Ein Kompass für progressive Politik

Bundesweit 1.200 Diskussionsrunden, eine Online-Abstimmung mit 75.000 Bürgerinnen und Bürgern: Entstanden sind 10 Forderungen für sozialen, demokratischen und ökologischen Fortschritt. Mit diesem Kompass für progressive Politik mischen wir die Koalitionsverhandlungen auf!

Bürgerkriege, Klimawandel, Demokratieabbau: Die Unsicherheit wächst weltweit. Dazwischen wirkt Deutschland wie eine Insel der Glückseligen – mitten in einem stürmischen Meer. Warum also etwas ändern?
Genauso schleppte sich auch der Wahlkampf dahin: Als ginge es um nichts. Doch dieses Zerrbild ist gefährlich. Es blendet vieles aus: unseren Anteil an den Krisen weltweit, die wachsende Unsicherheit hierzulande. Und es verleitet zum Ausruhen. Doch Stillstand schafft keine Stabilität. Im Gegenteil. Wir müssen uns aufraffen, die Politik wieder in Bewegung bringen.
In bundesweit 1.200 Diskussionsrunden haben Bürgerinnen und Bürger in den vergangenen Monaten Ideen gegen den Stillstand entwickelt. 75.000 Menschen haben über ihre Ergebnisse online abgestimmt. Aus den 10 Forderungen, die am häufigsten genannt wurden, ist dieser Kompass für progressive Politik entstanden. Er gibt die Richtung für sozialen, ökologischen und demokratischen Fortschritt vor. Wir fordern die nächste Bundesregierung auf, sich auf den Weg zu machen: Das sind unsere 10 Forderungen! 

Sozialer Fortschritt: Ein gutes Leben für alle sichern.

Globalisierung und Digitalisierung erhöhen den Druck auf Arbeit und Leben. Gerade in Zeiten wie diesen müssen wir eine soziale Absicherung ausbauen, die allen ein gutes Leben ermöglicht.

1. Das Gesundheitssystem nachhaltig und gerecht gestalten.

Eine umfassende Bürgerversicherung muss unsere Gesundheitsversorgung auf eine tragfähige Grundlage stellen und die Zwei-Klassen-Medizin beenden.

2. Eine auskömmliche Rente einführen.

Altern in Würde braucht eine großzügige Mindestrente. Um sie zu finanzieren, sollten alle Einkommensarten in die Rentenversicherung einbezogen werden.

3. Den Bahnverkehr attraktiver machen.

Damit niemand den Anschluss verliert, braucht es Investitionen in Busse und Bahnen. Der Staat muss ausreichend in seine Infrastruktur investieren.

Mach unsere 10 Forderungen bekannt – teile den Kompass mit Deinen Freundinnen und Freunden:

Demokratischer Fortschritt: Faire Regeln für alle durchsetzen.

Intransparente Handelsabkommen, Konzerninteressen statt Bürgerbegehren: Mehr und mehr Menschen verlieren ihr Vertrauen in die Demokratie. Mit fairen Regeln für alle können wir das ändern.

4. Lobbyismus bekämpfen.

Ein öffentlich einsehbares Lobbyregister schafft Transparenz: Es macht ersichtlich, wer auf welchem Weg versucht, demokratische Entscheidungen zu beeinflussen.

5. Keine undemokratischen und unfairen Freihandelsabkommen abschließen.

Abkommen wie TTIP und CETA dürfen den Spielraum für demokratische Entscheidungen nicht einschränken.

6. Steuerflucht konsequent verfolgen und bestrafen.

Damit die Demokratie handlungsfähig bleibt, müssen die Steuerverwaltung ausgebaut und das Steuerstrafrecht verschärft werden. Unternehmensgewinne sollen dort besteuert werden, wo sie erwirtschaftet werden.

Teile den Kompass mit Deinen Freundinnen und Freunden:

Ökologischer Fortschritt: Den Krisen zuvorkommen.

Unsere Wirtschaftsweise verschärft Klimawandel, Ressourcenknappheit und globale Ungerechtigkeit – und damit die Krisen rund um den Globus. Wir dürfen den ökologischen Umbau nicht länger verschleppen.

7. Den Ausbau der Erneuerbaren Energien massiv beschleunigen.

Die Energiewende wird international bestaunt. Wir müssen sie schnell und entschlossen zu Ende bringen – indem wir Wasser, Wind und Sonne wieder stärker fördern.

8. Einen schnellen Ausstieg aus der Kohle verankern.

Um den Klimawandel aufzuhalten, müssen wir fossile Energien im Boden lassen. Für Deutschland heißt das: bis 2030 raus aus der Kohlekraft.

9. Massentierhaltung einschränken.

Die bäuerliche Landwirtschaft schwindet. Die Tiere leiden. Die Lösung: Die Massentierhaltung muss mit scharfen Auflagen drastisch eingeschränkt werden.

10. Plastikmüll reduzieren.

Nichts zeigt den respektlosen Umgang mit unserer Umwelt so sehr wie die Verschwendung von Kunststoffen. Eine Abgabe auf Plastikverpackungen wäre der erste Schritt, den Trend zu stoppen.

Mach unsere 10 Forderungen bekannt – teile den Kompass mit Deinen Freundinnen und Freunden:

98 Kommentare

  • von Andrae

    So, nachdem ich alle hier verfügbaren Kommentare mehr oder weniger überflogen habe stelle ich mit Bedauern fest, daß alle Diskussionen sich um Themen drehen, die unsere derzeitige Welt … unser gegenwärtiges gesellschaftliches System betreffen. Nicht ein einziges Mal habe ich eine Andeutung eines ganz anderen Problems gelesen, nämlich des Problems, daß in wenigen Jahren diese Themen nicht mehr vordergründig auf der Tagesordnung stehen werden, weil – sich nämlich die sogenannte freiheitlich-demokratische Grundordnung nicht mehr in dem Zustand befinden wird wie heute.
    Es kann sich jeder seinen Reim darauf machen wie er will, aber wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht und einigermaßen in der Lage ist eins und eins zusammen zu zählen kann eigentlich jeder erkennen was auf uns zukommt, dann reden wir nicht mehr über Nahverkehr, Plastikmüll, Gesundheitswesen – da geht es dann um ganz andere Dinge.
    Offen kann ich nichts dazu äußern, intern gern! Meine Mailadresse ist bekannt!

    • von Waltraud Meyerhofer

      Ihr Kommentar sagt alles! Danke.

  • von Alois Lindenbauer

    Hallo Campact – Team!
    Bis auf den Punkt 7 kann ich alle übrigen Kompass-Punkte ohne Reihung mit Überzeugung unterschreiben!
    P 7 jedoch beschreibt eine fatale Fehleinschätzung, bezüglich Gegenwart und Zukunft.
    Die unbestritten notwendige Energiewende ist die Megaherausforderung für Forschung und Entwicklung.
    Wie eben in P 7 mit Wind und Sonnenenergie die „Klima-Kurve zu kratzen“ ist erschütternd unrealistisch.
    Ernüchternde Beispiele gibt es zuhauf: Trotz einem Stand von 27 000 ! Windindustrieanlagen in der BRD bleibt der CO2 Ausstoß beängstigend hoch. Trotzdem sind neue Kohlekraftwerke in den vergangenen Jahren an´s Netz gegangen und die Atomindustrie sitzt nach wie vor fest im Sattel. Das Problem durch Nutzung von Wind und Sonne in den Griff zu bekommen, würde zeitliche Dimensionen beanspruchen, auf die wir uns zwangsläufig nicht einlassen können.
    Tradierte Wind- und Sonnenenergie- Anlagen sind überbewertet.
    Ein Manko.
    Das blockiert notwendige Mittel für die Wissenschaften.

