Recht oder nicht recht? Über Widersprüche und rote Briefumschläge

„Einen roten Umschlag kann man immer mal gebrauchen. Ich freue mich schon auf meinen“, erklärte ein Bild-Verweigerer auf Facebook. „Ich will weder die Bild noch einen Umschlag vom Axel-Springer-Verlag“, meinte dagegen ein anderer. Auf die Information, dass die Gratis-Bild-Aktion tatsächlich stattfinden soll (wir berichteten in unserem Blog), gab es unterschiedliche Reaktionen. Im Campact-Team haben wir…

„Einen roten Umschlag kann man immer mal gebrauchen. Ich freue mich schon auf meinen“, erklärte ein Bild-Verweigerer auf Facebook. „Ich will weder die Bild noch einen Umschlag vom Axel-Springer-Verlag“, meinte dagegen ein anderer. Auf die Information, dass die Gratis-Bild-Aktion tatsächlich stattfinden soll (wir berichteten in unserem Blog), gab es unterschiedliche Reaktionen. Im Campact-Team haben wir ausführlich über mögliche weitere Schritte diskutiert. Hilfreich dabei waren die Kommentare und Anregungen, die uns über Facebook und per E-Mail erreichten. Zudem baten wir unseren Anwalt, uns eine juristische Einschätzung der Sachlage zu geben.

Viele Bild-Verweiger/innen haben sich gefragt, ob der Widerspruch nicht auch die Infopostsendung abdeckt und damit die Zusendung des Briefs unzulässig wäre. Nach Einschätzung unseres Anwalts umfasst der Widerspruch die Infopostsendung jedoch nicht unbedingt. Im Widerspruch wird der Axel Springer AG zwar untersagt, die Bild-Zeitung „oder andere Erzeugnisse“ zuzustellen. Diese Formulierung kann jedoch so interpretiert werden, dass sich „andere Erzeugnisse“ nur auf Zeitungen und Zeitschriften bezieht, nicht aber auf andere Druckerzeugnisse wie die Infopostsendung. Deshalb ist im Zweifel davon auszugehen, dass der Widerspruch die Infopostsendung nicht umfasst. Das ist natürlich ziemliche Haarspalterei, doch auf diese kommt es im Zweifelsfall bei juristischen Fragen oftmals an.

Es ist natürlich möglich, der Zustellung des roten Umschlages zu widersprechen. Wir haben uns aber entschieden, einen derartigen Widerspruch nicht formalisiert über unsere Webseite anzubieten. Zum einen ist fraglich, ob es jetzt – nur wenige Tage vor der Verteilaktion – für den Axel-Springer-Verlag überhaupt noch logistisch möglich wäre, diese Widersprüche umzusetzen – und ob sie damit vor einem Gericht nicht sogar Recht bekommen würden. Nicht umsonst hat der Axel-Springer-Verlag lange geheim gehalten, ob sie die Gratis-Aktion tatsächlich durchführen und wie sichergestellt werden soll, dass alle Widersprüche berücksichtigt werden. Außerdem: Das Ziel der Kampagne, eine kritische Debatte über die Methoden der Bild-Berichterstattung anzustoßen, haben wir – so oder so – auf jeden Fall erreicht und dem Axel-Springer-Verlag damit gehörig die Suppe versalzen.

„Ich will keine Bild in meinem Briefkasten, weil…“ Mit Plakaten und einer „Twitter-Wand“ vor dem Springer-Hochhaus brachten wir über tausend persönliche Absagegründe vor das Axel-Springer-Hochhaus

So viel wie über diese Kampagne ist selten über eine unserer Aktionen berichtet worden. Auf Facebook und Twitter, in Blogs sowie in dutzenden Zeitungsbeiträgen und Kommentaren wurde berichtet, diskutiert, argumentiert (siehe dazu unsere Blogbeiträge hier und hier mit vielen Links). Viel Aufmerksamkeit bekam die Bild in den vergangenen Monaten – aber eben keine angenehme. Mit groß angelegten Werbekampagnen hat Bild in den vergangenen Jahren versucht, sich als seriöse und kritische Zeitung zu präsentieren und sich so ein Stück weit(er) in die Mitte der Gesellschaft zu rücken. Auch die Gratis-Aktion ist letztlich eine gigantische Werbekampagne – auch wenn sie pompös unter dem Titel „Bild beschenkt ganz Deutschland“ läuft. Doch dieses mühsam und mit viel Geld erkaufte Image bekommt durch kritische Berichterstattung deutliche Kratzer. Unsere Kampagne hat dazu ein gutes Stück beigetragen.

„Ich will weder die Bild noch einen Umschlag vom ASV – und es geht niemanden etwas an, ob ich das will oder nicht. Das ist Datenschutzverletzung!“ Dieser Kommentar erreichte uns auf Facebook. Wir schätzen die Sachlage so ein: Die roten Umschläge werden dazu verwandt, die Widersprüche umzusetzen und erscheinen dabei auf den ersten Blick als ein effizientes und zuverlässiges Mittel. Für die Zusteller/innen der Deutschen Post wird mit den Umschlägen sehr deutlich, wer eine Bild bekommen darf – und wer eben nicht. Unser Widerspruchstext hat dem Axel Springer Verlag jedoch enge Grenzen gesetzt. Ob die Sendung eines adressierten Umschlags tatsächlich „zwingend notwendig“ ist, ist zumindest fraglich. Zumal der Umschlag durch das große Format und die rote Farbe sehr auffällig ist. Daher haben wir uns entschieden, den Vorgang mit der Bitte um schnelle Prüfung an den zuständigen Berliner Datenschutzbeauftragten zu schicken. Über das Ergebnis halten wir Euch auf dem Laufenden!

