    Auf die jungen Leute kann man sich verlassern!
    Ein so gut ausgebildeter Mensch wie Chris Methmann arbeitet für den Klimaschutz.
    Wir alle können froh sein, dass er nicht dem Ruf des Geldes folgt und als
    Kohlelobbyist für die Zerstörung der Umwelt arbeitet.
    Leider kann ich aufgrund meines Alters nicht an Demos teilnehmen aber im Breich meiner
    Möglichkeiten versuche ich campact finanziel zu unterstützen.
    Weiterhin viel Erfolg
    Jochen

  • von Ewald Kiefer

    Hallo
    Der Verkauf der Braunkohlekraftwerke von Vattenfall muss verhindert werden!
    Es dürfen keine Dörfer wegen der Braunkohle mehr platt gemacht werden!
    Eine extrem rückwärtsgewandte Politik. Von der Politik kommen nur Sprüche! Es wird von der Politik einfach nichts gemacht, im Gegenteil, es wird ja mit Arbeitsplatzerhaltung argumentiert.
    Irgendwann ist das sowieso vorbei, jetzt auf andere Energiequellen setzen und dadurch neue Arbeitsplätze generieren, jetzt bereits umsteuern, ist höchste Zeit, aber von der Politik kommt nichts und von den Stromkonzernen (RWE) noch weniger!
    Die schaffen ja nicht mal den Quecksilberausstoß zu reduzieren, es kostet fast nichts, dass im jeden andern Land der Welt bereits üblich ist!
    Nachweislich erhöhtes Krebsrisiko und vermehrt geistig zurückgeliebene Kinder bei Geburten
    Armseliges Deutschland !!!

    • von Georg welsch

      Sehr geehrte Frau Winterfeld,

      ich bin ganz Ihrer Meinung! Ich habe keine Ahnung wie Ihre Meinung ist wenn Windräder in Ihrer oder Ihnen bekannten Menschen (Familie, Freunden) stehen. Bei uns war es dann doch eine großes Problem mit Familie und Gemeinde (Bayern) es auf dem eigenen Grund durch zu setzen (Landschaftszerstörung, Lärm usw.). Zum Schluss war es doch ein Minimalkompromiss. Leider habe ich oft die Erfahrung gemacht, dass Menschen vieles ablehnen und nicht bereit sind Alternativen einzugehen. Ich kenn jetzt die Lausnitz nur von meinen Besuchen, wollen die Menschen die nicht vom Tagebergbau betroffen sind auch andere Wege begehen? Welch Ideen und Argumente haben Sie. Ich bin zu dem Schluss gekommen „Nichts gib es Umsonst“, jeder von uns muss nachgeben, ich schau lieber schlecht und atme gut. Wie weit bist Du gekommen in Deinem Umfeld?
      Mit freundlichen Gruessen

  • von Heiko Pfeffer

    Als Mitglied in Campact, verfolge ich schon seit einigen Jahren die Aktivitäten zu den unterschiedlichsten Themen, die von jungen Campaignern initiiert und geleitet werden!!!Ich möchte an dieser Stelle meine Hochachtung darüber zum Ausdruck bringen und versichern, weiterhin an der Verbreitung der Beiträge an meine Verwandten und Freunde mitzuwirken. Außerdem werde ich durch Geldspenden im Rahmen meiner finanziellen Möglichkeiten, aktiv notwendige Aktionen weiterhin unterstützen!!!

  • von Carin Moroff

    Hallo liebe Mitstreiter,
    könnt Ihr bitte Eure Software ändern und neben Facebook, Twitter und Googleplus ein „Feld“ anlegen, mit dem ich über E-mail-Adressen meine gleichgesinnten Freunde und Bekannten über Eure Aktionen/Kampagnen informieren kann.
    Danke !
    Ebenso hilfreich wären Eure Aktionen auch in englisch (französisch, spanisch) für unsere nichtdeutschspachigen Gleichgesinnten – viele Aktionen sind ja nicht nur national anzugehen – je mehr Protest, desto wirksamer !