  • von Karl Rimpel

    Wo ist denn meine Antwort auf den höchst berechtigten Einwand von MAX STRAUB abgeblieben?
    Wäre es nicht möglich den gelöschten Kommentatoren eine kurze Erklärung für die Löschung mitzuteilen.(In anderen Foren gibt es solche Tools.)
    So bleibt stehts ein etwas schaler Beigeschmack und viel Raum für Spekulation.

    Mag es die attestierte „Kleinmütigkeit“ des Kompass oder die „Lobbyknutschenden Politkarrikaturen“ gewesen sein?

    Ich jedenfalls bin mit 3 klaren Imperativen vor Augen in die Diskussion zum Aufbruch eingetreten:
    -Die Klimagasemissionen,die allem Brimborium zum Trotz seit beginn der Aufzeichnungen stehts nur gestiegen sind.
    -Das Überschreiten sämtlicher Rohstoffgrenzen.(Earth-overshoot-day war erst gerade.)
    -Den Umstand das 20% der Menschheit 80% aller Ressourcen im Jahr verbrauchen und der Rest sich um die verbliebenen 20% balgen darf.

    Enttäuschung unverständlich?
    Respekt vor Figuren wie Marktkonformismus-Mutti,Abgas-Alex&Überrüstungs-Ursel nötig?
    Hoffentlich nicht.
    Cheers
    K.

  • von Fritz Hildebrand

    Ein „Weiter-So“ kann nur verhindert werden, wenn die Wähler Die Linke und die Sozialdemokraten wählen. Die Sozialdemokraten müssten sich allerdings erst einmal auf ihr Hamburger Programm besinnen, in dem es heißt:
    auf Seit 3 „den Sozialstaat erneuern und gute Arbeit ermöglichen“
    auf Seite 14 “ Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität waren und sind die Grundwerte des freiheitlichen, demokratischen Sozialismus. Sie bleiben unsere Kriterien für die Beurteilung der politischen Wirklichkeit“

    • von Andrae

      Schade, ich dachte nach so viel Nachdenken in den Gruppen sollte doch herausgekommen sein, daß die Forderungen z.B. der „Linken“ in eine Sackgasse führen, in die die Welt im vergangenen Jahrhundert bereits schon einmal gegangen ist. Und das sollte doch nicht wieder vorkommen, oder?

  • von Brigitte Henneberg

    Mir war der ökölogische Fortschritt auch der wichtigste Punkt, aber ich denke,dass die Abstimmung mit dem erzielten Ergebnis auch ein Spiegel der Gesellschaft ist.Viele Menschen in diesem Land müssen irgendwie ihren Alltag bewältigen.Da sind die sozialen Verhältnisse näher als die ökölogischen Probleme, die auf uns zurollen und zusätzlich Unsicherheit hervorrufen. Deshalb ist es wichtig die zunehmende soziale Schieflage und Unzufriedenheit in den Griff zubekommen. Erst das ermöglicht einen freieren Blick auf die globalen Probleme.

  • von Barbara Zwiener

    Schämen Sie sich für Ihren destruktiven Kommentar. Was bitte wird durch eine solche Aktion, die Sie gar nicht so schlecht finden, eigentlich verbessert? Oder wurde lediglich Dampf abgelassen, Action gemacht, kriminelle Energie ausgelebt?

  • Hallo, liebe Campact-Aktive!
    Bin begeistert von der Aktion „Kompass“. Alles vorbildlich gemacht, sämtliche Regeln des Marketing berücksichtigt und auch noch ein Youtube-Video! Doch alles viel zu lang, viel zuviel zeitlicher Aufwand für Lesen, Gucken und Hören. Und Linda, das hübsche Kind, spricht sehr schnell und ist schlecht zu verstehen!

    Diesen Link in einem Blogbeitrag weiterzugeben, ist vergebliche Mühe, weil sich das niemand antut: Es dauert zulange, bis man erfährt, was gewollt ist.

    Und – einem der Kommentatoren schließe ich mich an: Die mit großer Mühe erkannten Wahlthemen sind wirklich zu allgemein, von jedem zu unterschreiben!

    Ich denke, die Kategorien „Vermiedene Wahlversprechen“ oder „Durchgewinkte Kosten“, fehlen. Kosten, die unkommentiert, sozusagen perfide eingeführt werden. Das trifft z.B. für die Infrastruktur der Batterie-E-Mobilität in 3-stelliger Mrd-Höhe zu! Die zahlt nicht der E-Mobilist aber der Stromkunde!

    Bitte um ein pdf nur Wahl-Kompass!

    Gruß COH

  • von Max Straub

    Ich finde wie einige andere Kommentatoren auch, dass die wirklich großen politischen Herausforderungen eher globaler Natur sind. Es scheint mir, dass dies noch nicht in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist, denn das Ergebnis ist ja als Spiegelbild der politischen Stimmung im Lande zu verstehen. Ich vermute, dass dies mit den in Politik und Medien vordergründig diskutierten Themen zu tun hat. Dadurch wird eher Angst vor Verlust von Arbeit, Lebensstandard oder Sicherheit erzeugt als ein Mitdenken aller an einem politischen Gesamtkonzept angeregt. So stellt sich mir die Frage: Was kann man tun um weniger Angst zu erzeugen und mehr Visionen für eine sozial gerechte Welt, für Frieden und für Nachhaltigkeit zu erzeugen. Kurz gesagt: Wie kommen wir aus den Befürchtungen (Vermeidung, Negativität) auf einen für das gesamte Leben förderlichen Weg, den die Mehrheit aller Menschen mitgehen will und kann.

  • von Leonardo Kohl

    Hallo Campact-Team,
    wie kommt Ihr zu der Auffassung, dass unsere verkorkste Energiewende internat. bestaunt und als Beispiel gefeiert wird? Wir haben die höchsten Energiepreise in Europa, zahlen mit der EEG-Zulage Milliarden, weil die eneuerbaren Energien nun einmal sprunghaft fließen und entweder an das Ausland verschenkt werden müssen, da wir ein Überangebot haben oder wir müssen in Zeiten von Dunkelflauten Energie von unseren europäischen Nachbarn importieren. Und dann verlangt Ihr auch noch, dass Kohlekraftwerke abgeschaltet werden. Wo soll denn unser Strom herkommen, so lange wir das Überangebot der EE nirgendwo speichern können? Träumt nur weiter.
    International als Beispiel wird doch stattdessen nur das Zensurgesetz von Herrn Maas (NetzDG) kopiert. Wo war dort Euer Protest?
    Und erklärt mir doch mal, wieso es weniger Plastik in den Weltmeeren gibt, wenn wir hier in Deutschland Platik verbieten/verteuern? Wieviele Menschen werfen hier ihre Platiktüte in die Nordsee?
    VG, LK

    • von Katrin Beushausen

      Lieber Leonardo,

      die Energiewende in Deutschland hat für die Entwicklung und Verbesserung erneuerbarer Energietechnologie wichtige Rahmenbedingungen geschaffen – und so einen Grundstein dafür gelegt, dass diese Technologien immer effizienter und günstiger werden, weltweit. Für solche Entwicklungen, von denen nicht nur das Klima sondern z. B. auch Entwicklungsländer profitieren, braucht es entschlossenes politisches Handeln. Gerade weil es noch viele Baustellen bei der Energiewende gibt, die nicht von kleinen Einzelakteuren, seien es Kommunen oder Unternehmen, gestemmt werden können – vom Ausbau der Stromtrassen über intelligente Netze und Speichertechnologien – braucht es eine kluge und beherzte politische Steuerung und Förderung. Es ist klar, dass wir nicht einfach weiter auf Energieversorgung durch fossile Energien wie Kohle und Öl setzen können: Ein massiver Klimawandel, Ressourcenknappheit und globale Katastrophen wären die Folge. Wir brauchen also einen ambitionierten Plan für den raschen Umstieg auf Erneuerbare, und für den Strukturwandel in den Kohleregionen hierzulande. Das kostet Kraft, Ausdauer und auch Geld. Übrigens gilt das aber auch für die konventionellen Energien wie Kohle und Atom, die durch Steuererleichterungen, finanzielle Zugeständnisse und die stillschweigende Übernahme von Folgekosten massive Kosten für die Allgemeinheit bereiten – nur tauchen diese eben nicht direkt auf der Stromrechnung auf.