PS. Ein kleiner Nachtrag: Oft wurde vorgeschlagen, die Umschläge einfach „zurück an Absender“ zu schicken. Doch das bringt leider nichts: Da es sich um Infopost mit vergünstigtem Porto handelt, würden die Briefe von der Post vermutlich einfach entsorgt.

176 Kommentare

  • von Hans

    die penner haben mir das ding ohne roten umschlag in minem briefkasten geschmissen.

  • von Petra13

    Ganz ehrlich würde ich mich nicht so sehr mit den rechtlichen Gegebenheiten zum roten Umschlag beschäftigen sondern eher weiter damit, die Methoden dieses Blattes immer wieder neu offenzulegen.

    Der Umschlag ist neben dem Instrument zur sauberen Abarbeitung der Widersprüche auch ein Knochen, an dem wir uns festbeissen sollen, damit wir am Ende ein blödes Bild abgeben.

    Besser wir nutzen ihn zu Aktionen, die die Bürger weiter informieren, welche Macht von diesem Verlag ausgeht und sie zur Wachsamkeit auffordern.

  • von Andreas

    Ich habe gerade die „Zeitung“ erhalten. Trotz Widerspruch.

  • von alex

    Na denn….an alle Zusteller-Viel Erfolg!Und schön nach Diensplan arbeiten…sollen die oberen den Rest machen!

  • von NoName

    Das wird spannend. Lest mal bei
    http://www.postbotenforum.com/t1269-die-dpag-als-zeitungsbote-einkauf-aktuell-vs-billd-jubelaumsausgabe den Eintrag von PostHeinz. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann dürfen in einigen Bezirken die Zusteller „normale“ Post liegen lassen. WENN die aber nun normale Post liegen lassen und die roten Umschläge in der normalen Post sind, dann … Naja, kann ja jeder selbst drüber nachdenken ;-)

  • von Matthias

    Ich hab mich schon gewundert, warum ich die Samstagsbeilage der Post schon heute bekommen habe…..die legen sich ja mächtig ins Zeug für diesen Verlag.

    Ich bin mal gespannd, was ich morgen bekomme, wir haben hier Samstags so unterstützende Post-Studenten. Und da ich frei habe, werde ich da mal aufpassen.

  • von Bernd Koppe

    Ich habe mich der „Campact-Kampagne“ im April angeschlossen, und bin nun gespannt, was passiert. – Auch stehe auf der Robinsonliste, uns weiß mich ja schon kaum der „Werbezeitungen“ zu erwehren !- Ich
    persönlich sehe in der Zusendung nicht bestellter Zeitungen eine Art
    Blästigung und Hausfriedensbruch, – außerdem möchte ich nicht in eine“Bild-„(bzw. Axel-Springer-) Diktatur leben ! – Das Ganze von Bild
    trägt m.E. schon halbtotalitäre Züge, – und , wenn man sich nicht dagegen wehren kann/darf , eine Art Nötigung. – Pfui Teufel „Bild-„,
    Pfui Teufel „Axel Springer“.

  • von Rosi H. Hesse

    Auf den roten Umschlag bin ich ja gespannt… Zur Verwendung: ich schwanke noch zwischen : 1. Möglichkeit : In einen neutarlen Umschlag packen und an den Axel Springer- Verlag zurückschicken, natürlich ohne meinen Absender, aber korrekt frankiert! 2. Möglichkeit : Wir alle sammeln rote Umschläge und kippen sie …. ja, wohin? Ist doch klar!
    3. Möglichkeit : ich betrachte den roten Umschlag als kleine Trophäe , beschrifte ihn mit : Ich will keine BILD- Zeitung. NIE ! und klebe den Umschlag in mein Küchenfenster oder an mein Autofenster… Kann dann nach einiger Zeit erneuert werden 4. Möglichkeit: Lasst uns Poster konzipieren „Wir sind die mit den roten Umschlägen, aber ohne BLÖD- Zeitung!“ Vielleicht hat Klaus Staeck ja schon ein Poster fertig ????? …
    Und wehe, ich habe am Samstag doch so eine miese Zeitung in meinem Kasten ….

  • von Güf

    Bild wird vermutlich eine umfassende Plakataktion starten. Wäre hübsch sich dazu das Eine oder Andere einfallen zulassen. Wißt ihr was ich meine? O.k. dann haben wir uns gut verstanden. Auf, auf, laßt tausende rote Briefumschläge blühen!

    • von Rosi H. Hesse

      Mir kommen viele Ideen, wie diese roten Umschläge gegen die BLÖD- Zeitung verwendet werden könnten….
      Ich hoffe, dass viele Verweigerer dieser Zwangsbeglückung weiter mitmachen

  • von Karina

    Früh aufstehen und vor der Verteilung den Umschlag entfernen? Oder kommen die Umschläge und die „Zeitungen“ mit der gleichen Postzustellung?