  • von gebhardt

    Wir wollen keine Luftverpestung durch die Braunkohleverstromung. Was nützen uns Elektroautos,
    wenn sie mit schmutzigem Strom betrieben werden !!!! Wir wollen Investoren nur warnen in der
    Lausitz mit neuen Verträgen einzusteigen ! Gebhardt

  • von Warzecha Klaus wiesbaden

    2014 wurden 400ppm CO2 in der Atmosphäre gemessen,3ppm mehr als im Vorjahr. 1992 wurde in Rio beschlossen,die Erderwärmung unter 2 Grad C zu halten. Dieses Ziel entspricht 450 ppm CO2. Wie mutig ,wenn nicht leichtfertig dieses Ziel ist,zeigen die Folgen der Erwärmung auf bisher 0,9 Grad.

  • Diese Argumentationslinie ist unschlüssig. Wenn die Politik zu langsam agiert, muss man sich für vorgezogene Neuwahlen einsetzen. Doch davor haben diese Aktivisten vermutlich Angst, weil eine dadurch verstärkte AfD sich für noch mehr Braunkohle einsetzen würde. Ein Stellvertreterkrieg in der Lausitz löst dieses Problem jedenfalls nicht. Ich wohnte ein Jahrzehnt lang in einem sächsischen Braunkohledorf (www.heuersdorf.de), das schließlich abgebaggert wurde (www.energypost.eu/wp-content/uploads/2015/10/JM-6-Heuersdorf-InfoPanel2015.jpg). Die Dorfbewohner haben bis zum bitteren Schluss unermesslich viel Leid erlitten. Doch kein einziger von ihnen hat irgendwelche Gesetzbrüche befürwortet. Ende Gelände spricht also insofern für die Bergbaubetroffenen nicht. Ich hoffe, dass das Ihnen klar ist. Die Probleme, mit denen wir alle konfrontiert sind, liegen ohnehin auf einer weltumspannenden Ebene. http://www.news.ch/Weltmeere+sind+Spiegel+unserer+Zivilisation/692670/detail.htm

    • Ich weiß, dass die Lausitz beim Thema Braunkohle tief gespalten ist. Und ich kenne auch viele, für die ziviler Ungehorsam nicht der richtige Weg ist. Aber wir müssen sehen: Es geht nicht nur um die Dörfer, sondern auch um das Weltklima. Und da rennt uns die Zeit davon. Für viele junge Leute ist das nicht mehr hinnehmbar. Und sie schließen sich Ende Gelände an. Ich fände es schön, wenn wir schauen, dass wir als eine Bewegung agieren – mit unterschiedlichen Protestformen. Deswegen macht Campact ja auch eine Demo.

  • von birgit

    Ich bin ebenfalls für den kohleausstieg. aber – und das ist sehr sehr wichtig – müssen gleichzeitig alternative arbeitsplätze her in der lausitz. das ist – aus meiner sicht – das wichtigste gegen-argument, dass die menschen in brandenburg und besonders in der lausitz davon abhält, sich dem kohleaustieg anzuschließen.
    nach der wende sind massiv arbeitsplätze weggefallen. darankan sich in brandenbur noch jeder (!) erinnern. das hatte auswirkungen auf so gut wie jede familie. das darf nicht wieder geschehen! die politik muss die rahmenbedingungen für neue arbeitsplätze in der lausitz schaffen. und die wirtschaft muss sich dort engagieren, so dass die menschen weiter arbeit haben und ihre zukunft sehen. in ihrer heimat, der lausitz.

    • Da würde ich sofort zustimmen. Klar ist aber auch: Ein „Weiter so“ wird es auch mit der Kohle nicht geben. Die Braunkohle ist wirtschaftlich massiv in Bedrängnis. Es wäre ehrlicher, den Ausstieg jetzt politisch einzuleiten.
      Viele Grüße,
      Chris

  • von Dr. Wolfgang Cordts

    Hallo Chris, hallo Anti-Kohle-Aktivisten,
    ich bin weiß Gott nicht für den großflächig weitergehenden Kohleabbau, im Gegenteil. Aber ist es nicht sehr einäugig gedacht, in den Tagebau zu gehen, um die Kohlelobby zu treffen? Die Verantwortlichen für das Umweltdesaster sind dort nicht zu treffen. Vielmehr trefft ihr solche Menschen, wie auch Verwandte von mir, deren Leben an der Kohle hängt schlechthin die Kohle war und noch ist. Diese Menschen haben Sorge um ihren Arbeitsplatz und ihre Zukunft. Sie werden nicht applaudieren, wenn ihr auch nur kurzfristig den Tagebau zum Stillstand bringt. Wenn ihr die Menschen dort vor Ort mitnehmen wollt, braucht es Alternativen für neue Arbeitsmöglichkeiten in der Lausitz. Viel ist ja außer der Kohle schon jetzt nicht dort. Welche neuen Zukunftschancen könnt ihr den Menschen in der Lausitz anbieten? Sicher werden einige von ihnen mit Tagebaukenntnissen für die Rekultivierung eingesetzt werden können. Und die anderen?