      Bei der Forderung nach der Förderung erneuerbarer Energien, dem Kohleausstieg und der Vermeidung von Plastikmüll handelt es sich um Themen, die den Campact-Aktiven, die an der Abstimmung teilgenommen haben, sehr am Herzen lagen. Es ist klar, dass nicht jeder diese Einschätzung teilen muss. Aber jedes dieser Ziele lässt sich sinnvoll verfolgen und in Hinblick auf die Bundestagswahl stark machen (so wird derzeit etwa die Plastikstrategie der EU erarbeitet, auf die auch die neue Bundesregierung Einfluss nehmen kann – und für die der Umgang mit Kunststoffmüll hierzulande ein Beispiel sein könnte). Auch jenseits des Aufbruch 2017 schlagen wir Themen, die sich aus unseren Augen für eine Kampagne eignen, zunächst den Aktiven vor. Nur wenn wir sehen, dass genügend Aktive dahinter stehen, starten wir eine Kampagne. Dabei kann es notwendigerweise nicht zu jedem Thema eine Kampagne geben. Es hat aber jeder die Möglichkeit, über unsere Plattform WeAct selbst aktiv zu werden und eine Kampagne zu starten: https://weact.campact.de/ – also: gerne selber den Protest starten!

      Mit besten Grüßen,
      Katrin Beushausen

  • von A.Hentrich

    Wir sollten alle nur noch ungültige Stimmen abgeben – solange wir keine Stimme bekommen!

    • von LaRose

      Nein, das ist der ganz falsche Weg. Wer sich mit den etablierten Parteien nicht einverstanden erklärt soll eine demokratische kleine Patei wählen.Man stelle sich doch einfach einmal vor in der Wahlnacht, bei der Auszählung, haben die BÜSO, die Piraten,die Grauen, die Die V Partei, die DM, die Tierschutzpartei etc. die 5 Prozenthürde geschafft haben und im Parlament um die 30, vielleicht 4o Prozent ausmachen. Da würden die Politiker aber rudern wenn Ihnen diese Mitglieder fehlen. Ich gebe zu, es wäre ein wenig chaotisch, aber wenn ich mir ddie jetzige und auch vergangenen Mehrheiten in der Regierung ansehe was sie so an Errungenschaften durch aussitzen, verschieben, ignorieren etc. zustande gebracht haben, kann es schlimmer auch nicht werden, also taut Euch, ihr uUnzufriedenen.

  • von A.Hentrich

    Ein guter Anfang u. ich bin bei allen Punkten dabei, auch wenn ich es persönlich noch viel direkter formuliere! In Deutschland haben wir ein Rentenniveau von ca. 48 Prozent (Schweiz ca. 87 Prozent) – alle (ausnahmslos) müssen perspektivisch in unsere SV – Systeme einbezahlen! Auf dreispurrigen Autobahnen sind 2 Spuren komplett mit LKW´s belegt! (Warenwirtschaftstransporte mehrheitlich ab auf die Gleise und/oder Beteiligung der Autobahnkosten!) Klare Trennung von Politik u. Wirtschaft – Politiker raus aus Aufsichtsräten u. Lobbyisten weg vom Kanzleramt! (es sind gewählte Volks- u. nicht Wirtschaftsvertreter!) Geltendes Steuer/Recht muss für alle gelten u. angewandt werden, ohne Ehrenworte, Promi-/ Dplomatenstatus (Wer im Ausland produziert u. in Deutschland verkauft muss hier Steuern zahlen! Schutz kommt vor Bedrohung – Leben ist höher als Wirtschaftsgut!) Es bedarf einer Reformation aller Lebensbelange und neuer Wertigkeit durch Nachhaltigkeit! Es gibt mehr Hausstiere als Kinder …

  • von Leonardo Kohl

    Hallo Campact,
    wie kommt Ihr zu der Auffassung, dass unsere verkorkste Energiewende internat. bestaunt und als Beispiel gefeiert wird? Wir haben die höchsten Energiepreise in Europa, zahlen mit der EEG-Zulage Milliarden, weil die eneuerbaren Energien nun einmal sprunghaft fließen und entweder an das Ausland verschenkt werden müssen, da wir ein Überangebot haben oder wir müssen in Zeiten von Dunkelflauten Energie von unseren europäischen Nachbarn importieren. Und dann verlangt Ihr auch noch, dass Kohlekraftwerke abgeschaltet werden. Wo soll denn unser Strom herkommen, so lange wir das Überangebot der EE nirgendwo speichern können? Träumt nur weiter.
    International als Beispiel wird doch stattdessen nur das Zensurgesetz von Herrn Maas (NetzDG) kopiert. Wo war dort Euer Protest?
    Und erklärt mir doch mal, wieso es weniger Plastik in den Weltmeeren gibt, wenn wir hier in Deutschland Platik verbieten/verteuern? Wieviele Menschen werfen hier ihre Platiktüte in die Nordsee?
    VG, LK

  • von Reinhard Jütte

    Hallo,
    zuerst danke für die sehr gute Aktion. Das Gesamtergebnis teile ich. Nur dass die entscheidenden Grundlagen unseres Lebens am Ende der Aufzählung stehen, finde ich schade. Denn wenn diese nicht stimmen bzw. wenn es so weitergeht wie bisher mit den fatalen Folgen für unser biologisches Leben, dann nutzen die anderen Forderungen nichts mehr. Das ist leider in Staat und Gesellschaft noch nicht angekommen. Wenn das so bleibt, sehe ich schwarz für die Existenz der Menschheit. Aber noch muss man kämpfen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Reinhard Jütte

  • von Wolfgang Weiss

    @Waldemar Wolkenbruch

    Was bitte ist Deiner Ansicht nach „rechter Realitätssinn für die Menschen“ ???
    Etwa Angst/HaSS-Kampagnen a´la AfD ? Nach unten treten gegen Arbeitslose, sexuelle Minderheiten oder Flüchtlinge ? Oder Primitiv-Demagogie aus 140 Zeichen wie bei Trump ?
    Wenn es etwas NICHT braucht, dann sowas. Ich möchte in einer bunten, vielfältigen und weltoffenen BRD leben-ohne Mauern und Ausgrenzung- und das vertritt CAMPACT sehr wohl.

    Ich hätte mir auch Aspekte wie unfaire Freihandelsabkommen (CETA/JEFTA) und Friedenspolitik bzw. soziale Gerechtigkeit an den ersten Stellen gewünscht. Hindert mich aber nicht daran, sowas persönlich öffentlichkeitswirksam und auf „meine Art“ an die Politiker zu bringen ;-) ! Merkel/Schulz/Özdemir: zieht Euch warm an :-) !