    • von Pretzel

      Ich habe das so verstanden, dass der Postzusteller Zeitungen und adressierte rote Umschläge an Bord hat und alle Leute, die nicht widersprochen haben eine Bild und die mit Widerspruch dafür den Umschlag bekommen.
      Meine Nachbarn und ich hatten schon früher immer mal eine ungewollte BaS im Kasten; jetzt kriegt der Wahnsinn wohl Methode!

  • Guten Tag,

    ein paar Bekannte und Freunde werden bei erlangen der Bild oder des roten Umschlages diese sammeln und öffentlich (auf dem Rathausplatz) verbrennen.
    Die Bildzeitung ist in der BRD nichts anderes als ein gedruckter Volksempfänger. Wer nicht auf Sedierung steht und noch Reste gesunden Verstandes in sich trägt, wird sich wehren. Vielleicht mit einem BILD-BBQ? Das Wetter soll ja gut werden und so etwas ist auch Medienwirksam, wenn es wiederholt vorkommt.

    Hier las ich auch von einem Kommentar bezüglich CO2 wegen der Auslieferung: Der Springerverlag als solches ist doch, gemessen an dem, was er der Menschheit bringt, eine Dreckschleuder und ein Energiefresser.

    Noch ein Hinweis für die, die zusätzlich ausdrücklich jeder Zusendung durch die Bild widersprochen haben: versucht Euch die 80Euro per Abmahnung zu holen! Rechtsanwalt fragen, der macht das schon. Bei mir klappt es immer sehr gut.

    Ein schönes Wochenende
    T.

    • von Wolfgang

      Die BILD öffentlich verbrennen? Das liefert BILD die Bilder, die sie brauchen, um sich als Opfer einer Hetzkampagne darzustellen. Inklusive historischer Anspielungen.
      Bitte macht das nicht! Zerknüllt die Ausgaben, formt mit ihnen das Wort „Lüge“ etc. etc. – alles besser, als sie zu verbrennen.

    • von Wurm

      Bitte keine Zeitungen verbrennen.
      Bei aller Wut gegen dieses Blatt. Stellt euch nicht so tief.
      Niemals sollten Gedanken verbrannt werden,so übel sie auchsind.

    • von Petra13

      Bitte keine Verbrennung – auch wenns sicher gut gemeint ist, aber bitte macht das nicht.

      Es gibt viele andere kreative Möglichkeiten, aber bitte nicht verbrennen.

      Die geschichtlichen Erinnerungen, die dabei aufkommen, sind einfach zu grausam.

      Drum bitte nicht!

  • von Sebastian Pongratz

    Ich bin ja mal gespannt, ob das zu uns ins tiefste Niederbayern vorgedrungen ist, und ich wirklich keine Bild erhalte am Samstag…
    Ich will’s hoffen!

  • von Ash

    Ja, geil, hat sich ja gelohnt, euch und BILD meine Adresse zu geben.

  • von Sabine

    Wenn alle Umschläge zu campact geschickt werden….wieviel CO² wird dadurch eigendlich produziert?
    Mein Vorschlag für die Tombola: Wer mag, macht ein Foto von seinem „roten Brief“ und schickt dieses dann per E-Mail ein.

  • von Dr.Hans-Joachim Scheel

    genug gequatscht, jetzt wird das Sonder-Blatt verweigert-Basta!

  • von Norbert Winkler

    Meine Adresse ist auf der Robinson-Liste.
    Inwieweit ist das relevant.

  • von Haui

    Hallo liebes campact-Team!
    Mein Vorschlag für die Roten Umschläge ist.
    Ab in die großen (vielleicht sogar roten) Altpapiercontainer vom
    TSV Brunsbrock (ist ja nicht soweit weg).
    Da kommt der Erlös der Jugendarbeit der „Roten Teufel“
    zugute! Könnte man/frau ja auch für eine Werbung für Euch vermarkten (Fotos der Aktion, hiesige Presse, „kleine rote Teufel“ die mit einem Schild „Danke campact“ signalisieren, etc.)
    Ich werd` den Umschlag vielleicht auch als Kunstobjekt verarbeiten!
    Zusammengebündelt wäre das ja auch ein Beitrag für die Dokumenta!Gruß
    Haui

  • von Michael

    Das mit der Tombola ist ja ganz nett. Es war aber gar nicht die Rede davon, ob/dass die so eingesammelten Umschläge für eine Aktion verwendet werden sollen. Andernfalls fände ich die Trophäe in meinem „Archiv“ viel sinnvoller untergebracht.

  • von Micha

    Der rote Umschlag kommt hinter Glas an die Wand.

  • von Petra13

    … und wenn ein roter Umschlag bei mir landet, dann werde ich ihn behalten und in Ruhe überlegen, was ich damit mache.