    • Wir selbst gehen ja gar nicht in den Tagebau – wir demonstrieren am Rand. Aber so wie ich es verstehe, richtet sich die Ende Gelände Aktion ja auch nicht gegen die Arbeiter. Der Regelübertritt, in den Tagebau zu gehen, soll durch seine Symbolik die Öffentlichkeit wachrütteln und so den Kohleausstieg vorantreiben. Wenn Vattenfall klug ist, geben die den Arbeitern im Tagebau für den Tag frei.

    • von ein Bergmann

      Strafbare Handlungen wie „Hausfriedensbruch oder gefährlicher Eingriff in den Bahnbetrieb“ sind für Sie also nur „Regelübertritte“!?!? Wie soll ich weiterhin ihren Abschlusssatz: „Wenn Vattenfall klug ist, geben die den Arbeitern im Tagebau für den Tag frei.“ interpretieren? Das im LAutonomia-Blog Gewaltaufrufe a‘ la „… die Arbeiter kommen ja mit dem Auto zur Arbeit, die könnten wir doch abfackeln …“ oder „… nach der Schicht verfolgen wir sie nach Hause und statten denen dann mal einen Besuch ab…“ öffentlich gemacht wurden (und daraufhin seitens Vattenfall Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet wurde und LAutonomia daraufhin diesen Post löschen musste) passt für mich auch vor diesem Hintergrund zu Ihrem oben genannten Statement. Ich fasse zusammen: Solltest Du, verehrter Vattenfall-Mitarbeiter weiterhin gesund bleiben und ein intaktes Auto vorfinden wollen, dann bitte deinen Arbeitgeber doch, dich über Pfingsten freizustellen!!! In diesem Sinne Glückauf!

    • Ich glaube, da bringen Sie einiges durcheinander. Von der Kampagne Ende Gelände hat niemand Arbeiter/innen bedroht oder wird das tun. Die Aktion wird friedlich und gewaltfrei den Tagebau lahmlegen – allein durch die Präsenz der Aktivist/innen. Das ist nach meinem Wissen dort fest vereinbart.

  • von Heums

    Statt Investitionen in den schwarzen Strom zu investieren (Kohle) sollte man in weißen Strom (Solarenergie) investieren. Auch diese Sommerzeit ist ein Relikt des fossilen Zeitalters, daher muss die Solarlobb entschieden gegen die Sommerzeit vorgehen, ich habe mir schon überlegt, mich mit der Solarlobby in Verbidnugn zu setzen. Ich stehe zur Aktion, toi toi toi!!!

  • von Hans Hentschel

    Wer jemals Braunkohlekraftwerke gesehen hat und welchen Dreck sie in die Luft schleudern für den ist der Ausstieg aus dieser Energie eine Investition in die menschliche Zukunft.

  • von Bruno Beinroth

    Ich habe schon 2015 meine Energie Versorgung bei EON gekündigt, weil ich eine ökonomische Versorgung haben will.

  • von Bruno beinroth

    Ich habe meine Energie Versorgung bei EON schon 2015 gekündigt. Ich will nur noch eine ökonomisch Energie Versorgung.

  • von Helga Ziegler

    Erst wenn der letzte Baum gefällt und der letzte Fisch gefangen und der letzte Boden verdorben ist , werdet ihr merken das man Geld nicht essen kann

  • von Bernhard Roth

    Mir liegt fern, die Anti-Kohle-Aktivisten zu entmutigen, sie nötigen mir viel Respekt ab. Doch was bringt das noch, außer eine Verkürzung der Galgenfrist? Der auftauende Permafrost bestimmt doch den Count down. Er erscheint mir unumkehrbar.