  • von Siegfried Kappus

    Liebe Aktive bei Campact,

    jetzt bin ich doch einigermaßen verblüfft: Selbst sozial stark engagiert, war ich bisher davon ausgegangen, dass Campact
    nicht den Anspruch erhebt, alle Politikfelder zu bearbeiten; gleichwohl ist keines nur isoliert zu betrachten.
    Aber dass plötzlich Gesundheits- und Rentenpolitik an erster Stelle stehen sollen, irritiert doch erheblich.
    Nach meinem Eindruck stand in den letzten Jahren vor allem der Kampf um ökologisch und damit auch politisch gezähmtes
    Wirtschaften zum Wohle von Mensch und Natur im Focus der Aktivitäten.
    Man könnte natürlich auch fragen: Wo bleibt die Friedenspolitik u.a.?
    Ist das Ergebnis der Umfrage nicht eher ein ganz persönliches, materielle Interesse der Angesprochenen, als den Blick über
    unser Land hinaus auf die massive Bedrohung unserer Erde zu richten?
    TTIP u.a. scheinen untergeordnet, das Thema Flächenverbrauch am Rande zu stehen.Wo bleibt denn das Thema Glyphosat?
    Nicht Ihre Schuld, aber sehr schade. Gruß, Kappus

    • von Frau Hellwig

      Ich sehe es genauso!
      Bei dieser Rangordnung und Gewichtung ist etwas schief gelaufen.
      Diese Auswertung stimmt mich leider sehr unzufrieden und unverstanden.
      Schade campact!

    • von Reiner Ehret

      Der Kappus hat recht. Auch: campact macht weiter so. Ihr werdet gebraucht!

    • von Katrin Beushausen

      Lieber Herr Kappus
      (stellvertretend für doch einige, die sich über die Reihenfolge der Forderungen wundern),

      die Reihenfolge der 10 Forderungen des Kompass ist nicht als Rangliste zu verstehen und entspricht nicht der jeweils absoluten Stimmenzahl – wir haben die 10 Forderungen, die von den Teilnehmer/innen an der Abstimmung die meisten Stimmen erhalten haben, noch einmal thematisch in drei Bereiche gegliedert. Dies diente der Übersichtlichkeit, aber auch dazu, größere Perspektiven aufzuzeigen – eben die für sozialen, demokratischen und ökologischen Fortschritt. Trotz der Nummerierung sollen die 10 Forderungen gleichberechtigt nebeneinander stehen. Die Rangliste mit den absoluten Stimmzahlen, die jede einzelne der 60 Forderungen in der Umfrage erhalten hat, finden Sie übrigens hier: https://blog.campact.de/2017/07/prozesstransparenz-so-verlief-der-redaktions-und-abstimmungsprozess/
      Auch Themen wie Friedenspolitik und Pestizideinsatz sind dort vertreten. Im Rahmen der Abstimmung musste jede/r Teilnehmer/in jedoch sehr stark auswählen, wie die begrenzte Anzahl von Stimmen zu vergeben war – nur so schien es uns möglich, bei der Fülle der sinnvollen Forderungen eine Zuspitzung auf die 10 zu erreichen, hinter die sich die meisten Aktiven stellen wollen. Niedrige Stimmergebnisse heißen also nicht, dass das Thema den Teilnehmer/innen nicht wichtig war, sondern nur, dass es nicht das wichtigste Thema für sie war.

      Mit besten Grüßen,
      Katrin Beushausen

  • von Stephanie Uhlhorn

    Interessant, wie viele Kommentatoren sich die sogenannten ‚Weltverbessererthemen“ verstärkt gewünscht hätten und Campact mehr und mehr Parteipolitik vorwerfen. Wie viele von diesen sich wohl überhaupt an der Abstimmung beteiligt haben. Ich stelle die Frage nur mal so in den Raum. Ist es wie so oft. Erst nicht aktiv sein, dann aber motzen, wenn das Ergebnis nicht passt. Ich habe nicht abgestimmt und enthalte mich daher einer Bewertung der Liste. Aber ist es nicht stark, dass eine ehrenamtliche Organisation versucht die Regierenden an ihre ursprüngliche Aufgabe zu erinnern: den Willen der Bevölkerung umzusetzen und versucht, den Dialog zu forcieren? Allein dafür gebührt Campact großer Dank.
    P. S. Wer Kritik äußert und von groß von Demokratie spricht, könnte doch auch seinen Klarnamen nennen?

    • von Chris T. Mensch

      Hallo Stephanie, da muss ich Dir vollkommen recht geben!! Ich denke allerdings auch, dass den Leuten die Ereignisse der letzten Wochen (Hamburg) die Augen geöffnet haben, dass nicht alles was aus der Linken Ecke kommt auch gut ist!
      Und dies ist das Ergebnis einer Umfrage, an welcher alle die sich bei Campact angemeldet haben teilnehmen konnten.
      Interessant wäre hierzu noch die Beteiligung , denn nur daraus könnte man auch wirklich Rückschlüsse ziehen.

      Es sind dann wohl doch noch mehr „Bürgerliche“ hier unterwegs, die eben auch nicht so wirklich mit der aktuellen Politik einverstanden sind.
      Man muss halt nicht unbedingt ganz links stehen um zu kapieren, dass etwas nicht richtig läuft …… und man muss auch nicht mit Steinen werfen um das zu ändern……

      Ich denke gerade Campact ist dazu eher geeignet! Wir brauchen Änderungen, aber keinen Radikalismus oder Extremismus, gleich welcher Coleur!!!
      Damit kommt man keinen Schritt weiter, im Gegenteil!

  • von Lars

    Demokratie ist nach einer Abstimmung das Ergebnis mit Würde und Anstand zu respektieren und akzeptieren, sofern die Abstimmung korrekt durchgeführt wurde. Den Punkt Ausbau der erneuerbaren Energie ist ein sehr wichtig, wenn nicht der wichtigste Punkt, da Energie der Dreh- und Angelpunkt der Geostrategie ist. Aber wenn wir andere, schlechte Energieproduktionen beenden wollen und diese Lücken mit regenerativen Energieformen ausfüllen wollen, dann sollte wir diese nehmen, die die Erde noch nachdem die Sonne ausgebrannt ist beeinflußt. Richtig ich schreibe von der Atomkraft. Leider ist die Information absolut falsch, dass die Reste der Brennelemente nach angeblichen einer Millionen Jahren überstanden sein soll. Dem ist leider nicht so, ich bitte Euch die Zerfallsreihen von Uran235 und Uran 238 genausten anzuschauen. Der jenige der Additieren kann kommt auf mehrere Millarden Jahre. Tja und wir kümmern uns um Kohlekraftwerke. Fahren aber zum nächsten Shop mit dem Auto – da passt was nicht.

  • von Uwe Sasse

    Lieber Chris Methmann,

    Alle Punkte finden meine vollste Unterstützung und als „Nicht-Facebooker“ und „Nicht-Twitterer“ (so was unterstütze ich absolut nicht!) verteile ich an Freunde, Bekannte und Kollegen per Email.
    Es fehlen jedoch 2 sehr wichtige Punkte, um das Dutzend voll zu machen:
    >> Kostenfreie Bildung (Schule/Studium/Ausbildung) auf hohem Niveau und
    >> kostenfreie Fahrt im Nahverkehr für Schüler, Studenten, Rentner und Schwerbehinderte

    Als weitere Komponente – die allerdings in Höhe und Berechtigung unbedingt konkretisiert werden muss – ist das bedingungslose Grundeinkommen zur Sicherung der Existenz eines Jeden anstelle von Verwaltungshürden in Hartz IV und (Kindes-)Unterhalt, Steuervergünstigungen und Sozialhilfeleistungen, einzufügen.