    … wenn eine dieser widerlichen BLÖD-Zeitungs-Exemplare bei mir landet, werde ich sie – natürlich mit Schutzhandschuhen ;-) ausnahmsweise genau untersuchen und mir alle, die dort inseriert haben, auf meine persönliche rote Liste setzten…

    … ansonsten habe ich mit Widerspruch und Aufkleber „…keine BILD…“ vorgesorgt. Das letzte könnte Ärger mit den Nachbarn geben (das tut mir leid, liebe Nachbarn, aber es ist wichtig)

  • von Petra13

    weil mich das ank… und ich das einfach nicht unkommentiert hinnehmen möchte, habe ich wenigstens eine Beschwerde an die deutsche Post geschickt. Ändern wird sie alleine sicher nichts, aber vielleicht haben ja noch andere die gleiche Idee.

    : Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich hoffe, es stimmt nicht, dass Sie der BILD-Zeitungsaktion absoluten Vorrang eingeräumt haben.

    Wenn doch, dann bin ich äüßerst sprachlos, dass so etwas in unserem Land möglich ist. Bezahlt der Axel-Springer-Verlag einen Sonderbonus oder machen Sie das einfach so, weil Sie die BILD-Zeitung so mögen?

    Sie rollen diesem demagoischen Blatt den roten Teppich aus, stellen unnötigerweise Ihre Mitarbeiter unter hohe Belastung und verweigern dem normalen Postkunden die pünktliche Zustellung.

    Wie gesagt, wenn das stimmt, was ich mir einfach nicht vorstellen kann.

    Freundliche Grüße (denn es stimmt ja sicher nicht)
    Bitte leiten Sie meine Daten nicht an Dritte weiter (auch nicht an den Axel-Springer-Verlag) und löschen Sie sie nach Bearbeitung restlos.

    • von FritzG

      @Petra13
      Super Idee, da werde ich doch auch gleich mal schreiben. Hoffentlich machen viele mit.

  • von stpauli

    Meine Fresse, richtig nachdenken kann och keiner hier oder? Die roten Briefumschläge dienen in erster Linie dazu, dem Zusteller zu signalisieren „Hier keine BILD stecken“ Was passiert denn wenn der Zusteller diese Hilfe nicht hätte und aus versehen eine BILD steckt? In letzter Konsequenz eventueller Arbeitsplatzverlust. Weil den Fehler hat der Zusteller begangen niemand sonst. Also ist der Rote Umschlag eine recht gute Idee. Und wenn Ihr nicht wisst was Ihr damit macht dann legt 50 Cent rein und sendet Ihn an die Gewerkschaft der Post oder an das Kundencenter vom ASV. Die beiden haben nämlich am meisten Arbeit durch die „Verweigerer“ Die mit ca. 0,5% der geplanten Auflage doch recht lächerlich ausfallen.

    • von astrid

      das mit den roten Umschlägen war eine gut Idee vom Springer Verlag, ohne Frage erleichtert es auch den Briefzustellern den richtigen Einwurf in die jeweiligen Briefkästen. Und was deine Polemik über die Verweigerer angeht. Die BILD wird genau die Zeitung sein, die wenn sich dann die Troika als letztes über Deutschland hermacht, deren Spar- und Kürzungskurs medial am gründlichsten unterstützen wird. Und auch die Briefzusteller werden dann nicht verschont bleiben. Auch ihnen wird man dann, so wie jetzt in Griechenland, das Gehalt, die Urlaubstage etc. massiv kürzen. Es geht hier nicht nur um ein schlichtes, kleines, lustiges verweigern. Es geht darum ein Zeichen zu setzen, dass wir diese Art von Medien nicht wollen.
      Aber natürlich gäbe es wesentlich effektivere Möglichkeiten das zum Ausdruck zu bringen. Aber das kann ja wohl keiner wirklich wollen :-(

  • von Postopa

    In den roten Umschlägen wird vermutlich keine BLÖD-Zeitung stecken, sondern nur eine Bestätigung, dass der Widerspruch eingegangen und beachtet wird.
    Der Vorschlag, den Umschlag mit „Annahme verweigert“ oder ähnlichen Auschriften zu versehen und in den nächsten Briefkasten der Post zu werfen, geht ins Leere. Der Springerverlag versendet diese roten Umschlschäge als „Infosendung“. Das bedeutet, dass unzustellbare oder verweigerte Sendungen bei der Post vernichtet werden. Das ist also ergebnisloser Aktionismus.

    • von astrid

      das stimmt so nicht ganz. Ich versende auch Infopost und wenn die nicht zugestellt werden kann, bekomme ich die an meine Adresse zurück.
      Und ich habe gerade bei unserem Hauptpostamt angerufen, und die Mitarbeiterin dort, hat mir das auch nochmal genauso bestätigt.
      Annahme verweigert drauf schreiben und unfrankiert zurückschicken.

    • von Susanne Jacoby

      Es gibt verschiedene Infopost-Varianten. Auf der Seite der Deutschen Post heißt es: „Seit dem 01.07.2010 ist die Rücksendung von Infopost national nur noch im Rahmen von Premiumadress möglich.“ (http://www.deutschepost.de/dpag?xmlFile=link1015547_10327)

      Premiumadress ist teurer als die Standard-Variante. Ich gehe daher nicht davon aus (und Aussagen von Briefträger/innen gehen in dieselbe Richtung), dass der Axel-Springer-Verlag sich das bei 238.000 Umschlägen leistet. Aber wir können uns ja überraschen lassen – wenn „Premiumadress“ auf dem Umschlag steht, funktionierts!