  • von Stockmann

    Ich danke Aktivisten wie Chris Methmann, die sich mutig gegen die Kohlelobby stellen, für ihren Einsatz. wann kommen die Kohlelobbyisten endlich zu der notwendigen Einsicht, dass sie Verantwortung für unser Klima, für unseren Erdball übernehmen müss.

    Stockmann

  • von J. Schupp

    Würde gerne die Demo mitmachen, aufgrund meiner Erkrankung ist mir dies leider nicht mehr möglich.Ich verteile daher Flyer für die Demo auch selbst gemachte, mit den Daten die ich hier erhalte, sende e-mails, trage mich in Unterschriftenlisten ein etcetera. Manchmal spende ich auch. Auch wenn man nicht an den Demos teilnehmen kann, kann man doch einiges machen um auf das Problem aufmerksam zu machen.

  • Eine sehr hilfreiche Seite ist http://www.earth global / http://earth.nullschool.net/ , hier siehst du alles, von Temeratur Luft / Wasser bis CO2 Ausstoß…….
    Ich stehe voll hinter EUCH.
    Rolf Markmann
    BI Gegenstrom Neunkirchen am Sand

  • von Karl Hanzl

    Bravo ihr Menschen! Ihr seid die Zukunft Europas; ja der ganzen Welt.
    Es werden Euch die nachfolgenden Generationen danken! Weiter so!!!

  • von Jürgen-S. König

    Der Braunkohleabbau sowie die Verbrennung der Braunkohle müssen endlich ihr Ende finden. Ein und für alle Mal. Und die Braunkohlegruben sollten endlich in den verdienten Dauerschlaf gesungen werden.

    So es meine Gesundheit zulässt, werde ich am 14. Mai „auf der Matte stehen“.

    Herzliche Grüße

    Jürgen-S. König

  • von Jürgen Teigeler

    Es ist auch wirtschaftlicher Wahnsinn und rechnet sich nicht, diese Braunkohlenwerke weiter zu betreiben. Zum einen gibt es mittlerer weile genügend Strom aus Sonne-, Wind- und anderen „sauberen“ Quellen. Die enormen Schäden aber an der Mitwelt müssen eigentlich in die Kostenrechnung mit einbezogen werden: Saurer Regen, Grundwasser, Zerstörung von Landschaft und Heimat, um nur einiges zu nennen.

  • Wenn der IGBC-Chef auch hier das Haupthindernis für eine Konversion der Carbon-Industrie ist, zumindest das Gesicht eines rückwärtsgewandten Systems, müssen vielleicht die IGBC-Funktionäre der oberen Riege Nachhilfe bekommen mit tausenden von Mails/Anrufen, mit Einladung zu Diskussionsrunden ohne Ende, mit Presseschmutzartikeln zu deren Dummheit und Gefährlichkeit, mit Präsentation in Talkshows wie Anne Will oder Comedy wie Oliver Welke. Die Konfrontation und Bloßstellung muss auf der oberen Stufe erfolgen, nicht nur/dauernd mit den Maschinen als sichtbarem Zeichen der Dummheit. So wie Greenpeace bei Vattenfall mitbieten wollte, den Mistladen aufkaufen für -2Milliarden. So billig wird Vattenfall seine Altlast nie wieder los.

  • von Claudia Riempp

    Wir brauchen keine fossile Kohle sondern BIO-Kohle !
    Anstatt mit giftigen Abfällen (Klärschlämme aus Massentierhaltung und menschlicher Entsorgung) die Felder zu belasten, sollten diese zu BIO-Kohle verarbeitet und hochgradig verbrannt werden.
    Man würde mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen: CO2neutrale Energiegewinnung, Arbeitsplätze im Inland, Unschädliche Beseitigung belasteter Abfälle !

  • von Eckart Thumm

    Tagebau Aktion ist super, kann ich aus vollem Herzen bejahen. Wäre gerne bei den
    Compact Demos dabei! Alles Gute!

  • von Jetzlsperger Josef

    Diese Aktion finde ich zur jetzigen Zeit richtig u. vorallem auch wichtig, dmit die Regierung erkennt daß das Volk = Staat endlich Erkbebnisse sehen will !

  • von Hélène Benedetti

    Wer bezahlt den Ausstieg?