    JETZT müssen wir handeln und UNSERE POLITIKER AUF DIE RICHTIGE SPUR bringen!

    Danke für Dein Engagement!

    • von Wagner, Hans

      Lieber Uwe Sasse,

      Dir stimme ich als alter Zausel und als Facebook/Twitter-Verweigerer voll zu. Die wundervolle digitale Welt müssten wir noch auf den Prüfstand stellen. Mit ihr handeln wir uns Probleme ein, die wir vergeblich zu lösen versuchen. Es kommen immer wieder neue hinzu. Welche neuen, nachhaltigen Werte schafft dieser gesamte Wirtschaftskomplex außer Energie- und Rohstoffverschwendung? Kämpfen wir demnächst um die Lithiumvorkommen in Afrika oder sonstwo. Das sollten sich unsere Mitbürger und Politiker mal nachhaltig zu Gemüte führen. Ich finde, dass dieser Entwicklung politischerseits Zügel auferlegt werden müssen. Das neuste Smartphone oder die zigtausendste App muss es nicht sein. Ich besitze nicht einmal ein Handy und habe trotzdem gute Freunde. Und vorallem ich höre noch die Vögel und sehe wie sklawisch sich meine Mitmenschen den Daumen zu ihrem wichtigsten Organ erkoren haben oder ihre Ohren verstöpseln.

      Danke für Deinen Beitrag. Es grüßt Dich
      Hans Wagner
      Plz 44143

    • von Hans-Joachim Hauschild

      wer soll das bezahlen wer hat das bestellt bitte weiter treumen
      wie soll man kosten lose Bildung und kosten losen öffentlichen
      Nahverker finanzieren fordern kann man ja viel aber wie es
      bezahlt werden soll wird nicht gesagt wer glaubt wenn
      sich nach der Wahl SPD und Linke,Grüne zusammen tun
      der wohnt in einen Luftschloss und ist realitäts fern
      Die SPD war mal die Arbeiterpartei das ist sie seit
      der einführung von den Hartz 4 Gesetzen nicht mehr
      da mit hat sie das vertrauen beim Wähler verspielt
      was man von den Linken halten weis ich leider nicht
      die wollen ein bedingungslos Grund Einkommen
      für alle und einen Demokratischen Sozialimus
      ist der Sozialimus nicht mal gescheitert die anderen
      forderung der Linken sind nicht machbar und werden
      keine Mehrheit im Bundestag und Bundesrat finden

  • von Manfred Teichert

    Zunächst einmal Danke an die Macher von Campact. Auch ich vermisse wichtige zusätzliche Themen unter den Top 10, z. B. mehr Investitionen in Bildung. Schade dass globale Ansätze nicht so gefragt sind wie die Dinge, die uns „hautnah“ betreffen. Hängt nicht alles mit allem zusammen? Aber weiter so und es müssen noch mehr werden als 75.000 Beteiligte. Ich bin der Ansicht, dass nicht nur die ersten 10 Punkte politisch vertreten werden sollten, sondern dass alle Vorschläge, so wie sie gewichtet wurden, an die Politik herangetragen werden sollten.

  • von Jim Slater

    In der Einführung spricht ihr von den „weltweisen Krisen“, die so viele Probleme verursachen, aber die Forderungen beziehen sich fast ausschließlich auf inner-deutsche Konflikte und Angelegenheiten und packt die Ursachen der Probleme nicht an. Es ist wenig (oder gar nicht) die Rede von globalen Herausforderungen wie Flucht, Krieg, Klimawandel, weltweite soziale Ungerechtigkeit, Ausbeutung oder Waffenexport, aber unser Regierung trägt zu alle dieser Probleme bei. Ich möchte nicht sagen, dass alle Forderungen nicht sinnvoll oder notwendig sind, aber der Blick über unseren eigenen Horizont fehlt leider.

  • von Millie

    Ich vermisse das Thema „Einwanderung“!! Ohne eine legal mögliche Einwanderung nach Deutschland bzw. Europa bei gleichzeitiger Stützung der Ursprungsländer wird es so weitergehen wie bisher und alle verlieren dabei!

  • von Annika

    Ich danke den Aktivisten für die sinnvolle Sammlung wichtiger Themen,
    aber ich muss mich einigen Kommentaren anschließen und finde das Fehlen der „unabhängigen freien Presse“ und die „radikale Änderung der Bildungspolitik und die Schaffung der Chancengleichheit“ als Forderungspunkte überhaupt als ein ernüchterndes Desaster.
    aber als Spiegelung der Gesellschaft – und in diesem Falle einer anzunehmenden kritischen Teilgruppe – durchaus interessant

  • von engelchen

    Es war nie von einer Prioritätenliste der Forderungen die Rede.
    So ist es lediglich eine Auflistung der 10 wichtigsten Themen die als Forderungen an die Regierung gehen müssen.

  • von Doris Rohde

    Mir fehlt die „Ausgewogenheit“ in der Prioritäten-Liste (1-10).
    Bsp: Die Interessen von älteren Menschen werden an 2. Stelle vertreten (auskömmliche Rentenhöhe). An 1. Stelle wird ein gerechteres Gesundheitssystem gefordert. Hier, an 1. Stelle gehören – aus meiner Sicht – unsere Kinder (Kinderarmut/ungerechtes, diskriminierendes Schulsystem), die keine Lobby haben . Seit 30 Jahren werden Rechte für Kinder (UN KRK, BRK) im Grundgesetz gefordert. Und diese sind immer noch nicht dort verankert. CAMPACT hätte sehr helfen können. An 3. Position das gerechte, nachhaltige Gesundheitssystem. Die Überschrift hätte lauten sollen: MENSCHENRECHTE STÄRKEN! Um unseren sozialen Frieden zu sichern.
    Voraussetzung für ein gutes Leben.

    Unter „Ökologischer Fortschritt“, hätten die Punkte 7 (Ausbau Energiewende) und 8 (Ausstieg aus der Kohleenergie) zusammengefasst werden können.
    Dann hätte der Bahnverkehr ebenso unter Ökologischen Fortschritt aufgeführt und argumentativ angepasst werden können.

    • von Finlay

      Liebe Doris, ich verstehe zwar deine Anmerkungen, allerdings möchte ich dich darauf hinweisen, dass dies nicht ein von Campact an sich vorgeschlagener Kompass ist, sondern von den Bürgern, die diskutiert und abgestimmt haben.
      Auch ich denke, dass manche Dinge vernachlässigt werden, doch im Grunde genommen bin ich hiervon sehr begeistert!
      Grüße :)

  • von Cara

    Meine Lieben,
    Es geht hier um Forderungen an die existierenden Parteien, die aktuell Politik machen und die wirkliche gesellschaftliche Entwicklung bestimmen und nicht um einen esoterischen Gesprächskreis zur Weltverbesserung: „Oh wie schön ist …“. Das einzige entscheidende Thema was mir hier fehlt ist die kompromisslose Förderung der Unabhängigkeit kritischer, öffentlicher Medien als Garant von Transparenz politischer Prozesse und demokratischer Entscheidungen.
    Danke Campact !!