    • von Paul

      Danke für diese Infos.

      „Annahme verweigert“ und zurück war auch mein erster Gedanke.

      Ich werde mir das dann noch einmal überlegen ;)

    • von Udo Frohnapfel

      Infopost wird prinzipiell nicht zurück geschickt und vernichtet bei unzustellbarkeit.. Nur der Zusatz Premiumadresse (muss mit vorgedruckt sein) regelt die Zurücksendung oder Adressableich bei der Post. Die Premiumadresse ist für den Absender kostenpflichtig im Einzelfall.

  • 300.000 rote Briefe ob die Signalfarbe rot eine tiefere Bedeutung hat? 300.000 rote Umschläge damit könnte man den nächsten roten Teppich basteln für eine Campact Gala. An Bild Blog geben damit die jetzt für jede Lüge der BILD eiinen Umschlag verschicken können oder oder oder

  • von irina

    Die Adresse durchstreichen und auf den Briefumschlag den Vermerk schreiben:

    Annahme verweigert – zurück an Absender

    und dann ab in den Briefkasten

    • von Hans

      Frau Jacoby schrieb am 18. Juni, dass die zurückgeschickte Infopost (!) vermutlich von der Post weggeschmissen wird … (s. oben) !!!

  • von Paul Weismann

    Warum nicht das rote Ding in eine anderen umschlag stecken, 145 cent drauf und an Axel Springer senden?
    260.000 Retouren! Der Spaß ist mir der geringe Einsatz wert.

    • von j.pfeiffer

      bild killt…killt bild!!!!

    • von S

      Bla bla bla!!!

    • von Hartmut

      Hallo Paul,
      260.000 Retouren sind okay, aber bitte keine 377.000 Euro Porto zahlen, sondern unfrankiert mit „unzustellbar“ bzw. „Empfang verweigert“ und „RETOUR!“ beschriftet in den Briefkasten werfen. Oder in neutralen Umschlag stecken, keinen Absender drauf, unfrankiert – und ab die Post! Soll doch der Empfänger zahlen. Schließlich verdient BILD an einer ganzseitigen Anzeige eine Million (in Ziffern: 1.000.000,00) Euro!

  • Wenn man von einer ernst zu nehmenden Zeitung objektive und fundierte Berichterstattung erwartet, dann ist die BILD sicher nicht ernst zu nehmen. Das weiss Jeder. Und genau deswegen ist die BILD so gefährlich und muss unbedingt ernst genommen werden. Denn sie ist nicht der zwar dumme und dreiste Schreihals, der aber am Ende doch nur Volkes Stimme und eigentlich „ganz in Ordnung“ ist. Nein, die BILD ist ein Organ der Niedertracht. Eine mächtige Institution, die in einer ungleichen Gesellschaft für die Unterdrückten redet, aber für die Unterdrücker arbeitet. Der BILD-Redakteur verachtet das „dumme Volk“ vor Redaktionsschluss in dem Masse, wie er ihm nach Redaktionsschluss das Gefühl zu vermitteln versteht, zu ihm zu gehören. Während er hohe Benzinpreise, verlogene Politiker und treuelose Prominente anprangert fällt es schwer, sich ihn als armen, ehrlichen und treuen Familienvater vorzustellen.

    Sicher arbeitet die BILD auf einem hohen Niveau, beschäftigt die klügsten Köpfe, hat die besten Verbindungen. Das macht sie umso gefährlicher. Die von ihr gestartete Werbekampagne, in der Prominente sich zur BILD äussern, bezeugt dies auf eine eindrucksvolle Weise. Prominente aus allen Gesellschaftsbereichen konnten von ihr dafür gewonnen werden, was an sich schon eine überwältigende Machtdemonstration ist. Dass die Prominenten dafür nicht bezahlt wurden, sondern eine gemeinnützige Intstitution bestimmen konnten, die 10.000 Euro bekommen sollte, ist genial. So konnten sowohl Prominente als auch BILD sich zugleich als Wohltäter präsentieren. Und die BILD tritt als selbstkritische und unabhängige Zeitung auf. Somit sind sogar ernsthaft kritische Meinungen im Ergebnis Werbung für die BILD.

    Selbst die sonst der BILD gegenüber distanzierten Journalisten-Kollegen geben zwischenzeitlich mehr und mehr die ihnen aus ihren Berufsidealen erwachsene Gegenerschaft gegenüber der BILD auf. Der BILD wurde dieses Jahr sogar der Henri- Nannen- Preis für die beste Investigative Leistung verliehen. Doch ist die BILD das was sie auch schon zu Zeiten der 68er, als Studenten das Verlagsgebäude umzingelten um die Auslieferung des Blattes zu verhindern, war: ein Organ der Niedertracht. Die BILD hat sich nicht verändert sondern die Zeit.

    Umso wichtiger am 23. Juni, wenn die BILD ein Exemplar ihrer Sonntagsausgabe an jeden Haushalt liefern möchte, ein Signal des Widerstandes zu setzen. Ein Signal gegen die BILD-Zeitung und für unabhängigen und kritischen Journalismus: http://www.pia-69.tk

    beste Grüsse

  • von Andreas Waldheim

    Kann ich den Unfrei zurückschicken?