  • von Nagler

    Der Kohle-Tagebau und die dafür aufgewendeten Subventionen
    müssen unbedingt gestoppt werden.

    • von Holger

      Welche Subventionen?

  • von Horst Larek

    Viel Glück bei der Aktion! Aber diese Aktion ist wie viele Aktion sehr linear und symmetrisch als Reaktion auf das Vorgehen der Industrie, findet „am Arsch der Welt“ statt und ist auf breite mediale Unterstützung angewiesen, die nach allen Erfahrungen in der BRD nicht gegeben sein wird. Warum nicht in den Städten mit höherer Aufmerksamkeit parallel Aktionen starten, z.B. nach dem Motto „Vattenfall wir bringen Euch (nicht) die Kohle zurück“, bei der lokale Aktivisten an zentralen Plätzen aus realer und symbolischer „Pappkohle“ Haufen bilden und somit einen Leverage zu der Aktion in der Lausitz erbringen. Ich weiß, die Zeit ist knapp, aber nicht unmöglich dort noch zu mobilisieren. Ich wäre dabei und ich denke auch ein Haufen anderer.

  • von Sebastian Koerner

    Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel erst seit 2013, Bundesumweltministerin Barbara Henricks wohl schon seit langem sind Mitglied der mächtigen Kohle-Gewerkschaft IG BCE. Die führenden Köpfe der SPD scheinen partout nicht zu verstehen, dass sie sich angesichts des Klimawandels nicht mehr mit der rückwärtsgewandten Jobsicherungspolitik der Kohlegewerkschaft gemein machen dürfen. Emanzipert sich die ehemalige Arbeiterpartei nicht schnell von den immer mehr wie Kohle-Unternehmern auftretenden Gewerkschaftsfunktionären verspielt sie ihre Zukunfstfähigkeit und hat den sich abzeichnenden Untergang rechtschaffen verdient.

  • von Thomas Riis

    Wunderbare und höchst notwendige Initiative; ich hoffe, dass immer mehr Menschen einsehen, wie ernst die Lage eigentlich ist. Leider werde ich an der Kundgebung nicht teilnehmen können, aber ich wünsche ihr den größt möglichen Erfolg – im Interesse aller !

  • von G. Lischka

    Deswegen bin ich nach 56 Jahren Mitgliedschaft aus der IG BCE ausgetreten. Einen Typen wie diesen Vasiliadis kann ich nicht mehr als Kollegen bezeichnen, der in vielen Aufsichtsräten sitzt und vehement der Kohleverstromung das Wort redet, aber kaum noch die Interessen der Arbeitnehmer vertritt.

  • von Gerhard Wilhelm

    Alle Aktionen sind überflüssig und wirkungslos, weil Parlament und Bundesregierung sich gegen die Konzerne nicht durchsetzen wollen. Ihre Verluste wären mit dem Wegfall der Beraterverträge zu groß, die Klimaveränderung wirkt sich erst so richtig bei den Enkeln aus und dann sie sie ja nicht mehr betroffen. Zur Verantwortung werden sie nicht gezogen, also kann alles so weiter laufen.

  • von Thomas Teichmann

    Der Verlauf der öffentlichen Diskussion um die Investorenschutzabkommen CETA, TTIP u.a., und die Reaktion von Personen mit maßgeblichem Einfluss in in politischen Ämtern und in Konzernen, als auch das wirksame Handeln zeigen, dass die Diskussion um die Möglichkeiten und ggf. Formen des zivilen Ungehorsams notwendig ist. Mit wirksamen Handeln beziehe ich auf die erfolgte Aufnötigung des Investorenschutzes durch die EU gegen Kenia, Tansania u.a. Ländern, aber auch der Versuch, die Parlamente schon beim Abschluss von CETA auszuhebeln.
    Dieser Diskussion muss sich m.E. auch Campact stellen.
    Die Herausforderung ist groß, und ich bin ein großer Befürworter des Einhaltens der demokratischen Spielregeln. Ziviler Ungehorsam ist immer auch an der Grenze der legitimen Entscheidungsfindung.
    Ich möchte Euch Campacter aber auch fragen: Seid Ihr in der Lage, diese Diskussion mit Euren Unterstützern und Mitmachern zu führen?
    Viele Grüße
    Thomas

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