  • Gut, dass es Campact gibt. Selbst die besten Parlamente – wenn es sie denn geben sollte – reichen nicht aus. Unsre Mitbürger, die Betroffenen, müssen wach werden und auch auf die Straße gehen. Das scheint Parteien nicht zu interessieren. Wozu kassieren sie dann noch immer Steuergelder? Also müssen wir als Campact-Freunde alle unsre vielen Verwandten, unsre Familien und Bekannten mit Campact bekannt machen. Ich habe mir das schon zur Regel gemacht, doch ich kann noch konsequenter werden. Mit den besten Grüßen Rainer Thiel , http://www.rainer-thiel.de

  • von Ben

    Sehr gute, sehr wichtige Punkte. Sozialer Zusammenhalt & Sicherung, unbestechliche demokratische Prinzipien und der Erhalt unseres Planeten müssen zusammen gebracht und zusammen vertreten werden. Dann kann die Zukunft gestaltet und gewonnen werden (statt weiter unwidersprochen Fatalismus, Zynismus, Egoismus, Lobbyismus und Populismus gewähren zu lassen)!

    • von Ursula

      Lieber Ben,
      ich bin auch Deiner Meinung und denke, wenn diese angedachten 10 Punkte abgearbeitet werden könnten, sind wir schon einen großen Schritt weiter und danach können wieder andere Dinge in Angriff genommen werden. Ich bin froh darüber, dass es Campact gibt!
      Viele Grüße
      Ursula

  • von Waldemar Wolkenbruch

    Wenn der linke Impuls, die Welt verbessern zu wollen, mit dem rechten Realitätssinn für die Menschen, wie sie sind, kombiniert würde, wären die Forderungen vielleicht noch besser ausgefallen, global und machbar zugleich. Bei der aktuellen Fassung fällt vor allem auf „Reiche hier festhalten, schröpfen und von dem Geld alle versorgen“. Ob das in quantitativer Hinsicht reicht? Jedenfalls nicht mehr, wenn alle hier angekommen sind, die hierher möchten.

  • von Hans-Joachim Hauschild

    Btr: 10Punkt zu einer Progresziven Politik
    zu die Bahn muß besser werden man hat bei der Bahn viele Strecken still gelegt
    und tot gespart
    zum Umweldschutz: wer den Kohle ausstieg will mus auch sagen was mit den
    Arbeiter werden soll wir sind alle für die Ennergie wende aber es gibt Leute
    die gegen Windkraftanlagen und die Verkabellung demonstriern
    zur Rente: die Rente mus zu leben reichen das kann ich unter schreiben
    zur Massen Tier haltung: leider gibt es zu wenig Kontrolle in den Betrieben
    weil es zu wenig Personal gibt wie will man das auf halten
    zur Steuer flucht: da zu brauchen die Finazämter mehr Personal
    zur Bürgerversicherrung: es wird wol nicht kommen
    zu Auslands Einsätze der Bundeswehr und Waffen export verbot
    wird keine mehrheit in der Politik finden
    bei der Flütlings problematik wird es keine lösung geben
    die Handelsabkommen werden auch kommen

  • von Lüd Matten

    Für mich ist das Ergebnis etwas enttäuschend, weil es der Weltfrieden und Abrüstung nicht in die 10 Punkte geschafft haben.
    Hier gäbe es auch im eigenem Land viel zu kritisieren, wenn man schon nicht über den großen Teich blicken will.
    Angriffskriege ohne UN-Mandat durch die Nato im Kosovo mit deutscher Beteiligung. Dazu Afghanistan, Syrien, Mali……
    Aber von deutschem Boden soll doch nie wieder ein Krieg ausgehen, und was wird eigentlich mit Ramstein?
    Wie lange wollen wir es noch zulassen, daß über Ramstein die Drohnen gesteuert werden, um Menschen ohne Gerichtsurteil
    zum Tode zu verurteilen. Und für was braucht jetzt plötzlich auch die Ursula Kampfdrohnen?
    Das Geld wäre in sozialen Projekten besser angelegt, (z.B. kostenloses Schulessen) aber dafür hat die schwarze 0 leider nichts übrig.
    Selbstverständlich sind die Themen, die es geschafft haben wichtig, aber ohne Weltfrieden ist Alles Nichts!
    Im Moment wird tüchtig mit den Säbeln gerasselt (Kriegsvorbereitende Propaganda) !

  • von Christian

    Ich gebe LEANDRA absolut Recht: Die Priorisierung der Punkte ist haarsträubend!
    Die Ursache? Eigenbrödlerei und die Pfründe sichern, die Konkurrenz bekämpfen (Bahn, Öffentlicher Dienst und Beamte, Manager usw.) anstatt Werte nachhaltig zu verändern und nach Gerechtigkeit zu streben. Eine Folge des perversen Kapitalismus mit all seinen Auswirkungen, wie Werbung, Fernsehen, Medienüberflutung, Vergleichswahn, Selbstdarstellung …
    Es gibt so viele Punkte und Wünsche, die uns alle hier beschäftigen und verändert werden möchten. Da sei es Zeit für die Frage: Warum wollen wir jedes Thema separat behandeln? Einzig und alleine die Basis muß verändert werden, daß sich Menschlichkeit lohnt und mehr bedeutet als Finanzgeschäfte oder Gewinn, daß „echte“ Arbeit befriedigend wirkt und mehr Anerkennung verdient als die Arbeitsverwaltung/Kontrollorgane, daß es Freude macht ehrlich und rücksichtsvoll zu leben.
    Das System aktuell ist nur auf Konkurrenzdruck, Verdrängung, Gewinn, Geld, Macht ausgelegt.

  • von Florian

    Wer umweltbewusst leben will, braucht ein attraktives Eisenbahnsystem.

    Es kann nicht sein, dass die DB Aktiengesellschaft mit teuren Preisen und verspäteten Zügen Bahnfahrende erpresst und mit einem unattraktiven Angebot im Umkehrschluss der Automobilindustrie nutzt. Dass dann noch Prestigeprojekte wie Stuttgart 21 trotz Unwirtschaftlichkeit weitergebaut werden sollen, fasst das Versagen der Bundesregierung in der Eisenbahnpolitik zusammen.

    Vorbildliche Verkehrspolitik wird in Wien betrieben: Es gibt ein attraktives 365 Euro-Jahresticket mit einem bravourösen Angebot. U-Bahnen verkehren im Vier-Minutentakt. Durchgehender Öffi-Nachtverkehr auch in den ländlichen Regionen. Studierende aus Wien und Senioren zahlen für ein Abo noch weniger. Die Wiener Innenstadt ist autofrei! Funktioniert alles mit einer Nahverkehrsabgabe der größeren Unternehmen und einem Bahnsystem, der den kommunalen Stadtwerken gehört.

    Deutschland müsste nur die richtigen Weichen dafür stellen!