    • von Hartmut

      Können kann man viel, man muss es nur tun!!!!

    • von Hans

      Frau Jacoby schrieb am 18. Juni, dass die zurückgeschickte Infopost (!) vermutlich von der Post weggeschmissen wird …
      (s. oben)

    • von Udo Frohnapfel

      Zurücksenden geht ja nicht. Ich habe mit einen Aufkleber und der Adresse der BILD-ZEITUNG in Berlin überklebt. Vermerk: Porto zahlt Empfänger. Ich möchte noch nicht einmal einen Brief von der BILD.

  • von Kay

    Hallo.

    Ich habe auch dem ASV widersprochen mir die Gratisbild zu schicken.
    Das mit dem roten Umschlag finde ich auch nicht gut.
    In einem anderen Forum hat jemand folgendes geschrieben.

    „“Wenn ich das richtig verstehen, bekommen den roten Umschlag doch nur diejenigen, die vorher dem Zugang der Bild-Zeitung widersprochen haben, also den AS-Verlag kontaktiert haben.

    Kann denn dem Verlag nun untersagt werden, auf diese Widersprüche zu antworten und die Antworten in roten Umschlägen zu versenden?

    Ich wäre nicht überrascht, wenn sich in dem roten Umschlag ein Anschreiben mit folgendem Inhalt befinden wird:

    “Sehr geehrter … wir haben Ihren Widerspruch erhalten und diesen selbstverständlich beachtet. Vielleicht ändern Sie ja einmal Ihre Meinung … bla bla bla”.

    Ich wüsste nicht, wie man sich gegen diese Antwort auf den Widerspruch erfolgreich zur Wehr setzen könnte, aber das kann man natürlich gerichtlich einmal ausfechten. Rechtsfortbildung schadet bekanntlich nie.““

    Wenn das so wäre dann ist der ASV uns leider einen Schritt voraus. Aber ich bin auch dafür alle roten Umschläge dem verlag vor die Tür zu schmeißen.

    Gruß

    Kay

  • von SF

    Man sollte die Umschläge sammeln, wie bei AOL damals die CD und denen damit täglich den Briefkasten ihrer Zentrale zuballern.

  • von Stephan Braun

    …doch eigentlich ist der rote Umschlag doch ein Adelsschlag. Er ist Ausdruck persönlicher Reife und Individualität. Er ist steht für ein hohes Maß an Demokratieverständnis und politischer Kompetenz. Er ist chic und wer ihn besitzt hat Stil und Geschmack. Also zeigen wir ihn doch her. Lässig zusammengefaltet ragt er aus jeder Hosentasche dezent sichtbar heraus, oder verspielt sich leicht eingerollt perfekt in den seitlichen Taschen eures dunklen Buissnes-Sakkos. Sieht einfach klasse aus! Und er ist auch der perfekte „conversation starter“? Also dann Vielen Dank blöde Bild!
    Freitag ist „Red Cover Day“

    Stephan

  • von Lennart

    Ich bin eher gespannt wozu das dienen soll. Was möchte der ASV dadurch erreichen? Ich denke, zum einen möchte er mehr Blöd-Meinungsbilder und zum anderen kann ich mir vorstellen, dass es voll von Islam-Hetze (Abu Nagi der „Salafist“ usw.) und anderen Propagandascheiß sein wird. Warum genießt dieses Schmierblatt höchste Priorität bei der Deutschen Post AG? Wer profitiert dadurch wirklich?! Die Politik? Wenn selbst Angestellte der Deutschen Post AG sagen dass es sowas bisher noch nie gab und ich es ebenso als Empfänger bestätigen kann, dann macht mich das schon stutzig.

  • von Maria

    @stulle:

    Man fragt sich, wie es zur Priorität der Verteilung der Bild-Zeitung gegenüber der normalen Post kommen kann.

    Sicherlich können die armen Postboten nichts dafür, doch wenn der ASV erreicht, dass selbst die normale Post (die für jeden selbst einen persönlich wichtigen Wert darstellt, weil man auf etwas wartet), dann frag ich mich wie käuflich die Post ist!

    Ich möchte auch gern die Postboten entlasten, doch es macht mich sprachlos, was der ASV mit unseren „Nein’s“ gemacht hat!

    Ich hoffe, da kommte noch was auf den ASV zu und die roten Umschläge würde ich doch glatt als Müll-Roten-Teppich vor dem Axel-Springer aus verlegen! :)

    LG

  • von stulle

    Habt Erbarmen mit den Zustellern der Deutschen Post! Denn sie werden einen im wahrsten Sinne dieses Schweineblatts blutigen Samstag haben. Macht ihnen die Arbeit nicht unnötig schwer. Wer die Bild nicht haben möchte, kann sich eine einfach Notiz an seinen Briefkasten kleben: „Keine Zeitungen“. Dann wissen die Zusteller, dass sie dort keine Zeitung einwerfen dürfen. „Keine Werbung“ reicht nicht!!!! Es muss wirklich „Keine Zeitung“ draufstehen.Die Zusteller müssen dann diese nicht eingeworfenen Exemplare zwar wieder mitnehmen, OK. Da müssen sie durch, aber sie sind auch bekannt für ihre Transportlösungskreativität. Und seid nicht sauer, wenn dringend erwartete Post nicht am Samstag ankommt, sondern erst am Montag: Die Verteilung der Bild hat nämlich vor der Zustellung der Post absolute Priorität! Die Zusteller haben ein Arbeitszeit-Deadline, wann sie wegen Überlastung aufgrund Postmenge ihre Tour abbrechen dürfen und laut Betriebsrat auch müssen. Sie müssen es an diesem Tage jedoch zwingend erreichen, die Bild an alle Haushalte (außer Verweigerer) zugestellt zu haben: Die normalen Postsendung dürfen dafür zurückgestellt werden, sprich erst am Montag zugestellt werden
    Also ärgert euch nicht über die roten Umschläge. Falls die überhaupt eingeworfen werden müssen. Vielleicht sollen die nur als optischer Hinweis gelten : Hier keine Bild einwerfen“ und wieder mitgenommen werden. Über den Inhalt dieser roten Sendung schweigt die Bild auch gegenüber der Deutschen Post.
    Und wenn ihr nun diesen blutroten Springer-Dreck in eurem Kasten habt, überlegt bitte, was ihr damit macht. Campac sinniert über eine öffentliche Kampagne damit. Also nicht wegschmeißen, sondern vorübergehend aufbewahren und schauen, was sich damit noch an Protest gegen Bild machen lässt.
    Stulle

    • von Hartmut

      Kann man den instrumentalisierten Monopolisten Deutsche Post (oder heißt sie am Samstag schon mal probehalber BILD-Post?) verklagen, wenn wichtige Sendungen nicht zugestellt werden? Gibt es Juristen unter Euch/uns?

  • Ich kann meiner Vorrednerin hier nur zustimmen. Und hoffe Ihr habt Verständnis. Einen Brief aus dem Briefkasten in den meist daneben befindlichen Mülleimer zu werfen, ist meiner Meinung nach keine allzu große Belästigung. Solange es nicht zum Normalzustand wird. Dann kann man sich immer noch an die nächste Postfiliale wenden und die Sache ansprechen.

  • von maggie

    Hallo,

    ich arbeite – wie mein Vorredner – bei der Deutschen Post AG als Zustellerin. Leider habe ich erst heute von dieser Aktion per email gegen den Bildzeitungserhalt gelesen und die Möglichkeit noch genutzt.

    Ich hab auch heute vom Arbeitgeber über diese roten Umschläge erfahren und bin ehrlich gesagt froh darüber, das es sie gibt! :-) Wie sonst hätten wir erfahren sollen, wem wir am Samstag das tolle Blatt zustellen dürfen und wem nicht!?

    Aber die ganze Aktion der Jubiläumsausgabe geht mir schon sehr an die Nerven, aber ich bin amüsiert darüber, wie sich unser Arbeitgeber verhält! ASV hat erste höchste Priorität! Alles andere darf plötzlich liegen bleiben, sogar „Einkauf aktuell“ darf dies Wochenende am Freitag statt Samstag zugestellt. (das hats soweit ich mich erinnere, noch nie gegeben)

    Als Zusteller sind wir mal wieder die Deppen dieser Aktion, bekommen für die Mehrarbeit nichts und dürfen uns mit den Kunden auseinandersetzen.. ich freu mich schon wieder auf heisse Diskussionen :-)

    in diesem Sinne, seid gnädig mit uns, klebt zusätzlich zur Email noch nen Aufkleber an den Kasten -> Bitte keine Bild! und verzeiht uns, falls dem ein oder anderen Kollegen doch eine bei euch reinrutscht..

    wir sind auch nur Menschen und der ein oder andere nach 2 Tagen Werbung an „alle“ Haushalte auch sicher nicht mehr so konzentriert ;-)

    Ansonsten bin ich sehr gespannt, wieviel Zeitungen uns zugeteilt werden, eine soll 107 Gramm haben, das gibt wieder ein Mordsgeschleppe und den Sonntag werden wir wieder auf der Couch zum Erholen verbringen, dank Bild und dank Post.

    Gruß
    maggie

  • Ich glaube die Post muss sich daran halten @Tanja. Die Sache ist, dass in den meisten Fällen nicht die Post solche sendungen einwirft, sondern private Subunternehmen, die direkt für die werbenden Unternehmen arbeiten.

  • von Markus

    Hallo,
    Ich arbeite zufällig bei der Deutschen Post AG und bin über diese Aktion genauso wie ca 99% meiner Kollegen erzürnt. Nicht nur das wir den Mist zusätzlich wegschleppen müssen, sondern auch sind diverse Auflagen dazu noch zu beachten, mal davon abgsehen das viele die zusätzliche Arbeitszeit nicht wirklich entlohnt bekommen (eben so wenig wie die dämlichen 30 min „Vorbesprechung“ am gestrigen Tage).