    • von Christian

      Das Bahnsystem … ist gut und war gut, aber eben nicht perfekt.
      Daß der Staat das System vermarkten will, somit den Druck auf die DB und deren Wirtschaftlichkeit auslegt, das ist das eigentliche Problem. Die Bahn kann nichts für Verspätungen, Preise und mangelnde Zugangebote, wenn die Rahmenbedingungen dies nicht zulassen. Der gesamte ÖPNV kann ordentlich in Staatshand geführt werden und muß auch nicht zwingend kostendeckend arbeiten, schließlich ist es eine Daseinsvorsorge. Man sieht das an den ÖPP-Projekten, die teuerer sind als die Maßnahmen der öffentlichen Hand.
      Deshalb bitte: Nicht die Bahn bekämpfen, und schon gar nicht die Mitarbeiter die dem Konzerndruck erliegen so wie viele Arbeiternehmer, sondern Verständnis zeigen und die wahren Urheber dafür strafen! Die Politik ist Treiber der DB und spart am Streckenausbau wie an der Modernisierung!!
      Wir sind Teil des Staates, also müssen WIR ein Beteiligungssystem in der Demokratie finden, in der wir unsere Bedürfnisse umsetzen können

    • von Jürgen

      tagesschau: Schlagzeilen 31.7.17

      Immer mehr Pendler in Deutschland
      In Deutschland gibt es immer mehr Pendler. Der Anteil der Beschäftigten, die
      zum Teil lange Wege zum Arbeitsplatz in Kauf nehmen, ist im vergangenen Jahr um
      0,2 Prozent auf einen neuen Rekordwert von 59,4 Prozent gestiegen, wie das
      Bundesinstitut für Stadt- und Raumforschung meldete. Damit wuchs die Zahl
      der Pendler von 18 auf 18,4 Millionen.

      Die Stadt mit den meisten Arbeitnehmern, die außerhalb wohnen, war München
      mit 365.000 Pendlern (2015: 355.000). Hauptgründe sind die hohen Miet- und
      Immobilienpreise in den Städten sowie die gestiegene Beschäftigung.

      Immer mehr Pendler verpesten mit ihren PKW die Landschaft und die Innenstädte: DB und ÖPNV müssen ausgebaut und attraktiver werden.
      ausgebaut werden.

    • von Barbara

      Hallo Florian,

      „Durchgehender Öffi-Nachtverkehr auch in den ländlichen Regionen“ in Österreich – schön wärs! Die Nachtlinien in Wien sind nur freitags, samstags und sonntags unterwegs und außerhalb von Wien sieht es mit dem öffentlichen Verkehr teilweise mehr als triste aus! Auch im Wiener Umland fährt der letzte Zug/Bus wochentags oft kurz nach 18:00 und am Wochenende und an Feiertagen ist man vielerorts verloren, wenn man auf den öffentlichen Verkehr angewiesen ist! Ich träume immer von den Öffis in der Schweiz, wenn ich wieder einmal an einem Sonntag wesentlich mehr Zeit mit der Warterei auf Bahnhöfen verbringe als im Zug! LG, Barbara (Wien-Umgebung)

  • von Karin Marciniak

    … und ein großes DANKE an Campact!

  • von Karin Marciniak

    Auf welchem Platz steht der ökologische Landbau, den die Insekten brauchen?

  • von Torsten Wyrwa

    Das ist wirklich enttäuschend. Es greift alles zu kurz und klingt nicht nach Kraft sondern ein bisschen nach „es wäre echt schön, wenn ihr mal darüber nachdenken würdet“.
    Zu den Punkten werde ich folgendes anmerken :
    1. Abschaffung aller Krankenkassen zugunsten einer pflichtversichert für ALLE. Das Geld für Werbung und Vorstände und Verwaltung in die Gesundheitssysteme.
    2. Es braucht ein bedingungsloses grundeinkommen für alle. Darüber hinaus einen höheren Mindestlohn und eine Deckelung der Managergehälter auf dem 25 fachen eines Durchschnittsmitarbeiters. Altersarmut findet dann nicht mehr statt.
    3. Busse und Bahnen bis 18 Jahren gratis. Dann zu einem festgelegten km Preis.

    Und so weiter…
    Zudem fehlt der Stopp aller Auslandseinsätze der Bundeswehr und Verbot von Waffen Exporten.
    Dann werde ich hier auch echter Aktivist.
    Dann kann ich das auch verbreiten….

    Bitte macht weiter

    • von A.Walew

      Das ist der richtige Weg. Die Gewichtung und Präzisierung sind zu justieren. Ob das im Netz geht, bezweifle ich. Wir brauchen Orientierung für persönliches Wachstum und den sinnvollen Einsatz im sozialen Netzwerk.
      Das fokussieren der Defizite bei den etsblierten Parteien sollte man nicht kopieren. Es dient dem Waehlerfang, beruht auf Vermeiden der Problemlösung durch vorgebliche Stabilität. Das ist Verweigerung der Anpassung an veränderte Bedingungen und produziert den Systemausfall. Vielleicht aber etwas später, in der nächsten Wahlperiode. Mutige, vereint Euch!
      Ich bin dabei.

  • von Christoph Kranich

    Ja, enttäuschend, dass wir nicht die ganze Welt auf einmal verbessern können, sondern erstmal mit 10 Hauptpunkten anfangen müssen. (Moses hatte die 10 Gebote; Luther 95 Thesen; jetzt könnten endlich 1.000 Forderungen drankommen; oder war nicht (nur) 42 die Antwort auf “life, the universe and everything”?) Ja, auch ich bin enttäuscht. Am liebsten hätte ich alles angekreuzt. Vermutlich haben viele, wie ich, die Punkte gewählt, die wir besser beeinflussen können, und da gehören Bahn und Gesundheitssystem eher dazu als globale Kriege und der Klimawandel, zu dem es 193 Staaten der Welt braucht, um was zu erreichen. Wichtig ist anzufangen und Zeichen zu setzen, und das hat Campact beeindruckend getan. Heißt ja nicht, dass es damit zu Ende wäre!

    • von E. Sahm

      Prima Aussage! Man kann nicht alles auf einmal angehen. Der Anfang ist gemacht. Welche Punkte im Vordergrund stehen, ist auch eine Frage des persönlichen Standpunktes. Dieser ist bei jeder Person ein anderer.

  • von Bernhard

    Enttäuschung … Ist das campact 2017?! Ein bisschen SPD- und ein wenig Grünen-Politik …
    Wann kommt die Parteigründung?!

    • von Jürgen Eggs

      Eine alternative Partei im Kontrast zu einer alternativlosen Kanzlerin gibt es schon in den deutschen Landtagen.

  • von Knut Harnisch

    Den Meckernasen vor mir sei gesagt: heult nicht, wenn die Realität anders spricht als der Wunschtraum des Einzelnen.
    (Auch ich hätte gern Abrüstung und Befreiung der afrikanischen Märkte von EU-subventionierten Agrar-Multis auf der Agenda gesehen…)
    Das ist ein Anfang, und eine tolle Leistung von campact !!! 75000 Leute in einem offenen demokratischen Prozess – weiter so!

  • von Angelika Koch

    Ich kann mich den vorigen Kommentaren nur anschließen. Sehr schade, dass auch bei den Campact-Bewegten die „kleine Welt“ wichtiger ist als die globalen Themen, obwohl seit 2015 die Weltprobleme bis vor die eigene Haustür geschwappt sind. So spielen wir unseren Technokraten-Polikern ein nettes Blatt zu. Natürlich sind die ausgewählten Top-Ten wichtig, aber damit ändern wir in dieser Welt nichts, und die Flüchtlingsströme werden sich von keinen noch so hohen Mauern abhalten lassen.
    Ja, wir müssen die Menschen in diesem Land weiter wach rütteln und für die großen Probleme mehr sensibilisieren.

  • von Ute

    In den vergangenen Jahren war die Zielrichtung von campact klar und eindeutig. Deshalb hatte ich kein Problem, a l l e Aktionen zu unterstützen. Die Wahlkampfforderungen hingegen verraten nur, aus welcher gesellschaftlichen Gruppe die 75000 Unterstützer kommen, und zeigen nur partikulare Interessen.
    Ich bedaure es sehr, aber ich finde mich nicht mehr durch campact vertreten, weil ich keinen Unterschied zwischen campact und normaler Parteipolitik mehr sehe.a

  • von Ute Gehrmann

    Schade, dass andere globale Themen es nicht weiter nach oben in die Liste geschafft haben! Aber Mobilität ist halt für viele erst Recht nach dem Dieselskandal ein existentielles Thema und näher als andere Umweltfragen. Trotzdem wäre schön einiges erreicht, wenn die ersten beiden Toptrends durchgesetzt würden! Weiter so campact!