    Inzwischen heißt es sogar das ALLES ANDERE an diesem Tage hinter dem Springer-Erzeugnis ansteht, wenn logistische Probleme auftreten. Außerdem wird heiß diskutiert, was wohl (rechtlich) passiert wenn einer „roten Umschläge“ ausversehen falsch geleitet wird und erst am Montag beim Empfänger erscheint…
    Aber warum ich mich hier hauptsächlich Äußere:

    Die Idee den Briefkasten zu verschließen oder für den Tag zu demontieren halte ich für ziemlich infantil und kurzsichtig.
    Klar kann ich die Reaktion verstehen, aber mein Kollege, der sich am Samstag mit dem „Problem“ konfrontiert sieht hat damit die Möglichkeit JEDE Sendung an Euch zurück zu schicken. Die abonierte Fernsehzeitung ebenso wie die 2. Mahnung von den Stadtwerken oder das Schreiben der Staatsanwaltschaft, die Kündigung des Vermieters oder ähnlichen Spass, der Euch am Ende nur viel Arbeit macht wenn der Absender rechtliche Schritte einleitet…
    ist zwar ziemlich unwarscheinlich, KANN aber passieren.

    Und nun die Lösung:
    Ein simpler Aufkleber oder Zettel „Keine KOSTENLOSE Zeitung einwerfen“ reicht. Handgeschrieben, so lange es leserlich ist. Sollte fast jeder schaffen!
    Natürlich wird dann ggf das örtliche „Käseblatt“ mit der Lokalwerbung, oder wie immer sich die Lokale Wochenzeitung schimpft ebenfalls eher irgendwo anders landen, aber das läßt sich vermutlich eher verschmerzen.

    LG

    • von Anne

      Mein herzliches Beileid, ihr habt ja wirklich nichts zu lachen!

  • von Hannes

    Vorschlag: Entsorgung des ungeöffneten roten Umschlags im nächstgelegenen Bild-Zeitungskasten. Dann können sie sich selbst um die Beseitigung das Papiermülls kümmern.

    @campact: „Suppe versalzen“… naja, im Endeffekt evtl. doch eher Werbung für den Springerverlag? Eine Aktion mit jeder Reichweite – aber nicht jeder, der sie mitbekommen hat, wird unserer Meinung sein.

  • von Andreas Niesen

    Man sollte ein Hinweisschild basteln indem man alles vom ASV (Zeitungen, Prospekte, Inforpost usw.) ausdrücklich verweigert und mit Strafrechtlichen konzequenzen droht. DIese könnte dann von 300.000 leute an den Briefkasten geklebt werden. Oder man gibt die DInger einfach dem Briefträger wieder mit :) MIt dem Satz ungeöffnbet bitte zurück. xD

  • von Britta

    …ich werde meinen Briefkasten zukleben und den Namen abmachen – die Zeit nehm ich mir – ist nicht überall eine Alternative, aber in meiner Stadt stehen in fast jedem Wohnhaus/Block mehrere Wohnungen leer, so dass der Briefträger erstmal rausfinden muss, ob ich da überhaupt noch wohne und WELCHER Briefkasten meiner ist, was dann nicht mehr möglich ist. Und ob er sich die Mühe macht, dann den/die Briefkasten aufzupulen, um so ne dämliche Zeitung da reinzuschmeissen ist fraglich…DAS geht auch in Häusern mit mehreren Verweigerern…der Postbote kann dann nicht wahllos Umschläge und Zeitungen in den Kästen versenken, DARF ER NICHT, MUSS ZURÜCKGEHEN an ASV !!!

  • von Gag Halfrunt

    Was macht eigentlich die Post, wenn diese Art von Altpapier (blöde Zeitung oder roter Umschlag) in der Tonne, sondern im Briefkasten landet?

  • von Wolf

    Klar ist es so, dass die „Zurück an Absender“-Umschläge den ASV nicht erreichen werden, aber auch die Post könnte ja ins Grübeln kommen, ob sich weitere Kooperationen mit BILD angesichts des Mehraufwandes massenhafter Retouren denn lohnt.

    • von VB

      Das ist – denk ich – der am einfachsten für alle zu realisierenden Vorschlag mit Aussicht auf Besserung.

  • von Ripu

    Warum machen ihr Euch nur Probleme mit der Bild ..Garnicht darauf reagieren ….denn schlechte Reklame ist auch gute Reklame für Bild.. und ab damit in die Mülltonne.
    Bei einer Abmeldung müsst Ihr Euere komplette Anschrift angeben. Dann haben die
    für die nächste Reklame ..schon euere Anschrift…kostenlos ..hahaha

  • von Mirko

    … und wenn ich an dem Tag zufälligerweise meinen Briefkasten im Keller habe, um ihn neu zu streichen?

  • von Martin S.

    Ich hatte vor ein paar Tagen hier meine Ablehnung abgesendet und in meinem Text, den man ja modifizieren konnte, ausdrücklich jedeweder Kontaktaufnahme widersprochen, insbesonder Zusendungen adressiert an mich in Umschlägen!

    Das sollte doch ausreichen!

    Freundliche Grüße Martin

  • von Tanja König

    wenn ich einen Zettel an meinem Briefkasten anbringe, auf dem steht:

    KEINE BILDZEITUNG UND KEINE INFOPOST DES SPRINGERVERLAGES“

    Muss sie Post sich daran halten??

  • von Richard

    Mit 300.000 Rote Umschläge könnte man bestimmt das Springer-Gebäude zukleistern.

    • von Nina

      Oder man könnte das Foyer fluten…

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Veröffentlicht von Campact Team