  • von Ch. Ludwig

    Wirklich Schade, dass die wichtigen globalen Themen wie Weltfrieden, Abrüstung, Flucht und Fluchtursachenbekämpfung, Gerechtigkeit und Menschenrecht für alle Menschen der Welt überhaupt nicht dabei sind. Ist halt zu weit weg und kommt nicht in meinem unmittelbaren Umfeld an. Als Tiger gestartet und als Bettvorlegen gelandet…
    Also jetzt erst recht!

    • von Hermann Hinrichsen

      Es ist tatsächlich etwas daneben und viel zu wenig, was dabei heraus gekommen ist. Was nutzt es, wenn der Meeresboden vom Plastikmüll gereinigt ist und im Mittelmeer weiterhin die Flüchtlinge ertrinken ? Abrüstung zu erzwingen und Fluchtursachen zu bekämpfen sind doch die viel wichtigeren Aufgaben !
      Der Forderungskatalog, so wie er hier aufgestellt ist, lässt Herrn Schulz in seinem Wahlkampf doch nur schmunzeln : machen wir alles, kein Problem … und was passiert dann ? Nichts ! In den letzten vier Jahren ist doch auch nichts passiert !

  • Ob die Topthemen genau die richtigen sind, darüber lässt sich leicht streiten, aber ich finde es sind jedenfalls gut Themen. Wenn diese tatsächlich von der Politik angegangen würden, würden wir noch viele andere Themen inhaltliche diskutieren können. Ich bin mir sicher, egal wo wir beginnen, wichtig ist zunächst das in der Politik verstanden wird, dass die Interessen einzelner nicht über das Gemeinwohl gehen darf.

  • Liebe Freunde,

    Hier zeigen sich die Grenzen von Campact als reine Abstimmungsorganisation. Es ist ein Beliebigkeitskatalog herausgekommen, weil es eben keinen Diskurs über die Bedeutung verschiedener Forderungen in einem gegebenen politischen Umfeld gibt.

    Die Sicherung des Friedens gegen die zunehmenden Spannungen zwischen EU/USA/Russland, die Verteidigung demokratischer Rechte gegen die Strategie der Spannung angesichts des Terrors und deren Nutzung durch die Verschiebung des politischen Klimas nach rechts kommen überhaupt nicht vor.

    Damit liegt der Aufbruch m.E. neben den Hauptthemen, die die Menschen bewegen.
    Auch wenn, die Forderungen natürlich nicht falsch sind.

    Herzlichen Gruß
    Michael

  • von Dieter Moll

    Ich denke , dass diese 10 Forderungen keine Rangliste darstellen, sondern sinnvoll in drei Bereiche gegliedert wurden. Die ersten drei stellen zudem Grundbedürfnisse des Menschen nach Gesundheit, Sicherheit und Mobilität dar. Erst nachdem solche Grundbedürfnisse erfüllt sind, können wir uns um faires Steuerrecht oder eine saubere Umwelt kümmern. Ich bin mit den zehn Forderungen sehr zufrieden und hoffe, dass die Politik sie nicht nur zur Kenntnis nimmt, sondern auch beherzigt. In einigen Partei-Programmen der Opposition finde ich bereits Ansätze dazu.

  • von Rolf Hummel

    Aber genao so wichtige Themen sind:…Arbeit für alle (Abschaffung der gefährlichen prekären Arbeitsverhältnisse[Hat auch mit der Sicherung der Renten zu tun]……..Beendigung der Waffenlieferungen an Nichtnatostaaten (Saudi-Arabien,Katar usw..) ……Intensive faire Verhandlungen zwischen EU und Russland……….und noch viele andere Dinge, die wichtiger sind als Bahnverkehr reformieren und Plastikmüll reduzieren…..

  • von Leandra

    Schon schade, dass die Bekämpfung von Steuerflucht (und die anderen Top 3 Themen -> Bahnverkehr attraktiver machen.. wirklich??) es noch vor die wichtigen Themen der Beendigung von Massentierhaltung und die anderen Maßnahmen, die benötigt werden um unsere Erde zu schützen geschafft haben. Andere Lebewesen und unser Lebensraum sind anscheinend den meisten Menschen nicht so wichtig. Traurig.

    • Bedingunsloses Grundeinkommen ist eine Sackgasse. Gezieltes Grund-Einkommen in Würde und schrittweise Reduzierung der Arbeitszeit – 30-Stundenwoche jetzt mit vollem Personal- und Lohn-Ausgleich (Attac Arbeitfairteilen!) wäre besser und sollte erstritten werden.

      Und Ächtung der Atomwaffen müssen wir von der Regierung fordern!!! Besonders US-Atombomben hinweg von deutschem Boden! Das reiche und international geschätze Deutschland muss führend werden im Ringen um eine friedliche Welt!!!

      Rainer Thiel

  • von Michael Schmidt

    Am meisten bedauere ich, das (vorerst) nur 75.000 hier dabei sind…! Da sollten appellartig weit mehr Unterstützer einbezogen werden, damit „eine geballte Macht“ hinter den Forderungen stehen kann !!!
    Werd dafür mein finanzielles Engagement (als Rentner) auch ein wenig erhöhen…!
    Beste Grüße und Erfolg für uns Alle !
    Michael aus Görlitz

  • Ach du Scheisse! Das sind die 10 Topthemen? Na ja, da ist das Hemd halt näher als die Hose und der Horizont recht eingeengt. BAHNVERKEHR attraktiver machen, boah. Schade!

  • von Jürgen Eggs

    Ausgezeichnet!

    1. Was das angebliche Klima-Treibhausgas CO2 betrifft, hat es uns alle beim Verbrennungsmotor in die Irre geführt: Der Dieselmotor wurde von der Autokanzlerin Dr. Merkel gepampert, weil er weniger CO2 ausstößt als der Benziner.
    Dadurch wurden die GIFTIGEN Umweltgase NOx (Stickoxide) des Dieselmotors total vernachlässigt. Das wird schwerwiegende Auswirkungen auf den Industriestandort BRD, besonders auf die Arbeitsplätze von VW in Niedersachsen haben.

    2. Wenn Frau Dr. Merkel (CDU) an der Macht bleibt, werden alle unsere Campact-Forderungen zu Makulatur.
    Dr. Merkel sagt doch selbst ganz stolz über ihr Demokratie-Verständnis:
    „Nach der Wahl ist nicht vor der Wahl!“
    Die Verfolgung unserer Ziele während der ersten 100 Tage können wir uns dann bei Dr. Merkel sparen.

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Veröffentlicht von Chris Methmann

Teamleiter Kampagnen – Dr. Chris Methmann, Jahrgang 1981, ist seit über zehn Jahren aktiv in der Umwelt- und globalisierungskritischen Bewegung. Bevor er 2014 zu Campact kam, war er Mitglied im Koordinierungskreis von Attac Deutschland und hat dort zu Themen rund um Globalisierung und Ökologie gearbeitet. Unter anderem hat er die Kongressreihe McPlanet.com mitorganisiert. Chris hat Politikwissenschaft, Jura und VWL studiert und an der Universität Hamburg zu internationaler Klimapolitik, Klimasicherheit und Klimamigration promoviert.